{"id":46995,"date":"2015-12-22T00:48:41","date_gmt":"2015-12-22T00:48:41","guid":{"rendered":"http:\/\/uacrisis.org\/?p=38810"},"modified":"2015-12-22T00:49:23","modified_gmt":"2015-12-21T21:49:23","slug":"38810-deutsch-wochenubersicht-der-ukrainischen-pressenachrichten-vom-15-12-2015-bis-21-12-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/38810-deutsch-wochenubersicht-der-ukrainischen-pressenachrichten-vom-15-12-2015-bis-21-12-2015","title":{"rendered":"Wochen\u00fcbersicht der ukrainischen Pressenachrichten vom 15.12.2015 bis 21.12.2015"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Lage in der ATO-Zone<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Die illegalen Bandentruppen provozieren die ukrainischen Streitkr\u00e4fte weiter. Sie verst\u00e4rken den Beschuss gegen die Regierungstruppen und setzten dabei Waffen ein, die laut den Minsker Vereinbarungen verbotenen sind. In der vergangenen Woche wurde ein ukrainischer Soldat get\u00f6tet und 14 weitere verletzt. Die Regierungstruppen wurden insgesamt <a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/ato\/chronology\">294 Mal<\/a> beschossen.<\/p>\n<p>Gestern setzten die Rebellen bei Stanyzja Luhanska (Gebiet von Luhansk) Granatenwerfer mit 120 Millimeter-Kaliber ein. Ukrainische Checkpoints bei Krasnohoriwka wurden mit Panzern beschossen. Die Bandentruppen beschossen die Regierungstruppen bei Pisky, Opytne und Awdijiwka mit schweren Granatenwerfern (<a href=\"http:\/\/ukraineunderattack.org\/en\/49261-ato-staff-reports-on-combat-clash-between-militants-and-ato-forces-nearby-troitske.html\">Meldung auf Englisch<\/a>).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ukraineunderattack.org\/49269-u-is-poyasnyly-chomu-terorysty-ponovyly-obstrily-na-donbasi.html\">Nach Meinung der Analysegruppe \u201eInformationswiederstand\u201c<\/a> verst\u00e4rkten die pro-russischen Milizen den Beschuss im Donbass, weil die Minsker Vereinbarungen bald offiziell enden. Aus diesem Grund hat der Kreml die Absicht, neue Vereinbarungen unter eigenen Bedingungen einzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Pro-russische Rebellen lagern schwere Waffen in den Gebieten von Donezk und Luhansk, was gegen die Minsker Vereinbarungen verst\u00f6\u00dft. Dies teilte die Hauptverwaltung des Geheimdienstes beim Verteidigungsministerium der Ukraine mit. In der N\u00e4he von Luhansk und Donezk wurden Panzer, Raketensysteme GRAD mit 120 Millimeter-Kaliber und Granatenwerfer entdeckt (<a href=\"http:\/\/ukraineunderattack.org\/en\/49225-militants-keep-tanks-and-grad-systems-in-luhansk-and-donetsk.html\">Meldung auf Englisch<\/a>).<\/p>\n<p>Die polnische Unterhausabgeordnete Malgoschata Gosewsjka ver\u00f6ffentlichte den Bericht \u201eKriegsverbrechen der Russischen F\u00f6deration in der Ostukraine im Jahr 2014\u201c. Die Abgeordnete bereitete diesen Bericht mit Unterst\u00fctzung von Freiwilligen vor. Darin sind Handlungen der russischen Soldaten und pro-russischen Rebellen in den Gebieten von Donezk und Luhansk beschrieben. F\u00fcr den Bericht wurden 60 Interviews organisiert, die polnische Experten mit Gefangenen durchf\u00fchrten. Diese Angaben sollen f\u00fcr ein Verfahren des Internationalen Strafgerichtshofs genutzt werden (<a href=\"http:\/\/www.donbasswarcrimes.org\/report\/\">Bericht auf Englisch<\/a>).<\/p>\n<p>Die Rebellen beschossen einen Kindergarten und eine Schule in Nowhorodske mit verbotenen Raketensystemen GRAD. Dar\u00fcber berichtete <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Vyacheslav.Abroskin\/posts\/1522112614748074?pnref=story\">der Polizeichef im Gebiet von Donezk, Wjacheslaw Abrjoskin<\/a>. 70 Kinder und 15 Lehrer, die sich zum Zeitpunkt des Beschusses in diesen Geb\u00e4uden befanden, wurden nicht verletzt.<\/p>\n<p>Der Stellvertretende Chef der SMM-OSZE, Alexander Hug, teilte mit, dass die Rebellen keine OSZE-Beobachter in der \u201eDVR\u201c zulassen (<a href=\"http:\/\/www.unian.info\/war\/1216264-militants-prevent-osce-movement-require-permission-from-dpr-leaders.html\">Meldung auf Englisch<\/a>).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.pravda.com.ua\/news\/2015\/12\/20\/7093121\/\">Der ATO-Stab ver\u00f6ffentlichte ein Video<\/a>, das zeigt, wie pro-russische Rebellen die ukrainische Siedlung Marijinka \u00fcber mehrere Stunden beschossen.<\/p>\n<p>Die NATO und die Ukraine unterzeichneten eine Roadmap \u00fcber die technische Zusammenarbeit (<a href=\"http:\/\/www.unian.info\/politics\/1214432-nato-ukraine-sign-defence-technical-co-operation-roadmap.html\">Mehr zur Zusammenarbeit auf Englisch<\/a>).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.unian.ua\/war\/1218111-rosiyani-znovi-zaznayut-vtrat-u-zoni-ato-rozvidka-povidomila-pro-smert-kadrovih-viyskovih-rf-na-donbasi.html\">Die ukrainische Milit\u00e4raufkl\u00e4rung des Verteidigungsministeriums stellte fest<\/a>, dass im Donbass russische Berufssoldaten get\u00f6tet wurden, die bei Bezimenne (Bezirk von Nowoazowsk) durch Sprengfall starben. Sie dienten als Berater des 9. Motorisierten Sch\u00fctzenregiments im 1. Armeekorps (Nowoazowsk).<\/p>\n<p>Fast 3 Mio. Personen brauchen Unterst\u00fctzung, um mit Wasser versorgt zu werden und bessere hygienische Bedingungen in den Konfliktgebieten zu erhalten, <a href=\"http:\/\/www.unian.ua\/society\/1217951-na-donbasi-3-milyoni-lyudey-potrebuyut-polipshennya-sanitarno-gigienichnih-umov-yunisef.html\">teilte die UNICEF-Pressestelle mit<\/a>.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Die annektierte Krim<\/strong><\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kmu.gov.ua\/control\/uk\/publish\/article?art_id=248714619\">Das Ministerkabinett beschloss die Verordnung Nr. 1035<\/a> \u201e\u00dcber Lieferbeschr\u00e4nkungen von besonderen Waren (Arbeiten und Dienstleistungen) aus den vor\u00fcbergehend besetzten Gebieten in andere Gebiete der Ukraine und\/oder von anderen Gebieten in die vor\u00fcbergehend besetzten Gebiete\u201c. Das Verbot erstreckt sich f\u00fcr die Dauer der vor\u00fcbergehenden Okkupation auf die Lieferung von Waren (Arbeiten und Dienstleistungen) mit Ausnahme von pers\u00f6nlichen Dingen der B\u00fcrger, die sie im Handgep\u00e4ck mitf\u00fchren, sowie auf Nahrungsmittel mit sozialer Bedeutung, deren Gesamtwert unter 10.000 Hryvna liegt und deren Gesamtgewicht von 50 Kilogramm pro Person nicht \u00fcbersteigt. Die Ausnahme f\u00fcr Lebensmittel gilt nur f\u00fcr Personen, die Waren in vor\u00fcbergehend besetzte Gebiete importieren und die nicht \u00f6fters als einmal pro Tag einreisen. Die Verordnung erstreckt sich nicht auf Stromlieferungen und den Import von humanit\u00e4rer Hilfe.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.pravda.com.ua\/news\/2015\/12\/16\/7092772\/\">Der Kindersender \u201eLale\u201c der Krimtataren und die Seite \u201e15 Minuten\u201c,<\/a> die zur Mediaholding ATR geh\u00f6ren, k\u00fcndigten ihre Schlie\u00dfung an. Dies berichten die Mitarbeiterteams in einem Schreiben: \u201eDie russischen Beh\u00f6rden lie\u00dfen uns keine andere Wahl: entweder werden wir ein Teil des Propagandaapparats, oder wir stellen unsere Arbeit auf der Krim ein. Wir haben unsere Entscheidung getroffen: Ehre und W\u00fcrde wahren, statt der Erpressung und Drohung der Repressionsbeh\u00f6rden nachzugeben\u201c, hei\u00dft es in der Erkl\u00e4rung.<\/p>\n<p>Die Krimtataren schlagen vor, eine Kontaktgruppe in Bezug auf die von Russland annektierte Krim einzurichten, die mit der trilateralen Kontaktgruppe zur Beilegung des Konflikts im Donbass vergleichbar ist. Dar\u00fcber berichtete <a href=\"http:\/\/focus.ua\/country\/342205\/\">der F\u00fchrer der Krimtataren, Mustafa Dschemiljew<\/a>. Nach seiner Meinung soll die Ukraine parallel versuchen, sowohl die Situation in der Ostukraine als auch die R\u00fcckkehr der Krim zu regeln. Der Gruppe sollen auf entsprechendem Niveau Vertreter der Unterzeichnerstaaten des Budapester Memorandums (die USA und Gro\u00dfbritannien) angeh\u00f6ren, die darin der Ukraine die Sicherheit und territoriale Integrit\u00e4t garantierten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.unian.ua\/politics\/1213026-djemilev-poskarjivsya-poslam-okupatsiyniy-rejim-v-krimu-girshe-radyanskogo.html\">Mustafa Dschemiljew berichtete<\/a>, dass \u00fcber 35.000 Personen die Krim wegen der Okkupation verlassen haben.<\/p>\n<p>Der deutsche Siemenskonzern produziert f\u00fcr die annektierte Krim unter Missachtung der Sanktionen Turbinen. Die Gasturbinen der in Deutschland ans\u00e4ssigen Siemens, haupts\u00e4chlich SGT5-2000E, k\u00f6nnten das Stromproblem auf der von Russland annektierten Halbinsel l\u00f6sen. Laut dem Bericht k\u00f6nnte Gas die Hauptquelle zur Stromerzeugung auf der Krim werden. Zus\u00e4tzlich sind zwei Gasleitungen von Russland \u00fcber die Meerenge bei Kertsch geplant. Beide Seiten \u2013 der russische Gasriese \u201eGazprom\u201c und die deutsche Siemens \u2013 haben daran Interesse. Letztere w\u00fcrde laut dem Artikel sehr wahrscheinlich zum Lieferanten f\u00fcr die ben\u00f6tigte Ausr\u00fcstung. Der Bericht meint, dass das russische Maschinenbauunternehmen \u201eTechnopromexport\u201c, das Teil des Staatsunternehmens \u201eRostec\u201c ist, im Sommer 2014 als Hauptvertragsnehmer zum Bau dieser neuen Stromanlagen in Simferopol und Sewastopol ausgesucht wurde. (<a href=\"http:\/\/www.unian.info\/economics\/1217868-germanys-siemens-produces-turbines-for-annexed-crimea-bypassing-sanctions-media.html\">Meldung auf Englisch<\/a>).<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Umfrage<\/strong><\/span><\/p>\n<p>\u201eGfK Ukraine\u201c f\u00fchrte die Untersuchung \u201eJugend der Ukraine 2015\u201c durch, deren Ziel es war, die Grundbed\u00fcrfnisse und Probleme der Jugend einzusch\u00e4tzen. Die Untersuchung wurde mit Unterst\u00fctzung der UNO in der Ukraine durchgef\u00fchrt. Laut der Untersuchung sind 81 Prozent der Jugendlichen stolz darauf, Ukrainer zu sein. 68 Prozent verf\u00fcgen \u00fcber keinen eigenen Wohnraum und 67 Prozent haben keine M\u00f6glichkeit, in den n\u00e4chsten 5 Jahren einen eigenen Wohnraum zu erwerben. 88 Prozent k\u00f6nnen sich keine Waren mit langfristiger Nutzung leisten (K\u00fchlschr\u00e4nke, M\u00f6bel usw.). Auf die Frage \u00fcber einen gew\u00fcnschten Urlaub antworteten 62 Prozent, dass sie gern ins Ausland reisen wollten, aber es sich nicht leisten k\u00f6nnen. Auf dem zweiten Platz waren Reisen innerhalb der Ukraine, doch 50 Prozent der Befragten gaben an, daf\u00fcr kein Geld zu haben.. 43 Prozent rechnen damit, dass sie die notwendige finanzielle Situation innerhalb der Ukraine erreichen k\u00f6nnen, und 39 Prozent glauben nicht daran. 54 Prozent der Jugendlichen nahmen in den vergangenen 12 Monaten an \u00f6ffentlichen Initiativen teil. (<a href=\"http:\/\/www.gfk.com\/fileadmin\/user_upload\/dyna_content\/UA\/Molod_Ukraine_2015_EN.pdf\">Untersuchung auf Englisch als PDF<\/a>).<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Menschenrechte<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Das Kiewer Bezirksverwaltungsgericht kam der Klage des ukrainischen Justizministeriums nach, die Kommunistische Partei der Ukraine zu verbieten, wie es auf der offiziellen Website des Gerichts hei\u00dft (<a href=\"http:\/\/www.unian.info\/society\/1214377-court-rules-complete-ban-of-communist-party-of-ukraine.html\">Meldung auf Englisch<\/a>).<\/p>\n<p>Das Verbot der Kommunistischen Partei der Ukraine ist ein Angriff auf die Meinungsfreiheit und muss sofort aufgehoben werden. <a href=\"http:\/\/amnesty.org.ua\/nws\/ukrayina-zaborona-komunistichnoyi-partiyi-rishuchij-udar-po-svobodi-slova-u-derzhavi\/\">Dar\u00fcber schreibt Amnesty International.<\/a> \u201eDieses Verbot ist ein gef\u00e4hrlicher Pr\u00e4zedenzfall, der die Ukraine auf dem Reformweg zur\u00fcckwirft und die Menschenrechte missachtet\u201c, erkl\u00e4rte der Direktor von Amnesty International in Europa und Zentralasien, John Dalhuisen. Die Organisation meint, dass die ukrainischen Beh\u00f6rden mit dem Verbot der Kommunistischen Partei der Ukraine das Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit verletzen.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Reformen in der Ukraine<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Europ\u00e4ische Integration. Ein durchf\u00fchrbarer Traum kann wahr werden:\u00a0<a href=\"http:\/\/www.eurointegration.com.ua\/rus\/news\/2015\/12\/18\/7042452\/\">nach f\u00fcnfj\u00e4hrigen Verhandlungen steht die Ukraine kurz davor, dass die Europ\u00e4ischen Union Ukrainern Visafreiheit gew\u00e4hrt<\/a>. Die Europ\u00e4ische Kommission stimmte am 18. Dezember daf\u00fcr. Diese Entscheidung basiert auf der offiziellen Feststellung, dass die Ukraine alle Bedingungen zur Visaliberalisierung erf\u00fcllte. Trotz des positiven Signals aus Br\u00fcssel muss die Ukraine weiterhin um die Visaliberalisierung k\u00e4mpfen. Die entsprechende Entscheidung des EU-Rats steht noch aus. Dieser Rat besteht aus den Innenministern der 28 Mitgliedsstaaten, die diese Entscheidung noch einstimmig ratifizieren m\u00fcssen. Auch das Europaparlament muss (mit einer Stimmenmehrheit) zustimmen. Deshalb ist es f\u00fcr ukrainische Diplomaten noch zu fr\u00fch, sich zu entspannen.<\/p>\n<p>Steuerreform. Eine erfolgreiche Steuerform ist nur dann m\u00f6glich, wenn ein Konsens in der Gesellschaft \u00fcber deren Zweck erreicht wird.\u00a0<a href=\"http:\/\/www.kmu.gov.ua\/control\/ru\/publish\/article?art_id=248715321&amp;cat_id=244843950\">Weil man diese These begriff, wurde die Steuerreform im Land auf 2016 verschoben.<\/a>\u00a0Die Entscheidung ist das Ergebnis einer Vereinbarung zwischen dem Parlament, der Regierung und der Zivilgesellschaft. Deshalb wurde der Haushaltsprozess, der aufgrund Differenzen \u00fcber Steuerfragen gestoppt wurde, von dieser Reform getrennt. Technisch wird wie folgt weitergearbeitet: am 21. Dezember wird die Regierung einen neuen Gesetzentwurf zur \u00c4nderung des bestehenden Steuergesetzbuchs einreichen. Der Budgetentwurf f\u00fcr 2016 wird auf dieser Grundlage ausgearbeitet. Und nach dem Neujahrsurlaub werden alle interessierten Parteien ihre Arbeit am neuen Steuergesetzbuch aufnehmen. Die erreichte L\u00f6sung in Bezug auf das zuk\u00fcnftige Steuer- und Budgetsystem ist unter den Bedingungen einer sich versch\u00e4rfenden Krise im Land eine Salomonische. Insgesamt zeigt dies, dass die ukrainische Gesellschaft \u201eerwachsen wird\u201c und lernt, Kompromisse einzugehen. Es ist wichtig, dass alle Parteien an dem Prozess ihre Schl\u00fcsse ziehen und die Kommunikation untereinander verbessern, damit das Land bis zum 1. Juli ein effektives und gerechtes Steuersystem einf\u00fchrt.<\/p>\n<p>Bisher wurde in der Ukraine noch kein einziger Richter lustriert. Dar\u00fcber berichtete die <a href=\"http:\/\/news.finance.ua\/ru\/news\/-\/365493\/do-sih-por-v-ukraine-ne-lyustrirovali-ni-odnogo-sudyu\">Departementleiterin zu Lustrationsfragen beim Justizministerium, Tatjana Kosatschenko<\/a>. Nach ihren Angaben sind gerade Richter die schwierigsten Lustrationskandidaten. Das Justizministerium reichte bereits 62 Pakete zur Entlassung von Richtern durch das Lustrationsgesetz ein.<\/p>\n<p>In der vorigen Woche waren folgende Reformen wichtige Themen: Deregulierung, Verwaltung von Staatseigentum, Reform der Staatseink\u00e4ufe, Offenheit der Beh\u00f6rden. Hier finden Sie eine <a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/38743-ukrainian-dajdzhest-reform-12-12-18-12-2015-kompromisni-rishennya\">Zusammenfassung auf Deutsch zu den genannten Reformthemen<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/38443-prozorro-2\">ProZorro: Wie man Milliarden Hryvna einspart<\/a>. Die zweite Infografik aus der Serie \u201eDie Ukraine ver\u00e4ndert sich\u201c widmet sich dem neuen System f\u00fcr Staatseink\u00e4ufe \u201eProZorro\u201c. Die Initiative von Aktivisten wird in Zukunft f\u00fcr das ganze Land verbindlich. Wir stellen Ihnen auf der Infografik vor, wie man Milliarden Hryvna Steuergelder einsparen kann.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Prozorro-de-min-1small.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"lazyload alignnone size-full wp-image-38812\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 1000 707'%2F%3E\" data-src=\"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Prozorro-de-min-1small.jpg\" alt=\"Prozorro-de-min-1small\" width=\"1000\" height=\"707\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Wirtschaft<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Die ukrainische Regierung f\u00fchrte ein Moratorium f\u00fcr die\u00a0 Zahlung von 3,582 Mrd. USD \u201erussischer\u201c Euroobligationen ein, teilte der Ministerpr\u00e4sident, Arsenij Jazenjuk, mit. \u201eDie Zahlung dieser Schulden zugunsten Russlands wird vor\u00fcbergehend ausgesetzt \u2013 entweder bis unsere Vorschl\u00e4ge zur Restrukturierung akzeptiert werden, oder entsprechend einer Gerichtsentscheidung\u201c, sagte der Ministerpr\u00e4sident. \u201eWir sind zu einer Gerichtsverhandlung mit Russland bereit\u201c, betonte Jazenjuk (<a href=\"http:\/\/www.kmu.gov.ua\/control\/en\/publish\/article?art_id=248718462&amp;cat_id=244314975\">Meldung auf Englisch<\/a>).<\/p>\n<p>Das Profizit des Warenau\u00dfenhandels betrug in der Ukraine laut Ergebnissen von Januar-Oktober 2015 381 Mio. USD, hei\u00dft es auf der Website des <a href=\"http:\/\/news.finance.ua\/ru\/news\/-\/365342\/eksport-tovarov-iz-ukrainy-za-desyat-mesyatsev-prevysil-import-na-381-million\">Staatlichen Statistikamts (Gosstat)<\/a>. Laut Angaben von Gosstat verringerte sich der Warenexport aus der Ukraine im Januar-Oktober 2015 gegen\u00fcber der Vergleichsperiode im Vorjahr um 31,8 Prozent auf 31,342 Mrd. USD, und der Import um 32,2 Prozent auf 30,961 Mrd. USD. Der Umsatz des Warenexports in EU-L\u00e4nder sank im Januar-Oktober 2015 gegen\u00fcber der Vergleichsperiode 2014 um 28,4 Prozent und betrug 40,7 Prozent am Gesamtexportvolumen. Der Warenimport aus EU-L\u00e4ndern sank in dieser Periode um 27,9 Prozent und betrug 40,5 Prozent am Gesamtimportvolumen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/news.finance.ua\/ru\/news\/-\/365576\/kanada-vydelit-ukraine-bolshe-13-millionov-na-razvitie-torgovli\">In den n\u00e4chsten 5 Jahren wird Kanada kleinen und mittleren Unternehmen in der Ukraine 13 Mio. USD gew\u00e4hren<\/a>, um den gegenseitigen Handel zu entwickeln. Dar\u00fcber berichtete die kanadische Ministerin f\u00fcr internationalen Handel, Chrystia Freeland, w\u00e4hrend eines Ministertreffens der WTO-Mitgliedsl\u00e4nder. Das kanadische Ministerium f\u00fcr internationalen Handel erkl\u00e4rte, dass die Mittel ukrainischen Unternehmen dabei helfen sollen, auf kanadischen und weltweiten M\u00e4rkten Fu\u00df zu fassen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.pravda.com.ua\/news\/2015\/12\/16\/7092741\/\">Der russische Pr\u00e4sident, Wladimir Putin<\/a>, unterzeichnete die Verordnung \u00fcber die Unterbrechung der Freihandelszone zwischen Russland und der Ukraine ab 1. Januar 2016.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Nachfolgend eine Auswahl an englischen Interviews, Analysen und Videos zur Situation in der Ukraine<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>Reportage<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/politics\/ukraine-announces-official-trade-blockacde-of-crimea-555257.html?utm_source=uatoday.tv&amp;utm_campaign=b7b707492e-UT_Newsletter18_12_2015&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_376b3bbd87-b7b707492e-292650353\">Die Ukraine verk\u00fcndigt offiziell die Krim-Blockade<\/a>.<\/p>\n<p>\u201e<a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/politics\/life-in-the-warzone-east-ukraine-residents-struggle-to-prepare-for-cold-months-ahead-552618.html?utm_source=uatoday.tv&amp;utm_campaign=b7b707492e-UT_Newsletter18_12_2015&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_376b3bbd87-b7b707492e-%20\">Leben im Krieggebiet<\/a>\u201c: wie die Bewohner der \u201eDVR\u201c und \u201eLVR\u201c sich auf den Winter vorbereiten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/politics\/east-ukraine-conflict-despite-onset-of-cold-winter-the-war-here-remains-as-hot-as-ever-554372.html?utm_source=uatoday.tv&amp;utm_campaign=b7b707492e-UT_Newsletter18_12_2015&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_376b3bbd87-b7b707492%20\">Konflikt in der Ostukraine<\/a>: der Krieg wird vor dem kalten Winter wieder heftiger, Reportage von der Frontlinie.<\/p>\n<p>Wie die Leute vor Krieg fl\u00fcchten: <a href=\"https:\/\/youtu.be\/FsDPoNlbUyQ?t=1h5m15s\">eine unglaubliche Geschichte<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=UU3RsmPTGns\">Wie Vertreter der internationalen Welt\u00f6ffentlichkeit<\/a> den Fl\u00fcchtlingen aus der Ostukraine helfen. In Kiew fand die 22. Internationale Wohlt\u00e4tigkeitsmesse statt.<\/p>\n<p><strong>Interviews<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=FsDPoNlbUyQ&amp;index=2&amp;list=PLPnX89fQLdsnTsiDOpYtxvMJZobCjqBC-\">Konflikte in der ukrainischen Regierung<\/a>: Pr\u00e4sident Poroschenko, Ministerpr\u00e4sident Jazenjuk, der ehemalige Pr\u00e4sident von Georgien und heutige Vorsitzende des Gebietes von Odessa Saakaschwilli, und der Innerminister Awakow. Interview mit Taras Kuzio, Wissenschaftler am Kanadischen Institut f\u00fcr Ukraine-Studien, Universit\u00e4t von Alberta und mit Oleksander Borowyk, Berater von Michael Saakaschwili.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/society\/why-does-ukraine-buy-coal-from-militant-held-donbas-553898.html?utm_source=uatoday.tv&amp;utm_campaign=b7b707492e-UT_Newsletter18_12_2015&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_376b3bbd87-b7b707492e-292650353\">Warum die Ukraine Kohle bei den Separatisten<\/a> kauft \u2013 Interview mit Mykhailo Bno-Airiyan, Abteilungsleiter f\u00fcr die europ\u00e4ische Integration beim Energieministerium.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/youtu.be\/FsDPoNlbUyQ?t=54m36s\">Warum westliche Journalisten die Ukraine verlassen<\/a> Interview mit der Journalistin Sabra Ayres.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/youtu.be\/FsDPoNlbUyQ?t=1h20m20s\">Die Ukraine weigert sich, die russischen Schulden zu bezahlen. Was weiter?<\/a> Interview mit Olena Bilan, \u00d6konomin bei Dragon Capital.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/youtu.be\/FsDPoNlbUyQ?t=48m8s\">Die Sprache des Hasses behindert den Friedensprozess in der Ukraine<\/a> \u2013 Interview mit dem ukrainischen Journalist Andrij Kulikow.<\/p>\n<p><strong>Analyse<\/strong><\/p>\n<p>14.\u00a0<a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/38761-deutsch-14-bis-20-dezember-2015-was-deutschsprachige-medien-zur-ukraine-berichteten\">bis 20. Dezember 2015: Was deutschsprachige Medien zur Ukraine berichteten<\/a>. In der vergangenen Woche zeigte sich in deutschsprachigen Medien erneut, dass die Ukraine kaum ohne Russland betrachtet werden kann. So thematisierten mehrere Medien einerseits die russische Reaktion auf das am 1.1.2016 in Kraft tretende Freihandelsabkommen, sowie andererseits die Weigerung seitens der Ukraine, Russland einen im Dezember 2015 f\u00e4lligen Kredit zur\u00fcckzuzahlen (<a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/38761-deutsch-14-bis-20-dezember-2015-was-deutschsprachige-medien-zur-ukraine-berichteten\">auf Deutsch<\/a>).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kyivpost.com\/article\/content\/kyiv-post-plus\/ukraine-a-transit-country-for-islamic-state-fighters-officials-say-404387.html\">In der Ukraine wurden 25 Islamisten aus Syrien festgenommen<\/a>, die versuchten, nach Europa zu reisen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kyivpost.com\/article\/content\/ukraine-politics\/venice-commission-calls-ukraine-to-revise-its-anti-communist-law-404564.html\">Die Venezianische Kommission fordert, das Dekommunisierungsgesetz<\/a> zu \u00e4ndern.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kyivpost.com\/article\/content\/business\/divisions-remain-over-2016-budget-404454.html\">Die Abgeordneten streiten bis jetzt \u00fcber den Haushalt der Ukraine<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.stopfake.org\/en\/fake-khodorkovsky-granted-ukrainian-citizenship\/\">StopFake: neuer russischer Fake<\/a>: Chodorkowskij bekam die ukrainische Staatsangeh\u00f6rigkeit.<\/p>\n<figure class=\"mace-gallery-teaser\"\n\tid=\"mace-gallery-46995-1\"\n\tdata-g1-gallery-title=\"\"\n\tdata-g1-gallery=\"[{&quot;type&quot;:&quot;image&quot;,&quot;id&quot;:46996,&quot;title&quot;:&quot;Prozorro-de-min-1&quot;,&quot;thumbnail&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2015\\\/12\\\/Prozorro-de-min-11-150x150.jpg&quot;,&quot;3-2-thumbnail&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2015\\\/12\\\/Prozorro-de-min-11.jpg&quot;,&quot;full&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2015\\\/12\\\/Prozorro-de-min-11.jpg&quot;},{&quot;type&quot;:&quot;image&quot;,&quot;id&quot;:46997,&quot;title&quot;:&quot;Prozorro-de-min-1small&quot;,&quot;thumbnail&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2015\\\/12\\\/Prozorro-de-min-1small-150x150.jpg&quot;,&quot;3-2-thumbnail&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2015\\\/12\\\/Prozorro-de-min-1small.jpg&quot;,&quot;full&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2015\\\/12\\\/Prozorro-de-min-1small.jpg&quot;}]\"\n\tdata-g1-share-shortlink=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/38810-deutsch-wochenubersicht-der-ukrainischen-pressenachrichten-vom-15-12-2015-bis-21-12-2015#mace-gallery-46995-1\"\n\t>\n\t<a class=\"mace-gallery-teaser-poster\">\n\t\t<img width=\"578\" height=\"409\" src=\"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Prozorro-de-min-11.jpg\" class=\"attachment-bimber-grid-standard-2x size-bimber-grid-standard-2x\" alt=\"\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Prozorro-de-min-11.jpg 1024w, https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Prozorro-de-min-11-300x212.jpg 300w, https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Prozorro-de-min-11-768x543.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 578px) 100vw, 578px\" \/>\t\t<span class=\"mace-gallery-teaser-button\">\n\t\t\t<span class=\"g1-epsilon g1-epsilon-1st mace-gallery-teaser-button-text\">View Gallery<\/span>\n\t\t\t<span class=\"g1-meta mace-gallery-teaser-button-counter\">\n\t\t\t\t2 images\t\t\t<\/span>\n\t\t<\/span>\n\t<\/a>\n<\/figure>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lage in der ATO-Zone Die illegalen Bandentruppen provozieren die ukrainischen Streitkr\u00e4fte weiter. Sie verst\u00e4rken den Beschuss gegen die Regierungstruppen und setzten dabei Waffen ein, die laut den Minsker Vereinbarungen verbotenen sind. In der vergangenen Woche wurde ein ukrainischer Soldat get\u00f6tet und 14 weitere verletzt. Die Regierungstruppen wurden insgesamt 294 Mal beschossen. Gestern setzten die Rebellen [&hellip;] <a class=\"g1-link g1-link-more\" href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/38810-deutsch-wochenubersicht-der-ukrainischen-pressenachrichten-vom-15-12-2015-bis-21-12-2015\">Mehr<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":20,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[5875],"tags":[],"section":[731],"form":[31948],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v17.4 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Wochen\u00fcbersicht der ukrainischen Pressenachrichten vom 15.12.2015 bis 21.12.2015 | UACRISIS.ORG<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Lage in der ATO-Zone Die illegalen Bandentruppen provozieren die ukrainischen Streitkr\u00e4fte weiter. 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