{"id":47468,"date":"2015-12-30T14:30:33","date_gmt":"2015-12-30T14:30:33","guid":{"rendered":"http:\/\/uacrisis.org\/?p=39171"},"modified":"2017-03-08T14:17:50","modified_gmt":"2017-03-08T12:17:50","slug":"39171-francais-le-plus-important-a-la-guerre-n-est-pas-le-soldat-mais-l-etre-humain-une-interview-des-realisatrices-du-documentaire-alica-in-warland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/39171-francais-le-plus-important-a-la-guerre-n-est-pas-le-soldat-mais-l-etre-humain-une-interview-des-realisatrices-du-documentaire-alica-in-warland","title":{"rendered":"Interview mit den Regisseurinnen des Dokumentarfilms \u201eAlisa in Warland\u201c: Die Hauptsache im Krieg ist der Mensch, nicht der Soldat"},"content":{"rendered":"<p><em>Noch vor zwei Jahren wohnten Alisa Kowalenko und Ljuba Durakowa in einem Studentenwohnheim in Kiew, lernten Dokumentarfilme zu drehen und machten Aufnahmen vom Maidan.<\/em><\/p>\n<p><em>Heute sind sie die Regisseurinnen des Dokumentarfilms \u201e<a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/38281-filmi\">Alisa in Warland<\/a>\u201c, der vom Krieg im Donbass handelt. Der Film wurde beim Dokumentarfilmfestival in Amsterdam gezeigt, sowie beim \u201eArtdokfest\u201c in Moskau.<\/em><\/p>\n<p><em>Dar\u00fcber, wie sie der Film ver\u00e4nderte, welche Schrecken sie im Krieg erlebten, sowie \u00fcber die Gefangenschaft in der \u201eDVR\u201c und die Wahrnehmung des Films in Moskau, geht es in dem Exklusivinterview f\u00fcr UCMC.<\/em><\/p>\n<p><strong>Was wollten Sie mit diesem Film erz\u00e4hlen? Wie ver\u00e4nderte dieser Film Ihre Wahrnehmung, was im Land geschieht?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alisa Kowalenko<\/strong>: Mir scheint, der Film geht \u00fcber das Erwachsenwerden. Nicht nur \u00fcber mein eigenes Erwachsenwerden, sondern auch das von jedem von uns \u2013 der Soldaten, der Freiwilligen oder unserer Freunde vom Maidan. Der Film geht dar\u00fcber, wie ein Mensch eine Entscheidung trifft, begreift, dass diese einen Preis hat und dass er f\u00fcr sein Handeln verantwortlich ist.<\/p>\n<p>Im Verlauf der Dreharbeiten, die zum Gro\u00dfteil an der Front stattfanden, war es mir wichtig, meine Rolle vor dem Hintergrund all dieser Ereignisse zu verstehen. Ich stellte mir die Frage, ob ich in erster Linie Regisseur bin oder trotzdem Zivilist. Es ist schwierig, an der Front eine emotionale Distanz zu wahren, denn man ist zu sehr in die Ereignisse verwickelt.<\/p>\n<p>Die Menschen, die ich an der Front, in Pisky aufnahm, waren fast alle keine Berufssoldaten. Es waren Leute, die zu den Freiwilligenbataillonen gingen, weil sie der ukrainischen Armeef\u00fchrung nicht vollst\u00e4ndig vertrauten. Sie gingen, um die Ukraine zu verteidigen. Einer meiner Protagonisten, der \u201eM\u00f6nch\u201c, sammelte in einem Dorf Geld f\u00fcr eine schusssichere Weste. Das ganze Dorf schickte ihn in dieser schusssicheren Weste an die Front, mit Gurken und Tomaten. Die meisten K\u00e4mpfer, wie auch ich, studierten gestern noch an der Universit\u00e4t oder hatten ein eigenes Unternehmen. Viele hatten studiert. Wenn man lange mit ihnen dreht, fragt man sich: \u201eUnd wer bin ich? Oder soll ich auch etwas machen?\u201c<\/p>\n<p>Gerade deshalb ist es ein pers\u00f6nlicher Film. Es war nicht unsere Aufgabe, Fakten zu analysieren, sondern das zu erz\u00e4hlen, was wir f\u00fchlten.<\/p>\n<p><strong>Ljuba Durakowa<\/strong>: Als wir an der Filmfachschule studierten, stritten wir dar\u00fcber, was Realit\u00e4t ist. Auf dem Maidan drehte ich im Februar 2014 einmal, wie Alisa Benzin f\u00fcr Molotow-Cocktails bringt. Das war eigentlich das erste Mal, als ich verstand, dass ich nicht einfach nur Regisseurin bin, sondern auch etwas machen muss. Dann legten einige unserer Mitstudenten ihre Kamera beiseite und fingen zum Beispiel an, Borschtsch zu kochen, Autoreifen zu bringen oder Butterbrote zu schmieren. Letztlich geht unser Film f\u00fcr mich \u00fcber die Verzweiflung eines Menschen, in dessen Land Krieg herrscht.<\/p>\n<p><strong>Alisa, Sie sind sowohl Regisseurin als auch Hauptperson des Films. Im Film gibt es eine Szene, wo Sie die Hand an der Waffe haben und schie\u00dfen. Wieso? Was unterscheidet einen Dokumentarfilm von Journalistik?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alisa<\/strong>: Ich denke, der wesentliche Unterschied zwischen einem Journalisten und Dokumentarfilmer ist die Distanz. F\u00fcr einen Journalisten besteht die Grenze darin, was er tut. Die Grenze, die er nicht \u00fcberschreiten darf, verl\u00e4uft zwischen Objektivit\u00e4t und Engagement. F\u00fcr mich als Dokumentarfilmerin h\u00f6rte diese Grenze irgendwann auf zu existieren. Allerdings kann ein Dokumentarfilmer seine Grenze selbst definieren. W\u00e4hrend der Dreharbeiten wollte ich f\u00fcr mich wissen, wie weit ich gehen kann, um dieses Leben im Krieg zu verstehen und vollst\u00e4ndig zu f\u00fchlen; wie lange ich es unter den Leuten an der Front aushalte. Wenn man sich dazu entscheidet, geht man an seine eigenen Grenzen zwischen Schmerz und Reflexion. Ich hatte Phasen, als es f\u00fcr mich psychisch \u00e4u\u00dferst schwierig war, dort zu bleiben, doch ich blieb jedes Mal.<\/p>\n<p>An der Front hielten mich auch meine Helden. Um Menschen im Krieg zu drehen, muss man einen Teil ihres Lebens miterleben und auch durch schwierige Situationen gehen. Die Hauptsache im Krieg ist der Mensch, nicht der Soldat. Es kann passieren, dass man viel Zeit mit jemandem verbringt und nichts geschieht. Und dann, pl\u00f6tzlich, kommt der Mensch heraus, der von seinem kleinen Kind erz\u00e4hlt. Und das zeigt der Film.<\/p>\n<p><strong>Ljuba<\/strong>: Dokumentarfilme sind immer pers\u00f6nliche Geschichten. Wenn man einen Helden findet, bleibt man bei ihm. Einen solchen Film kann man nicht in 2 oder 3 Tagen drehen. Dokumentarfilme erfordern im Gegensatz zu Journalistik einen langen Prozess. Oft ist ein neuer Film erst nach einigen Jahren fertig.<\/p>\n<p><strong>Im Film gibt es Fragmente vom Maidan, die haupts\u00e4chlich Ljuba drehte. Aber dem Teil \u00fcber den Krieg, den Alisa aufnahm, ist mehr Zeit gewidmet. Alisa, wann fingen Sie an, direkt im Krieg zu filmen?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alisa<\/strong>: Ich fuhr bereits im Fr\u00fchling 2014 in den Osten. Damals war ich l\u00e4ngere Zeit an einem Checkpoint zwischen Slowjansk und Kramatorsk. F\u00fcr mich er\u00f6ffnete sich ein vollkommen neuer Mikrokosmos, der an dem Checkpoint entstanden war. Dort gab es Leute von Berkut, die auf dem Maidan schossen, sowie Leute von der Nationalgarde. Sie kamen aus Lwiw und aus Luhansk. Viele der Soldaten, die an dem Checkpoint waren, verstanden \u00fcberhaupt nicht, warum sie dort sind und was geschieht.<\/p>\n<p>Einer von ihnen, der \u201eSeparatist\u201c genannt wurde, weil seine Eltern aus Luhansk stammten, telefonierte oft mit seinem Vater. Der Vater sagte dann immer zu ihm, dass er selbst kommen und ihn eigenh\u00e4ndig erschie\u00dfen wird.<\/p>\n<p>Ein anderer Soldat aus Donezk hielt es nicht aus und eines Nachts ging er einfach. Er wechselte auf die andere Seite, zur \u201eDVR\u201c, mitsamt seinen Waffen und seiner Ausr\u00fcstung.<\/p>\n<p><strong>Im Film gibt es eine Episode, in der Sie erz\u00e4hlen, wie Sie in Gefangenschaft gerieten und was dort geschah. K\u00f6nnen Sie sagen, um was es geht?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alisa<\/strong>: Bis heute mache ich die Ohren zu, wenn ich diesen Ausschnitt sehe. Im Mai 2014 kam ich wieder zu dem Checkpoint. Ein Taxi brachte mich nur zum ersten Checkpoint der \u201eDVR\u201c. Zu der Zeit arbeiteten viele Taxifahrer mit den Separatisten zusammen. Der Fahrer sagte ihnen: \u201eSie ist von der ukrainischen Armee.\u201c Sie verh\u00f6rten mich zirka eine Stunde und brachten mich dann zur Verwaltung in Kramatorsk. Die Frauen, die dort waren, wollten mich den ganzen Weg \u00fcber schlagen, doch der Mann, der mitfuhr, sagte, dass sie das nicht d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Dort herrschte eine wirkliche Aggressivit\u00e4t und ich wusste \u00fcberhaupt nicht, was ich sagen sollte. Dann wurde ich die ganze Nacht verh\u00f6rt. Sie behaupteten, mich in einer Uniform gesehen zu haben, dass ich Ziele auskundschaftete, dass ich eine Scharfsch\u00fctzin w\u00e4re, oder beides zusammen. Sie drohten mir, dass wir zu den Eltern von gefallenen Soldaten in der \u201eDVR\u201c fahren.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Verh\u00f6rs klingelte mein Telefon. Das war die Melodie \u201eIndem wir den Feind schlagen, \u00fcberwinden wir unsere Not\u201c. Dann begannen russische Soldaten mit meinem Telefon herumzulaufen und sie schrieen: \u201eSeht her, wen wir gefangen haben! Sie will uns alle umbringen!\u201c<\/p>\n<p>Ich konnte kaum unterscheiden, was davon ernst war, und was Einsch\u00fcchterung. Sie machten mir mit allem Angst, was nur m\u00f6glich war. Dass sie mir die Finger brechen w\u00fcrden, weil das normal sei. Sie meinten, ich solle die ukrainischen Soldaten anrufen und ihnen sagen, dass sie nach Hause gehen sollen, weil niemand diesen Krieg brauche.<\/p>\n<p>Vier Tage war ich in Gefangenschaft. Ich wurde mit Maschinengewehren bewacht. Hinter mir sa\u00dfen zwei Kerle, die untereinander scherzten: \u201eWir jagen ihr einen Schrecken ein oder provozieren sie. Lassen wir Sie laufen und dann schie\u00dfen wir ihr in die Beine. Das wird ein Spa\u00df.\u201c Solche Witze machten sie.<\/p>\n<p><strong>Ljuba<\/strong>: Alisa und ich sprachen viel dar\u00fcber. Sie brauchte \u00fcber ein halbes Jahr, um mit diesem Erlebnis klar zu kommen. Letztlich fand Alisa ihren Mut in dieser Szene im Film wieder. Das jetzt zu erz\u00e4hlen, ist schwierig. Besser, man schaut sich den Film an.<\/p>\n<p><strong>Gibt es im Film Szenen vom Donezker Flughafen? Ich wei\u00df, dass Sie die als einzige Frau dort waren, als es am hei\u00dfesten war. Wie kam es dazu?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alisa<\/strong>: Ich war im Oktober 2014 f\u00fcr zwei Tage am Flughafen. Zu der Zeit war ein Teil des neuen Terminals unter ukrainischer Kontrolle; der andere Teil geh\u00f6rte zu den Separatisten. Der Krieg fand zwischen den Stockwerken statt. Das alte Terminal wurde von der Ukraine, dem \u201eRechten Sektor\u201c kontrolliert. Ich kam im neuen Terminal an und \u00fcber Nacht wechselten wir ins alte. Man konnte nur nachts r\u00fcber, weil auf dem Gel\u00e4nde immer geschossen wurde. Ich hatte sogar im Panzer Angst, denn wenn ein Geschoss den Panzer trifft, kommen alle darin um. Es war aber nicht so schlimm, am Flughafen zu sein, sondern dorthin zu kommen. Im Film gibt es eine Szene \u00fcber die Ankunft am Flughafen.<\/p>\n<p><strong>Was ist das schlimmste am Krieg?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alisa<\/strong>: Die K\u00e4lte. Man gew\u00f6hnt sich an den Beschuss. Ich war im Flughafen am Posten \u201eHimmel\u201c \u2013 das ist ein Eisenturm, so hoch wie ein 10-st\u00f6ckiges Haus in Pisky. Ich war dort im Dezember 2014. Wir wurden mit Mehrfachraketenwerfer und Minen beschossen. Alle lagen auf dem Boden und ich dachte, dass es das Ende ist. Der Turm schwankte und ich hatte das Gef\u00fchl, dass er jeden Augenblick einst\u00fcrzt.<\/p>\n<p>Um auf den Turm zu kommen, musste man \u00fcber eine Treppe, aber so schnell wie m\u00f6glich, denn es gab st\u00e4ndig Scharfsch\u00fctzen. Man l\u00e4uft auf allen Vieren, in einer schusssicheren Weste und mit Helm. Und dann kommt die K\u00e4lte. Wenn man eine ganze Nacht im Dezember dort sitzt, ist es schrecklich. Nichts hilft mehr gegen die K\u00e4lte. Man h\u00f6rt auf zu denken, kann nicht schlafen. Im Film gibt es von dort keine Bilder, sondern nur den Ton \u2013 den Beschuss.<\/p>\n<p><strong>Wie war die Reaktion des Publikums beim Dokumentarfilmfestival in Amsterdam?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alisa<\/strong>: Der Saal war voll. Die Zuschauer nahmen den Film sehr warm auf. Zu mir kam ein Mann, der mir erz\u00e4hlte, dass sein Friseur aus der Ukraine stammt. Er fragte mich, wann der Krieg zu Ende sei. Ich sagte ihm, dass ich das leider auch nicht sagen kann. Er war sehr verwirrt und meinte: \u201eWas werde ich jetzt meinem Friseur sagen?\u201c<\/p>\n<p><strong>Sie zeigten den Film auch beim \u201eArtdokfest\u201c in Moskau. Wie waren Ihre Eindr\u00fccke von der Reise?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alisa<\/strong>: Als wir uns mit Vitalij Manskij, dem Organisator des \u201eArtdocfests\u201c, in Amsterdam trafen, fragte er mich, ob ich kommen werde. Ich hatte Zweifel, weil ich dachte, dass es gef\u00e4hrlich werden k\u00f6nnte, denn im Film gibt es eine Szene, wo ich zusammen mit Soldaten des \u201eRechten Sektors\u201c stehe und mit einem Maschinengewehr schie\u00dfe. In Russland ist der \u201eRechte Sektor\u201c verboten.<\/p>\n<p>Aber trotz meiner Bef\u00fcrchtungen ging ich nach Moskau und alles war OK. Wir unterhielten uns mit Leuten, die uns \u00e4hnlich sind und wir verstanden uns sehr gut.<\/p>\n<p>Ich war mehr \u00fcberrascht, als ich am 12. Dezember, dem \u201eTag der Verfassung\u201c, in Moskau auf den \u201eMarsch der \u00c4nderungen\u201c ging, der von der Opposition in Moskau organisiert wurde. An dem Tag wurden zirka 70 Personen verhaftet. Sie wollten gegen 14 Uhr vom Puschkin- zum Sacharow-Prospekt ziehen, aber wurden bereits verhaftet, bevor sie \u00fcberhaupt losgehen konnten.<\/p>\n<p>Als ich mit etwas Versp\u00e4tung zu der Kundgebung kam, waren dort nur noch ein paar Leute. Wir gingen zusammen zur Miliz, um den Gefangenen etwas zu Essen zu bringen. Dabei stellte sich heraus, dass ein \u00e4lterer Herr aus der Ukraine zu der Kundgebung kam. Das hei\u00dft, er kam extra aus der Ukraine nach Moskau, um an der Kundgebung teilzunehmen. Das machte mich betroffen. Frauen hatten B\u00e4nder in den Farben der ukrainischen Flagge. Das ber\u00fchrte mich auch, dass es Leute gibt, die verstehen, dass sie sobald sie auf die Stra\u00dfe gehen, verhaftet werden und trotzdem gehen sie auf die Stra\u00dfe. Noch gibt es in Russland solche Festivals wie das Artdocfest und noch gibt es Leute, die auf solche Kundgebungen gehen. Noch gibt es Hoffnung.<\/p>\n<p><strong>Ljuba<\/strong>: Mich ber\u00fchrte etwas anderes. Ich ging nach Russland und fuhr mit dem Bus nach Charkiw zur\u00fcck. Als ich an der russisch-ukrainischen Grenze war, ging ich zu Fu\u00df. Das war einfach schneller, weil es eine lange Schlange mit Bussen gab. Man konnte auch zu Fu\u00df gehen und in der Ukraine dann ein Taxi bis nach Charkiw nehmen. Als ich auf der russischen Seite zur Grenze ging, fragte ich einen russischen Grenzsoldaten, ob ich auf dem richtigen weg sei. Er zeigte Richtung Ukraine und sagte: \u201eRichtig, nach Europa geht es da lang.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch vor zwei Jahren wohnten Alisa Kowalenko und Ljuba Durakowa in einem Studentenwohnheim in Kiew, lernten Dokumentarfilme zu drehen und machten Aufnahmen vom Maidan. Heute sind sie die Regisseurinnen des Dokumentarfilms \u201eAlisa in Warland\u201c, der vom Krieg im Donbass handelt. Der Film wurde beim Dokumentarfilmfestival in Amsterdam gezeigt, sowie beim \u201eArtdokfest\u201c in Moskau. 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