{"id":44803,"date":"2015-11-09T23:41:34","date_gmt":"2015-11-09T23:41:34","guid":{"rendered":"http:\/\/uacrisis.org\/?p=37368"},"modified":"2016-08-01T16:38:40","modified_gmt":"2016-08-01T13:38:40","slug":"37368-weekly-media-overview-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/37368-weekly-media-overview-4","title":{"rendered":"Wochen\u00fcbersicht der ukrainischen Pressenachrichten vom 03.11.2015 bis 09.11.2015"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Lage in der ATO-Zone<\/strong><\/span><\/p>\n<p>In der vergangenen Woche erh\u00f6hten sich die Verst\u00f6\u00dfe gegen die Waffenruhe in der ATO-Zone. Wie die ATO-Pressestelle berichtete, wurden diese Verst\u00f6\u00dfe meistens in Richtung von Donezk festgestellt. Insgesamt wurde in der vergangenen Woche <a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/ato\/chronology\">137 Mal ein Beschuss<\/a> seitens der pro-russischen Rebellen festgestellt. In der vergangenen Woche kam infolge des Beschusses seitens der Milizion\u00e4re, sowie des Unfalls bei Kurachowe und durch Sprengfallen ein ukrainischer Soldat ums Leben, 17 weitere wurden verletzt.<\/p>\n<p>Die <a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/content\/news\/27352893.html\">ATO-Pressestelle<\/a> teilte heute mit, dass die ukrainischen Streitkr\u00e4fte gestern von pro-russischen Rebellen aus allen Richtungen beschossen wurden. Nach Angaben des Stabs setzten die Milizion\u00e4re Granatenwerfer, schwere Maschinengewehr und Sch\u00fctzenwaffen gegen die ukrainischen Soldaten bei Majorske, Saizewe, Schumy ein. In Luhansker Richtung wurden die Checkpoints bei Stschastja beschossen und in Richtung Mariupol \u2013 bei Schyrokine. Die Rebellen versuchten auch, zum ersten mal seit 2 Monaten, <a href=\"http:\/\/www.ukrinform.ua\/rubric-regions\/1911138-shtab-ato-vpershe-za-dva-misyatsi-boyoviki-pishli-na-pryamiy-shturm.html\">den Checkpoint bei Majorske zu st\u00fcrmen<\/a>.<\/p>\n<p>Die Rebellen beschossen auch Wohnbezirke in Krasnohoriwka (Gebiet von Donezk) mit Granatenwerfer mit einem Kaliber von 82 Millimeter, teilte <a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/content\/news\/27347226.html\">die ATO-Pressestelle<\/a> mit. Niemand wurde verletzt.<\/p>\n<p>Die ATO-Kr\u00e4fte beendeten den Abzug von Waffen mit einem Kaliber von 100 Millimeter, berichtete die ATO-Pressestelle (<a href=\"http:\/\/ukraineunderattack.org\/en\/43212-ukrainian-military-completed-removal-of-weapons-caliber-up-to-100-mm.html\">Nachricht auf Englisch<\/a>).<\/p>\n<p>In der vergangenen Woche beschuldigten <a href=\"http:\/\/www.pravda.com.ua\/news\/2015\/11\/7\/7087855\/\">die Rebellen der \u201eDVR\u201c<\/a> ukrainische Soldaten, dass sie das Zentrum von Donezk mit dem Raketensystem \u201eGRAD\u201c beschossen. <a href=\"http:\/\/www.pravda.com.ua\/news\/2015\/11\/8\/7087945\/\">Die ukrainische Seite<\/a> dementierte diese Anklage, das die ukrainischen Streitkr\u00e4ften solche Waffen bereits abgezogen hatten.<\/p>\n<p>Der ukrainische Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordinierung der Waffenruhe (GZKK), <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/ato.news\/posts\/1091856254158513:0\">Borys Kremenezkyj<\/a>, berichtete, dass Russland den Rebellen weiter Waffen liefert. Er teilte mit, dass sich die Lage entlang der Demarkationslinie seit dem 18. Oktober versch\u00e4rfte. Dies passierte, nachdem die zweite Etappe des Waffenabzugs begonnen hatte. Nach seinen Angaben stellte das GZKK 26 Verst\u00f6\u00dfe gegen die Waffenruhe fest. Dabei wurden die ATO-Kr\u00e4fte 361 mal mit dem Ziel beschossen, damit die ukrainischen Streitkr\u00e4fte das Feuer erwidern (<a href=\"http:\/\/ukraineunderattack.org\/en\/43208-further-militants-provocations-may-disrupt-process-of-weapons-withdrawal-joint-center.html\">Nachricht auf Englisch<\/a>).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.segodnya.ua\/regions\/donetsk\/obostrenie-situacii-na-donbasse-chem-ono-opasno-i-chego-hotyat-boeviki--664807.html\">Milit\u00e4rexperten meinen<\/a>, dass der Konflikt in Donbass eingefroren werden kann. Die ukrainischen Streitkr\u00e4ften werden an der Frontlinie st\u00e4ndig zum Gegenfeuer provoziert. Falls es den Rebellen gelingt, werden sie versuchen, Kiew eigene Bedingungen zu diktieren. Nach Meinung des ukrainischen Verteidigungsministers, Poltorak, kann man noch nicht \u00fcber \u201eeinen eingefroren Konflikt\u201c sprechen. Der ehemalige Chef des Generalstabs bei den ukrainischen Streitkr\u00e4ften, Ihor Romanenko, meint, dass die pro-russischen Rebellen die Situation weiter angespannt halten werden, um politische Ziele zu erreichen. Aber derzeit kann man keine Offensive erwarten.<\/p>\n<p>Die <a href=\"http:\/\/www.pravda.com.ua\/news\/2015\/11\/9\/7088029\/\">Hauptaufkl\u00e4rungsverwaltung<\/a> teilte mit, dass die Rebellen ihre vorderen Stellungen (Checkpoints) in Richtung von Slowjansk verst\u00e4rken. Dabei tarnen sie die Milit\u00e4rtechnik und versto\u00dfen damit gegen die Minsker Vereinbarungen.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Krim<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Am Freitag organisierten die Vertreter der Madschlis zusammen mit Vertretern von Krimtatarischen Organisationen eine Mahnwache unter dem Motto \u201e<a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/content\/news\/27349477.html\">Halbinsel der Angst<\/a>\u201c vor der russischen Botschaft in Kiew. Die Organisatoren erkl\u00e4rten, dass sich die Aktion \u201egegen die Repressionen russischer Beh\u00f6rden auf der Krim in Bezug auf die Krimtataren und ukrainische B\u00fcrger\u201c richtet. Mehrere Teilnehmer der Aktion bildeten eine Menschenkette aus Nationalsymbolen. Die Demonstranten und der Vorsitzende der Madschlis, <a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/content\/news\/27349897.html\">Refat Tschubarow<\/a>, forderten die UNO auf, eine internationale UN-Mission zur Beobachtung der Menschenrechtssituation auf der Krim zu gr\u00fcnden. Nach Meinung von Tschubarow w\u00e4re dies ein erster Schritt zur Deokkupation der Krim.<\/p>\n<p>Es sei daran erinnert, dass die Okkupationsbeh\u00f6rden am 2. November Mitarbeiter des Fernsehsender ATR der Krimtataren durchsuchten. Das ukrainische Au\u00dfenministerium betonte, dass diese Aktion eine Repression sei und ein Versto\u00df gegen die Menschenrechte und die Pressefreiheit (<a href=\"http:\/\/ukraineunderattack.org\/en\/42504-ministry-of-foreign-affairs-of-ukraine-salled-searches-in-crimea-unacceptable-repression.html\">Artikel auf Englisch<\/a>).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Zp9p9B2hmiw\">Am 7. November fand in Sewastopol ein Marsch zum Gedenken an die Sowjetparade von 1941 auf dem Roten Platz statt<\/a>. Die Teilnehmer der Aktion trugen Transparente der Kommunistischen Partei der Russischen F\u00f6deration, sowie Leninportraits und andere Sowjetsymbole<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/tvrain\/videos\/10153419752273800\/?pnref=story\">. Eine \u00e4hnliche Parade fand auch in Moskau statt.<\/a><\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Umfrage<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Das Institut f\u00fcr Weltpolitik ver\u00f6ffentlichte am 4. November die Ergebnisse einer Umfrage, wie die B\u00fcrger aus 8 EU-Mitgliedsstaaten den Konflikt zwischen der Ukraine und Russland sehen. Die Umfrage wurde in Gro\u00dfbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Polen, Schweden und den Niederlanden durchgef\u00fchrt. Die Zahlen sind aufschlussreich: von allen EU-Mitgliedsstaaten, die durch die Umfrage erfasst wurden, sind die Niederl\u00e4nder am skeptischsten gegen\u00fcber der Ukraine eingestellt. Die Top-3-Assoziationen der Holl\u00e4nder mit der Ukraine sind: Konflikt\/Krieg (34 Prozent), der Flug von MH17, der von Amsterdam startete (33 Prozent), und Russland (23 Prozent). Fast die H\u00e4lfte der Repr\u00e4sentanten (47 Prozent) konnte keine Antwort auf die Frage geben, weshalb die Ukraine in der EU sein sollte. Dies ist ein Rekord unter den 8 Kern-EU-Mitgliedsstaaten. Die Argumente gegen einen EU-Beitritt der Ukraine waren laut dem Institut f\u00fcr Weltpolitik: \u00fcber ein Drittel der Holl\u00e4nder (35 Prozent) meint, die Ukraine muss zuerst die Korruption \u00fcberwinden; 27 Prozent sind davon \u00fcberzeugt, dass ein Beitritt der Ukraine f\u00fcr die EU eine wirtschaftliche Belastung w\u00e4re, und 22 Prozent meinen, dass die Ukraine ihre Loyalit\u00e4t gegen\u00fcber den europ\u00e4ischen Werten erst noch beweisen muss. Nur ein Prozent der Niederl\u00e4nder meint, dass der Krieg mit Russland die Beitrittsperspektive der Ukraine zur EU st\u00f6rt. <a href=\"http:\/\/iwp.org.ua\/eng\/public\/1784.html\">Das gesamte Umfrageergebnis auf Englisch<\/a>.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Reformen<\/span><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.eurointegration.com.ua\/rus\/articles\/2015\/11\/6\/7040417\/\">In dieser Woche wurde die Abstimmung der Werchowna Rada zu mehreren Gesetzentw\u00fcrfen f\u00fcr das sogenannte \u201eVisafreie Paket\u201c ein Fiasko.<\/a>\u00a0Von 13 Gesetzentw\u00fcrfen, die die Frage der Korruptionsbek\u00e4mpfung regeln sollte, sowie die Reform des Arbeitsrechts und die Frage zur Arbeitsmigration, beschloss das Parlament nur einzelne Dokumente. Unter anderem durchliefen die Entw\u00fcrfe des Arbeitsgesetzbuchs und zwei Gesetze, die die illegale Migration betreffen, die erste Lesung. Das Paket zur Antikorruptionsgesetzgebung (Gr\u00fcndung einer Nationalagentur zur Konfiszierung und Verwaltung von Aktiva, sowie der Einf\u00fchrung eines Instituts zur Sonderkonfiszierung), das im Fall einer Beschlie\u00dfung eine reale Gefahr des Wohlstands mancher Beamter darstellt, wurde vom Parlament nicht unterst\u00fctzt. Au\u00dferdem versuchten die Parlamentsabgeordneten, die Entw\u00fcrfe der genannten Gesetze trotz der Position der EU zu \u00e4ndern.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ukrinform.ru\/rubric-politycs\/1907809-u-klimkina-gotovyat-otchet-dlya-evrosoyuza-na-10-noyabrya.html\">Am 10. November wird das ukrainische Au\u00dfenministerium in Br\u00fcssel \u00fcber den Fortschritt bei der Erf\u00fcllung der Anforderungen zum Erhalt der Visafreiheit mit der EU berichten.<\/a>\u00a0Daher hat das Parlament noch etwas Zeit, seine Fehler zu korrigieren und die notwendigen Gesetze zu beschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Nationale Polizei. Die Reform der Rechtsschutzorgane soll beschleunigt werden. Die nationale Polizei bekam eine neue Chefin: Khatia Dekanoidze, eine der Ideengeber der Reform beim Innenministerium. Sie verf\u00fcgt \u00fcber praktische Erfahrung bei der Durchf\u00fchrung von Reformen der Rechtsschutzorgane in Georgien, sowie im Bildungsbereich.<\/p>\n<p>Ab 7. November stellte die Miliz de jure ihre Funktionen ein, die die neue Polizei \u00fcbernehmen soll. Die Aufgabe der Chefin der Nationalen Polizei ist, einen effektiven und schnellen Transformationsprozess zu gew\u00e4hrleisten.\u00a0<a href=\"http:\/\/www.mvs.gov.ua\/mvs\/article\/1692171?annId=1692172&#038;timestamp=1446628989000\">Zu diesem Zweck werden auf Basis der Territorialorgane der ukrainischen Nationalen Polizei besondere Qualifikationskommissionen gegr\u00fcndet<\/a>, die Personalausschreibungen f\u00fcr die Polizei durchf\u00fchren werden. Dieser Prozess beginnt in Kiew und im Kiewer Gebiet. Die Bewerbung l\u00e4uft in mehreren Etappen. Unter anderem wird die Auswahl f\u00fcr f\u00fchrende \u00c4mter in Form einer besonderen Pr\u00fcfung durchgef\u00fchrt, sowie einem Einstellungsgespr\u00e4ch, einer Befragung mittels L\u00fcgendetektor, einer Pr\u00fcfung zur Beachtung der Berufsethik und zur Loyalit\u00e4t. Kandidaten ranghoher \u00c4mter m\u00fcssen eine Berufspr\u00fcfung und ein Einstellungsgespr\u00e4ch durchlaufen.<\/p>\n<p>Weiter waren folgende Reformen wichtige Themen: makrofinanzielle Stabilisierung, Reform des Gesundheitswesens, Personalerneuerung, Deregulierung. Hier finden Sie <a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/37296-dajdzhest-reform-31-10-6-11-2015\">eine Zusammenfassung auf Deutsch<\/a> zu den genannten Reformthemen.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Wirtschaft<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Laut der vom Legatum Institut ver\u00f6ffentlichten Untersuchung befindet sich die Ukraine auf dem 70. Platz des Legatum Prosperity Index. Im vergangenen Jahr verlor die Ukraine damit 7 Pl\u00e4tze. Das beste Ergebnis erhielt die Ukraine im Bildungsbereich (37. Platz) und das schlechteste in der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung (127. Platz). (<a href=\"http:\/\/www.prosperity.com\/#!\/country\/UKR\">Studie auf Englisch<\/a>).<\/p>\n<p>Die Ukraine kam im Vermarktungsjahr 2015\/2016 mit 36 Mio. Tonnen unter die Top-3 der Weltgetreideexporteure. Dies berichtete der Minister f\u00fcr Landwirtschaftspolitik in der Ukraine, <a href=\"http:\/\/news.finance.ua\/ru\/news\/-\/362176\/ukraina-voshla-v-trojku-eksporterov-zerna-v-mire-infografika\">Oleksij Pawlenko<\/a>.<\/p>\n<p>Im Januar-Oktober 2015 entfielen 39 Prozent am Gesamtvolumen des von der Ukraine importierten Erdgases auf Russland; 61 Prozent kamen aus Europa. Dies teilte die <a href=\"http:\/\/news.finance.ua\/ru\/news\/-\/362071\/dolya-importa-ukrainoj-gaza-iz-es-za-10-mesyatsev-sostavila-61-iz-rf-39\">Pressestelle von \u201eUkrtransgaz\u201c<\/a> mit. Laut diesen Angaben importierte die Ukraine in den ersten zehn Monaten dieses Jahres insgesamt 14,8 Mrd. Kubikmeter Gas.<\/p>\n<p>Die NBU wiederrief f\u00fcr 62 von 180 Gewerbebanken in der Ukraine die Lizenz. Dar\u00fcber berichtete die ukrainische Finanzministerin, <a href=\"http:\/\/news.finance.ua\/ru\/news\/-\/362436\/minfin-nbu-otozval-litsenzii-u-62-iz-180-kommercheskih-bankov-ukrainy-no-te-chto-ostalis-bolee-nadezhny\">Natalija Jaresko<\/a>. Nach ihrer Meinung braucht die ukrainische Wirtschaft zuverl\u00e4ssige Banken. Aus diesem Grund wurden die Lizenzen von \u201egef\u00e4hrlichen Bankinstitutionen\u201c wiederrufen.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Die Ukraine in der Welt: Mahnmal f\u00fcr die Opfern des Holodomor in Washington<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Am 7. November wurde in Washington <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/media\/set\/?set=a.984670448242854.1073741939.211311782245395&#038;type=3\">ein Mahnmal f\u00fcr die Opfer des Holodomor von 1932-1933<\/a> eingeweiht. An diesem Tag kamen Tausende Ukrainer aus den USA und Kanada zum Zentralbahnhof, wo dieses Mahnmal feierlich eingeweiht wurde. Ehrengast war die Gattin des ukrainischen Pr\u00e4sidenten, Maryna Poroschenko, die eine Video-Botschaft von Petro Poroschenko \u00fcberbrachte (<a href=\"http:\/\/www.president.gov.ua\/en\/news\/zhodnim-liholittyam-ne-zdolati-nash-narod-prezident-pro-vidk-36266\">auf Englisch<\/a>).<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Nachfolgend eine Auswahl an englischen Interviews, Analysen und Videos zur Situation in der Ukraine<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>Reportage<\/strong><\/p>\n<p>\u201e<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=gBlkkA9ecYM&#038;list=PLPnX89fQLdsnTsiDOpYtxvMJZobCjqBC-&#038;index=7\">Ein Tag im Rollstuhl<\/a>: soziales Experiment in Kiew\u201c \u2013 Reportage von Hromadske International.<\/p>\n<p>\u201e<a href=\"http:\/\/www.kyivpost.com\/content\/ukraine\/crimea-blockade-reveals-frustration-lack-of-trust-in-ukraines-government-401473.html\">Die Krimblockade<\/a> zeigt das Misstrauen gegen\u00fcber der Regierung\u201c \u2013 Reportage von KyivPost.<\/p>\n<p>\u201eDie alte Miliz wird in der Ukraine vollst\u00e4ndig durch die <a href=\"http:\/\/www.kyivpost.com\/content\/ukraine\/ukraines-national-police-gains-force-replaces-soviet-style-system-401585.html\">neue Polizei<\/a> ersetzt\u201c \u2013 Reportage von KyivPost.<\/p>\n<p>\u201e<a href=\"http:\/\/www.kyivpost.com\/content\/kyiv-post-plus\/ukrainian-military-reports-surge-of-fighting-in-east-as-moscow-sends-44th-unauthorized-convoy-into-donbas-401679.html\">Die Lage in der ATO-Zone versch\u00e4rft sich<\/a>, nachdem Russland 44 humanit\u00e4re Konvois schickte\u201c \u2013 Reportage von KyivPost.<\/p>\n<p>\u201eWie ukrainische Abgeordnete Gesetzte verabschiedeten, <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/politics\/rada-530004.html\">die f\u00fcr Visafreiheit notwendig sind<\/a>\u201c \u2013 Reportage von Ukraine Today.<\/p>\n<p><strong>Interviews<\/strong><\/p>\n<p>\u201e<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=POK39mAP_8Y&#038;list=PLPnX89fQLdsnTsiDOpYtxvMJZobCjqBC-&#038;index=9\">In Kiew wird eine LGBT-Ausstellung er\u00f6ffnet<\/a>\u201c \u2013 Interview mit dem K\u00fcnstler Carlos Motta.<\/p>\n<p>\u201e<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=zzr-hjeKoJU&#038;list=PLPnX89fQLdsnTsiDOpYtxvMJZobCjqBC-&#038;index=5\">Der Kampf f\u00fcr Menschenrechte<\/a> ist in der Osteuropa am strengsten\u201c \u2013 Interview mit Au\u00dfenminister von Lettland, avec Edgars Rink\u0113vi\u010ds.<\/p>\n<p>\u201e<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=GwrzuTK2vSM&#038;list=PLPnX89fQLdsnTsiDOpYtxvMJZobCjqBC-&#038;index=4\">Wie kann man die Macht der Oligarchen in Osteuropa brechen?<\/a>\u201c \u2013 Interview mit Expertin aus Chatham House (London), Orysja Luzewytsch.<\/p>\n<p>\u201e<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=fgSJv46pHjs&#038;list=PLPnX89fQLdsnTsiDOpYtxvMJZobCjqBC-&#038;index=3\">Warum ist die Ukraine-Krise von globaler Bedeutung<\/a>\u201c \u2013 Interview mit Bal\u00e1zs Jar\u00e1bik, Carnegie Endowment for International Peace.<\/p>\n<p>\u201e<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=879BHNd1Gb8&#038;list=PLPnX89fQLdsnTsiDOpYtxvMJZobCjqBC-&#038;index=2\">Die Erfahrung des russisch-ukrainischen Kriegs<\/a>\u201c \u2013 Interview mit dem Pr\u00e4sidenten von Estland, Toomas Hendrik Ilves.<\/p>\n<p><strong>Analyse<\/strong><\/p>\n<p>2. bis 8. November 2015: Was deutschsprachige Medien zur Ukraine berichteten und was davon bei Facebook diskutiert wurde (<a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/37367-deutsch-2-bis-8-november-2015\">auf Deutsch<\/a>).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/news\/stopfake-english-digest-most-discussed-false-news-of-the-week-debunked-530105.html\">W\u00f6chentliche Zusammenfassung von StopFake<\/a>. Die Zusammenfassung dieser Woche beinhaltet einen falschen Bericht \u00fcber den US-Staatssekret\u00e4r in Bezug auf <a href=\"http:\/\/www.stopfake.org\/en\/media-distort-kerry-s-comments-on-donbas\/\">eine \u201eNiederlage\u201c in der Ukraine<\/a>, einem ukrainischen Parlamentsvorschlag mit einer harten <a href=\"http:\/\/www.stopfake.org\/en\/fake-law-on-criticism-registered-in-ukrainian-parliament\/\">Gef\u00e4ngnisstrafe f\u00fcr Kritik<\/a> und ein falsches Foto \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.stopfake.org\/en\/photo-fake-new-zealand-library-passed-off-as-moscow-library\/\">Durchsuchung der ukrainischen Bibliothek<\/a> in Moskau. In einem echten Nachrichtenbeitrag wird StopFake in einem Kommentar vor den US-Senatsmitgliedern des Ausschusses f\u00fcr ausl\u00e4ndische Angelegenheiten als <a href=\"http:\/\/www.stopfake.org\/en\/russian-propaganda-the-weaponization-of-information\/\">Beispiel f\u00fcr eine starke zivilgesellschaftliche Initiative<\/a> als Ma\u00dfnahme gegen russische Propaganda aufgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>\u201e<a href=\"http:\/\/www.kyivpost.com\/content\/ukraine\/ukraine-chooses-homophobia-over-eu-integration-401535.html\">Zwischen Homophobie und europ\u00e4ischer Integration<\/a>\u201c \u2013 Analyse von KyivPost.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.khpg.org\/en\/index.php?id=1446731057\">Homophobie herrscht<\/a>: das ukrainische Parlament lehnte notwendige Antidiskriminierungsgesetze ab. Die Werchowna Rada unterst\u00fctzte wesentliche \u00c4nderung im Arbeitsgesetzbuch nicht, die eine Diskriminierung von sexuellen Minderheiten verbieten. Das ist eine entscheidende Voraussetzung der EU, um auf die Visumpflicht zu verzichten. Aber diese Forderung reichte nicht aus, um den Widerstand der Abgeordneten zu brechen.<\/p>\n<p>\u201e<a href=\"http:\/\/www.bloombergview.com\/articles\/2015-11-06\/unreformed-ukraine-is-self-destructing\">Die Ukraine l\u00e4uft Gefahr, ein &#8220;Failed State&#8221; zu werden<\/a>\u201c: Analyse von Bloomberg.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/dif.org.ua\/en\/publications\/focus_on_ukraine\/bezvizova-epopeperiod.htm\">\u201eWieder nicht auf den Europ\u00e4ischen Zug gekommen\u201c<\/a>: Analyse des Fonds \u201eDemokratische Initiative namens I. Kutscheriw\u201c. \u00dcbersicht der politischen Ereignisse der vergangenen Woche. Die Ereignisse der vergangenen Woche hatten gute Chancen, zu den letzten und erfolgreichen Schritten in Richtung des Beginns von Vorbereitungen der Europ\u00e4ischen Union zu werden, um der Ukraine eine positive Entscheidung f\u00fcr die Visafreiheit zu gew\u00e4hren. Allerdings wurden mehrere wichtige Gesetzesvorschl\u00e4ge nicht durch das ukrainische Parlament in der Form genehmigt, wie sie f\u00fcr die Visafreiheit mit der EU ben\u00f6tigt werden. Was steht hinter dieser Politik?<\/p>\n<p>Die \u00dcbersicht der Desinformation des Kremls: <a href=\"http:\/\/eeas.europa.eu\/delegations\/ukraine\/documents\/disinformation_review_02-11-15_en.pdf\">EU Task Force (StratCom East)<\/a>.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Pressekonferenzen in UCMC (auf Deutsch)<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Die Welt braucht ein neues globales Sicherheitssystem. Die Einwilligung der Ukraine, ihre Nuklearwaffen abzugeben, half nicht dabei, die Welt sicherer zu machen. Die Geschichte der nuklearen Abr\u00fcstung in der Ukraine wurde zu einem anschaulichen Beweis daf\u00fcr, dass in der heutigen Welt Abkommen nicht gelten und das globale Sicherheitssystem praktisch nicht funktioniert. Zu dieser Schlussfolgerung kamen die Teilnehmer der Diskussion zum Thema \u201eWurde die Welt sicherer, nachdem die Ukraine nuklear abr\u00fcstete? 21 Jahre nach dem Beitritt der Ukraine zum Atomwaffensperrvertrag\u201c im <a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/37130-tant-qu-un-nouveau-systeme-de-securite-collective-ne-sera-pas-cree-le-monde-cherchera-acquerir-des-armes-nucleaires-et-le-desarmement-nucleaire-de-lukraine-sera-l-argument-le-plus-important\">Ukrainischen Crisis Media Center<\/a>.<\/p>\n<p>Arbeitspl\u00e4tze sind die beste M\u00f6glichkeit, Binnenfl\u00fcchtlinge zu integrieren \u2013 Direktorin des Arbeitsamts im Gebiet von Donezk. Bisher wurden im Gebiet von Luhansk 232.500 Binnenfl\u00fcchtlinge registriert, und im Gebiet von Donezk 595.000. Diese Statistik stellten die stellvertretende Chefin der Kriegszivilverwaltung im Gebiet von Luhansk, Olga Lischik, und die Direktorin des Arbeitsamts im Gebiet von Donezk, Valentina Rybalko, w\u00e4hrend <a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/37169-l-emploi-est-lun-des-meilleurs-moyens-d-aider-les-personnes-deplacees-retourner-la-vie-normale\">einer Skype-Schaltung im Ukrainischen Crisis Media Center<\/a> im Rahmen des Pilotprojekts \u201eSprecher f\u00fcr ein friedliches Leben\u201c vor.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/37254-spitaj-zhinku\">Das Projekt \u201eFrag eine Frau\u201c dient dazu, eine Genderquote in Beh\u00f6rden und Medien zu gew\u00e4hrleisten<\/a>. Im September startete das Projekt \u201eFrag eine Frau\u201c \u2013 eine Initiative, um weibliche Experten in einer Datenbank zu sammeln. Das Projekt, das im Rahmen dieser Initiative geschaffen wurde, richtet sich auf die Verbesserung des politischen Niveaus unter Beteiligung von Frauen und deren Sicht, sowohl im medialen Umfeld, als auch dort, wo wichtige politische Entscheidungen getroffen werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/37258-bez-opalennya\">Viele Wohnh\u00e4user und Sozialobjekte sind auf der Krim bis jetzt ohne Heizung<\/a>. Die Heizsaison, die de facto laut der russischen Gesetzgebung auf der Halbinsel gilt, sollte bereits am 15. Oktober beginnen, aber bis heute sind viele Wohnh\u00e4user und Sozialobjekte ohne Heizung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lage in der ATO-Zone In der vergangenen Woche erh\u00f6hten sich die Verst\u00f6\u00dfe gegen die Waffenruhe in der ATO-Zone. Wie die ATO-Pressestelle berichtete, wurden diese Verst\u00f6\u00dfe meistens in Richtung von Donezk festgestellt. Insgesamt wurde in der vergangenen Woche 137 Mal ein Beschuss seitens der pro-russischen Rebellen festgestellt. In der vergangenen Woche kam infolge des Beschusses seitens [&hellip;] <a class=\"g1-link g1-link-more\" href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/37368-weekly-media-overview-4\">Mehr<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":20,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[5902,5875],"tags":[],"section":[745],"form":[31948],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v17.4 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Wochen\u00fcbersicht der ukrainischen Pressenachrichten vom 03.11.2015 bis 09.11.2015 | UACRISIS.ORG<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Lage in der ATO-Zone In der vergangenen Woche erh\u00f6hten sich die Verst\u00f6\u00dfe gegen die Waffenruhe in der ATO-Zone. 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