{"id":37656,"date":"2015-07-07T00:02:40","date_gmt":"2015-07-07T00:02:40","guid":{"rendered":"http:\/\/uacrisis.org\/?p=28044"},"modified":"2015-07-07T00:02:40","modified_gmt":"2015-07-06T21:02:40","slug":"28044-deutsch-wochenubersicht-der-ukrainischen-pressenachrichten-vom-30-06-2015-bis-zum-06-07-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/28044-deutsch-wochenubersicht-der-ukrainischen-pressenachrichten-vom-30-06-2015-bis-zum-06-07-2015","title":{"rendered":"Wochen\u00fcbersicht der ukrainischen Pressenachrichten vom 30.06.2015 bis zum 06.07.2015"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Lage in der ATO-Zone<\/strong><\/span><\/p>\n<p>In der vergangenen Woche verstie\u00dfen die illegalen Bandentruppen gegen die Minsker Vereinbarungen entlang der gesamten Demarkationslinie, teilte die Pressestelle des ATO-Stabs mit. Dabei setzten die S\u00f6ldner untersagte schwere Waffen ein. Die ATO-Kr\u00e4fte er\u00f6ffneten nur dann Gegenfeuer, wenn eine direkten Lebensgefahr bestand und nur mit Waffen, die nicht gegen die Minsker Abkommen versto\u00dfen. In der vergangenen Woche \u00e4nderten die S\u00f6ldner ihre Angriffstaktik und setzten den ganzen Tag \u00fcber schwere Waffen ein.<\/p>\n<p>Am 30. Juni versch\u00e4rfte sich die Lage in der ATO-Zone. Die ATO-St\u00fctzpunkte wurden von den illegalen Bandentruppen durch Artillerie und Granatenwerfer entlang der ganzen Demarkationslinie von Novotroizke bis Schyrokino heftig beschossen. Laut Angaben der OSZE-SMM verlie\u00dfen alle Zivilisten Schyrokino. Am Wochenende verringerte sich die Provokationen seitens der S\u00f6ldner.<\/p>\n<p>In Schyrokino wird eine 30 Kilometer breite Sicherheitszone geschaffen. Schwere Waffen werden von beiden Seiten 15 Kilometer vom Stadtzentrum von Shyrokyno abgezogen. Dies <a href=\"http:\/\/ukraineunderattack.org\/en\/21708-30-kilometer-security-zone-to-be-created-in-shyrokyno.html\">teilte<\/a> der ukrainische Vertreter der Arbeitsgruppe zu Sicherheitsfragen der trilateralen Kontaktgruppe, Yevhen Marchuk, mit.<\/p>\n<p>Laut dem Bericht des Sprechers der Pr\u00e4sidialverwaltung zu ATO-Fragen Andrij Lysenko, wurden letzte Woche mindestens 7 ukrainische Soldaten get\u00f6tet, weitere 41 wurden verletzt.<\/p>\n<p>Der Abzug schwerer Waffen, vor allem von Panzern, von der Kontaktlinie, wie es im Rahmen des Normandie-Formats \u201ebis 26. Juni\u201c vorgesehen war, ist <a href=\"http:\/\/www.ukrinform.ua\/rus\/news\/otvod_tyageloy_broni_sorvan___timchuk_1759919\">gescheitert<\/a>. Das n\u00e4chste Treffen der Au\u00dfenminister soll am 7. Juli stattfinden.<\/p>\n<p>In Milit\u00e4rkreisen wird weiterhin darauf <a href=\"http:\/\/www.ukrinform.ua\/rus\/news\/mugenko_terroristi_gotovyatsya_k_nastupleniyu_a_evrope_vse_ravno_1760039\">bestanden<\/a>, dass der Minsker Friedensprozess sabotiert wird und dass die Gefahr besteht, dass die K\u00e4mpfer im Donbass angreifen.<\/p>\n<p>Eine ukrainische Drohne sp\u00fcrte in den von pro-russischen Milizen kontrollierten Gebieten eine russische Milit\u00e4rbasis auf. Dies ist ein weiterer Beweis, dass Russland sein Milit\u00e4r in den Donbass schickt (<a href=\"http:\/\/www.unian.info\/war\/1095998-volunteer-drones-in-ukraine-spot-russian-military-camp.html\">Video<\/a>).<\/p>\n<p>Die besetzten Gebieten von Donezk, Luhansk und auf der Krim k\u00f6nnten von einem heftigen Nahrungsmittelmangel betroffen werden. \u201eDie Separatisten sind nicht in der Lage, einen zivilisierten Getreideanbau zu betreiben\u201c, <a href=\"http:\/\/www.ukrinform.ua\/ukr\/news\/okupovaniy_donbas_zalishitsya_bez_hliba_bo_polya_ne_zasiyali___pavlenko_2070672\">erkl\u00e4rte<\/a> der Minister f\u00fcr Agrarpolitik, Oleksij Pavlenko. 50 Prozent der Ackerfl\u00e4chen in den besetzten Gebieten werden nicht bewirtschaftet und der Agrarsektor wurde fast v\u00f6llig zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>Welche Rolle spielen die Medien w\u00e4hrend des Krieges? (<a href=\"http:\/\/www.kyivpost.com\/content\/kyiv-post-plus\/war-in-the-age-of-social-media-392572.html\">Artikel auf Englisch<\/a>).<\/p>\n<p>Die ostukrainischen St\u00e4dte <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/society\/east-ukraine-city-celebrates-anniversary-of-liberation-from-russian-backed-militants-450819.html\">Kramatorsk<\/a> und <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/society\/sloviansk-liberation-one-year-on-450681.html\">Slovjansk<\/a> feierten den Jahrestag nach der Befreiung von den pro-russischen Milizen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/ucmc_pic2_kramatorsk_en.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"lazyload alignnone size-full wp-image-28045\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 600 600'%2F%3E\" data-src=\"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/ucmc_pic2_kramatorsk_en.png\" alt=\"ucmc_pic2_kramatorsk_en\" width=\"600\" height=\"600\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Reformen in der Ukraine<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident, <a href=\"http:\/\/www.ukrinform.ua\/ukr\/news\/konstitutsiyni_zmini_vidpovidayut_minskim_domovlenostyam___poroshenko_2070646\">Petro Poroschenko<\/a>, erkl\u00e4rte, dass der Entwurf f\u00fcr die Verfassungs\u00e4nderungen zu Fragen der Dezentralisierung in seinen \u00dcbergangsbestimmungen die Besonderheiten der lokalen Selbstverwaltung in einzelnen Bezirken der Gebiete von Donezk und Luhansk in strenger \u00dcbereinstimmung mit den Minsker Vereinbarungen enth\u00e4lt. (<a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/politics\/ukrainian-president-outlines-draft-chnages-to-ukraine-s-constituion-448692.html?utm_source=uatoday.tv&amp;utm_campaign=4005b84043-UT_Newsletter4_10_2015&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_376b3bbd87-4005b84043-292650353\">Auftritt des Pr\u00e4sidenten auf englisch)<\/a><\/p>\n<p>In Kiew nahm eine neue <a href=\"http:\/\/www.pravda.com.ua\/news\/2015\/07\/4\/7073399\/\">Streifenpolizei<\/a> ihren Dienst auf. Die erste stellvertretende Innenministerin der Ukraine, <a href=\"http:\/\/ipress.ua\/news\/politseyski_diyatymut_u_testovomu_rezhymi_do_nabrannya_chynnosti_zakonu__mvs_130441.html\">Eka Zguladze<\/a>, teilte mit, dass die Polizisten ihren Dienst im Versuchsmodus aufnehmen, da das Gesetz \u201e\u00dcber die Nationale Polizei\u201c noch nicht unterzeichnet und ver\u00f6ffentlicht wurde, weshalb sie als Dienst des Innenministeriums bis zur Einf\u00fchrung des Gesetzes arbeiten wird. Der ukrainische <a href=\"http:\/\/www.ukrinform.ua\/rus\/news\/poroshenko_ukazal_na_simvol_ukrainskih_reform_1761733\">Pr\u00e4sident<\/a> ist davon \u00fcberzeugt, dass die Streifenpolizei zeigt, dass die Ukraine fundamentale Reformen durchf\u00fchrt. <a href=\"http:\/\/www.ukrinform.ua\/rus\/news\/poroshenko_ukazal_na_simvol_ukrainskih_reform_1761733\">Nach seinen Angaben<\/a> setzt die Ukraine gro\u00dfe Reformen im Staat ins Leben um, die die Basis f\u00fcr das \u00dcbergangsmodell von Straf- zu Servicefunktionen der Rechtsschutzorgane sind. Der ukrainische Innenminister, <a href=\"http:\/\/www.rbc.ua\/rus\/news\/patrulnaya-sluzhba-odesse-lvove-zarabotat-1436001645.html\">Arsen Awakow<\/a>, teilte mit, dass die Streifenpolizei der Ukraine voraussichtlich ab 20. August in Odessa und Lwow ihre Arbeit aufnimmt. <a href=\"http:\/\/www.pravda.com.ua\/news\/2015\/07\/4\/7073416\/\">Awakow<\/a> merkte an, dass in den Reihen der Miliz innerhalb von zwei Monaten immer wieder Eignungstests mit einer nachfolgenden Umformierung bei der Polizei durchgef\u00fchrt werden soll. Zum Abschluss der <a href=\"http:\/\/www.depo.ua\/ukr\/politics\/avakov-dlya-zavershennya-reformi-mvs-treba-priynyati-shche-tri-03072015085700\">Reform im Innenministerium<\/a> m\u00fcssen noch drei Gesetze beschlossen werden. Der ukrainische Ministerpr\u00e4sident Arsenij Jazenjuk <a href=\"http:\/\/www.ukrinform.ua\/rus\/news\/yatsenyuk_novaya_politsiya_doydet_do_kagdogo_sela_1761943\">erkl\u00e4rte<\/a>, dass es in allen besiedelten Punkten eine neue Polizei geben wird. Die fr\u00fcheren Sonderabteilungen der Miliz <a href=\"http:\/\/www.unian.net\/society\/1097123-yatsenyuk-anonsiroval-sozdanie-korpusa-operativnogo-vnezapnogo-deystviya-vmesto-militseyskih-spetspodrazdeleniy.html\">werden<\/a> abgeschafft und durch eine \u201eSchnelle Eingreiftruppen\u201c ersetzt, die gegen die organisierte Kriminalit\u00e4t eingesetzt werden. Diese Eingreiftruppen werden aus ATO-K\u00e4mpfern bestehen.<\/p>\n<p>Die <a href=\"http:\/\/interfax.com.ua\/news\/economic\/275824.html\">Ukrainische Nationalbank<\/a> erkl\u00e4rte, dass die Annahme des Gesetzes \u00fcber die zwangsweise Konvertierung von Devisenkrediten einen negativen Einfluss auf das Finanz- und Bankensystem der Ukraine haben und zu einem Verlust von zirka 100 Mrd. Hryvna f\u00fchren wird. Die ukrainische Finanzministerin, <a href=\"http:\/\/economics.unian.net\/finance\/1096396-yaresko-zakon-o-restrukturizatsii-valyutnyih-kreditov-eto-populizm-i-vyizov-spravedlivosti.html\">Natalja Jaresko<\/a>, erkl\u00e4rte, dass die Annahme des Gesetzes zur Restrukturierung von Devisenkrediten populistisch ist, was nichts mit Gerechtigkeit zu tun hat, sondern zu enormen finanziellen Verlusten im Bankensystem f\u00fchrt. <a href=\"http:\/\/www.pravda.com.ua\/news\/2015\/07\/3\/7073369\/\">Jaresko<\/a> sagte auch, dass die Werchowna Rada den Erhalt von Finanzhilfen in H\u00f6he von 3 Mrd. USD gef\u00e4hrde. Sie merkte an, dass die Werchowna Rada nicht f\u00fcr einen Gesetzentwurf stimmte, der f\u00fcr weitere Fortschritte bei der Zusammenarbeit mit dem IWF und der Weltbank notwendig ist. Laut ihren Angaben muss die Ukraine zur Fortsetzung der Zusammenarbeit mit dem IWF Gesetze \u00fcber ein Einlagensicherungssystem f\u00fcr Privatpersonen beschlie\u00dfen, sowie f\u00fcr Mechanismen \u00fcber den Einfluss auf die Unternehmerschuldner der \u201eNaftogaz Ukraina\u201c und andere. Ministerpr\u00e4sident <a href=\"http:\/\/interfax.com.ua\/news\/political\/275804.html\">Arsenij Jazenjuk<\/a> erkl\u00e4rte, dass er die populistische Annahme des Gesetzes \u00fcber die Restrukturierung von Devisenkrediten als Entwicklung vor den kommenden Lokalwahlen im Land sieht.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.segodnya.ua\/economics\/finance\/abromavichus-zakon-o-valyutnyh-kreditah-stavit-pod-somnenie-vse-usiliya-kabmina-628771.html\">Ajwaras Abromawitschus,<\/a> der Minister f\u00fcr Wirtschaftsentwicklung und Handel, \u00e4u\u00dferte sich auch negativ in Bezug auf die Annahme dieses Kreditgesetzentwurfs. Er erkl\u00e4rte, dass man unter den Bedingungen einer hohen Inflation in der Ukraine, sowie einem BIP-R\u00fcckgang und einem R\u00fcckgang der Industrieproduktion in den vergangenen 38 Monaten, kein solches Gesetz beschlie\u00dfen darf. Abromawitschus merkte an, dass dieses Gesetz alle Bem\u00fchungen der Regierung zur Stabilisierung des Finanzmarkts im Land zunichte macht. <a href=\"http:\/\/ua.interfax.com.ua\/news\/political\/275844.html\">Bei der Werchowna Rada<\/a> der Ukraine wurde die Verordnung zur Aufhebung der Abstimmungsergebnisse f\u00fcr den Gesetzentwurf \u00fcber die Restrukturierung von Kreditverpflichtungen in ausl\u00e4ndischer W\u00e4hrung bereits registriert.<\/p>\n<p>Trotz der Annahme des Kreditgesetzes gab es im Bankensystem der Ukraine in den vergangenen zwei Wochen auch positive \u00c4nderungen. Unter anderem merkte der stellvertretende NBU-Chef, <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/photo.php?fbid=10206907727993787&amp;set=a.1934638807738.115209.1295354333&amp;type=1&amp;theater\">Raschkowan<\/a>, an, dass der IWF die Arbeit der NBU und des Finanzministeriums bei der Stabilisierung der makrowirtschaftlichen Situation und den Reformen im Finanzsektor positiv bewertete. Nach Angaben von Raschkowan gibt es eine Zunahme von Depositen im Bankensystem, sowie ein Wachstum der Goldw\u00e4hrungsreserven und der H\u00f6hepunkt bei der Inflation sei jetzt erreicht. Gleichzeitig merkten <a href=\"http:\/\/interfax.com.ua\/news\/economic\/275846.html\">Experten<\/a> des Projekts \u201eIndex des Reformmonitorings\u201c und von VoxUkraine an, dass das Tempo der Wirtschaftsreformen bedeutend gesunken sei.<\/p>\n<p>Trotz der Herausforderungen entwickeln sich die ukrainischen e-Governmentinitiativen weiter (<a href=\"http:\/\/www.kyivpost.com\/content\/business\/ukrainian-e-government-initiatives-progressing-despite-challenges-392593.html\">auf Englisch<\/a>).<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Korruptionsbek\u00e4mpfung<\/strong><\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.transparency.org\/whatwedo\/publication\/the_state_of_corruption_armenia_azerbaijan_georgia_moldova_and_ukraine\">Transparency International<\/a> meldete in 5 L\u00e4ndern Risiken f\u00fcr Korruption, darunter die Ukraine. Die fehlenden Fortschritte bei der Korruptionsbek\u00e4mpfung in f\u00fcnf osteurop\u00e4ischen Staaten erschweren den demokratischen Fortschritt und schaden der wirtschaftlichen und politischen Zusammenarbeit mit der EU.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Die okkupierte Krim<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Man kann solange nicht von der Effektivit\u00e4t der gegr\u00fcndeten Staatsagentur f\u00fcr die Krim sprechen, bis der Nationale Sicherheits- und Verteidigungsrat keine staatliche Strategie f\u00fcr die okkupierte Krim beschloss und diese nicht vom ukrainischen Pr\u00e4sidenten genehmigt wurde. Heute wird die Arbeit dadurch gebremst, weil das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Wichtigkeit dieses Thema fehlt. Dies erkl\u00e4rte der Vorsitzende der Madschlis der Krimtataren, <a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/27582-okupovannyj-krim\">Refat Tschubarow<\/a>, w\u00e4hrend der Paneldiskussion \u201eKrim. Erinnerung, Realit\u00e4t und Vision\u201c im Ukrainischen Crisis Media Center. \u201eStrategie ist nicht einfach irgendeine Laune oder ein Modewort. Von der Strategie h\u00e4ngen viele t\u00e4gliche praktische Entscheidungen ab. In erster Linie soll sie die Richtung vorgeben, wie wir die Rechte der Ukrainer sch\u00e4tzen, die auf der Krim geblieben sind\u201c, sagte er.<\/p>\n<p>Auf der Krim wird weiterhin unkontrolliert Trinkwasser entnommen, was zu einer <a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/27775-free-crimea\">Umweltkatastrophe<\/a> f\u00fchren kann. Eines der gr\u00f6\u00dften Probleme auf der Krim ist der Zugang zu Trinkwasser. Ein Teil der Trinkwasserversorgung verl\u00e4uft \u00fcber die Nutzung von Quellen, die innerhalb vieler Jahre gesch\u00fctzt waren.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Menschenrechte<\/span><\/strong><\/p>\n<p>In dem Bericht des US-Staatsdepartements zur <a href=\"http:\/\/zn.ua\/UKRAINE\/gosdep-ssha-obvinili-yanukovicha-v-narushenii-prav-cheloveka-v-ukraine-180636_.html\">Menschenrechtssituation<\/a> auf der Welt f\u00fcr 2014 geht der Gro\u00dfteil der Verst\u00f6\u00dfe in der Ukraine auf die Regierungszeit von Pr\u00e4sident Viktor Janukowitsch zur\u00fcck, sowie auf die Situation im Donbass und die Okkupation der Krim durch Russland. Auf der Krim begingen die russischen Okkupationsbeh\u00f6rden zahlreiche Menschenrechtsverst\u00f6\u00dfe, die sich in erster Linie gegen nationale und religi\u00f6se Minderheiten richten, insbesondere gegen die Krimtataren.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Wirtschaft<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Bank f\u00fcr Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) plant, in diesem Jahr 1 Mrd. USD in der Ukraine zu investieren, einschlie\u00dflich im Gasbereich, vorbehaltlich der Umsetzung realer Reformen, erkl\u00e4rte der EBRD-Pr\u00e4sident, <a href=\"http:\/\/news.finance.ua\/ru\/news\/-\/353747\/ebrr-planiruet-investirovat-v-ukrainu-okolo-1-mlrd-doll\">Suma Chakrabarti<\/a>.<\/p>\n<p>Die staatlichen und vom Staat gew\u00e4hrleisteten Schulden der Ukraine werden am Ende dieses Jahres 95 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erreichen, rechnet die <a href=\"http:\/\/news.finance.ua\/ru\/news\/-\/353781\/gosdolg-ukrainy-v-etom-godu-dostignet-95-vvp-nbu\">NBU<\/a>.<\/p>\n<p>Im 1. Quartal 2015 meinen 65 Prozent der Ukrainer in St\u00e4dten, dass sich ihre materielle Lage innerhalb eines Jahres verschlechterte. Dies geht aus den <a href=\"http:\/\/news.finance.ua\/ru\/news\/-\/353790\/ukraintsy-stali-bolshe-ekonomit-na-chem-issledovanie\">Untersuchungsergebnissen<\/a> der Gesellschaft TNS MMI hervor. 55 Prozent rechnen damit, dass sich im kommenden Jahr die materielle Lage ihrer Familie verschlechtern wird, 47 Prozent meinen, dass sich die Wirtschaftslage im Land in den n\u00e4chsten 12 Monaten verschlechtert, und 52 Prozent glauben, dass nicht nur das kommende Jahr schwierig wird, sondern die n\u00e4chsten 5 Jahre.<\/p>\n<p>\u201eDie ukrainische Regierung ist gegen\u00fcber der Wirtschaft offener als je zuvor.\u201c <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/business\/exclusive-interview-founder-of-statement-email-speaks-on-his-experience-in-doing-business-in-ukrain-449959.html\">Interview<\/a> mit dem irischen Gesch\u00e4ftsmann Paul Niland \u00fcber Wege zur Verbesserung des Investitionsklimas in der Ukraine.<\/p>\n<p>Die \u00c4nderungen an der Gesetzgebung f\u00fcr Staatseink\u00e4ufe werden dabei helfen, dass ukrainische Lieferanten auf westliche M\u00e4rkte gehen k\u00f6nnen. Diesen Standpunkt vertrat Maxim Nefedow, der stellvertretende Minister f\u00fcr Wirtschaftsentwicklung und Handel der Ukraine, bei einer Pressekonferenz im Ukrainischen Crisis Media Center im Rahmen des Projekts \u201e<a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/27645-staatseinkaufen\">Ukrainisches Media Center der Reformen<\/a>\u201c.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Weitere Nachrichten<\/strong><\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/society\/russian-journalist-exposes-the-kremlin-s-secret-internet-troll-factory-448318.html?utm_source=uatoday.tv&amp;utm_campaign=4005b84043-UT_Newsletter4_10_2015&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_376b3bbd87-4005b84043-292650353\">Exklusivreportage<\/a> \u00fcber die Internet-Troll-Fabrik in Moskau. Die russische Journalistin Ludmilla Sawtschuk, die dort zwei Monate arbeitete, berichtet \u00fcber ihre Erfahrungen.<\/p>\n<p>Die Website <a href=\"http:\/\/www.stopfake.org\/en\/bbc-russian-viewers-misled-about-sentiment-in-europe\/\">StopFake<\/a> ver\u00f6ffentlichte einen Artikel, in dem eine weitere Fake-Meldung des russischen Senders \u201eRossija 24\u201c aufgedeckt wird. In einer Reportage des Senders wurde behauptet, dass Unternehmen aus EU-L\u00e4ndern den Separatismus im Donbass unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure class=\"mace-gallery-teaser\"\n\tid=\"mace-gallery-37656-1\"\n\tdata-g1-gallery-title=\"\"\n\tdata-g1-gallery=\"[{&quot;type&quot;:&quot;image&quot;,&quot;id&quot;:37657,&quot;title&quot;:&quot;ucmc_pic2_kramatorsk_en&quot;,&quot;thumbnail&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2015\\\/07\\\/ucmc_pic2_kramatorsk_en-150x150.png&quot;,&quot;3-2-thumbnail&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2015\\\/07\\\/ucmc_pic2_kramatorsk_en.png&quot;,&quot;full&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2015\\\/07\\\/ucmc_pic2_kramatorsk_en.png&quot;}]\"\n\tdata-g1-share-shortlink=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/28044-deutsch-wochenubersicht-der-ukrainischen-pressenachrichten-vom-30-06-2015-bis-zum-06-07-2015#mace-gallery-37656-1\"\n\t>\n\t<a class=\"mace-gallery-teaser-poster\">\n\t\t<img width=\"409\" height=\"409\" src=\"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/ucmc_pic2_kramatorsk_en.png\" class=\"attachment-bimber-grid-standard-2x size-bimber-grid-standard-2x\" alt=\"\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/ucmc_pic2_kramatorsk_en.png 600w, https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/ucmc_pic2_kramatorsk_en-150x150.png 150w, https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/ucmc_pic2_kramatorsk_en-300x300.png 300w\" sizes=\"(max-width: 409px) 100vw, 409px\" \/>\t\t<span class=\"mace-gallery-teaser-button\">\n\t\t\t<span class=\"g1-epsilon g1-epsilon-1st mace-gallery-teaser-button-text\">View Gallery<\/span>\n\t\t\t<span class=\"g1-meta mace-gallery-teaser-button-counter\">\n\t\t\t\t1 image\t\t\t<\/span>\n\t\t<\/span>\n\t<\/a>\n<\/figure>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lage in der ATO-Zone In der vergangenen Woche verstie\u00dfen die illegalen Bandentruppen gegen die Minsker Vereinbarungen entlang der gesamten Demarkationslinie, teilte die Pressestelle des ATO-Stabs mit. 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