{"id":37247,"date":"2015-06-29T23:35:35","date_gmt":"2015-06-29T23:35:35","guid":{"rendered":"http:\/\/uacrisis.org\/?p=27497"},"modified":"2015-06-30T10:41:54","modified_gmt":"2015-06-30T07:41:54","slug":"27497-deutsch-wochenubersicht-der-ukrainischen-pressenachrichten-vom-23-06-2015-bis-zum-29-06-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/27497-deutsch-wochenubersicht-der-ukrainischen-pressenachrichten-vom-23-06-2015-bis-zum-29-06-2015","title":{"rendered":"Wochen\u00fcbersicht der ukrainischen Pressenachrichten vom 23.06.2015 bis zum 29.06.2015"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Lage in der ATO-Zone<\/strong><\/span><\/p>\n<p>In der ATO-Zone nahm die Intensit\u00e4t des Beschusses seitens der illegal bewaffneten Gruppen zu: die Milizen nutzten weiterhin Waffen gegen die ukrainische Armee, die laut Minsker Vereinbarung untersagt sind. Laut <a href=\"http:\/\/www.pravda.com.ua\/news\/2015\/06\/29\/7072788\/?attempt=1\">Angaben des Vertreters der Pr\u00e4sidialverwaltung<\/a> zu ATO-Fragen, Andrej Lysenko, wurden in den vergangenen 24 Stunden die Positionen der ukrainischen Streitkr\u00e4fte 20 Mal mit 120-Millimeter Granatwerfern, zweimal mit 122- und 152-Millimetergesch\u00fctzen, und sechsmal mit Panzern beschossen. Insgesamt gab es seitens der Terroristen 101 <a href=\"http:\/\/www.pravda.com.ua\/news\/2015\/06\/29\/7072763\/\">bewaffnete Provokationen<\/a> gegen die ATO-Kr\u00e4fte.<\/p>\n<p>In der Sitzung der trilateralen Kontaktgruppe in Minsk, die f\u00fcr den 7. Juli geplant ist, soll ein Dokument unterzeichnet werden, das den gegenseitigen Abzug von schweren Waffenarten unterhalb 100 Millimeter, sowie von Panzern und Granatwerfern von der Demarkationslinie vorsieht, teilten die <a href=\"http:\/\/www.pravda.com.ua\/news\/2015\/06\/29\/7072778\/\">ukrainischen Vertreter<\/a> mit.<\/p>\n<p>Der <a href=\"http:\/\/www.pravda.com.ua\/news\/2015\/06\/28\/7072744\/\">ATO-Stab<\/a> teilte mit, dass in der vergangenen Woche t\u00e4glich zirka 80 Mal pro Tag ukrainische Positionen und zivile Ziele von den Milizen beschossen wurden: es gab 540 Verst\u00f6\u00dfe gegen die Feuerpause seitens der illegal bewaffneten Gruppen; der Gro\u00dfteil im Bereich des besetzten Donezk.<\/p>\n<p>Ab 7. Juli wird ein neues <a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/27336-nova-sistema-perepustok\">Passierscheinsystem<\/a> f\u00fcr die Frontlinie gelten. Das Hauptproblem mit dem bestehenden Passierscheinsystem, das im Januar eingef\u00fchrt wurde, ist, dass B\u00fcrger in direkten Kontakt mit Beamten oder Soldaten kommen, was Korruption erm\u00f6glicht und lange Schlangen an den Grenz\u00fcbergangsstellen verursacht.<\/p>\n<p>Trotz der Ank\u00fcndigung, dass die Konfliktparteien schwere Waffen von der Demarkationslinie abziehen, stellten die <a href=\"http:\/\/www.osce.org\/ukraine-smm\/167241\">SMM-Beobachter<\/a> der OSZE fest, dass solches Kriegsger\u00e4t verlegt wird und in Bezirken ist, die nicht den Bereichen der Minsker Abkommen entsprechen. Bewohner von Donezk ver\u00f6ffentlichten ein <a href=\"http:\/\/www.pravda.com.ua\/news\/2015\/06\/27\/7072673\/\">Video<\/a>, wie T72-Panzer durch Donezk fahren.<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident, <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/news\/poroshenko-signs-law-on-foreign-peacekeepers-in-ukraine-445965.html\">Petro Poroschenko<\/a> unterzeichnete das Gesetz, das die Durchf\u00fchrung internationaler Ma\u00dfnahmen zur Friedenssicherung und Sicherheit gew\u00e4hrleistet.<\/p>\n<p>In Moskau fand am 26. Juni ein Arbeitstreffen der Chefs der Konsularabteilungen des ukrainischen und russischen Au\u00dfenministeriums statt. Die <a href=\"http:\/\/www.kmu.gov.ua\/control\/publish\/article?art_id=248284006&#038;utm_source=twitterfeed&#038;utm_medium=twitter\">ukrainische Partei<\/a> forderte von Russland, die Bestimmungen internationaler Vertr\u00e4ge im konsularischen Bereich strickt einzuhalten. Unter anderem soll dem ukrainischen Konsul ein Treffen mit den auf dem Gebiet der Russischen F\u00f6deration unbegr\u00fcndet inhaftierten ukrainischen Staatsb\u00fcrger, mit Nikolaj Karpjuk, Stanislaw Klich, Oleg Senzow, Alexander Koltschenko, und Gennadij Afanasjew, gew\u00e4hrleistet werden.<\/p>\n<p>Unten finden Sie Interviews \u00fcber die Situation in der ATO-Zone:<\/p>\n<p>&#8211; Ukrainischer Botschafter Kuleba <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/politics\/russia-is-pulling-the-world-to-the-edge-ukrainian-ambassador-kuleba-on-the-east-ukraine-conflict-445703.html\">\u00fcber den Konflikt im Osten<\/a> der Ukraine (englisch): \u201eRussland f\u00fchrt die Welt an den Abgrund\u201c.<\/p>\n<p>&#8211; Leben unter Beschuss (englisch): Der Beschuss von Milizen in Luhansk zerst\u00f6rt <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/society\/life-under-fire-luhansk-militant-shelling-destroys-ukrainian-village-homes-445532.html\">H\u00e4user in einem ukrainische Dorf<\/a><\/p>\n<p>&#8211; Ein EU-Experte, der in der Ukraine lebt, liefert die Sicht eines Insiders <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/politics\/eu-expert-living-in-ukraine-provides-an-insider-s-view-on-the-situation-in-the-country-444998.html\">\u00fcber die Situation im Land<\/a> (englisch)<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Menschenrechte<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Ukrainer verurteilen mehrheitlich Folter und misstrauen dem ukrainischen Rechtswesen, da es an entsprechenden Reaktionen und Ermittlungen solcher F\u00e4lle mangelt, insbesondere seitens Vertretern der Rechtsschutzorgane. Zwei Drittel der Ukrainer meinen, dass die Rechtsschutzorgane Folter und Gewalt anwenden. Allerdings gibt es in der Ukraine auch eine gewisse Toleranz gegen\u00fcber Folter. \u201e48 Prozent der Ukrainer meinen, dass die Folterung von Separatisten in der Zeit der ATO unzul\u00e4ssig ist, w\u00e4hrend 71 Prozent Folter au\u00dferhalb des Kontexts dieses bewaffneten Konflikts verurteilen\u201c, berichtete Bogdan Owtscharuk, Sprecher von Amnesty International in der Ukraine, bei <a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/27347-amnestey-international\">einer Pressekonferenz<\/a> im Ukrainischen Crisis Media Center, auf der die Ergebnisse einer gesamtukrainischen Untersuchung der \u00f6ffentlichen Meinung zur Folteranwendung vorgestellt wurden.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Reformen<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Die Verfassungs\u00e4nderungen im Rahmen der Dezentralisierung haben keinen Bezug zur F\u00f6deralisierung des Landes und werden zu keiner Schw\u00e4chung des Zentralstaats im Bereich der Verteidigung, der Nationalen Sicherheit und der Rechte und Freiheiten der Ukrainer f\u00fchren, teilte <a href=\"http:\/\/www.unian.ua\/politics\/1094707-poroshenko-detsentralizatsiya-vladi-ne-mae-niyakogo-vidnoshennya-do-federalizatsiji.html\">Petro Poroschenko<\/a> mit. Durch die Dezentralisierung werden <a href=\"http:\/\/www.president.gov.ua\/news\/decentralizaciya-nadast-vladi-na-miscyah-znachni-povnovazhen-35559\">Beh\u00f6rdenvertreter<\/a> vor Ort mehr Instrumente erhalten, um Programme der lokalen Selbstverwaltung umzusetzen. Der <a href=\"http:\/\/www.unn.com.ua\/uk\/news\/1476127-konstitutsiynu-reformu-u-chastini-detsentralizatsiyi-treba-zavershiti-do-25-zhovtnya-p-poroshenko\">ukrainische Pr\u00e4sident<\/a> erkl\u00e4rte in einer Sitzung des Nationalen Reformrats, dass die Ukraine versuchen wird, die Verfassungsreform im Bereich der Beh\u00f6rdendezentralisierung bis zum 25. Oktober abzuschlie\u00dfen, sowie die Gerichtsreform und die Reform zur Immunit\u00e4t der Abgeordneten. <a href=\"http:\/\/ua.interfax.com.ua\/news\/general\/273842.html\">Poroschenko<\/a> beabsichtigt auch, dass, sollte das Parlament nicht bis zum 25. Oktober die Verfassungs\u00e4nderungen wenigstens im Teil der Dezentralisierung beschlie\u00dfen, die vorgezogenen Lokalwahlen in einem solchen Fall nach der \u00c4nderung der Verfassung durchgef\u00fchrt werden. Gleichzeitig merkte der ukrainische Ministerpr\u00e4sident, <a href=\"http:\/\/www.unn.com.ua\/uk\/news\/1476134-a-yatsenyuk-zayaviv-scho-do-25-zhovtnya-konstitutsiyna-reforma-ymovirno-ne-bude-zavershena\">Arsenij Jazenjuk<\/a>, an, dass im Fall, wenn die Verfassungsreform nicht bis zum 25. Oktober abgeschlossen ist, die Organe der lokalen Selbstverwaltung nach den alten Vorschriften gew\u00e4hlt werden sollen.<\/p>\n<p>Die Finanzministerin, <a href=\"http:\/\/news.finance.ua\/ua\/news\/-\/353199\/yaresko-podatkova-militsiya-tyagne-nas-u-radyanske-mynule\">Natalja Jaresko<\/a>, sieht es als notwendig an, die Reform des Staatlichen Fiskaldienstes bis Ende 2016 abzuschlie\u00dfen. Diese Reform sieht eine Reduzierung der Mitarbeiter vor, sowie die Zusammenlegung der Funktionen des Steuer- und Zollaudits und die Durchf\u00fchrung einer Entwaffnung der Steuerpolizei, was es erm\u00f6glicht, dass sich die Ukraine den Standards der EU anzun\u00e4hern. Allerdings soll der Fiskaldienst die Steuerzahlungen \u00fcberwachen, aber dabei keine Strafbeh\u00f6rde sein. Die <a href=\"http:\/\/www.epravda.com.ua\/news\/2015\/06\/29\/548554\/\">Finanzministerin<\/a> erkl\u00e4rte, dass die Reform des Fiskaldiensts es erm\u00f6glicht, die Einnahmen der Zoll\u00e4mter um 20 Prozent zu erh\u00f6hen und die Steuerl\u00f6cher um 10 Prozent zu verringern. Der Ministerpr\u00e4sident <a href=\"http:\/\/interfax.com.ua\/news\/political\/273965.html\">Jazenjuk<\/a> sieht es auch als notwendig an, einen Dienst f\u00fcr Steuerpr\u00fcfungen statt eine Steuerpolizei zu schaffen und hofft, dass das Parlament dieser Reform zustimmt.<\/p>\n<p>Der stellvertretende Chef der Pr\u00e4sidialverwaltung, <a href=\"http:\/\/interfax.com.ua\/news\/political\/273998.html\">Dmitrij Schimkiw<\/a>, erkl\u00e4rte, dass der Koalitionsvertrag bis Ende Mai zu 61 Prozent nicht erf\u00fcllt ist und dass das Risiko besteht, dass gewisse Punkte des Koalitionsvertrags insgesamt nicht erf\u00fcllt werden k\u00f6nnten. Nach Angaben von Schimkiw liegt das Hauptproblem bei der Erf\u00fcllung der Punkte bei der Umsetzung von Reformen, wenn die Personen fehlen, die die pers\u00f6nliche Verantwortung f\u00fcr jeden einzelnen Punkt tragen.<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident, <a href=\"http:\/\/www.unian.net\/politics\/1093099-poroshenko-vetiroval-zakon-pozvolyayuschiy-grajdanam-lovit-chinovnikov-na-prestupleniyah.html\">Petro Poroschenko<\/a>, legte gegen das von der Werchowna Rada am 22. Mai beschlossene Gesetz \u201e\u00dcber die \u00c4nderung an einigen ukrainischen Gesetzen in Bezug auf die St\u00e4rkung der Rolle der Zivilgesellschaft im Kampf gegen Korruption und Verbrechen\u201c sein Veto ein. Es h\u00e4tte den B\u00fcrgern der Ukraine erlaubt, Beamte bei Verbrechen zu ertappen.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Korruptionsbek\u00e4mpfung<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Der <a href=\"http:\/\/news.finance.ua\/ua\/news\/-\/352957\/tilky-za-traven-cherven-dfs-likviduvala-401-podatkovu-yamu\">Staatliche Fiskaldienst<\/a> stellte die Arbeit von 414 Unternehmen zur Geldw\u00e4sche ein und schloss 401 \u201eSteuerl\u00f6cher\u201c, teilte die Pressestelle der Beh\u00f6rde mit.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ukrinform.ua\/ukr\/news\/yatsenyuk_nakazav_viddati_naykorumpovanishi_mitnitsi_inozemtsyam_2067501\">Arsenij Jazenjuk<\/a> teilte mit, dass die korruptesten Zoll\u00e4mter unter die Leitung internationaler Gesellschaften gestellt werden sollen: \u201eDa es immer noch Korruption bei den Zoll\u00e4mtern gibt, erleidet die Ukraine deshalb Verluste in Milliardenh\u00f6he.\u201c Deshalb schlug der Ministerpr\u00e4sident vor, ein Pilotprojekt bei besonderen Zoll\u00e4mtern zu starten und ausl\u00e4ndische Unternehmen einzuladen, die Aufgaben der ukrainischen Zoll\u00e4mter auszuf\u00fchren.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Wirtschaft<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Die ukrainische Finanzministerin, <a href=\"http:\/\/www.pravda.com.ua\/news\/2015\/06\/28\/7072749\/\">Natalja Jaresko<\/a>, best\u00e4tigte, dass in der Ukraine ein technischer Default durch das Moratorium zur Ausbuchung von Auslandsschulden eintreten kann. Aber dies w\u00fcrde keinen Einfluss auf die Funktion des ukrainischen Bankensystems haben. Jaresko merkte an, dass die Zahlungsunterbrechung nur bei den Auslandsschulden m\u00f6glich ist, die einer Restrukturierung unterliegen. Dabei ist allerdings keine Rede von einem allgemeinen Zahlungsstop \u2013 weder bei Inlandsschulden, noch bei Schulden gegen\u00fcber internationalen Finanzinstitutionen.<\/p>\n<p>Das Ministerium f\u00fcr Wirtschaftsentwicklung und Handel (MERT) der Ukraine rechnet damit, aus der Privatisierung von Staatsunternehmen 17 Mrd. Hryvna zu erhalten. Ziel der Reform von Staatsbetrieben ist, ihre Arbeitseffektivit\u00e4t zu verbessern und nicht-strategische Objekte zu privatisieren. Nach Angaben des <a href=\"http:\/\/www.epravda.com.ua\/news\/2015\/06\/25\/548241\/\">Chefberaters von Minister A. Audizkas<\/a>, verf\u00fcgt die Ukraine derzeit \u00fcber 1.833 in Betrieb befindliche Staatsunternehmen und \u00fcber weitere 1.500 sind nicht t\u00e4tig oder befinden sich im Liquidationsstadium. Laut einer \u00dcbersicht der Top-100 ukrainischen Staatsunternehmen, die auf der Website des MERT ver\u00f6ffentlicht ist, entfallen zirka 80 Prozent der Gesamteinnahmen auf diese Betriebe und zirka 90 Prozent der Aktiva des gesamten Sektors von Staatsbetrieben.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/news.finance.ua\/ua\/news\/-\/353287\/za-rik-vtratyly-robotu-miljon-ukrayintsiv\">Laut Daten<\/a> des Ministers f\u00fcr Sozialpolitik, Pawel Rosenko, verloren 1,2 Mio. Personen innerhalb eines Jahres ihre Arbeit und 56 Prozent der Bev\u00f6lkerung sind arbeitst\u00e4tig. Rosenko erg\u00e4nzte, dass allein im Gebiet von Donezk 800.000 Arbeitspl\u00e4tze verloren gingen. Die Besch\u00e4ftigungszahl in der Industrie ging insgesamt um 18 Prozent zur\u00fcck. Das Arbeitslosenniveau stieg auf 9,3 Prozent.<\/p>\n<p>Die Reall\u00f6hne der Ukrainer verringerten sich im Mai 2015 gegen\u00fcber Mai 2014 um 27,6 Prozent, teilte das <a href=\"http:\/\/news.finance.ua\/ua\/news\/-\/353417\/derzhstat-raportuye-pro-zmenshennya-realnoyi-zarplaty-ukrayintsiv-bilsh-nizh-na-27\">Staatliche Statistikamt<\/a> mit.<\/p>\n<p>22 staatliche Gruben der Ukraine brauchen Investitionen in H\u00f6he von 1,1 Mrd. Hryvna, um innerhalb eines Jahres aus ihrer verlustbringenden Arbeit zu kommen, erkl\u00e4rte der <a href=\"http:\/\/news.finance.ua\/ua\/news\/-\/353041\/v-minenergetyky-skazaly-skilky-neobhidno-investytsij-dlya-bezzbytkovoyi-roboty-derzhshaht\">Minister f\u00fcr Energie und die Kohleindustrie<\/a>, Wladimir Demtschischin. Die Mittel sind zum Kauf neuer Anlagen und der Erschlie\u00dfung neuer Gruben notwendig. F\u00fcr 2015 plant das Ministerium, 11 von 35 staatliche Gruben zu schlie\u00dfen.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Gasstreit<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Der Energieminister der Russischen F\u00f6deration, <a href=\"http:\/\/www.epravda.com.ua\/news\/2015\/06\/29\/548565\/\">Alexander Nowak<\/a>, best\u00e4tigte, dass der fr\u00fcher angek\u00fcndigten Gasverhandlungen zwischen Russland, der EU und der Ukraine am 30. Juni stattfinden. Bei dem trilateralen Treffen wird m\u00f6glicherweise ein neues Winterpaket f\u00fcr die Ukraine beschlossen, das nach dem Muster des vorigen Vertrags gebildet wird, erkl\u00e4rte der <a href=\"http:\/\/www.ukrinform.ua\/ukr\/news\/nastupnogo_tignya_ukraiina_moge_otrimati_noviy_gazoviy_paket_2068166\">ukrainische Energieminister Demtschischin<\/a>.<\/p>\n<p>Unter Ber\u00fccksichtigung aller Faktoren wird der Endpreis f\u00fcr Gas f\u00fcr die Ukraine im dritten Quartal zirka 248,17 USD\/ 1.000 Kubikmeter betragen, teilte <a href=\"http:\/\/www.epravda.com.ua\/news\/2015\/06\/29\/548566\/\">der russische Ministerpr\u00e4sident, Dmitrij Medwedew<\/a>, mit. In der vergangenen Woche wies der Chef von \u201eGazprom\u201c, <a href=\"http:\/\/www.epravda.com.ua\/news\/2015\/06\/26\/548366\/\">Alexej Miller<\/a>, darauf hin, dass die Schulden der Staats-AG \u201eNaftogaz Ukraine\u201c AG f\u00fcr die Gaslieferungen in die besetzten Gebiete im Donbass 212 Mio. USD betragen. Die Staats-AG \u201eNaftogaz\u201c entgegnete darauf, dass die Lieferungen gegen die bestehenden Vertragsbedingungen durchgef\u00fchrt wurden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lage in der ATO-Zone In der ATO-Zone nahm die Intensit\u00e4t des Beschusses seitens der illegal bewaffneten Gruppen zu: die Milizen nutzten weiterhin Waffen gegen die ukrainische Armee, die laut Minsker Vereinbarung untersagt sind. 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