{"id":27769,"date":"2015-01-06T11:08:45","date_gmt":"2015-01-06T11:08:45","guid":{"rendered":"http:\/\/uacrisis.org\/?p=15638"},"modified":"2015-03-24T02:48:06","modified_gmt":"2015-03-24T00:48:06","slug":"15638-wochenubersicht-der-ukrainischen-pressenachrichten-vom-29-12-2014-bis-zum-05-01-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/15638-wochenubersicht-der-ukrainischen-pressenachrichten-vom-29-12-2014-bis-zum-05-01-2015","title":{"rendered":"Wochen\u00fcbersicht der ukrainischen Pressenachrichten vom 29.12.2014 bis zum 05.01.2015"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b><span style=\"text-decoration: underline;\">Situation in der ATO-Zone in der Ostukraine<\/span><\/b><b><\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Terroristen provozieren weiter bei Mariupol.<\/b> Provokationen mit dem Einsatz von verschiedenen Arten von Waffen werden bei Mariupol weiter festgestellt. Das berichtete der territoriale Stab der Verteidigung von Mariupol. Insbesondere wurde berichtet, dass die Positionen der ukrainischen Armee nahe der Stadt Mykolajiwka (Donezker Gebiet) drei Mal aus den M\u00f6rsern beschossen worden sei. Dar\u00fcber hinaus hatten die Terroristen gegen die Sicherheitskr\u00e4fte die steuerbaren Panzerabwehrraketen eingesetzt. In allen drei F\u00e4llen g\u00e4be es keine Opfer. Ukrainische Soldaten haben bei der Einhaltung des Waffenstillstands kein Feuer erwidert. <i>Ukrinform. 05.01.2015.<\/i> <a href=\"http:\/\/www.ukrinform.ua\/deu\/news\/terroristen_provozieren_weiter_bei_mariupol_14199\">&gt;&gt;&gt;<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b style=\"font-size: 14px; line-height: 1.5em;\">Die Milizen haben 10-mal die Positionen der ATO-Kr\u00e4fte beschossen.<\/b><span style=\"font-size: 14px; line-height: 1.5em;\"> Dies berichtete das Pressezentrum der Antiterroroperation. Die ukrainischen St\u00fctzpunkte wurden neben Pesky, Tschermalyk, Myrne, Zolote, Donezkyj, Donezker Flughafen durch Kleinwaffen, Granatenwerfer, Artillerie, Panzer\u00a0 beschossen. <\/span><i style=\"font-size: 14px; line-height: 1.5em;\">Ukrainska Prawda. 05.01.2015.<\/i><span style=\"font-size: 14px; line-height: 1.5em;\"> \u00a0<\/span><a style=\"font-size: 14px; line-height: 1.5em;\" href=\"http:\/\/www.pravda.com.ua\/news\/2015\/01\/5\/7054223\/\">&gt;&gt;&gt;<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b style=\"font-size: 14px; line-height: 1.5em;\">Sicherheitsrat best\u00e4tigt Ankunft von russischen Flaks in Donbass<\/b><span style=\"font-size: 14px; line-height: 1.5em;\">. Nach Schachtarsk (Bergbau- und Industriestadt von regionaler Bedeutung im Osten der Ukraine) wurden 6 russische Flugabwehrraketensysteme \u201eStrela-10M\u201c verlegt, meldete der ATO-Sprecher Andrij Lysenko. \u201eWir haben bereits gesagt, dass S\u00f6ldner und Waffen verlegt werden. Auch wurden diese (Raketensysteme) entdeckt. Es geht nicht nur um Technik, die Positionen werden mit den Flakkomplexen forciert\u201c, erz\u00e4hlte Lysenko. Der Leiter der Gruppe \u201eInformationswiderstand\u201c Dmytro Tymtschuk berichtete fr\u00fcher, dass die Luftschutzpositionen von den russischen Milit\u00e4rkr\u00e4ften in der N\u00e4he von Schachtarsk vorbereitet wurden. <\/span><i style=\"font-size: 14px; line-height: 1.5em;\">Ukrinform. 05.01.2015.<\/i><a style=\"font-size: 14px; line-height: 1.5em;\" href=\"http:\/\/www.ukrinform.ua\/deu\/news\/sicherheitsrat_besttigt_ankunft_von_russischen_flaks_in_donbass_14195\">&gt;&gt;&gt;<\/a><span style=\"font-size: 14px; line-height: 1.5em;\">\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b style=\"font-size: 14px; line-height: 1.5em;\">Mehr als 100 Polizisten aus Tschetschenien in Ostukraine eingetroffen.<\/b><span style=\"font-size: 14px; line-height: 1.5em;\"> Mehr als 100 S\u00f6ldner aus Tschetschenien sind neben der Stadt Sugres, Region Donezk, eingetroffen. Sie werden als \u201eFreiwillige &#8211; ehemalige Mitarbeiter des Innenministeriums Tschetscheniens\u201c genannt, meldet der Koordinator der Gruppe \u201eInformationswiderstand\u201c Dmytro Tymtschuk auf Facebook. Tats\u00e4chlich geht es um die tschetschenischen Polizisten aus dem Kadyrow-Regiment. Nach Angaben des \u201eInformationswiderstands\u201c sind die Tschetschenen mit Schusswaffen bewaffnet. Die Einheit hat auch bis 10 Panzerfahrzeuge aus Russland. <\/span><i style=\"font-size: 14px; line-height: 1.5em;\">Ukrinform. 05.01.2015.<\/i><span style=\"font-size: 14px; line-height: 1.5em;\"> \u00a0<\/span><a style=\"font-size: 14px; line-height: 1.5em;\" href=\"http:\/\/www.ukrinform.ua\/deu\/news\/mehr_als_100_polizisten_aus_tschetschenien_in_ostukraine_eingetroffen_14187\">&gt;&gt;&gt;<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b style=\"font-size: 14px; line-height: 1.5em;\">Terroristen verletzen bewusst Minsker Abkommen \u2013 Au\u00dfenministerium<\/b><span style=\"font-size: 14px; line-height: 1.5em;\">. Die Beschie\u00dfungen seitens der illegal bewaffneten Gruppen sind die bewusste Verletzung Minsker Vereinbarungen, erkl\u00e4rte das ukrainische Au\u00dfenministerium. \u201eDie Zahl der Beschie\u00dfungen und Provokationen seitens der illegal bewaffneten Gruppen ist in der Donbass Region erheblich gestiegen. Gestern wurden dreizehn F\u00e4lle solcher Angriffe neben Debalzewe, Gnutowe, Nowogrygoriwka, Troizke, Tschernuchino, Majorsk, Krymske und Donezker Flughafen festgestellt. Besondere Besorgnis verursacht die Tatsache, dass die Terroristen wieder Raketenwerfer BM-21 \u201eGrad\u201c, Artillerie und M\u00f6rser einsetzen\u201c, bemerkte der Pressedienst der Au\u00dfenbeh\u00f6rde. Das Au\u00dfenministerium sieht die Handlungen von Terroristen als bewusste Verletzung Minsker Vereinbarungen. <\/span><i style=\"font-size: 14px; line-height: 1.5em;\">Au\u00dfenministerium der Ukraine. 03.01.2015.<\/i><span style=\"font-size: 14px; line-height: 1.5em;\"> \u00a0<\/span><a style=\"font-size: 14px; line-height: 1.5em;\" href=\"http:\/\/mfa.gov.ua\/ua\/press-center\/comments\/2656-zajava-mzs-ukrajini-shhodo-chergovih-obstriliv-z-boku-nezakonnih-zbrojnih-formuvany\">&gt;&gt;&gt;<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b style=\"font-size: 14px; line-height: 1.5em;\">Most freakish Russian lies about Ukraine now listed on Facebook. <\/b><span style=\"font-size: 14px; line-height: 1.5em;\">Ukrainian Facebook users have set a goal to compile a full list of the fake news about Ukraine that appeared in Russian media in 2014, as well as the most ludicrous rumors shared on social media. The list is dominated by rape reports, but also features fake elections results, Nazism-inspired murders and tortures and more. Some of the reports proved to be wrong, while others had no proofs of verity and are mocked as bizarre and ludicrous, like it was with a rumor saying that Ukrainian servicemen have raped and robbed an epilepsy-suffering senior woman while she was having a seizure &#8211; a story told on Russia-1, a state-owned TV network. <\/span><b style=\"font-size: 14px; line-height: 1.5em;\">(In English).<\/b><i style=\"font-size: 14px; line-height: 1.5em;\">Kyivpost. 05.01.2015.<\/i><a style=\"font-size: 14px; line-height: 1.5em;\" href=\"http:\/\/www.kyivpost.com\/content\/ukraine\/most-freakish-russian-lies-about-ukraine-now-listed-on-facebook-376725.html\">&gt;&gt;&gt;<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b style=\"font-size: 14px; line-height: 1.5em;\">Terrorakt in Odessa<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Erneut Explosion in Odessa.<\/b> Im s\u00fcdlichen Odessa ist am Sonntagabend erneut zu einem Anschlag gekommen. Ein Sprengk\u00f6rper explodierte neben dem Koordinierungszentrum f\u00fcr Armeehilfe, teilt dumskaya.net. Bei der Explosion wurde niemand verletzt. Ein in der N\u00e4he geparktes Fahrzeug wurde besch\u00e4digt. In den letzten Wochen haben unbekannte T\u00e4ter mehrere Anschl\u00e4ge in Odessa ver\u00fcbt. Die Polizei, Nationalgarde und Armee f\u00fchren in der Stadt derzeit Anti-Terror-Ma\u00dfnahmen durch. <i>Ukrinform. 05.01.2015.<\/i> \u00a0<a href=\"http:\/\/www.ukrinform.ua\/deu\/news\/erneut_explosion_in_odessa_bilder_14186\">&gt;&gt;&gt;<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b style=\"font-size: 14px; line-height: 1.5em;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Die okkupierte Krim<\/span><\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Russland soll Krim zur\u00fcckgeben.<\/b> Mustafa Dschemilew, der Bevollm\u00e4chtigte des Pr\u00e4sidenten der Ukraine f\u00fcr Fragen der Krimtataren, meint, dass Russland ernste Schwierigkeiten bekommen und dadurch gezwungen werde, der Ukraine die Halbinsel Krim zur\u00fcckzugeben. Solche Meinung \u00e4u\u00dferte er in einem Interview mit krymr.org. Er vertritt auch die Auffassung, dass die R\u00fcckgabe der Krim durch die Heranziehung der Schuldigen zur Verantwortung und die Entsch\u00e4digung der Sch\u00e4den erfolgen solle. <i>Ukrinform. 05.01.2015.<\/i> <a href=\"http:\/\/www.ukrinform.ua\/deu\/news\/dschemilew_russland_wird_krim_zurckgeben_mssen_14188\">&gt;&gt;&gt;<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b style=\"font-size: 14px; line-height: 1.5em;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Menschenrechte<\/span><\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Sawtschenkos zwanzigster Hungerstreiktag.<\/b> Ukrainische Pilotin und Parlamentsabgeordnete Nadija Sawtschenko ist auf dem 20. Tag ihres Hungerstreiks im russischen Untersuchungsgef\u00e4ngnis, wo sie illegal die russischen Beh\u00f6rden halten, schrieb ihr Anwalt Nikolai Polozow auf Twitter. \u201eHeute ist der 20. Tag des Hungerstreiks der Abgeordneten der Werchowna Rada der Ukraine Nadija Sawtschenko im russischen Gef\u00e4ngnis\u201c, schrieb er.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zuvor teilte Polozow mit, dass sich die Verteidiger mit Sawtschenko bis zum 11. Januar nicht treffen k\u00f6nnen. Es sei zu erinnern, dass Nadija Sawtschenko ihren Hungerstreik am 13. Dezember begonnen hatte. Die russischen Beh\u00f6rden beschuldigen sie zu Unrecht des Todes der russischen Journalisten. <i>Ukrinform. 03.01.2015.<\/i> <a href=\"http:\/\/www.ukrinform.ua\/deu\/news\/sawtschenkos_zwanzigster_hungerstreiktag\">&gt;&gt;&gt;<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b style=\"font-size: 14px; line-height: 1.5em;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Korruptionsbek\u00e4mpfung<\/span><\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Meeting of commission to appoint National Anti-Corruption Bureau&#8217;s director to be held by January 14 \u2013 Poroshenko.<\/b> The first meeting of the commission which will discuss candidates for the position of director at the National Anti-Corruption Bureau of Ukraine has been scheduled for January 14, Ukrainian President Petro Poroshenko said at a meeting with Director-General of the European Anti-Fraud Office (OLAF) Giovanni Kessler, who had been elected to the commission. &#8220;We cannot delay the appointment of Director and the beginning of the Anti-Corruption Bureau\u2019s operation,&#8221; the president&#8217;s press service quoted the Head of State on Saturday. The president noted that the one of the main priorities in 2015 was principled, consistent and an efficient struggle against corruption. The President expects that the experience of recognized commission members will help them choose a competent leader of the anti-corruption agency. According to the statement, the priority task of the newly-established Anti-Corruption Bureau will be to investigate and return funds stolen by Yanukovych&#8217;s regime, create a special group to control financial resources allocated by the EU in the form of grants, credits and special programs. Ukrainian President also emphasized that the Bureau\u2019s successful performance would be crucially important for the implementation of reforms, and the creation of a climate of confidence in Ukraine. <b>(In English).<\/b> <i>Interfax-Ukraine. 05.01.2015.<\/i> <a href=\"http:\/\/en.interfax.com.ua\/news\/general\/243144.html\">&gt;&gt;&gt;<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b style=\"font-size: 14px; line-height: 1.5em;\">Umfrage: Ein Drittel der Befragten wollen Todesstrafe f\u00fcr Bestechlichkeit.<\/b><span style=\"font-size: 14px; line-height: 1.5em;\"> Mehr als 80 Prozent der Ukrainer sind der Meinung, dass die Situation mit der Korruption im Land im vergangenen Jahr unver\u00e4ndert blieb.\u00a0 Das geht aus einer Umfrage des Kyiwer Instituts f\u00fcr Soziologie hervor. Die Umfrage wurde im Auftrag von ZN.UA im Dezember 2014 durchgef\u00fchrt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">47,3 Prozent der Befragten gaben an, dass die Korruption auf dem alten Niveau geblieben sei. 31,8 Prozent meinen, dass sie 2014 zugenommen h\u00e4tte. Nur 5 Prozent der Ukraine stellten Abnahme der Korruption fest. 15 Prozent konnten die Frage nicht beantworten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das beste Mittel zur Korruptionsbek\u00e4mpfung ist\u00a0 nach Ansicht von mehr als 30 Prozent der Befragten die Todesstrafe durch Erschie\u00dfung. 16 Prozent der Umfrageteilnehmer sind dar\u00fcber v\u00f6llig, und 19,5 Prozent teilweise \u00fcberzeugt. Befragt wurden 3035 Personen in 179 Orten des Landes. <i>Ukrainska Prawda. 05.01.2015.<\/i> <a href=\"http:\/\/www.pravda.com.ua\/news\/2015\/01\/5\/7054167\/\">&gt;&gt;&gt;<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b style=\"font-size: 14px; line-height: 1.5em;\">Ukraine verdoppelt Gasimport aus Europa. <\/b><span style=\"font-size: 14px; line-height: 1.5em;\">Die Ukraine hat im vergangenen Jahr 5,1 Milliarden Kubikmeter Erdgas aus Europa importiert. Das ist 59 Prozent mehr (3 Milliarden Kubikmeter) als 2013, berichtet die Pressestelle des Gasnetzbetreibers \u201eUkrtransgaz\u201c.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach Angaben von \u201eUkrtransgaz\u201c floss die gr\u00f6\u00dfte Gasmenge, 3,6 Milliarden Kubikmeter, in die Ukraine \u00fcber die Slowakei. \u00dcber Polen wurden 0,9 Milliarden und \u00fcber Ungarn 0,6 Milliarden Kubikmeter bezogen. <i>Ukrinform. 05.01.2015.<\/i> \u00a0<a href=\"http:\/\/www.ukrinform.ua\/deu\/news\/ukraine_verdoppelt_gasimport_aus_europa_14196\">&gt;&gt;&gt;<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Situation in der ATO-Zone in der Ostukraine Terroristen provozieren weiter bei Mariupol. Provokationen mit dem Einsatz von verschiedenen Arten von Waffen werden bei Mariupol weiter festgestellt. Das berichtete der territoriale Stab der Verteidigung von Mariupol. 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