{"id":46220,"date":"2015-12-07T23:09:40","date_gmt":"2015-12-07T23:09:40","guid":{"rendered":"http:\/\/uacrisis.org\/?p=38366"},"modified":"2015-12-08T01:12:22","modified_gmt":"2015-12-07T22:12:22","slug":"38366-deutsch-wochenubersicht-der-ukrainischen-pressenachrichten-vom-01-12-2015-bis-07-12-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/38366-deutsch-wochenubersicht-der-ukrainischen-pressenachrichten-vom-01-12-2015-bis-07-12-2015","title":{"rendered":"Wochen\u00fcbersicht der ukrainischen Pressenachrichten vom 01.12.2015 bis 07.12.2015"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Lage in der ATO-Zone<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Die illegalen Bandentruppen beschie\u00dfen die ATO-Kr\u00e4fte weiter, dabei verst\u00e4rkten sie den Beschuss in Richtung Donezk, Artemiwsk und Luhansk. Dies teilte <a href=\"http:\/\/ukraineunderattack.org\/en\/47317-militants-stepped-up-attacks-on-ato-positions.html\">die ATO-Pressestelle<\/a> mit. Im Laufe der vergangenen Woche wurden die Regierungstruppen <a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/ato\/chronology\">182 mal<\/a> beschossen. Laut Angaben der Sprecher der Pr\u00e4sidialverwaltung wurden in der vergangenen Woche 5 ukrainische Soldaten get\u00f6tet und 23 weitere durch Sprengfallen und Beschuss seitens der pro-russischen Rebellen verletzt.<\/p>\n<p>Am 4. Dezember griffen 100 Rebellen ukrainische Checkpoints bei Majorske an. Der Angriff wurde abgewehrt. Die Rebellen versuchten erneut ukrainische Positionen zu st\u00fcrmen, wobei sie M\u00f6rser und Sch\u00fctzenpanzer einsetzten. Diese Angriffe wurden ebenfalls abgewehrt, <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/ato.news\/posts\/1105561659454639\">teilte ATO-Pressestelle mit<\/a>.<\/p>\n<p>Die OSZE-SMM betonte, dass die illegalen Bandentruppen schwere Waffen nicht von der Demarkationslinie bei Yuriwka (\u201eLuhansker Volksrepublik\u201c) abzogen (<a href=\"http:\/\/ukraineunderattack.org\/en\/47317-militants-stepped-up-attacks-on-ato-positions.html\">Bericht auf Englisch<\/a>). Als die Vertreter der Mission versuchten, sich den bewaffneten Personen, die neben der Artillerie standen, zu n\u00e4hern, begann einer der Rebellen in die Luft zu schie\u00dfen und ein weiterer richtete sein Sturmgewehr auf die Beobachter. Die OSZE-Beobachter waren gezwungen, den Ort zu verlassen.<\/p>\n<p>Journalisten <a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/media\/video\/27405280.html\">des Projektes \u201eDonbass.Realiji<\/a>\u201c berichteten, dass sie eine illegale Kohlelieferung aus \u201eLVR\u201c nach Russland feststellten.<\/p>\n<p>In Bachmut (das Gebiet von Donezk) findet am 9.-10. Dezember das XI Internationale Wirtschaftsforum \u201e<a href=\"http:\/\/interfax.com.ua\/news\/economic\/309132.html\">Offener Donbass<\/a>\u201c statt. W\u00e4hrend der Diskussionen bekommen die Forumsteilnehmer aktuelle Information zur Erneuerung des Donbass, sowie die wirtschaftliche Entwicklung der Region und internationale Finanzierungsm\u00f6glichkeiten. Im Programm sind Infrastruktur- und Investitionsprojekte im Gebiet von Donezk vorgesehen. Am Forum werden Vertreter folgender Organisationen teilnehmen: von der EU, von dem UN-Programm zur Entwicklung, von der EIB, und vom Ministerium f\u00fcr Wirtschaftsentwicklung und Handel.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Krim und die Stromblockade<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Gestern einigten sich die Aktivisten der Blockade der von Russland annektierten Krim \u00fcber die Wiederaufnahme der Stromversorgung \u00fcber die 220\u00a0KV-Leitung \u201eKachowska-Titan\u201c. Dar\u00fcber berichtete der Vorsitzende der Medschlis der Krimtataren, <a href=\"http:\/\/www.epravda.com.ua\/rus\/news\/2015\/12\/6\/571096\/\">Refat Tschubarow<\/a>. Er merkte an, dass die Maximalleistung dieser Leitung 220-250\u00a0MW betragen wird. Laut Angaben von Tschubarow wird es dies erm\u00f6glichen, Sozialobjekte auf der Krim mit Strom zu versorgen. Dabei teilte der Vorsitzende der Medschlis mit, dass die Wiederherstellung der Stromversorgung \u00fcber die Stromleitungen Ende Dezember eingestellt werden kann, sollten mehrere Bedingungen nicht erf\u00fcllt werden.<\/p>\n<p>Die Autonome Republik Krim soll als Teil der Ukraine bei allen Gesch\u00e4ften erscheinen, die von der Ukraine durch die von Russland annektierte Halbinsel unterschrieben wurden. Dar\u00fcber berichtete der vom ukrainischen Pr\u00e4sidenten f\u00fcr Angelegenheiten der Krimtataren Bevollm\u00e4chtigte, Mustafa Dschemiljew, bei <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/cpUAct\/posts\/1113212158690797\">Facebook<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ukrinform.ru\/rubric-economix\/1926877-ukrenergo-otchitalos-chto-spravilos-s-lep-kahovskaya-titan.html\">\u201eUkrenergo\u201c erkl\u00e4rte heute am Abend<\/a>, dass die Reparaturarbeiten an der Leitung \u201eKachowska-Titan\u201cabgeschlossen wurden. \u00dcber diese Leitung ist geplant, die Krim wieder mit Strom zu versorgen. Aber die Marktteilnehmer werden noch entscheiden, wie und wann diese Leitung eingeschaltet wird.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.epravda.com.ua\/rus\/news\/2015\/12\/6\/571087\/\">Das ukrainische Ministerkabinett<\/a> schloss die Ausarbeitung des Verordnungsentwurfs zur Beschr\u00e4nkung von Warenlieferungen, Arbeiten und Dienstleistungen auf die vor\u00fcbergehend okkupierten und nicht von der ukrainischen Regierung kontrollierten Gebiete ab. Die Anh\u00f6rung kann am Mittwoch, den 9. Dezember stattfinden. Mit der Beschlie\u00dfung dieser Verordnung w\u00fcrden die Handelsbeziehungen zwischen dem Kontinentalteil der Ukraine und der Krim, sowie anderen vor\u00fcbergehend besetzten Gebieten enden.<\/p>\n<p>Der erste stellvertretende Vorsitzende der Medschlis der Krimtataren, Nariman Dscheljal, best\u00e4tigte, dass auf der von der Russischen F\u00f6deration annektierten Krim Strafverfolgungsbeh\u00f6rden weiterhin Wohnungen von Mitgliedern des Medschlis und Vertretern der Kurultai durchsuchen (<a href=\"http:\/\/ukraineunderattack.org\/en\/46996-fsb-does-not-stop-searches-of-mejlis-representatives-in-crimea.html\">Meldung auf Englisch<\/a>).<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Korruptionsbek\u00e4mpfung<\/strong><\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/content\/news\/27411711.html\">Der Direktor des Nationalen Antikorruptionsb\u00fcros, Artem Sytnyk<\/a>, berichtete, dass mit Stand vom 6. Dezember drei Strafverfahren \u00fcber Diebst\u00e4hle an Staatseigentum mit einer Gesamth\u00f6he von 1 Mrd. Hryvna eingeleitet wurden. Am Tag zuvor \u00fcbergaben Journalisten des Programms \u201eSchema\u201c, das sich mit der \u00f6ffentlichen Untersuchung solcher Rechtsverletzungen besch\u00e4ftigt, die entsprechenden Informationen an das Nationale Antikorruptionsb\u00fcro.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Menschenrechte<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Der Pr\u00e4sident von \u201eFreedom House\u201c, Mark P. Lagon, rief dazu auf, jene zu ermitteln, die bis heute nicht f\u00fcr Menschenrechtsverst\u00f6\u00dfe w\u00e4hrend der Revolution der W\u00fcrde zur Verantwortung gezogen wurden, sowie das Gerichtssystem und die Staatsanwaltschaft zu reformieren und die Rechte von \u00fcber einer Million Binnenfl\u00fcchtlinge aus der vor\u00fcbergehend okkupierten Krim und dem Donbass zu garantieren. \u201eDie Korruption, die Straflosigkeit und die Diskrimination bedrohen die Existenz der Demokratie und der Menschenrechte in der Ukraine\u201c, hei\u00dft es in der Mitteilung (<a href=\"http:\/\/ukraineunderattack.org\/en\/47178-freedom-house-calls-to-raise-the-issue-of-human-rights-protection-in-ukraine.html\">Meldung auf Englisch<\/a>).<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Soziologie<\/strong><\/span><\/p>\n<p>50 Prozent der W\u00e4hler in der Ukraine und 65 Prozent der W\u00e4hler im Donbass fanden bisher nicht ihre Partei. Experten empfehlen den politischen Kr\u00e4ften, ihre Aktivit\u00e4ten zu korrigieren und um die W\u00e4hler der \u201ePartei der Unentschiedenen\u201c zu werben. <a href=\"http:\/\/www.dif.org.ua\/ua\/events\/65-viborciv-rtii-nichiih.htm\">Dies ergab eine Diskussion beim Fond \u201eDemokratische Initiativen namens Ilko Kutscheriw\u201c.<\/a> Die Soziologen analysierten auch die Dynamik von pro-russischen und pro-europ\u00e4ischen Parteien von 2007 bis 2015. \u201eDer allergr\u00f6\u00dfte Teil der ukrainischen Bev\u00f6lkerung ist f\u00fcr eine pro-europ\u00e4ische Orientierung. Pro-europ\u00e4ische Parteien werden die Parlamentswahlen gewinnen (2007 lag die Unterst\u00fctzung pro-europ\u00e4ischer Parteien bei 30 Prozent; 2014 bei 40 Prozent). Was den Stimmanteil der pro-russischen Parteien bei den Parlamentswahlen von 2007, 2012 und 2014 betrifft, ist ihr Rating gefallen: 2007 lag die Unterst\u00fctzung bei 25 Prozent, 2012 bei 24 Prozent, und 2014 bei 8 Prozent\u201c, erkl\u00e4rte Wolodymyr Paniotto. Der Soziologe merkte an, dass das Rating pro-russischer Parteien auch im Donbass zur\u00fcckging. Im Gebiet von Donezk wurden sie 2007 von 53 Prozent der W\u00e4hler unterst\u00fctzt; 2012 von 49 Prozent; und 2014 von 18 Prozent. Eine \u00e4hnliche Situation besteht auch im Gebiet von Luhansk: w\u00e4hrend pro-russische Parteien 2007 noch 56 Prozent Unterst\u00fctzung erhielten, waren es 2012 noch 46 Prozent und 2014 18 Prozent. \u201eInsgesamt kann man den Schluss ziehen, dass in den Regionen, wo es fr\u00fcher eine bedeutende Unterst\u00fctzung f\u00fcr pro-russische Parteien gab, sie heute wesentlich zur\u00fcckging. Dabei nahm die Unterst\u00fctzung von pro-europ\u00e4ischen Parteien insgesamt um 4-5 Prozent zu. Aber die Mehrheit der W\u00e4hler dieser Regionen fanden keine politische Kraft, die sie unterst\u00fctzen. Sie nehmen einfach nicht an Wahlen teil\u201c, merkte\u00a0Paniotto an.<\/p>\n<p>Die Dynamik der Ratings politischer Parteien in der Ukraine wurde auch vom <a href=\"http:\/\/www.kiis.com.ua\/?lang=ukr&amp;cat=reports&amp;id=571&amp;page=1\">Kiewer Internationalen Institut f\u00fcr Soziologie<\/a> ver\u00f6ffentlicht (auf Ukrainisch).<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Reformen in der Ukraine<\/strong><\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/gazeta.ua\/ru\/articles\/economics\/_u-aresko-nazvali-10-preimuschestv-dlya-biznesa-ot-nalogovoj-reformy\/663378\">Das ukrainische Finanzministerium stellte seine Version der Steuerreform vor.<\/a>\u00a0Die Grundlagen, die in dem vorgeschlagenen Text f\u00fcr das Steuergesetzbuch enthalten sind, entsprechen den Anforderungen des IWF. Trotzdem erwies sich der Entwurf als relativ widerspr\u00fcchlich, wovon die\u00a0<a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/ru\/38283-kodeks\">Diskussionen in Experten- und Wirtschaftskreisen<\/a>\u00a0zeugten. Gleichzeitig wurde im Parlament der Gesetzentwurf \u201e\u00dcber die Steuerliberalisierung\u201c registriert, der ebenfalls mehrere \u00c4nderungen am Steuergesetzbuch vorsieht. Die Parlamentsabgeordneten m\u00fcssen in n\u00e4chster Zeit festlegen, welche \u00c4nderungsvorschl\u00e4ge in das neue Steuergesetzbuch einflie\u00dfen und damit, welche Steuerreform in der Ukraine durchgef\u00fchrt wird.<\/p>\n<p>Die erfolgreiche Erfahrung bei der Bek\u00e4mpfung der Ausschreibungsmafia, die sich am Beispiel des Systems mit den elektronischen Eink\u00e4ufen \u00fcber \u201eProzzoro\u201c zeigten, wird auf alle Gesch\u00e4fte ausgeweitet, die \u00fcber das Budget abgewickelt werden. Die Prinzipien f\u00fcr das System mit den elektronischen Eink\u00e4ufen schlug die Regierung in dem Gesetzentwurf \u201e\u00dcber \u00f6ffentliche Eink\u00e4ufe\u201c vor. Ob die Parlamentsabgeordneten bereit sind,\u00a0<a href=\"http:\/\/de.slideshare.net\/AlexanderStarodubtse\/ss-52702459\">die Spielregeln f\u00fcr Staatseink\u00e4ufe grundlegend zu \u00e4ndern<\/a>, wird sich bereits bei der Anh\u00f6rung des Dokuments im Ausschuss f\u00fcr Wirtschaftspolitik bei der Werchowna Rada zeigen, die am 9. Dezember stattfinden soll.<\/p>\n<p>In der vorigen Woche waren folgende Reformen wichtige Themen: Makrofinanzielle Hilfe, Reform des Finanzensektors, Reform der Eisenbahn, Personalpolitik. Hier finden Sie eine\u00a0<a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/38310-ukrainian-dajdzhest-reform-28-11-04-12-2015-novi-peremogi\">Zusammenfassung auf Deutsch zu den genannten Reformthemen<\/a>.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Wirtschaft<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Ergebnis des Experiments zur Verteilung von au\u00dferplanm\u00e4\u00dfigen Einnahmen von vier Zoll\u00e4mtern. Im September bis November wurden Einnahmen in H\u00f6he von 434,6 Mio. Hryvna zur Entwicklung der Infrastruktur in diesen Gebieten erzielt. Dar\u00fcber berichtete der Chef des staatlichen Fiskaldiensts, <a href=\"http:\/\/news.finance.ua\/ru\/news\/-\/364598\/nasirov-rasskazal-o-realizatsii-eksperimenta-po-remontu-dorog-za-schet-tamozhennyh-sborov\">Roman Nasirow<\/a>. Das Experiment wurde in den Gebieten von Odessa, Wolhynien, Lwiw und Tscherniwzi durchgef\u00fchrt. Im Mai dieses Jahres schlug der ukrainische Ministerpr\u00e4sident Arsenij Jazenjuk den Zollbeh\u00f6rden als Arbeitsmotivation vor, einen Teil der Mittel, die von den Zoll\u00e4mtern \u00fcber dem Plan eingenommen werden, vor Ort zu belassen.<\/p>\n<p>Das Au\u00dfenministerium der Ukraine nahm eine Website in Betrieb, um die Ukraine im Ausland bekannter zu machen: <a href=\"http:\/\/myukraineis.org\/\">http:\/\/myukraineis.org\/<\/a><\/p>\n<p>Die internationalen Reserven der Ukraine nahmen seit Anfang des Jahres um 75 Prozent (um 5,615 Mrd. USD) zu, <a href=\"http:\/\/www.epravda.com.ua\/rus\/news\/2015\/12\/4\/570911\/\">teilte die Ukrainische Nationalbank mit<\/a>. Die Zunahme der Reserven wurde trotz der Notwendigkeit der Regierung erreicht, staatliche und vom Staat gew\u00e4hrleistete Schulden in ausl\u00e4ndischen W\u00e4hrungen zu begleichen und zu bedienen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/interfax.com.ua\/news\/economic\/309348.html\">Das ukrainische Infrastrukturministerium<\/a> unterzeichnete ein Memorandum \u00fcber die Zusammenarbeit mit dem chinesischen Handelsverband. Wie die Pressestelle des Ministeriums mitteilte, fand die Unterzeichnung des Memorandums am 3. Dezember w\u00e4hrend des internationalen Forums \u201eDie Verbindung Europas und Asiens: Neue Aussichten zur Bildung eines transkontinentalen Verkehrssystems\u201c in Odessa statt, das vom Infrastrukturministerium organisiert wurde. An dem Forum nahmen Vertreter aus Polen, Ungarn, der Slowakei, China und L\u00e4ndern teil, \u00fcber die die s\u00fcdliche Seidenstra\u00dfe verl\u00e4uft \u2013 Aserbaidschan, Kasachstan und Georgien. Die Teilnehmer diskutierten \u00fcber M\u00f6glichkeiten, das Transportpotential der Ukraine zu erh\u00f6hen, insbesondere durch die Schaffung von konkurrenzf\u00e4higen Tarifen f\u00fcr den Eisenbahntransport, die Vereinfachung bei der Dokumentenabfertigung an den Grenzkontrollen, die Zusammenarbeit mit Verkehrsmitteln und den Kontrollorganen nach dem Prinzip \u201eEinheitliches Fenster\u201c.<\/p>\n<p>An dem m\u00f6glichen Kauf des Odesser Hafenbetriebs \u00fcber eine Privatisierungsausschreibung zeigen zirka 20 Investoren Interesse, einschlie\u00dflich 4 amerikanischen Gesellschaften, die norwegische Yara und mehrere Gesellschaften aus Europa, der T\u00fcrkei, Marokko, Indonesien, China und arabischen Staaten. Dar\u00fcber berichtete der <a href=\"http:\/\/interfax.com.ua\/news\/economic\/308485.html\">Chef des Fonds f\u00fcr Staatseigentum, Igor Bilous<\/a>. Er betonte, dass das h\u00f6chste Risiko f\u00fcr die Ausschreibung, die f\u00fcr Fr\u00fchling n\u00e4chstes Jahr geplant ist, ein politisches ist, da der Verkauf des Hafenbetriebs in der Vergangenheit bereits zwei Mal verschoben wurde. Als weiteres Risiko nannte er eine Verz\u00f6gerung bei der Beschlie\u00dfung der Privatisierungsgesetzgebung in der Werchowna Rada.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Nachfolgend eine Auswahl an englischen Interviews, Analysen und Videos zur Situation in der Ukraine<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>Video<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=qZMMJo7jOTQ\">Experience Ukraine! We are open for Tourism<\/a>: Video zum Tourismus in der Ukraine.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ZZHRsic0qmU&amp;feature=youtu.be\">Russlands Krieg gegen Demokratie und Freiheit<\/a>: Video von Euromaidan Press.<\/p>\n<p><strong>Reportage<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/society\/life-on-the-frontline-in-east-ukraine-no-ukrainian-media-no-sign-of-a-ceasefire-544326.html?utm_source=uatoday.tv&amp;utm_campaign=9411ead022-UT_Newsletter04_12_2015&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_376b3bbd87-9411ead022-292650%20\">Das Leben an der Frontlinie<\/a>: es gibt weder ukrainische Medien, noch Anzeichen f\u00fcr eine Waffenruhe.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=YfjFq1eRD-E\">Live-Sendung von der Krim<\/a>: die Krim ohne Energieversorgung.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/society\/ukrainian-government-forces-attacked-in-donetsk-region-548331.html\">Erneute Kampfhandlungen in der Ostukraine<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ABqyZzlgOkw\">Reportage von der Krim, Kertsch<\/a>.<\/p>\n<p>In der Ostukraine wurden <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/politics\/two-russian-soldiers-accidentally-cross-into-ukraine-get-detained-542985.html?utm_source=uatoday.tv&amp;utm_campaign=9411ead022-UT_Newsletter04_12_2015&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_376b3bbd87-9411ead022-292650353\">2 weitere russische Soldaten<\/a> festgenommen.<\/p>\n<p><strong>Interviews<\/strong><\/p>\n<p>Die ukrainische Wirtschaft kann 2016 um 2 Prozent wachsen: Interview mit dem Analysten <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=boSmGLyvswg\">Timothy Ash<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=9Sm2nR00QxU\">Die Quelle f\u00fcr Russophobie befindet sich in Russland<\/a>: Interview mit dem russischen Abgeordneten Illja Ponomarew. Er war der einzige Abgeordnete, der gegen die Annexion der Krim stimmte.<\/p>\n<p>\u201eDer Krieg in der Ostukraine verringert den ukrainischen Bedarf an Gas\u201c: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ScSBrS7krNo\">Interview mit einem Vertreter des Staatsunternehmens \u201cNaftogaz Ukrainy\u201c<\/a>.<\/p>\n<p>Die Ukraine ist viel zu gro\u00df f\u00fcr den Westen: Interview mit <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=77XdN67wHBk\">Matthew Rojanski, Direktor des Kennans Instituts<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Analyse<\/strong><\/p>\n<p>30.\u00a0<a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/38336-deutsch-30-november-bis-6-dezember-2015-was-deutschsprachige-medien-zur-ukraine-berichteten\">November bis 6. Dezember 2015<\/a>: Was deutschsprachige Medien zur Ukraine berichteten. In der vergangenen Woche war die Ukraine zwar kein Top-Thema, was aber nicht hei\u00dft, dass es keine Berichte \u00fcber das Land gab.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/iwp.org.ua\/eng\/public\/1844.html\">Das Institut f\u00fcr Internationale Weltpolitik<\/a> ver\u00f6ffentlichte Empfehlungen, wie die Reformen in der Ukraine schneller umgesetzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/dif.org.ua\/en\/publications\/policy-papers\/decentralization-reform-in-ukraine-prospects-and-challenges.htm\">Analyse zur Dezentralisierung in der Ukraine<\/a>.<\/p>\n<p>\u201e<a href=\"http:\/\/www.atlanticcouncil.org\/blogs\/new-atlanticist\/ukraine-two-years-after-euromaidan-what-has-been-accomplished\">Zwei Jahre nach dem Maidan<\/a>: was erreicht wurde\u201c. Analyse des Atlantic Council.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kyivpost.com\/article\/content\/ukraine-politics\/cabinet-lawmakers-clash-over-tax-reform-403632.html\">Spannungen zwischen der Regierung<\/a> und dem Parlament wegen der Steuerreform.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.stopfake.org\/en\/stopfakenews-63-eng-with-irena-chalupa\/\">W\u00f6chentlicher Digest von Stopfake<\/a>: In der vergangenen Woche berichteten russische Medien, dass die T\u00fcrkei den Bosporus schloss. Rosinfo verbreitete die Falschmeldung, dass ISIS mit ukrainischen Soldaten in der Ostukraine k\u00e4mpft. Gazeta.ru berichtete, dass Deutschland bereits Jagdbomber nach Syrien schickte. Golos Pravdy teilte mit, dass in der ganzen Ukraine wieder Gl\u00fcckspiele erlaubt sind.<\/p>\n<p><strong>Meinung<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kyivpost.com\/article\/opinion\/op-ed\/its-fair-to-compare-paris-attacks-ukraines-war-403240.html\">Die Ukraine litt wirklich unter Terrorismus<\/a>: Artikel des Redakteurs von KyivPost, Brian Bonner, zum Auftritt von Poroschenko in Paris und die Kritik franz\u00f6sischer Journalisten.<\/p>\n<p>\u201e<a href=\"http:\/\/www.kyivpost.com\/article\/opinion\/op-ed\/gulliver-cragg-why-i-objected-to-poroshenkos-speech-403469.html\">Warum kritisierte ich Poroschenkos Auftritt<\/a>: Antwort des franz\u00f6sischen Journalisten Gulliver Cragg. France-24. Anmerkung von UCMC. Nachdem Poroschenko den Terroranschlag in Paris mit dem Konflikt in der Ostukraine verglich, wurde dies von internationalen Journalisten kritisiert. Diese Kritik l\u00f6ste in der Ukraine eine Welle der Emp\u00f6rung aus. Laut Meinung der Ukrainer wollten diese Journalisten zeigen, dass die Franzosen wichtiger als Ukrainer sind.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Pressekonferenzen in UCMC<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Ukrainische Regisseure pr\u00e4sentierten die Dokumentarfilme \u201eAlisa in Warland\u201c und \u201eUkrainische Sheriffs\u201c, die auf realen Geschichten von Ukrainern basieren. \u201eAlisa in Warland\u201c taucht den Zuschauer in die Wirren der Revolution der W\u00fcrde und die Ereignisse in der Ostukraine. \u201eUkrainische Sheriffs\u201c versetzt den Zuschauer in ein abgelegenes Dorf im Gebiet von Cherson, wo ihm ein eher unbekannter ukrainischer Alltag er\u00f6ffnet wird. Der Film \u201eUkrainische Sheriffs\u201c erhielt bei dem Dokumentarfilmfestival in Amsterdam von der Jury einen Sonderpreis. Nach Angaben des Regisseurs wurde die Auszeichnung gerade f\u00fcr die filmischen Qualit\u00e4ten vergeben. Dar\u00fcber berichteten die Regisseure bei einer <a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/38281-filmi\">Pressekonferenz im Ukrainischen Crisis Media Center<\/a>.<\/p>\n<p>Laut Daten des Ministeriums f\u00fcr Bildung und Wissenschaft der Ukraine zogen 16 von 49 Universit\u00e4ten aus den vor\u00fcbergehend besetzten Gebieten von Donezk und Luhansk in andere St\u00e4dte der Ukraine um. Mit den Hochschulen wechselten zirka 36.000 Studenten ihren Studienort und zirka 3.000 Lehrkr\u00e4fte ihre Arbeit. Die meisten Probleme, auf die die Hochschulen an ihren neuen Pl\u00e4tzen treffen, h\u00e4ngen mit der fehlenden staatlichen Finanzierung im Sozialbereich zusammen: wo sollen die Studenten und Lehrkr\u00e4fte leben und von was? Der Staat stellt auch keine Mittel zur Wiederherstellung der materiellen Grundlage f\u00fcr die Universit\u00e4ten bereit. Dar\u00fcber sprachen die Vertreter der Rektorate aus den Donezker und Luhansker Nationaluniversit\u00e4ten, Roman Grynjuk und Dmytro Uschtschenko, w\u00e4hrend einer <a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/38261-vishi-pereselentsi\">Skype-Schaltung im Ukrainischen Crisis Media Center im Rahmen des Pilotprojekts \u201eSprecher eines friedlichen Lebens\u201c<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/38238-radoslav-sikorskij\">Die Ukraine muss das Vertrauen der Leute in den Staat genauso<\/a> gewinnen wie den Glauben Europas \u2013 Radoslaw Sikorski.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/38124-novij-donbas\">Damit Menschen die Ukraine nichtmilit\u00e4risch verteidigen,<\/a> m\u00fcssen zuerst ihre Grundbed\u00fcrfnisse gedeckt sein \u2013 Leiterin von \u201eNeuer Donbass\u201c. \u201eWenn Menschen damit beginnen sollen, die Ukraine nichtmilit\u00e4risch zu verteidigen, muss ihnen dabei geholfen werden, ihre Grundbed\u00fcrfnisse zu decken. [\u2026] Daher sollen die Gebiete der Ukraine weniger aus Worten bestehen, sondern aus Taten\u201c, erkl\u00e4rte die Leiterin der Gesellschaftsorganisation \u201eNeuer Donbass\u201c, Larysa Artjugina, w\u00e4hrend einer Pressekonferenz im Ukrainischen Crisis Media Center.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lage in der ATO-Zone Die illegalen Bandentruppen beschie\u00dfen die ATO-Kr\u00e4fte weiter, dabei verst\u00e4rkten sie den Beschuss in Richtung Donezk, Artemiwsk und Luhansk. Dies teilte die ATO-Pressestelle mit. Im Laufe der vergangenen Woche wurden die Regierungstruppen 182 mal beschossen. Laut Angaben der Sprecher der Pr\u00e4sidialverwaltung wurden in der vergangenen Woche 5 ukrainische Soldaten get\u00f6tet und 23 [&hellip;] <a class=\"g1-link g1-link-more\" href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/38366-deutsch-wochenubersicht-der-ukrainischen-pressenachrichten-vom-01-12-2015-bis-07-12-2015\">Mehr<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":20,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[5875],"tags":[],"section":[731],"form":[31948],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v17.4 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Wochen\u00fcbersicht der ukrainischen Pressenachrichten vom 01.12.2015 bis 07.12.2015 | UACRISIS.ORG<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Lage in der ATO-Zone Die illegalen Bandentruppen beschie\u00dfen die ATO-Kr\u00e4fte weiter, dabei verst\u00e4rkten sie den Beschuss in Richtung Donezk, Artemiwsk und | 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