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Ermittlungsfehler bei der Untersuchung des Journalistenmords von Pawel Scheremet

Ermittlungsfehler bei der Untersuchung des Journalistenmords von Pawel Scheremet

Der Chef der Nationalpolizei schließt Ermittlungsfehler bei der Untersuchung des Journalistenmords von Pawel Scheremet nicht aus.

Laut Angaben von Sergej Knjasew, dem Chef der Nationalpolizei, sind die Untersuchungen bisher noch nicht völlig abgeschlossen. „Es ist nicht ausgeschlossen, dass es Fehler gab, wenn man berücksichtigt, dass der Mordfall noch nicht gelöst ist“, sagte Knjasew.

Am 10. Mai wurde ein Überwachungsvideo veröffentlicht, das den Mord an Pawel Scheremet zeigt (Der Mord am Journalisten Pawel Scheremet: Neue journalistische Recherchen).

Der ukrainische Geheimdienst (SBU) bestätigte, dass die Aufzeichnungen von einer Überwachungskamera stammen, die sich an einem der Häuser in der Iwan-Franko-Straße von Kiew befindet. Sie wurden im Rahmen der Ermittlungen im Mordfall des Journalisten Pawel Scheremet konfisziert.

Dies berichtete die Pressestelle des SBU.

„Die SBU-Abteilung erfüllte wirklich die Aufträge der Ermittler im Fall des Journalistenmords. Alle Aufträge wurden ordnungsgemäß und fristgerecht erledigt und die Ermittlungsergebnisse wurden an die Nationalpolizei der Ukraine weitergegeben“, heißt es in der Mitteilung.

Zur Erinnerung: der Journalist Pawel Scheremet kam am 20. Juli 2016 in Kiew durch eine Explosion seines Autos ums Leben, in dem er hinter dem Steuer saß.

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