{"id":39338,"date":"2015-08-04T00:28:05","date_gmt":"2015-08-04T00:28:05","guid":{"rendered":"http:\/\/uacrisis.org\/?p=30425"},"modified":"2016-08-01T16:50:35","modified_gmt":"2016-08-01T13:50:35","slug":"30425-deutsch-wochenubersicht-der-ukrainischen-pressenachrichten-vom-28-07-2015-bis-zum-03-08-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/30425-deutsch-wochenubersicht-der-ukrainischen-pressenachrichten-vom-28-07-2015-bis-zum-03-08-2015","title":{"rendered":"Wochen\u00fcbersicht der ukrainischen Pressenachrichten vom 28.07.2015 bis zum 03.08.2015"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Lage in der ATO-Zone<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Die Konfrontation zwischen den ATO-Kr\u00e4ften und den illegalen Bandentruppen geht weiter. Gestern wurden die ATO-Kr\u00e4fte insgesamt 99 Mal mit untersagter Artillerie (5 Mal), mit M\u00f6rsern (33 Mal) und Panzern (5 Mal) beschossen, <a href=\"http:\/\/www.unian.info\/war\/1107383-russian-proxies-attack-ukrainian-troops-99-times-overnight.html\">teilte<\/a> die ATO-Pressestelle mit. Ukrainische Checkpoints wurden bei Donezk am heftigsten angegriffen. Die Lage bei Swetlodarsk bleibt ebenfalls sehr schwierig. Die ukrainischen Streitkr\u00e4fte wurden 3 Stunden lang beschossen. Die Beobachter des <a href=\"http:\/\/www.depo.ua\/ukr\/war\/sposterigachi-stskk-potrapili-pid-obstril-pid-svitlodarskom-03082015140600\">Gemeinsamen Zentrums<\/a> zur Kontrolle und Koordination gerieten auch unter Feuer. Siedlungen in der N\u00e4he von Donezk und Mariupol wurden 7 Mal durch Artillerie und M\u00f6rser beschossen.<\/p>\n<p>Vom 27. Juli bis 2. August wurden die ATO-Kr\u00e4fte von den illegalen Bandentruppen <a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/ru\/ato\/chronology\">642 Mal<\/a> unter Beschuss genommen, dabei setzten sie Mehrfachraketenwerfer (GRAD) ein. Au\u00dferdem schossen die pro-russischen Milizen aus dem besetzten <a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/29947-andrij-lisenko-79\">Donezk<\/a>.<\/p>\n<p>Laut offiziellen <a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/30368-andrij-lisenko-81\">Angaben<\/a> der ATO-Sprecher wurden in der vergangenen Woche 9 ukrainische Soldaten get\u00f6tet und 62 weitere wurden verwundet.<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Petro Poroschenko <a href=\"http:\/\/www.unian.info\/war\/1107393-poroshenko-ukraine-not-to-withdraw-troops-from-mariupols-heights.html\">sagte<\/a>, dass die ukrainischen Streitkr\u00e4fte die Anh\u00f6he bei Mariupol nicht verlassen werden. \u201eDer Abzug schwerer Waffen wird in den entsprechenden Gebieten durchgef\u00fchrt. Die Rede ist von Schyrokine. Aber unsere Einheiten bleiben in Berdianske. Wir werden uns nicht provozieren lassen. Die Sicherheit von Mariupol wird verst\u00e4rkt. Deshalb schickten wir zus\u00e4tzliche Einheiten der ukrainischen Streitkr\u00e4fte dorthin. Das gilt auch f\u00fcr andere Abschnitte &#8211; in der N\u00e4he von Avdeevka, Bahmutska Trasse und Stschastia\u201c.<\/p>\n<p>Die Beobachter der OSZE-SMM wurden bei Oktiabr (ein von pro-russischen Milizen kontrolliertes Gebiet) von 2 \u201eDVR\u201c-S\u00f6ldnern angehalten, die forderten, dass sich die Beobachter zur\u00fcckziehen (<a href=\"http:\/\/www.osce.org\/ukraine-smm\/175591\">Bericht<\/a>).<\/p>\n<p>Die ukrainische Regierung erarbeitet eine neue Initiative, durch die alle Fl\u00fcchtlinge, die von der russischen Aggression betroffenen sind, Russland vor dem EGMR oder einem nationalen Gericht zu verklagen, um f\u00fcr alle durch Russland verursachten Verluste entsch\u00e4digt zu werden. Dies <a href=\"http:\/\/www.kmu.gov.ua\/control\/en\/publish\/article?art_id=248376267&#038;cat_id=244314975\">berichtete<\/a> der ukrainische Ministerpr\u00e4sident Arsenij Jazenjuk.<\/p>\n<p>Das ukrainische Au\u00dfenministerium <a href=\"http:\/\/en.interfax.com.ua\/news\/general\/281451.html\">forderte<\/a> zum 40. Jubil\u00e4um der Schlussakte von Helsinki Russland erneut auf, die Aggression gegen die Ukraine zu stoppen und die Prinzipien der Vereinbarung einzuhalten.<\/p>\n<p>Die deutsche Regierung wird im Rahmen der \u201eUmfassenden Stabilisierungsunterst\u00fctzung f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge und der Betroffenen in der Ukraine&#8221; mit 1 Mio. Euro helfen. Insgesamt werden 6.500 Personen in 9 Gebieten der Ukraine eine Finanzhilfe bis Ende 2015 bekommen.<\/p>\n<p>Die <a href=\"http:\/\/en.interfax.com.ua\/news\/general\/280780.html\">Regierung von Japan<\/a> hilft im Rahmen eines UN-Projekts mit 800.000 USD, um damit neue Arbeitspl\u00e4tze f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge aus der Ostukraine zu schaffen und damit sie eigene Unternehmen im Gebiet von Dniepropetrovsk gr\u00fcnden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Fl\u00fcchtlinge entlarven den Mythos, dass die russischsprachige Bev\u00f6lkerung in der Ukraine verfolgt wird (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ykmUWFm0gs4&#038;index=3&#038;list=PLPnX89fQLdsnP32ZNcPWgm5Up3mQyIpb2\">Video<\/a>). Fl\u00fcchtlinge aus der Ostukraine er\u00f6ffnen vergleichbare Unternehmen, die sie in Donezk hatten (\u201e<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=N85mGhkCk5k&#038;index=4&#038;list=PLPnX89fQLdsnP32ZNcPWgm5Up3mQyIpb2\">Klein Donezk<\/a>\u201c in Kiew).<\/p>\n<p>\u201e<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=H_mxXVBP5PQ&#038;index=5&#038;list=PLPnX89fQLdsnP32ZNcPWgm5Up3mQyIpb2\">Eine Frau im Krieg<\/a>\u201c. Unter dem Link finden Sie eine Reportage \u00fcber Yulia, die in dem Bataillon Kultschynskyj der Nationalgarde k\u00e4mpft.<\/p>\n<p>StopFake entlarvte einen weiteren <a href=\"http:\/\/www.stopfake.org\/en\/fake-poroshenko-on-the-unity-of-russia-and-ukraine\/\">russischen<\/a> Fake, laut dem Petro Poroschenko zur \u201eEinigkeit\u201c der ukrainischen und russischen V\u00f6lker aufrief.<\/p>\n<p>Der franz\u00f6sische Journalist Pierre Sautreuil berichtete zur <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=sQsZzIEbAII\">Vers\u00f6hnung<\/a> nach dem Krieg und der Situation in der \u201eLuhansker Volksrepublik\u201c. Er ver\u00f6ffentlichte eine <a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/29663-francais-qui-a-tue-le-commandant-batman\">Investigation<\/a> zu den russischen Humanit\u00e4ren Konvois und den internen Konflikten zwischen den Milizen, die sich mit der Verteilung der Hilfsg\u00fcter besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Reformen in der Ukraine<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Das <a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/content\/article\/27162647.html\">Verfassungsgericht der Ukraine<\/a> erkannte die \u00c4nderungen, die in dem Gesetzentwurf zur Verfassung im Bereich der <a href=\"http:\/\/en.interfax.com.ua\/news\/general\/281242.html\">Dezentralisierung<\/a> der Beh\u00f6rden vorgesehen sind, als Verfassungskonform an. Das Verfassungsgericht genehmigte den Punkt im Gesetzentwurf Nr. 2217, wonach die <a href=\"http:\/\/www.ukrinform.ua\/ukr\/news\/ks_ne_proti_posilannya_v_konstitutsiii_na_osobliviy_status_donbasu_2080445\">Umsetzung der lokalen Selbstverwaltung<\/a> in besonderen Bezirken in den Gebieten von Donezk und Luhansk durch ein separates Gesetz gekl\u00e4rt wird. <a href=\"http:\/\/www.kyivpost.com\/content\/ukraine\/polish-experts-criticize-ukraines-new-decentralization-law-394864.html\">Polnische Experten<\/a> \u00fcbten allerdings Kritik an dem neuen ukrainischen Gesetz zur Dezentralisierung.<\/p>\n<p>Die Parlamentsabgeordneten k\u00f6nnen bei einer <a href=\"http:\/\/www.ukrinform.ua\/rus\/news\/parubiy_rada_soberetsya_v_kontse_avgusta_chtobi_izmenit_konstitutsiyu_1770720\">au\u00dferordentlichen Sitzung<\/a> der Werchowna Rada, die wahrscheinlich zwischen dem 24. und 28. August einberufen wird, \u00fcber die \u00c4nderungen an der ukrainischen Verfassung abstimmen.<\/p>\n<p>Der Pr\u00e4sident unterzeichnete das <a href=\"http:\/\/ru.tsn.ua\/politika\/poroshenko-podpisal-zakon-o-elektronnuyu-peticiyu-457355.html\">Gesetz \u00fcber elektronische Appelle und elektronische Petitionen<\/a>. Durch das Gesetz wird eingef\u00fchrt, dass B\u00fcrger einzeln oder in Gruppen in elektronischer Form unter Verwendung des Internets einen Antrag stellen k\u00f6nnen. Das Gesetz sieht auch die M\u00f6glichkeit vor, das sich B\u00fcrger an den Pr\u00e4sidenten, die Werchowna Rada, das Ministerkabinett oder Organe der lokalen Selbstverwaltung wenden k\u00f6nnen, indem sie eine elektronische Petition auf den jeweils offiziellen Webseiten einreichen.<\/p>\n<p>Das <a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/content\/article\/27162170.html\">Energieministerium<\/a> k\u00fcndigt Beratungen zur Vorbereitung der Fusion von \u201eUkrtransnafta\u201c, Ukrnafta\u201c und \u201eUkrtatnafta\u201c an, um ein einheitliches Energieunternehmen zu gr\u00fcnden. Viele Experten kritisieren diese Idee. Sie meinen, dass dies zu einer Monopolisierung des ukrainischen Erd\u00f6lsektors durch die Strukturen des Oligarchen Igor Kolomojskij f\u00fchren kann. Nach Angaben des Energieministers, V. Demtschischin, soll die F\u00f6rderung und der Verkauf von Energieressourcen laut dem Dritten Energiepaket der Europ\u00e4ischen Union, das die Ukraine implementierte, getrennt sein. Deshalb widerspricht die Gr\u00fcndung eines vertikal integrierten Unternehmens diesem Paket.<\/p>\n<p>Im Rahmen der Reform bei den Organen der Staatsanwaltschaft dauert die Bewerberauswahl f\u00fcr die Amtsleiter der lokalen Staatsanwaltschaften in der ganzen Ukraine an. \u201eDies ist ein beispielloser Fall, wenn f\u00fcr die h\u00f6chsten \u00c4mter bei der Staatsanwaltschaft, wovon es zirka 700 im ganzen Land gibt, die Kandidaten durch eine offene Ausschreibung ausgesucht werden\u201c, berichtete David Sakwarelidze, der stellvertretende Generalstaatsanwalt der Ukraine, w\u00e4hrend einer <a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/30131-david-sakvarelidze\">Pressekonferenz<\/a> im Ukrainischen Crisis Media Center. Bisher reichten bereits 1.300 externe Kandidaten ihre Bewerbung als Amtsleiter der lokalen Staatsanwaltschaften ein, nicht eingeschlossen arbeitst\u00e4tige Staatsanw\u00e4lte, betonte David Sakwarelidze.<\/p>\n<p>Die Depolitisierung der Gasfrage ist eine der wichtigsten Arbeitsrichtungen im Energieministerium. Der internationale Aspekt der T\u00e4tigkeit im Ministerium f\u00fcr Energie und die Kohleindustrie der Ukraine ist \u00e4u\u00dferst wichtig. Die Ukraine \u00fcbernahm Verpflichtungen gegen\u00fcber der internationalen Gemeinschaft, vor allem gegen\u00fcber der Europ\u00e4ischen Union, um die ukrainische Energiegesetzgebung nach europ\u00e4ischen Standards zu reformieren und zu implementieren. Dar\u00fcber berichtete Mykhailo Bno-Airiian, der Abteilungsleiter f\u00fcr die Europ\u00e4ische Integration am Ministerium f\u00fcr Energie und die Kohleindustrie der Ukraine, w\u00e4hrend einer <a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/30062-mihajlo-bno-ajriyan\">Pressekonferenz<\/a> im Ukrainischen Crisis Media Center, als er die Arbeitsergebnisse des Ministeriums f\u00fcr das erste Halbjahr 2015 vorstellte.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Krim<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Der <a href=\"http:\/\/ukraineunderattack.org\/en\/27382-world-congress-of-crimean-tatars-calls-on-the-world-to-recognize-russia-s-actions-genocide.html\">Weltkongress der Krimtataren<\/a> ruft die Internationale Gemeinschaft dazu auf, die Handlungen von Russland als Genozid an den Krimtataren anzuerkennen, da die historische Heimat der Krimtataren, das Khanat der Krim, seit 1783 bis heute von ihnen zerst\u00f6rt wird.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem sammelt der Weltkongress der Krimtataren nach <a href=\"http:\/\/qtmm.org\/ru\/%D0%BD%D0%BE%D0%B2%D0%BE%D1%81%D1%82%D0%B8\/4890-%D0%B7%D0%B2%D0%B5%D1%80%D0%BD%D0%B5%D0%BD%D0%BD%D1%8F-%D0%B2%D1%81%D0%B5%D1%81%D0%B2%D1%96%D1%82%D0%BD%D1%8C%D0%BE%D0%B3%D0%BE-%D0%BA%D0%BE%D0%BD%D0%B3%D1%80%D0%B5%D1%81%D1%83-\">\u00fcberzeugenden Beweisen f\u00fcr Verbrechen<\/a>, die von der Russischen F\u00f6deration gegen\u00fcber den Krimtataren, die noch auf der Krim leben, begangen wurden, hei\u00dft es in dem Appell des Kongresses.<\/p>\n<p>Der F\u00fchrer der Krimtataren, <a href=\"http:\/\/ukraineunderattack.org\/en\/27337-10-000-crimean-tatars-left-crimea-due-to-russian-occupation-dzhemilev.html\">Mustafa Dschemiljew<\/a>, sagte, dass seit der Annexion der Krim durch Russland mindestens 10.000 Krimtataren die Halbinsel verlie\u00dfen. Er berichtete am Sonntag, den 2. August, beim Weltkongress der Krimtataren in Ankara dar\u00fcber. \u201eEnorme Diskriminierung und Willk\u00fcr gegen\u00fcber den Krimtataren, insbesondere durch Entf\u00fchrung und Ermordung junger Leute, sowie die Zwangsrekrutierung von jungen Leuten durch die russische Armee mit der Aussicht, sie in den Krieg mit ihren ukrainischen Br\u00fcdern zu schicken, und das absolute Fehlen von demokratischen Freiheiten und der Mangel an jeglichen Perspektiven f\u00fcr junge Leute auf der okkupierten Krim, zwingt viele Krimtataren wieder einmal dazu, ihre Heimat zu verlassen und auf das Festland der Ukraine zu fl\u00fcchten\u201c, <a href=\"http:\/\/ru.krymr.com\/content\/news\/27165399.html\">sagte Dschemiljew<\/a>.<\/p>\n<p>Am 31. Juli begann in Rostow am Don das Gericht des Nordkaukasischen Milit\u00e4rbezirks die Anh\u00f6rung im Fall des ukrainischen Filmemachers Oleh Senzow und des Aktivisten Olexander Koltschenko. Der Hauptzeuge, <a href=\"http:\/\/ru.krymr.com\/content\/news\/27162498.html\">Gennadij Afanasjew<\/a>, der bereits im gleichen Zusammenhang wie Senzow und Koltschenko zu sieben Jahren Haft verurteilt wurde, sollte als Zeuge verh\u00f6rt werden. Nachdem das fr\u00fchere Gest\u00e4ndnis von Afanasjew verlesen wurden, <a href=\"http:\/\/khpg.org\/en\/index.php?id=1438348634\">lehnte er eine weitere Aussage<\/a> ab, da das Gest\u00e4ndnis unter Zwang abgelegt wurde.<\/p>\n<p>Drohungen, Verbote und Sowjetmethoden <a href=\"http:\/\/khpg.org\/en\/index.php?id=1438338688\">gegen den Kongress der Krimtataren<\/a>. Drei bekannte Krimtataren wurden daran gehindert, die Krim zu verlassen, um an dem wichtigen Kongress der Krimtataren teilzunehmen, der f\u00fcr Russland politisch blamabel ist. Das g\u00fcltige Verbot kommt nach Wochen mehrerer Besuche des FSB, Drohungen und dem Versuch, eine kleine Anzahl von Pro-Regime-Krimtatarenorganisationen zu nutzen, um den Kongress zu unterwandern.<\/p>\n<p>Das wichtigste aus der Woche \u00fcber die Situation auf der Krim (<a href=\"http:\/\/krymsos.com\/2015\/07\/31\/july-27-july-31-news-digest-top-7-stories-about-crimea\/\">auf Englisch<\/a>).<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Menschenhandel<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Die Gefahr von ungeregelten <a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/30125-zhertv-torgivli-lyudmi-eksperti\">Migrationen und den Menschenhandel in der Ukraine<\/a>. Anl\u00e4sslich des Welttags zur Bek\u00e4mpfung von Menschenhandel ver\u00f6ffentlichte die Internationale Organisation f\u00fcr Migration (IOM) soziologische Daten \u00fcber die Gefahr von ungeregelten Migrationen und den Menschenhandel in der Ukraine. Laut <a href=\"http:\/\/www.iom.org.ua\/en\/ukrainians-are-increasingly-vulnerable-threats-human-trafficking-iom-commissioned-survey-reveals\">dem Bericht<\/a>, der von der ukrainischen Forschungsgesellschaft GfK f\u00fcr die IOM vorbereitet wurde, nahm die Anzahl der Menschen in der Ukraine in letzter Zeit zu, die aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten bereit sind, einer inoffiziell Arbeit im Ausland zuzustimmen.<\/p>\n<p>Zur Verteidigung von Nadja Sawtschenko gibt es zwei weitere Best\u00e4tigungen f\u00fcr ihr Alibi. Diese bestehen aus Gutachten von zwei Mobilfunkbetreibern und von Videospezialisten. <a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/30004-savchenko-2\">Dar\u00fcber berichtete der Anwalt<\/a> von Nadija Sawtschenko, Ilja Nowikow, w\u00e4hrend einer Pressekonferenz im Ukrainischen Crisis Media Center. Nach Meinung von Nowikow darf man nicht hoffen, dass das Gericht auf die Argumente der Verteidigung eingeht. Er prognostiziert eine Verurteilung von Sawtschenko zu 25 Jahren Haft.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Umfrage<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Wenn im Juli 2015 ein <a href=\"http:\/\/zn.ua\/UKRAINE\/dve-treti-ukraincev-podderzhivayut-vstuplenie-v-nato-184349_.html\">Referendum \u00fcber den Beitritt der Ukraine zur NATO<\/a> stattgefunden h\u00e4tte, h\u00e4tten sich 64 Prozent der B\u00fcrger \u201edaf\u00fcr\u201c ausgesprochen und 28,5 Prozent \u201edagegen\u201c; 7,5 Prozent h\u00e4tten Probleme bei der Antwort. Dies zeigen die Ergebnisse einer Umfrage des Fonds \u201eDemokratische Initiative\u201c und des Zentrums \u201eRasumkow\u201c. Die Umfrage wurde vom 22. bis 27. Juli 2015 durch den Fond \u201eDemokratische Initiative\u201c und den soziologischen Dienst des Zentrums \u201eRasumkow\u201c durchgef\u00fchrt. Dabei ist anzumerken, dass sich diese Ergebnisse von denen der Maiumfrage des KIIS etwas unterscheiden, laut der 51 Prozent der Befragten f\u00fcr einen NATO-Beitritt waren und 49 Prozent dagegen.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Wirtschaft<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Das <a href=\"http:\/\/www.me.gov.ua\/Documents\/List?lang=en-GB&#038;id=0f1f5190-b60b-4268-921a-101f0c407c70&#038;tag=MarketingMaterialsOnStateownedEnterprisesFromThe2015-PrivatizationList\">Ministerium f\u00fcr Wirtschaftentwicklung<\/a> und Handel ver\u00f6ffentlichte Informationsmaterial \u00fcber die Staatsunternehmen (auf Englisch), die 2015 privatisiert werden sollen.<\/p>\n<p>Das <a href=\"https:\/\/boi.org.ua\/media\/uploads\/boc_qreport_july_2015_pdf_eng_v1.pdf\">B\u00fcro des Wirtschaftsombudsmann<\/a> ver\u00f6ffentlichte seinen Quartalsbericht (April-Juni, auf Englisch) \u00fcber die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung in der Ukraine. Der Ombudsmann nahm 172 Klagen von Unternehmen \u00fcber Aktionen von Staatsorganen entgegen, wobei die meisten Beschwerden mit der Mehrwertsteuerr\u00fcckerstattung verbunden waren, sowie R\u00fcckst\u00e4nden von Entsch\u00e4digungen an Unternehmen seitens des Staates, deren Mitarbeiter f\u00fcr die ATO eingezogen wurden, und f\u00fcr die systematische Nichterf\u00fcllung von Gerichtsentscheiden durch Amtspersonen bei staatlichen und lokalen Organen. Am h\u00e4ufigsten beschwerten sich Unternehmer \u00fcber den Staatlichen Fiskaldienst (30 Prozent der Klagen), \u00fcber die Staatsanwaltschaft (12 Prozent), den staatlichen Registrierungsdienst, das Justizministerium und die obersten Machtorgane, wie die Werchowna Rada, das Ministerkabinett und den Pr\u00e4sidenten (jeweils 7 Prozent). Der Ombudsmann ver\u00f6ffentlichte auch einen Bericht (auf Englisch) \u00fcber <a href=\"https:\/\/boi.org.ua\/media\/uploads\/report_on_systemic_problem_eng.pdf\">systemische Probleme<\/a> f\u00fcr die Wirtschaft aufgrund der Kriegshandlungen im Osten der Ukraine.<\/p>\n<p>Der <a href=\"http:\/\/news.finance.ua\/ru\/news\/-\/355815\/mvf-otmechaet-priznaki-stabilizatsii-ekonomiki-ukrainy-govoryat-blagodarya-bankovskoj-sisteme\">Internationale W\u00e4hrungsfond<\/a> (IWF) sieht Anzeichen, dass sich die ukrainische Wirtschaft dank des Bankensystems stabilisiert. Um das Wachstum wiederherzustellen muss die ausgewogene Politik fortgesetzt werden, sowie die strukturellen und institutionellen Reformen. Die Wiederherstellung eines gesunden Bankensystems ist der Schl\u00fcssel zur Wiederherstellung der Wirtschaft im Ganzen. Daf\u00fcr muss man sich entschlossen in die Richtung weiter bewegen, um die Banken durch eine Rekapitalisierung zu festigen, sowie durch eine Reduzierung von Krediten an verbundene Personen und der Abschreibung von entwerteten Krediten. Gleichzeitig merkten <a href=\"http:\/\/news.finance.ua\/ru\/news\/-\/355813\/vtoroj-transh-ot-mvf-obespechit-spokojstvie-na-valyutnom-rynke-minfin\">die Experten<\/a> an, dass die Auszahlung der zweiten Kredittranche des IWF f\u00fcr Ruhe auf dem Devisenmarkt sorgen wird.<\/p>\n<p>Worauf Ukrainer massiv sparen und warum sie sich vor gro\u00dfen K\u00e4ufen scheuen (Untersuchung). Die Ergebnisse der <a href=\"http:\/\/news.finance.ua\/ru\/news\/-\/355789\/finansovaya-dieta-na-chem-massovo-ekonomyat-ukraintsy-i-pochemu-boyatsya-delat-krupnye-pokupki-issledovanie\">Untersuchung \u00fcber das globale Konsumvertrauen<\/a> durch Nielsen (The Nielsen Global Consumer Confidence and Spending Intentions Survey) zeigt, dass der Index zum Konsumvertrauen in der Ukraine im 2. Quartal 2015 zunahm (auf 48 Punkte gegen\u00fcber Europa mit 79 Punkten). Immer mehr Ukrainer planen, f\u00fcr den Kauf von Kleidung zu sparen (64 Prozent). Sie versuchen, ihren Gas- und Stromverbrauch zu reduzieren (58 Prozent), sowie die Ausgaben f\u00fcr den Urlaub (50 Prozent). Eine hohe Anzahl (54 Prozent) ist bereit, auf g\u00fcnstigere Lebensmittelmarken umzusteigen. Seit 2014 drehen sich die Hauptsorgen der Ukrainer um dem Krieg (56 Prozent) und um die Wirtschaftssituation im Land (26 Prozent), sowie um die Preiserh\u00f6hung f\u00fcr Kommunaldienstleistungen (25 Prozent) und f\u00fcr Konsumg\u00fcter (19 Prozent).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lage in der ATO-Zone Die Konfrontation zwischen den ATO-Kr\u00e4ften und den illegalen Bandentruppen geht weiter. Gestern wurden die ATO-Kr\u00e4fte insgesamt 99 Mal mit untersagter Artillerie (5 Mal), mit M\u00f6rsern (33 Mal) und Panzern (5 Mal) beschossen, teilte die ATO-Pressestelle mit. Ukrainische Checkpoints wurden bei Donezk am heftigsten angegriffen. 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