Menu

1384–1388. Kriegstag: Kämpfe und diplomatische Bemühungen, Friedensplan, EU-Stopp für russisches Gas

Die Woche war geprägt von anhaltenden Kämpfen entlang der gesamten Frontlinie sowie von fortgesetzten diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Krieges.

Anfang dieser Woche erklärte Wolodymyr Selenskyj, dass die USA, Russland und die Ukraine keine gemeinsame Meinung zum Donbass hätten. Ebenfalls Anfang dieser Woche führte der ukrainische Präsident Gespräche mit Keir Starmer, Emmanuel Macron und Friedrich Merz und betonte, dass die Ukraine kein Recht habe, Gebiete abzutreten.

Die EU-Botschafter haben sich darauf geeinigt, die russischen Gaslieferungen bis Ende 2027 vollständig einzustellen. US-amerikanische und europäische Beamte weisen Trumps Behauptung über Russlands militärische Überlegenheit zurück, berichtete CNN. China verstärkt die Zusammenarbeit mit Russland im militärischen Bereich, erklärte Wolodymyr Selenskyj nach einem Geheimdienstbericht.

Der neue US-Friedensplan sieht keine Amnestie und kein Verbot eines NATO-Beitritts der Ukraine vor, berichteten Medien. Die Ukraine unternimmt ihren Weg Richtung EU-Beitritt mit einem neuen Plan, trotz des ungarischen Vetos. Gleichzeitig riskiert die Ukraine, die geringste Militärhilfe seit Kriegsbeginn zu erhalten.

Selenskyj: US-Friedensplan sieht den Abzug russischer Truppen aus Teilen von drei Regionen vor.

Der US-Plan zur Beendigung des Krieges sieht den Abzug russischer Truppen aus den von ihnen eroberten Gebieten der Regionen Sumy, Dnipropetrowsk und Charkiw vor. Dies erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj laut Interfax-Ukraine am 11. Dezember in einem Gespräch mit Journalisten. Gleichzeitig betonte er, dass der Plan keinen Abzug der Russen aus den besetzten Teilen der Regionen Cherson und Saporischschja vorsieht. Der ukrainische Präsident erklärte außerdem, dass amerikanische Vertreter in einem Friedensplan vorschlagen, den unbesetzten Teil der Region Donezk zu einer “freien Wirtschaftszone” zu machen. Selenskyj stellte klar, dass die USA den Abzug der ukrainischen Truppen aus diesem Gebiet vorschlagen, die Armee des Aggressors Russland jedoch ebenfalls nicht einmarschieren dürfe. Wer die Zone dann künftig verwalten soll, ist derzeit noch unklar.