{"id":36919,"date":"2015-06-22T23:17:24","date_gmt":"2015-06-22T23:17:24","guid":{"rendered":"http:\/\/uacrisis.org\/?p=27072"},"modified":"2015-06-22T23:17:24","modified_gmt":"2015-06-22T20:17:24","slug":"27072-deutsch-wochenubersicht-der-ukrainischen-pressenachrichten-vom-16-06-2015-bis-zum-22-06-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/27072-deutsch-wochenubersicht-der-ukrainischen-pressenachrichten-vom-16-06-2015-bis-zum-22-06-2015","title":{"rendered":"Wochen\u00fcbersicht der ukrainischen Pressenachrichten vom 16.06.2015 bis zum 22.06.2015"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Lage in der ATO-Zone<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Die Lage in der Ostukraine bleibt schwierig. Laut Angaben von <a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/27040-andrij-lisenko-59\">ATO-Sprecher<\/a> wurden 9 ukrainische Soldaten get\u00f6tet und 42 weitere verletzt. Die massive Verlegung schwerer Milit\u00e4rtechnik, von Panzern, Raketensystemen und Artillerie an die Demarkationslinie zeigt, dass der Kreml ein neues Eskalationsstadium des Konflikts im Donbass will.<\/p>\n<p>Gestern wurden die Positionen der ATO-Kr\u00e4fte und Siedlungen 85 Mal beschossen, teilte das <a href=\"http:\/\/www.unian.ua\/war\/1092035-za-minulu-dobu-boyoviki-85-raziv-obstrilyuvali-pozitsiji-sil-ato-ta-naseleni-punkti.html\">ATO-Pressezentrum<\/a> mit. Das Epizentrum der Spannungen bleibt die Umgebung von Donezk, wo die ukrainischen Positionen und die Zivilbev\u00f6lkerung 52 Mal beschossen wurden. Heute, nach Mitternacht, beschossen die pro-russischen Milizen Krymske und Solote im Gebiet von Luhansk mit Granatwerfern. Gegen Morgen nutzten die Milizen 20 GRAD-Raketenwerfer bei Nischne.<\/p>\n<p>Ukrainische Soldaten werden vom 22. bis 26. Juni zusammen mit einer internationalen Mission von Schweden und Deutschland einen <a href=\"http:\/\/www.unian.ua\/world\/1092020-ukrajinski-viyskovi-u-skladi-mijnarodnoji-misiji-vikonayut-sposterejniy-polit-nad-rosieyu.html\">Beobachtungsflug<\/a> \u00fcber Russland durchf\u00fchren, teilte der Vorsitzende des russischen Zentrums zur Verringerung einer atomaren Gef\u00e4hrdung, Sergej Ryschkow, mit. Russische Spezialisten werden auch mitfliegen und die Flugroute streng \u00fcberwachen, sowie die Verwendung der durch Vertr\u00e4ge vorgesehenen Kontrollapparate.<\/p>\n<p>Ukrainische Beobachter am Gemeinsamenzentrum zur Kontrolle und Koordination bei Fragen zur Feuerpause und Stabilisierung der Demarkationslinie stellen t\u00e4glich mehrfach fest, dass die Milizen die Positionen der ukrainischen Streitkr\u00e4fte beschie\u00dfen. \u201eIn Richtung Donezk-Awdejewka wurde in der vergangenen Woche eine t\u00e4gliche Zunahme des Beschusses durch die Milizen festgestellt. So schlugen am 16. Juni 28 Mal Granaten bei den Positionen der ukrainischen Streitkr\u00e4fte ein, am 17. Juni 37 Mal, am 18. Juni 41 Mal, am 19. Juni 45 Mal, und am 20. Juni 53 Mal\u201c, <a href=\"http:\/\/www.unian.ua\/war\/1091979-na-donetsko-avdijivskomu-napryamku-kilkist-obstriliv-boyovikami-zrostae-schodnya-stskk-foto.html\">hei\u00dft es vom Zentrum<\/a>.<\/p>\n<p>Die Milizen zerst\u00f6ren weiterhin die Infrastruktur im Donbass. <a href=\"http:\/\/www.unian.ua\/war\/1091946-moskal-cherez-pidirvaniy-boyovikami-mist-do-trojitskogo-nemojlivo-dostaviti-gumdopomogu.html\">Aufgrund Sch\u00e4den<\/a> an einer Br\u00fccke im Gebiet von Trojzke ist der Verkehr blockiert und deshalb die Lieferung von humanit\u00e4rer Hilfe in das an der Front liegende Dorf derzeit nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Die <a href=\"http:\/\/www.osce.org\/ukraine-smm\/165476\">Sondermonitoringmission der OSZE<\/a> (SMM) in der Ukraine berichtet, dass die von Russland gest\u00fctzten Milizen weiterhin schwere Waffen einsetzen, einschlie\u00dflich GRAD-Mehrfachraketenwerfer. Die Situation um den zerst\u00f6rten Flughafen von Donezk und in dem Dorf Schirokine in der N\u00e4he der von der Ukraine kontrollierten Stadt Mariupol bleibt angespannt. <a href=\"http:\/\/www.unian.info\/war\/1091968-ato-representative-insists-on-withdrawal-of-militants-heavy-weaponry-from-contact-line.html\">Die Mission<\/a> entdeckte auch Panzer und Artillerie-Systeme im Gebiet, das von der selbsternannten \u201eDonezker Volksrepublik\u201c kontrolliert ist, und die zu nahe an der vereinbarten Grenzlinie stehen.<\/p>\n<p>Simon Ostrovky, Journalist bei ViceNews, ver\u00f6ffentlichte ein <a href=\"https:\/\/news.vice.com\/video\/selfie-soldiers-russia-checks-in-to-ukraine\">Video<\/a> mit Beweisen \u00fcber die Pr\u00e4senz russischer Soldaten in der Ukraine. Ostrovky zeigte, wie ein russischer Soldat, der sibirische Burjate Tamir (Bato) Danbaev aus Ulan-Ude (an der Grenze zur Mongolei) in das ukrainische Debalzevo kam.<\/p>\n<p>Hier finden Sie <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/politics\/ukraine-s-border-service-receives-new-vehicles-and-equipment-donated-by-the-european-union-439593.html?utm_source=uatoday.tv&amp;utm_campaign=1e412b5bfd-UT_Newsletter4_10_2015&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_376b3bbd87-1e412b5bfd-2926503\">eine Reportage<\/a> zu neuen Fahrzeugen und Ausr\u00fcstungen, die die EU an ukrainische Grenzsoldaten \u00fcbergab.<\/p>\n<p>Eine <a href=\"http:\/\/www.kyivpost.com\/content\/kyiv-post-plus\/voices-of-horlivka-im-just-a-kid-whos-grown-up-very-fast-in-one-years-time-391560.html\">Reportage \u00fcber Horliwka<\/a> von Augenzeugen auf englisch.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Menschenrechte<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Das Au\u00dfenministerium wird eine Liste mit Russen erstellen, die an Rechtsverst\u00f6\u00dfen gegen Ukrainer beteiligt waren, erkl\u00e4rte der <a href=\"http:\/\/www.unian.ua\/politics\/1092014-mzs-sklade-spisok-rosiyan-prichetnih-do-porushen-prav-ukrajintsiv-kuleba.html\">Botschafter f\u00fcr Sonderaufgaben<\/a> beim ukrainischen Au\u00dfenministerium, Dmitrij Kuleba. Ziel dieser Initiative ist, Beleidigungen gegen die illegalen politischen H\u00e4ftlinge, wie Nadija Sawtschenko und Oleg Senzow, zu bestraften. Der Termin, wann das Au\u00dfenministerium die Liste erstellt, wurde nicht genannt. Danach sollen pers\u00f6nliche Sanktionen gegen diese Personen verh\u00e4ngt werden.<\/p>\n<p>Der Anwalt der illegal inhaftierten ukrainischen Pilotin erkl\u00e4rte, dass Nadija <a href=\"http:\/\/www.unian.info\/politics\/1092008-savchenko-faces-13-year-sentence-in-russia-lawyer.html\">Sawtschenko bis zu 13 Jahre Haft in Russland<\/a> drohen. Nach seinen Angaben hofft die ukrainische Verteidigung der Pilotin nicht mit einem gerechten Urteil, weil sich die Rechtslage in Russland in den vergangenen 20 Jahren \u00e4nderte.<\/p>\n<p>Der <a href=\"http:\/\/www.kyivpost.com\/content\/ukraine\/persecuted-crimean-tatar-tv-channel-reopens-in-kyiv-391457.html\">TV-Sender ATR der Krimtataren<\/a> nimmt ab 18. Juni seine \u00dcbertragung auf dem Festland der Ukraine nach \u00fcber zwei Monaten wieder auf, nachdem er durch die russische Beh\u00f6rde f\u00fcr Rund- und Fernseh\u00fcbertragungen auf der annektierten Krim geschlossen wurde. Der einzige TV-Sender der Krimtataren auf der Welt wird zahlreiche Nachrichten \u00fcber die Krim senden, die deshalb ausgesetzt wurden, weil der Sender geschlossen wurde und Journalisten auf der Halbinsel verfolgt wurden.<\/p>\n<p>Der Bericht einer inoffiziellen t\u00fcrkischen Delegation beinhaltet zahlreiche Menschenrechtsverletzungen gegen Krimtataren seit der russischen Annexion der Halbinsel im M\u00e4rz 2014 (<a href=\"http:\/\/www.aa.com.tr\/documents\/AA\/haber\/crimea_report.pdf\">vollst\u00e4ndiger Bericht auf englisch<\/a>).<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Okkupation der Krim wurden Verst\u00f6\u00dfe gegen grundlegende Menschenrechte festgestellt. Dies geht aus dem Bericht \u201eMenschenrechte im besetzten Gebiet am Beispiel der Krim\u201c hervor, der im Ukrainischen Crisis Media Center vorgestellt wurde. Das Rechtsgutachten wurde von der Menschenrechtsgruppe \u201eRasom\u201c (Gemeinsam) <a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/26732-prava-lyudini\">erstellt<\/a>.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Reformen in der Ukraine<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Die Dezentralisierung der Finanzen vergr\u00f6\u00dferte in den ersten f\u00fcnf Monaten die <a href=\"http:\/\/news.finance.ua\/ua\/news\/-\/352912\/u-minregionbudi-rozpovily-na-skilky-zbilshyla-nadhodzhennya-do-byudzhetiv-finansova-detsentralizatsiya\">lokalen Budgeteinnahmen<\/a> um 10 Mrd. Hryvna (um 36,8 Prozent), teilte der stellvertretende Minister f\u00fcr Regionalentwicklung, Bau und die Wohnungs- und Kommunalwirtschaft in der Ukraine, Wjatscheslaw Negoda, mit.<\/p>\n<p>Der Vorsitzende der Werchowna Rada reichte bei der Venezianischen Kommission einen <a href=\"http:\/\/www.5.ua\/polityka\/Hroisman-podav-chlenam-Venetsianskoi-komisii-konstytutsiinyi-zakonoproekt-pro-detsentralizatsiiu-vlady-84482.html\">Gesetzentwurf zur \u00c4nderung der ukrainischen Verfassung<\/a> ein, der die Dezentralisierung betrifft. In dem Entwurf werden die Vollmachten der lokalen Selbstverwaltung und des Staates klar abgegrenzt.<\/p>\n<p>Das Portal iGov.org.ua ist das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit von Staat und Freiwilligen und wurde bei einer Pressekonferenz <a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/26631-yanika_merylo\">im Ukrainischen Crisis<\/a> Media Center vorgestellt. Dmitrij Schimkiw, der stellvertretende Chef der Pr\u00e4sidialverwaltung, berichtete, dass das Gesetz \u201e\u00dcber Verwaltungsdienstleistungen\u201c bereits 2012 beschlossen wurde und dass sich das Ministerium f\u00fcr Wirtschaftsentwicklung mit der Einf\u00fchrung eines Portals besch\u00e4ftigte, das aber bisher nicht gestartet wurde. Allerdings schlossen sich die Zivilgesellschaft und Wirtschaftsvertreter zusammen, um einen Online-Service f\u00fcr die Ukraine zu entwickeln und um eine konkrete Ressource zu schaffen. Dieses Modell, wenn sich B\u00fcrger bei der Schaffung einer Informationsressource beteiligen, und sich der Staat dazu verpflichtet, diese dann zu nutzen, braucht keine staatlichen Mittel.<\/p>\n<p>Die Reformierung des ukrainischen Innenministeriums kommt mindestens ein Jahr zu sp\u00e4t. Dies <a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/26737-pravozahisniki-mvs\">berichteten<\/a> Menschenrechtler w\u00e4hrend einer Pressekonferenz beim Ukrainischen Crisis Media Center. Sie analysierten 4 Gesetzentw\u00fcrfe und konzentrierten sich dabei besonders auf den Gesetzentwurf \u201e\u00dcber die nationale Polizei\u201c. Nach Angaben von Alexandra Matwejtschuk, Vorstandschefin des Zentrums f\u00fcr B\u00fcrgerfreiheiten und Koordinatorin bei Euromaidan SOS, besteht der gr\u00f6\u00dfte Mangel darin, dass der Wettbewerb um \u00c4mter keinen Schutz vor Oligarchen bietet. Das hei\u00dft, der Leiter jeder Abteilung wird beliebig nach eigenem Ermessen bestimmt. \u201eWir kennen die st\u00e4ndige Korruptionstradition in unserem System. Wir sehen einen breiten Spielraum f\u00fcr Korruptionsmissbr\u00e4uche und einen Versto\u00df gegen das Transparenzprinzip bei der Arbeit der Polizei, das eigentlich in der Entwicklungsstrategie des Innenministeriums vorgesehen war\u201c, erkl\u00e4rte Matwejtschuk.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Wirtschaft<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Private Kreditoren gaben der Ukraine w\u00e4hrend der Regierungszeit des gest\u00fcrzten Expr\u00e4sidenten Viktor Janukowitsch 40 Mrd. USD. Diese Kredite werden allm\u00e4hlich zur\u00fcckgezahlt, um die <a href=\"http:\/\/www.unian.info\/economics\/1092064-private-creditors-gave-ukraine-40-bln-during-yanukovychs-regime.html\">Auslandsschulden<\/a> des Landes zu senken, teilte der ukrainische Ministerpr\u00e4sident, Arsenij Jazenjuk, mit. Die Ukraine konnte 2014 14 Mrd. USD an ausl\u00e4ndische Kreditoren zur\u00fcckzahlen, w\u00e4hrend die Schuldenneuaufnahme weitaus geringer war.<\/p>\n<p>Holl\u00e4ndische Investoren planen, 50 Mio. Euro in den Bau <a href=\"http:\/\/ukr.lb.ua\/news\/2015\/06\/17\/308512_lviv_vibrav_gollandskogo.html\">eines Industrieparks bei Lwow<\/a> zu investieren. Die Fl\u00e4che des Parks soll 100.000 Quadratmeter betragen, worauf 20-30 Produktionsst\u00e4tten geplant sind und der Arbeit f\u00fcr 3.000 Spezialisten gew\u00e4hrleistet wird.<\/p>\n<p>Die ukrainische Produktion verringert sich bereits das dritte Jahr in Folge. In den ersten f\u00fcnf Monaten 2015 ging die <a href=\"http:\/\/ukr.lb.ua\/news\/2015\/06\/18\/308723_promisloviy_spad_travni_stanovit.html\">Industrieproduktion<\/a> gegen\u00fcber Januar-Mai 2014 um 21,2 Prozent zur\u00fcck. Dies zeigen die Daten des staatlichen Statistikamts.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Umfrage<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Eine Umfrage des Kiewer Internationalen Instituts f\u00fcr Soziologie, wie die Ukrainer bei einem <a href=\"http:\/\/news.finance.ua\/ua\/news\/-\/352927\/skilky-ukrayintsiv-progolosuvalo-b-na-referendumi-za-vstup-do-yes-a-skilky-v-ms-opytuvannya\">Referendum \u00fcber einen Beitritt der Ukraine zur Europ\u00e4ischen Union<\/a> Ende Mai 2015 abstimmen w\u00fcrden, ergab: 48,8 Prozent daf\u00fcr; 28,4 Prozent dagegen, 12,4 Prozent unentschieden, und 10,5 Prozent h\u00e4tten nicht teilgenommen. Die Einstellung zu einem EU-Beitritt unterscheidet sich in den verschiedenen Regionen der Ukraine wesentlich. In der Westukraine ist eine absolute Mehrheit f\u00fcr einen EU-Beitritt (78 Prozent) und 11 Prozent dagegen. In der Zentralukraine h\u00e4tten 57 Prozent der Befragten daf\u00fcr gestimmt und 20 Prozent dagegen. Im S\u00fcden und Osten ist eine Mehrheit gegen einen EU-Beitritt der Ukraine: Wenn das Referendum durchgef\u00fchrt worden w\u00e4re, h\u00e4tten im S\u00fcden 40 Prozent dagegen gestimmt und 33 Prozent daf\u00fcr; im Osten 48 Prozent dagegen und 22 Prozent daf\u00fcr. Seinerseits sind bei einem Referendum \u00fcber einen m\u00f6glichen Beitritt der Ukraine zur Zollunion mit Russland, Wei\u00dfrussland und Kasachstan 18,6 Prozent daf\u00fcr und 56,8 Prozent dagegen, 12,5 Prozent unentschieden und 12,2 Prozent h\u00e4tten an einem solchen Referendum nicht teilgenommen.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Pressekonferenzen im Ukrainischen Crisis Media Center<\/span><\/strong><\/p>\n<p>\u201eEng zusammen oder weit auseinander?&#8221; Der Bericht \u00fcber die polnische, deutsche und russische Sicht auf die russisch-ukrainische Krise, der von der Bertelsmann-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Institut f\u00fcr \u00d6ffentliche Angelegenheiten in Warschau vorbereitet wurde, basiert auf Umfragen, die in Deutschland, Polen und Russland durchgef\u00fchrt wurden. Dabei wurde die Bev\u00f6lkerung der jeweiligen L\u00e4nder \u00fcber ihre Meinung zu dem russisch-ukrainischen Konflikt befragt, sowie zu Sanktionen und den entsprechenden Ma\u00dfnahmen der Regierungen. Der Bericht wurde am 18. Juni 2015 von Lukasz Wenerski und Cornelius Ochmann, dem Direktor der Stiftung f\u00fcr die deutsch-polnische Zusammenarbeit, in Kiew vorgestellt. (<a href=\"https:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/de\/publikationen\/publikation\/did\/close-together-or-far-apart\/\">Studie<\/a>)<\/p>\n<p>\u201eWie kann man die Wirtschaft der Ukraine stabilisieren?\u201d Diese <a href=\"http:\/\/wiiw.ac.at\/how-to-stabilise-the-economy-of-ukraine-p-3562.html\">Studie<\/a> wurde von Wiener Institut f\u00fcr Internationale Beziehungen (WIIW) durchgef\u00fchrt. Der Bericht wurde am 18. Juni im Ukrainischen Crisis Media Center von Michael Landesmann und Peter Havlik vorgestellt.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Interview<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Hromadske International ver\u00f6ffentlichte eine Wochen\u00fcbersicht (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=2gMF3eklbVY\">auf englisch<\/a>): Lage in der ATO-Zone, Fl\u00fcchtlinge in der Ukraine, Gerechtigkeit w\u00e4hrend des Krieges, Entlassung des Chefs von dem ukrainischen Sicherheitsdienst usw.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lage in der ATO-Zone Die Lage in der Ostukraine bleibt schwierig. Laut Angaben von ATO-Sprecher wurden 9 ukrainische Soldaten get\u00f6tet und 42 weitere verletzt. Die massive Verlegung schwerer Milit\u00e4rtechnik, von Panzern, Raketensystemen und Artillerie an die Demarkationslinie zeigt, dass der Kreml ein neues Eskalationsstadium des Konflikts im Donbass will. 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