{"id":283882,"date":"2024-02-23T13:42:09","date_gmt":"2024-02-23T11:42:09","guid":{"rendered":"https:\/\/uacrisis.org\/nato-chaly"},"modified":"2024-02-23T21:52:24","modified_gmt":"2024-02-23T19:52:24","slug":"nato-chaly","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/nato-chaly","title":{"rendered":"Valeriy Chaly: &#8220;Es ist gef\u00e4hrlich, den Krieg in Europa in die L\u00e4nge zu ziehen. Die NATO muss dem Feind zuvorkommen.&#8221;"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Droht den NATO-Staaten eine bewaffnete Aggression Russlands? Warum sollte Europa eine F\u00fchrungsrolle in Sicherheitsfragen des Kontinents anstreben und warum w\u00e4re die Ukraine in der NATO f\u00fcr das B\u00fcndnis von Vorteil?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Anl\u00e4sslich des zweiten Jahrestages der umfassenden Invasion der Ukraine durch die Russische F\u00f6deration haben wir mit <a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/en\/tag\/valerij-chalij-en\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Valeriy Chaly<\/a>, dem Mitbegr\u00fcnder und Vorstandsvorsitzenden des Ukraine Crisis Media Center gesprochen. Er war Botschafter der Ukraine in den Vereinigten Staaten (2015-2019), au\u00dfenpolitischer Berater des Pr\u00e4sidenten der Ukraine (2014-2015) und stellvertretender Au\u00dfenminister der Ukraine (2009-2010).<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Gegenstand des Gespr\u00e4chs ist die Analyse der Entwicklung der geopolitischen Lage unter den Bedingungen des Krieges der Russischen F\u00f6deration gegen die Ukraine, die Notwendigkeit der Konsolidierung der Partner der Ukraine bei der Bek\u00e4mpfung der russischen Aggression, die Abh\u00e4ngigkeit der Entwicklung neuer bewaffneter Konflikte in der Welt von den Folgen und dem Zeitpunkt des Kriegsendes in Europa sowie Fragen der Mitgliedschaft der Ukraine in der NATO.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Dieser Beitrag enth\u00e4lt die Hauptthesen von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/profile.php?id=100003056659575\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Valeriy Chaly<\/a> aus dem Gespr\u00e4ch.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2><strong><strong>Die NATO muss f\u00fcr eine direkte Konfrontation mit Russland ger\u00fcstet sein<\/strong><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Der umfassenden Invasion der Russischen F\u00f6deration in die Ukraine ging in Wirklichkeit ein Ultimatum voraus, das Russland am 15. Dezember 2021 schriftlich stellte. Es richtet sich nicht gegen die Ukraine, sondern gegen die NATO und die USA. Auf dieses Ultimatum gibt es noch immer keine ad\u00e4quate Antwort der Verb\u00fcndeten. Russische offizielle Vertreter haben wiederholt betont, dass sie sich in einem Konflikt mit dem Westen und den NATO-Staaten sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist grunds\u00e4tzlich falsch zu erwarten, dass die Ukraine die russischen Streitkr\u00e4fte &#8211; sowohl die Armee, die Marine als auch die Luftstreitkr\u00e4fte (einschlie\u00dflich der strategischen) &#8211; im Alleingang wird vernichten k\u00f6nnen und andere europ\u00e4ische L\u00e4nder so auf Kosten des heroischen Kampfes des ukrainischen Volkes selbst verschont bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist eine Illusion. Die NATO-Staaten werden einer direkten Konfrontation mit Russland nicht aus dem Weg gehen k\u00f6nnen. Tats\u00e4chlich gab es schon entsprechende Zwischenf\u00e4lle wie Attacken russischer Raketen auf das Territorium von L\u00e4ndern der Allianz und Attacken mit Shahed-Angriffsdrohnen iranischer Herkunft. Auch in der Luft geriet man schon unter Einsatz russischer Flugzeuge aneinander, sowohl \u00fcber Land als auch \u00fcber dem Schwarzen Meer. Dieses Vorgehen Russlands hat noch zu keinen aktiven Ma\u00dfnahmen der NATO gef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wann wird das passieren? Es besteht kein Zweifel daran, dass die russische F\u00fchrung und Putin pers\u00f6nlich ein One-Way-Ticket gezogen haben. Sie werden, sollte sich der Krieg zu einem Stellungskrieg entwickeln, angesichts einer gewissen Schw\u00e4chung und mangelnder Bereitschaft der Partnerl\u00e4nder, die Ukraine zu st\u00e4rken, zumindest eine M\u00f6glichkeit zu Provokationen gegen ein NATO-Land finden.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitere Best\u00e4tigung daf\u00fcr ist ein aktuelles Interview des russischen F\u00fchrers f\u00fcr ein amerikanisches Medium. Da sagte er etwas Neues, was er vorher noch nicht gesagt hatte. Im Wesentlichen \u00e4u\u00dferte er historische Anspr\u00fcche auf das Territorium von NATO-Staaten, insbesondere Polens. Er sagte, Polen habe Hitler zum Zweiten Weltkrieg provoziert. Obwohl dies v\u00f6llig im Widerspruch zu den Urteilen des N\u00fcrnberger Prozesses und den historischen Fakten steht. Aber die Erw\u00e4hnung der an Polen gefallenen Gebiete ist nicht nur ein weiterer historischer Aspekt. Dies ist ein sehr klarer Hinweis darauf, dass die Russen Pl\u00e4ne haben, NATO-L\u00e4nder anzugreifen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir werden noch sehen, um welches Land es sich handelt, ob es wirklich in Richtung Polen durch den Suwalki-Korridor gehen soll oder ob es sich, wie bereits in russischen Einsatzpl\u00e4nen erw\u00e4hnt wurde, um eine Provokation an der Grenze zu Estland handeln soll. Aber dass dies wohl unvermeidlich ist und dass die L\u00e4nder der NATO oder EU keine drei bis f\u00fcnf Jahre f\u00fcr eine Vorbereitung haben, davon bin ich \u00fcberzeugt. Deshalb muss die Ukraine jetzt gest\u00e4rkt werden, um ein solches Szenario m\u00f6glicherweise noch abzuwenden.<\/p>\n\n\n\n<h2><strong><strong>Die NATO-Staaten haben keine drei bis f\u00fcnf Jahre Zeit, sich vorzubereiten<\/strong><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Russland wird den Moment nutzen, solange die NATO-Staaten und Europa noch nicht zur Konfrontation ger\u00fcstet sind, obwohl Europa bereits aufgewacht ist. Pl\u00e4ne f\u00fcr den Truppeneinsatz betreffen die n\u00e4chsten drei bis f\u00fcnf&nbsp; Jahre, beispielsweise den Einsatz einer mechanisierten Brigade der Bundeswehr in Litauen bis 2027. Putin und die russische F\u00fchrung werden die M\u00f6glichkeit haben, diesen Moment auszunutzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es w\u00e4re ein gro\u00dfer Fehler, davon auszugehen, dass die Ausweitung der russischen Aggression verschoben werden kann, solange in der Ukraine ein gro\u00df angelegter Krieg herrscht. Im Gegenteil. Wenn die Verteidigung ohne eine ausreichende Anzahl zus\u00e4tzlicher Waffen f\u00fcr die Ukraine, ohne Langstreckenraketen und Flugzeuge weitergeht, ohne dass der Krieg in einen Bewegungskrieg verwandelt und es sich dann um einen Stellungskrieg \u00e4hnlich dem Ersten Weltkrieg handeln wird, dann wird Russland schon in naher Zukunft die M\u00f6glichkeit haben, diesen Moment auszunutzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir k\u00f6nnen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem m\u00f6glichen Angriff Russlands bereits zu Beginn des n\u00e4chsten Jahres sprechen, in dem Zeitraum, in dem es in den Vereinigten Staaten eine \u00dcbergangszeit geben wird, vom Wahltag bis zur Amtseinf\u00fchrung des US-Pr\u00e4sidenten.<\/p>\n\n\n\n<h2><strong><strong>Es braucht eine neue F\u00fchrung Europas in Sicherheitsfragen<\/strong><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>In letzter Zeit gibt es mehr Hoffnungen auf eine europ\u00e4ische F\u00fchrungsrolle. Gro\u00dfbritannien hat bewiesen, dass es die Ziele und Pl\u00e4ne des Angreifers am besten versteht, und unternahm unmittelbar nach der gro\u00df angelegten Invasion gemeinsam mit den USA die aktivsten Schritte zur Waffenversorgung der Ukraine. In Deutschland haben sich, wie wir sehen, kolossale Ver\u00e4nderungen bez\u00fcglich der Einstellung zur Sicherheit und zur russischen Aggression vollzogen. Das zeigt, dass die psychischen Folgen des Zweiten Weltkriegs inzwischen \u00fcberwunden sind. Daher werden wir eine neue Qualit\u00e4t Deutschlands und eine neue Qualit\u00e4t Frankreichs erleben. Und andere europ\u00e4ische L\u00e4nder sollten ihnen folgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es entbehrt jeglicher Logik, dass die Europ\u00e4ische Union ihre Ziele aufgegeben hatte, in der k\u00fcnftigen Welt gleichberechtigt mit China und den USA zu konkurrieren. Die EU verf\u00fcgt \u00fcber alle wirtschaftlichen F\u00e4higkeiten und wird in Zukunft auch \u00fcber milit\u00e4rische und technische verf\u00fcgen, um im Wettbewerb auf Augenh\u00f6he zu bestehen. Wenn die EU durch die Ukraine weiter gest\u00e4rkt w\u00fcrde, w\u00fcrde sie zusammen mit der Ukraine und der Republik Moldau einen Markt mit etwa 500 Millionen Verbrauchern bilden. In Europa gibt es zwei Atomstaaten, die Mitglieder der NATO sind. Vorausgesetzt einer richtigen inneren Entwicklung wird das eine Kraft sein, die die zu erwartende bipolare Konfrontation zwischen den USA und China brechen kann.<\/p>\n\n\n\n<h2><strong><strong>Die NATO wird von der Ukraine als Vollmitglied des B\u00fcndnisses profitieren<\/strong><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Bis 2014 glaubte ein gro\u00dfer Teil der Menschen in Europa, dass die Ukraine eine Pufferzone sein sollte. Nun verk\u00fcndete Ungarns Ministerpr\u00e4sident Viktor Orban: Belassen wir die Ukraine als eine Pufferzone. Diese These klingt heute zynisch, denn die Pufferzone bedeutet, dass ukrainische Kinder und Frauen sterben m\u00fcssen, w\u00e4hrend andere europ\u00e4ische L\u00e4nder gesch\u00fctzt sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ukraine war bereits eine solche Pufferzone, weil die Ukraine kein Mitglied der NATO war und nicht ist &#8211; und das hat den Krieg nicht aufgehalten. Die Ukraine als Puffer- und Grauzone trug nicht zur Wahrung der Sicherheit in Europa bei. Im Gegenteil, es war f\u00fcr Russland ein zus\u00e4tzliches Argument, wie es glaubte, in diese Grauzone vorzudringen, wo es au\u00dfer der Selbstverteidigung der Ukraine auf keinen kollektiven Widerstand sto\u00dfen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Will die Ukraine in Zukunft eine solche Rolle als Pufferzone spielen? Die Antwort liegt auf der Hand. Die Ukraine wird Wege finden, aus dieser Falle herauszukommen, denn diese Falle hat uns bereits in den Krieg gef\u00fchrt. Wir haben in der Ukraine selbst eine sehr ernste interne Diskussion gef\u00fchrt. Wir sind in den 1990er Jahren Kompromisse mit Russland eingegangen. Wir haben die Errichtung einer russischen Basis auf unserem Territorium zugelassen, eigentlich entgegen unseren Sicherheitsinteressen. Nur um eine Kompromissbereitschaft zu demonstrieren. Stattdessen bekamen wir nicht nur den Krieg Russlands gegen die Ukraine, sondern sogar mit der Absicht, uns als Land und Volk v\u00f6llig auszul\u00f6schen. Daher muss die Ukraine in der NATO sein &#8211; im gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungsraum und nicht au\u00dferhalb.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Beendigung des Krieges w\u00e4re es sehr wichtig, den richtigen Zeitpunkt f\u00fcr den NATO-Beitritt der Ukraine zu bestimmen. Wenn das B\u00fcndnis es wagen w\u00fcrde, jetzt eine politische Entscheidung zu treffen, w\u00e4re das ein sehr starkes Signal an den Kreml, dass historische Prozesse unumkehrbar sind. Vielleicht, ohne den Artikel 5 des Washingtoner Vertrags bereits heute auf die Ukraine auszudehnen, aber sagen wir, mit der Einladung der Ukraine, sich den politischen Strukturen des B\u00fcndnisses und dann nach dem Krieg auch den milit\u00e4rischen anzuschlie\u00dfen. Eine Formel kann man finden. Diese Entscheidung muss f\u00fcr die gesamte Ukraine, das gesamte Territorium, im Rahmen der international anerkannten Grenzen gelten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ukraine mit ihrer inneren Motivation, nicht nur die eigene Souver\u00e4nit\u00e4t, sondern auch Europa zu verteidigen, ist ein gro\u00dfer Gewinn. Wird etwa jedes EU-Land mehr als eine Million Menschen aufstellen k\u00f6nnen, die bereit sind, ihr Leben f\u00fcr die Sicherheit Europas zu opfern? Das k\u00f6nnte, sagen wir, leicht in Frankreich oder Deutschland gehen. Vielleicht w\u00fcrden Polen oder andere Nachbarstaaten der Ukraine noch eine bessere Antwort finden. Denn sie sp\u00fcren diese Gefahr st\u00e4rker &#8211; so wie alle L\u00e4nder, die sich zusammen mit der Ukraine an dieser vordersten Verteidigungslinie der Ostflanke der NATO befinden. Aber das sind kleinere L\u00e4nder und sie sind nicht in der Lage, diese Verteidigung zu leisten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Situation wird sich ver\u00e4ndern. Finnland ist der NATO beigetreten, Schweden wird nat\u00fcrlich auch beitreten. Das ist eine starke Reaktion auf Putin, der mit katastrophalen Folgen gedroht hatte. Es w\u00e4re logisch, eine historische Entscheidung zu treffen, damit die Ukraine sich im System der kollektiven Verteidigung und nicht au\u00dferhalb befindet.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn jemand Zweifel hat, sollte er sich an die weisen Worte von Henry Kissinger erinnern, dass die Ukraine in die NATO aufgenommen werden sollte. Aber er hatte eigene Argumente. Aus seiner Sicht k\u00f6nnte eine starke Ukraine au\u00dferhalb der NATO m\u00f6glicherweise nicht kontrolliert werden, und innerhalb des B\u00fcndnisses w\u00fcrde sich die Ukraine st\u00e4rker an den gemeinsamen Zielen orientieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Abschlie\u00dfend noch ein Punkt, \u00fcber den in der \u00d6ffentlichkeit nicht viel gesprochen wird. Leider ist es Fakt, dass \u00fcberall dort, wo die Invasionsarmee und die Besatzungstruppen eindringen, ein Teil der Bev\u00f6lkerung immer an gemeinsamen Aktionen der Eindringlinge teilnimmt. Darauf z\u00e4hlt man weiterhin in Russland. Als die Russen in die Ukraine kamen und dachten, sie w\u00fcrden mit Blumen begr\u00fc\u00dft, wollten sie eigentlich, dass die Ukrainer sich ihnen anschlie\u00dfen und dann innerhalb einer millionenschweren Armee nach Europa ziehen. Allein die Tatsache, dass die Ukrainer eine andere Position eingenommen haben, macht diese Pl\u00e4ne vorerst unm\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<h2><strong><strong>Den Krieg in Europa in die L\u00e4nge zu ziehen, ist schlimmer, als das Problem jetzt zu l\u00f6sen<\/strong><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Welt steht erst am Anfang einer Phase der Turbulenzen und der Entwicklung gro\u00dfer lokaler oder sogar regionaler milit\u00e4rischer Konflikte. Der Krieg gelangte auf unnat\u00fcrliche Weise nach Europa, gerade wegen der kriminellen Taten und Fehler Putins und der herrschenden Elite Russlands. Es ist sehr schwierig vorherzusagen, wie und wo sich bewaffnete Konflikte entwickeln werden. Es besteht jedoch eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass im Indopazifik, im Nahen Osten oder in Afrika neue Kriege ausbrechen. Je fr\u00fcher der Krieg in Europa endet und der Angreifer zur Verantwortung gezogen wird, desto mehr M\u00f6glichkeiten werden bestehen, Einfluss auf die Vermeidung regionaler Konflikte in anderen Teilen der Welt zu nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Entschlossene, vereinte Sofortma\u00dfnahmen haben eine weitaus bessere Wirkung als die zeitliche Hinausz\u00f6gerung von Reaktionen auf Bedrohungen. Aber solange es insbesondere in den entscheidenden L\u00e4ndern der Welt keine politische F\u00fchrung gibt, die den modernen Herausforderungen gerecht wird, werden wir uns vielleicht noch mehr als ein Dutzend Jahre in dieser Zeit der Kriege befinden. Wenn es eine konsolidierte, schnelle und kraftvolle Reaktion geben wird, kann diese Periode geopolitischer Turbulenzen erheblich verk\u00fcrzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Frieden ist nicht garantiert. Ungestrafte Aggressionen f\u00fchren zu neuen Versuchen. Nur kollektive Anstrengungen und eine starke Reaktion werden Ergebnisse bringen. Die Ukrainer stehen an der Spitze dieses Kampfes und zahlen den h\u00f6chsten Preis f\u00fcr die Wiederherstellung des Friedens &#8211; mit dem Leben ihrer besten Soldaten, M\u00e4nner und Frauen. Die demokratischen, friedliebenden Kr\u00e4fte in der Welt m\u00fcssen sich so weit wie m\u00f6glich konsolidieren, ihre Durchschlagskraft im Kampf gegen Aggressoren unter Beweis stellen und sogar ihren kriminellen Absichten zuvorkommen! Man muss entschlossen und kraftvoll handeln! Man muss hier und jetzt handeln!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Droht den NATO-Staaten eine bewaffnete Aggression Russlands? Warum sollte Europa eine F\u00fchrungsrolle in Sicherheitsfragen des Kontinents anstreben und warum w\u00e4re die Ukraine in der NATO f\u00fcr das B\u00fcndnis von Vorteil? 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