{"id":48074,"date":"2016-01-19T00:34:53","date_gmt":"2016-01-19T00:34:53","guid":{"rendered":"http:\/\/uacrisis.org\/?p=39477"},"modified":"2016-01-19T15:22:00","modified_gmt":"2016-01-19T12:22:00","slug":"39477-deutsch-wochenubersicht-der-ukrainischen-pressenachrichten-vom-12-01-2016-bis-18-01-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/39477-deutsch-wochenubersicht-der-ukrainischen-pressenachrichten-vom-12-01-2016-bis-18-01-2016","title":{"rendered":"Wochen\u00fcbersicht der ukrainischen Pressenachrichten vom 12.01.2016 bis 18.01.2016"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Lage in der ATO-Zone<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Die Situation in der Konfliktzone bleibt beunruhigend und gestern versch\u00e4rfte sich die Lage in manchen Richtungen, <a href=\"http:\/\/www.ukrinform.ua\/rubric-regions\/1947044-situatsiya-na-donbasi-znovu-zagostrilasya-shtab-ato.html\">teilte der Sprecher der Pr\u00e4sidialverwaltung zu ATO-Fragen, Andrij Lysenko, mit<\/a>. Die pro-russischen Rebellen setzten M\u00f6rser mit 82 Millimeter-Kaliber ein, sowie gepanzerte Kriegsger\u00e4te. In der vergangenen Woche wurden die ATO-Kr\u00e4fte <a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/ato\/chronology\">313 mal<\/a> beschossen. 7 ukrainische Soldaten wurden infolge der Kampfhandlungen und Sprengfallen verletzt, kein Soldat wurde get\u00f6tet.<\/p>\n<p>Laut Angaben des stellvertretenden Vorsitzenden der OSZE-SMM, <a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/39393-osce-19\">Alexander Hug<\/a>, stellte die Mission am 14. Januar bei Horliwka eine Erh\u00f6hung des Beschusses fest. Dabei wurden auch die Beobachter von den \u201eDVR\u201c-Rebellen angegriffen. Die Beobachter wurden unter Androhung von Waffengewalt gezwungen, aus ihrem Auto auszusteigen und sich auf den Boden zu legen. <a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/39445-oleksandr-motuzyanik-60\">Am 16. Januar beschossen<\/a> die Rebellen ein Auto der OSZE-Beobachter bei Mariinka. Das gemeinsame Zentrum zur Koordinierung und Kontrolle berichtete, dass die Rebellen mit dieser Provokation die ukrainischen Streitkr\u00e4fte diskreditieren wollten (<a href=\"http:\/\/www.mil.gov.ua\/en\/news\/2016\/01\/17\/general-a-taran-osce-vehicle-under-attack-in-mariynka-and-other-latest-events-mean-a-planned-provocation-against-ukraine\/\">Meldung auf Englisch<\/a>).<\/p>\n<p>Am 14. Januar wurden mehrere neue \u00dcberwachungsbasen der Mission <a href=\"http:\/\/www.osce.org\/ukraine-smm\/216526\">bei Krasnoarmijsk und Switlodarsk<\/a> er\u00f6ffnet und <a href=\"http:\/\/www.osce.org\/ukraine-smm\/216526\">eine weitere bei Stanyzja Luhanska<\/a>. In Schyrokine wurde eine \u00dcberwachungskamera installiert, die es erm\u00f6glich, die Gegend 24 Stunden 360 Grad rundherum zu \u00fcberwachen. Die OSZE-SMM stellte eine gr\u00f6\u00dfere Anzahl an Panzern in der N\u00e4he von Luhansk fest.<\/p>\n<p>Die Verhandlungen zur Implementierung der Minsker Vereinbarungen gingen weiter. <a href=\"http:\/\/dt.ua\/POLITICS\/poroshenko-viznav-scho-zustrichavsya-z-grizlovim-u-kiyevi-196623_.html\">Am 11. Januar kam Boris Gryzlow<\/a> nach Kiew. Er ist der neue Beauftragte der Russischen F\u00f6deration f\u00fcr die dreiseitige Gruppe. Gegen ihn wurden von der Ukraine fr\u00fcher Sanktionen verh\u00e4ngt und er hatte Einreiseverbot in die Ukraine. Am 12. Januar traf er sich mit Petro Poroschenko, um die Minsker Vereinbarungen zu besprechen. Au\u00dferdem ging es in dem Gespr\u00e4ch um die Verfassungs\u00e4nderungen, die das ukrainische Parlament Ende des Monats verabschieden soll.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/apostrophe.com.ua\/news\/politics\/2016-01-14\/gryizlov-ne-dogovorilsya-nazvanyi-rashojdeniya-ukrainyi-i-rossii-po-donbassu\/46885\">Ukrainische Medien berichteten<\/a>, dass dieser Besuch keine Ergebnisse brachte, weil es mehrere Differenzen zwischen dem Kreml und Kiew gibt, wie der Krieg in der Ostukraine beendet werden soll. Der Kreml fordert, dass Poroschenko ein Amnestiegesetz f\u00fcr pro-russischen Rebellen unterschreiben und sp\u00e4testens im M\u00e4rz Kommunalwahlen in diesen Gebieten durchf\u00fchren, sowie die Verfassungsreform beenden soll, die f\u00fcr den Donbass einen Sonderstatus vorsieht. Erst nach diesen Schritten erh\u00e4lt die Ukraine wieder ihre volle Kontrolle \u00fcber die Staatsgrenze im Osten. Laut Angaben einer Quelle unter europ\u00e4ischen Beobachter, ist Kiew bereit, das Amnestiegesetz zu unterschreiben, sowie ein neues Gesetz zur Kommunalwahlen zu verabschieden und die Verfassungsreform unter Kontrolle internationaler Beobachter durchzuf\u00fchren. Aber die Kommunalwahlen k\u00f6nnen erst dann organisiert werden, nachdem die Kontrolle \u00fcber die Staatsgrenze mit Russland wiederhergestellt wurde. Moskau will dieses Szenario nicht akzeptieren und Kiew will keine Zugest\u00e4ndnisse machen.<\/p>\n<p>Laut Angaben des ukrainischen Aufkl\u00e4rungsdienstes verstecken pro-russische Rebellen schwere Waffen in der N\u00e4he Donezk, Frunze, Horliwka und Molodizhne, und zwar: GRAD-Raketensysteme, Panzer, M\u00f6rser und Selbstfahrlafette. Diese Information wurde der OSZE-SMM \u00fcbergeben (<a href=\"http:\/\/gur.mil.gov.ua\/en\/content\/obstanovka-v-rayoni-provedennia-ato.html\">Meldung auf Englisch<\/a>).<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Umfrage<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Neue Umfrageergebnisse, die am 12. Januar vom <a href=\"http:\/\/www.iri.org\/program\/center-insights-survey-research\">IRI Center for Insights in Survey Research<\/a> ver\u00f6ffentlicht wurden, zeigen, dass fast zwei Jahre nach Ausbruch des Kriegs in der Ostukraine eine relativ pessimistische Stimmung beobachtet wird. 70 Prozent der B\u00fcrger im gesamten Land misstrauen dem Pr\u00e4sidenten; 82 Prozent der Regierung; und 89 Prozent der Werchowna Rada. Trotz des Kriegs unterst\u00fctzen 75 Prozent der Einwohner in den nicht-besetzten Gebieten von Donezk und Luhansk die Einheit des Landes und wollen Teil der Ukraine bleiben. 72 Prozent der nicht-besetzten Gebiete von Donezk und Luhansk meinen, dass die \u201eLVR\u201c und \u201eDVR\u201c in die Ukraine zur\u00fcckkehren sollen. Die Umfrage wurde in allen Regionen der Ukraine durchgef\u00fchrt (au\u00dfer auf der Krim und in den besetzten Gebieten von Donezk und Luhansk). <a href=\"http:\/\/www.iri.org\/sites\/default\/files\/wysiwyg\/2015_11_national_oversample_en_combined_natl_and_donbas_v3.pdf\">Das vollst\u00e4ndige Umfrageergebnis auf Englisch<\/a>.<\/p>\n<p>Studienergebnis: \u201eWer sieht sich als Ukrainer?\u201c Die Ukrainer meinen, dass sich die Gesellschaft ver\u00e4nderte, obwohl sie weniger bereit sind, sich selbst zu \u00e4ndern. Die Bereitschaft der Menschen, ihre W\u00fcrde zu verteidigen, nahm wesentlich zu, wobei es den B\u00fcrgern daf\u00fcr an praktischen Instrumenten fehlt. Die Ukrainer nannten auch eine Zunahme der zivilen Aktivit\u00e4ten, allerdings bleibt die Mehrzahl von ihnen bisher passiv. Dies sind die Hauptergebnisse der Umfrage \u201eWie sehen wir uns und wer sind wir?\u201c, die von der internationalen \u201eRenaissance Foundation\u201c in Zusammenarbeit mit dem Fond \u201eDemokratische Initiative\u201c durchgef\u00fchrt wurde. Das Studienergebnis stellte die Direktorin des Fonds \u201eDemokratische Initiative\u201c, Irina Bekeschkina, im Ukrainischen Crisis Media Center vor. Ziel war, zu verstehen, wie sich die Gesellschaft nach dem Maidan ver\u00e4nderte. Das Wesen der Umfrage bestand in der Kl\u00e4rung, wie die Menschen die \u00c4nderungen in der Gesellschaft und bei sich wahrnehmen. Und diese Wahrnehmung erwies sich als ambivalent, meinte Olexander Suschko, Vorstandsvorsitzender der \u201eRenaissance Foundation\u201c. \u201e50 Prozent der Befragten meinen, dass die Bereitschaft der Menschen zunahm, f\u00fcr ihre Rechte einzustehen, und weitere 33 Prozent meinen, dass ihre pers\u00f6nliche Bereitschaft zunahm, f\u00fcr ihre Rechte und Freiheiten einzustehen. Dies ist ein sehr wichtiges Ergebnis der Revolution der W\u00fcrde\u201c, kommentierte Irina Bekeschkina. Dabei meinen 50 Prozent der Repr\u00e4sentanten, dass die Bereitschaft, sich in Gesellschaftsvereinen zu organisieren, angeblich gestiegen sei; aber nur 18 Prozent der Befragten zeigten eine solche Bereitschaft, berichtete die Soziologin. Als wichtigsten Punkt nannte Irina Bekeschkina die Bereitschaft der B\u00fcrger, am politischen Leben teilzunehmen (<a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/39347-irina-bekeshkina\">Pressemitteilung auf Deutsch<\/a>).<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Reformen<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Der Direktor des Nationalen Antikorruptionsb\u00fcros (NAKB), Artem Sytnyk, erkl\u00e4rte, dass die Gewinner der Ausschreibung als Ermittler beim NAKB <a href=\"http:\/\/censor.net.ua\/news\/369444\/kandidatov_v_detektivy_nab_budut_proveryat_na_detektore_lji_glava_vedomstva_sytnik\">einem L\u00fcgendetektortest<\/a> unterzogen werden. <a href=\"http:\/\/www.unn.com.ua\/ru\/news\/1538603-nabu-vikoristovuvatime-dosvid-finlyandiyi-pid-chas-rozsliduvan\">Es wurde auch mitgeteilt, dass das NAKB der Ukraine die finnische Erfahrung anwendet<\/a>, um Aufkl\u00e4rungsinformationen zu sammeln und zu bearbeiten, sowie um Korruptionsaktiva zu \u00fcberwachen und zu beschlagnahmen und um Einkommen aus illegaler Herkunft zu konfiszieren. <a href=\"http:\/\/www.ukrinform.ua\/rubric-society\/1947089-nabu-viyde-na-90-vu-gotovnist-vje-u-lyutomu-sitnik.html\">Laut Auskunft von Artem Sytnyk<\/a> soll das NAKB bis Februar zu 90 Prozent arbeitsf\u00e4hig sein.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.pravda.com.ua\/news\/2016\/01\/15\/7095553\/\">Gr\u00fcndung einer Sonder-Antikorruptionsstaatsanwaltschaft.<\/a> Die ersten 205 Bewerber nahmen an dem ersten Auswahlverfahren teil. Davon sollen 40 Kandidaten f\u00fcr die n\u00e4chste Etappe ausgew\u00e4hlt werden.<\/p>\n<p>Die Antikorruptionsorgane er\u00f6ffneten \u00fcber 20 Untersuchungen \u2013 Medien. <a href=\"http:\/\/www.pravda.com.ua\/news\/2016\/01\/12\/7095129\/\">Die Sonder-Antikorruptionsstaatsanwaltschaft und das Nationale Antikorruptionsb\u00fcros (NAKB) er\u00f6ffneten \u00fcber 20 Ermittlungsverfahren.<\/a> Laut Angaben einer Quelle geht es dabei um Bestechlichkeit und Wirtschaftsverbrechen. Die Mehrzahl der Verdachtsf\u00e4lle dreht sich um Bestechlichkeit. Bei der Antikorruptionsstaatsanwaltschaft befinden sich zirka 30 Strafverfahren, die ihr von der Generalstaatsanwaltschaft \u00fcbergeben wurden.<\/p>\n<p>Gerichtsreform. Der ukrainische Innenminister, <a href=\"http:\/\/interfax.com.ua\/news\/general\/317837.html\">Arsen Awakow, erkl\u00e4rte, dass er auf eine radikale Gerichtsreform besteht<\/a>. Awakow merkte an, dass ein kompletter Austausch aller Richter notwendig ist, um die Qualit\u00e4t der Gerichte wieder herzustellen, sowie das Vertrauen der Bev\u00f6lkerung in das Gerichtswesen. Der stellvertretende Chef der Pr\u00e4sidialverwaltung, Dmitro Schimkiw, merkte an, <a href=\"http:\/\/www.pravda.com.ua\/news\/2016\/01\/15\/7095521\/\">dass man in der Ukraine nicht einfach alle Richter auf einmal entlassen<\/a> kann, weil sie ihre Posten bei Gericht einklagen werden. Wie berichtet wurde, will <a href=\"http:\/\/www.unn.com.ua\/ru\/news\/1538372-ksu-u-zakritomu-rezhimi-prodovzhit-rozglyad-zmin-do-konstitutsiyi-schodo-pravosuddya-u-ponedilok\">das Verfassungsgericht der Ukraine<\/a> den Fall in Bezug auf die Verfassungsm\u00e4\u00dfigkeit des \u00c4nderungsentwurfs an der Verfassung im Bereich der Rechtspflege am 18. Januar in einer nicht\u00f6ffentlichen Sitzung pr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Verfassungsreform. <a href=\"http:\/\/ua.interfax.com.ua\/news\/political\/317296.html\">Der Vorsitzende der Werchowna Rada, Wolodymyr Grojsman, erkl\u00e4rte<\/a>, dass die Beratungen in Bezug auf die Beschlie\u00dfung des gesamten Gesetzentwurfs zur Verfassungs\u00e4nderung \u00fcber die Dezentralisierung im Parlament andauern. <a href=\"http:\/\/censor.net.ua\/video_news\/369058\/159_territorialnyh_obschin_obedinilis_v_ramkah_detsentralizatsii_groyisman_video\">Grojsman merkte an, dass 159 Gebietsgemeinden im Rahmen der Dezentralisierung zusammengelegt wurden<\/a>. Er teilte auch mit, dass f\u00fcr 2016 <a href=\"http:\/\/news.finance.ua\/ru\/news\/-\/367272\/grojsman-konstatiruet-vydelenie-6-mlrd-griven-na-razvitie-regionov-v-2016\">6 Mrd. Hryvna zur Entwicklung der Regionen<\/a> vorgesehen sind.<\/p>\n<p>In den Medien wurde eine Nachricht verbreitet, dass <a href=\"http:\/\/www.eurointegration.com.ua\/news\/2016\/01\/15\/7043407\/\">die EU-L\u00e4nder von der Ukraine fordern, einen Vizeministerpr\u00e4sidenten f\u00fcr die Europ\u00e4ische Integration zu ernennen.<\/a> Die Parlamentsabgeordnete Irina Geraschtschenko merkte an, dass <a href=\"http:\/\/www.unian.net\/politics\/1237290-geraschenko-vitse-premera-ne-naznachayut-potomu-chto-glavnyim-evrointegratorom-naznachil-sebya-yatsenyuk.html\">die Implementierung des Assoziierungsabkommens mit der EU und des gesamten Prozesses \u00fcber die Europ\u00e4ische Integration der Ukraine deshalb gebremst werden, weil es keinen Vizeministerpr\u00e4sidenten zu dieser Frage gibt<\/a>. Dabei erg\u00e4nzte sie, dass es deshalb keinen Vizeministerpr\u00e4sidenten f\u00fcr die Europ\u00e4ische Integration gibt, weil der Ministerpr\u00e4sidenten Arsenij Jazenjuk keinen ernennen will.<\/p>\n<p>Neue Polizei in Dnipropetrowsk<a href=\"http:\/\/hromadske.dp.ua\/news\/patrulna-politsiya-dnipra-sklala-prysyahu\">. Am 17. Januar leisteten 950 Polizisten in Dnipropetrowsk ihren Eid.<\/a> Unter ihnen sind 23 Prozent Frauen; 13 Prozent der neuen Polizisten dienten fr\u00fcher beim Innenministerium (haupts\u00e4chlich bei den Freiwilligenbataillonen \u201eDnepr-1\u201c und \u201eSitscheslaw\u201c) und jeder zehnte war zuvor in der ATO.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Wirtschaft<\/strong><\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.pravda.com.ua\/news\/2016\/01\/12\/7095135\/?attempt=1\">Der kasachische Pr\u00e4sident, Nursultan Nasarbajew<\/a>, sprach sich daf\u00fcr aus, den Handel mit der Ukraine nicht zu behindern. Dar\u00fcber ging es in einem Telefongespr\u00e4ch mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten, Petro Poroschenko, am Dienstag, wie die Pressestelle des ukrainischen Staatsoberhaupts mitteilte. Die Pr\u00e4sidenten beider L\u00e4nder besprachen die Situation, die sich im Zusammenhang mit dem russischen Embargo auf ukrainische Produkte bildete, sowie das Transitverbot f\u00fcr solche Waren. Die Kasachische Seite best\u00e4tigte ihre Einstellung gegen\u00fcber der Erf\u00fcllung von geltenden bi- und multilateralen Abkommen mit der Ukraine, um jede hinderlichen Ma\u00dfnahmen beim Handel zwischen der Ukraine und Kasachstan zu beseitigen.<\/p>\n<p>Die staatlichen und vom Staat garantierten Schulden beliefen sich mit Stand vom 30. November 2015 auf 65,15 Mrd. USD. <a href=\"http:\/\/www.epravda.com.ua\/news\/2016\/01\/12\/576086\/\">Diese Angaben stammen aus einer Mitteilung des Finanzministeriums.<\/a> Laut diesen Daten sanken die Staatsschulden damit gegen\u00fcber dem Vergleichswert Ende November 2014 (69,33 Mrd. USD) um 6 Prozent.<\/p>\n<p>Innerhalb des vergangenen Jahres sp\u00fcrten 76 Prozent der ukrainischen Familien eine Verschlechterung ihrer finanziellen Situation. Dies zeigt eine Umfrage der Gruppe \u201eRating\u201c vom November, die mit Unterst\u00fctzung der kanadischen Regierung durchgef\u00fchrt wurde. 40 Prozent der Befragten gaben eine deutliche Verschlechterung an, 36 Prozent eine teilweise. Unter den Bewohnern des von der Ukraine kontrollierten Donbass lag der Wert einer deutlichen Verschlechterung bei 77 Prozent (40 Prozent gaben eine bedeutende Verschlechterung an). <a href=\"http:\/\/news.finance.ua\/ru\/news\/-\/367170\/finansovoe-sostoyanie-76-semej-za-poslednij-god-uhudshilos-infografika\">Infografik auf Englisch<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/vlada.io\/v-fevrale-na-kirovogradshhine-zarabotaet-unikalnoe-dlya-ukrainyi-proizvodstvo-solnechnyih-batarey\/\">Im Gebiet von Kirowohrad wird im Februar ein f\u00fcr die Ukraine einzigartiges Werk f\u00fcr Solarzellen in Betrieb gehen.<\/a> In der Stadt Alexandrija baut die Gesellschaft \u201ePromKonversija\u201c das in der Ukraine erste Werk zur Produktion von Solarzellen, sowie ein kleines Sonnenkraftwerk. Im Februar sollen dort bereits die ersten Solarzellen produziert werden. Dies ist f\u00fcr die Stadt Alexandrija und f\u00fcr die Ukraine insgesamt ein wichtiger Schritt zur Energieunabh\u00e4ngigkeit. Au\u00dferdem gibt es den Lokalbewohnern Perspektiven bei Arbeitspl\u00e4tzen. Diese umweltfreundlichen Solarzellen werden von weniger als 10 Unternehmen auf der ganzen Welt hergestellt. Der Betrieb wird nicht nur zu diesen Unternehmen geh\u00f6ren, sondern auch das erste Werk f\u00fcr diese Produkte in der Ukraine.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Nachfolgend eine Auswahl an englischen Interviews, Analysen und Videos zur Situation in der Ukraine<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>Video<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kozak.co.ua\/index.php\/about\/959-moia-pryholomshlyva-uk\">\u00abMy Awesome Ukraine<\/a>: Video \u00fcber verschiedene Regionen der Ukraine<\/p>\n<p><strong>Dokumentationen<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/society\/kremlin-s-czech-friends-ukraine-today-presents-new-documentary-568126.html?utm_source=uatoday.tv&amp;utm_campaign=87c55e0ee1-UT_Newsletter16%2F1%2F15&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_376b3bbd87-87c55e0ee1-292650353\">Tschechische Freunde des Kremls: ein neuer Dokumentarfilm von Ukraine Today<\/a> \u00fcber ein pro-russisches Netz in Tschechien.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/society\/winter-on-fire-nominated-for-oscar-571503.html\">Der Dokumentarfilm &#8220;Winter on Fire&#8221; \u00fcber die Maidan-Revolution wurde f\u00fcr den Oscar nominiert<\/a>. Dieser Film wurde von 124 anderen Filmen unter die in TOP-5 gew\u00e4hlt. Zum ersten Mal k\u00f6nnte ein ukrainischer Film diesen begehrten Preis gewinnen.<\/p>\n<p><strong>Reportage\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/society\/life-in-the-trenches-ukrainian-soldiers-endure-harsh-weather-conditions-without-shelter-568657.html?utm_source=uatoday.tv&amp;utm_campaign=87c55e0ee1-UT_Newsletter16%2F1%2F15&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_376b3bbd87-87c55e0e%20\">Wie ukrainische Soldaten in Sch\u00fctzengr\u00e4ben an der Frontlinie<\/a> unter schwierigen Wetterbedingungen leben.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kyivpost.com\/article\/content\/kyiv-post-plus\/life-turns-dark-and-bleak-for-many-in-russian-occupied-crimea-406091.html\">Leben in der Dunkelheit: Krim<\/a>. Reportage von Kyivpost<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kyivpost.com\/article\/content\/ukraine-politics\/ukrainian-lawmaker-says-russian-separatist-forces-obstruct-prisoner-exchange-406090.html\">Die Separatisten verhindern den Gefangenenaustausch<\/a> \u2013 ukrainischer Rechtsberater.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kyivpost.com\/article\/content\/ukraine-politics\/poroshenko-justifies-his-decision-to-keep-shokin-405940.html\">Poroschenko erkl\u00e4rte, warum er<\/a> den Generalstaatsanwalten Schockin nicht k\u00fcndigt.<\/p>\n<p><strong>Interview\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/opinion\/real-story-of-ukraine-docudays-tour-goes-to-europe-570550.html?utm_source=uatoday.tv&amp;utm_campaign=87c55e0ee1-UT_Newsletter16%2F1%2F15&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_376b3bbd87-87c55e0ee1-292650353\">Das ukrainische Dokumentarfilm-Festival \u201eDocudays UA\u201c<\/a> wird eine Tour durch Europa organisieren.<\/p>\n<p><strong>Analyse<\/strong><\/p>\n<p>11. bis 17. Januar 2016: Was deutschsprachige Medien zur Ukraine berichteten. In der vergangenen Woche war die Ukraine kein Top-Thema, aber dennoch gab es mehrere Berichte \u00fcber und aus dem Land. <a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/39476-deutsch-11-bis-17-januar-2016-was-deutschsprachige-medien-zur-ukraine-berichteten\">Hier eine \u00dcbersicht (auf Deutsch)<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kyivpost.com\/article\/content\/kyiv-post-plus\/no-revolution-here-news-media-in-ukraine-remain-in-same-hands-405942.html\">Ohne Revolution: Ukrainische Medien<\/a> bleiben unter denselben Besitzer.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.stopfake.org\/en\/stopfakenews-67-eng-with-irena-chalupa\/\">Wochen\u00fcbersicht von StopFake<\/a>: in der vergangenen Woche versuchten russische Medien Bilder russischer Nationalisten f\u00fcr ukrainische Nazis ausgeben. 17 betrunkene amerikanische Soldaten randalierten in Mariupol. Nannte Angela Merkel die ukrainische Landesf\u00fchrung wirklich \u201eBastarde\u201c?<\/p>\n<p>Die <a href=\"http:\/\/www.stopfake.org\/en\/fake-kravchuk-a-ukrainian-crimea-is-unrealistic\/\">russische Web-Seite Ukraina.ru behauptete<\/a>, dass der erste Pr\u00e4sident der Ukraine f\u00fcr eine staatliche Autonomie der Krim ist.<\/p>\n<p><strong>Pressekonferenzen in UCMC (auf Deutsch)<\/strong><\/p>\n<p>Die Gruppe \u201e2. Mai\u201c ver\u00f6ffentlichte die interaktive Pr\u00e4sentation \u201e2. Mai. Odessa. Was geschah.\u201c xperten und Journalisten von der Gruppe \u201e2. Mai\u201c sehen seitens des Staates keine Perspektive bei der Untersuchung der Ereignisse vom 2. Mai 2014 in Odessa. Sie sprachen ihr Misstrauen gegen\u00fcber dem Untersuchungskomitee der Stadt Odessa aus, sowie gegen\u00fcber der Hauptverwaltung des ukrainischen Innenministeriums, der Generalstaatsanwaltschaft und dem Sicherheitsdienst. \u201eDiese Einsch\u00e4tzung r\u00fchrt daher, dass innerhalb von 20 Monaten niemand f\u00fcr die Vorkommnisse bestraft wurde und weil bei den Rechtsschutzorganen kaum jemand dem Fall nachgeht\u201c, berichtete Sergij Dibrow, Journalist und Mitglied der Gruppe \u201e2. Mai\u201c w\u00e4hrend einer Pressekonferenz im Ukrainischen Crisis Media Center. Um die Mythen zu den Ereignissen in Odessa vor zwei Jahren zu entkr\u00e4ften, ver\u00f6ffentlichten die Mitglieder der Gruppe den Abschlussbericht \u201e2. Mai. Eine Trag\u00f6die, die sich nicht wiederholen darf\u201c. \u201eUns gelang es, eine interaktive Pr\u00e4sentation zu erstellen, in der man minutengenau die Ereignisse, sowie die Materialien, auf die sie sich st\u00fctzt, nachvollziehen kann\u201c, berichtete Wolodymyr Sarkisjan, Arzt und Toxikologe, unabh\u00e4ngiger Journalist und Experte bei der Gruppe \u201e2. Mai\u201c. Nach seinen Angaben gelang es Journalisten, die eine eigene Untersuchung durchf\u00fchrten, innerhalb von 20 Monaten mehrere Daten zu widerlegen, die von offiziellen Beh\u00f6rden ver\u00f6ffentlicht wurde, unter anderem \u00fcber das Vorhandensein von Gas und massenhaften Opfern im Gewerkschaftshaus von Odessa (<a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/39386-2-travnya-odesa-yak-tse-bulo\">Mehr zum Thema<\/a>).<\/p>\n<p>Der Gesch\u00e4ftsmann Dmitrij Firtasch und der Parlamentsabgeordnete Sergij Lewotschkin verf\u00fcgen \u00fcber undeklarierte Immobilien an der C\u00f4te d\u2019Azur in Frankreich und standen mit der Privatisierung des Telekommunikationsunternehmens \u201eUkrtelekom\u201c in Verbindung. Dar\u00fcber berichtete der Parlamentsabgeordnete Sergij Leschtschenko (Fraktion \u201eBlock Petro Poroschenko\u201c) w\u00e4hrend einer Pressekonferenz im Ukrainischen Crisis Media Center, bei der er seine Untersuchungsergebnisse vorstellte. W\u00e4hrend der Untersuchung deckte der Parlamentsabgeordnete einen breiten Horizont an Ungereimtheiten auf. Nach seinen Informationen besitzen Sergij Lewotschkin und seine Familie ein undeklariertes Haus an der C\u00f4te d\u2019Azur in Frankreich, dessen Wert bei 40 Mio. Euro liegt. \u201eDurch diese Immobilie sto\u00dfen wir auf einen neuen Horizont der Korruption. Dies betrifft die Beteiligung von Lewotschkin an der Gesellschaft \u201eRosUkrEnergo\u201c [\u2026] Das zweite betrifft die Beteiligung von Lewotschkin und Firtasch an der Privatisierung von \u201eUkrtelekom\u201c 2010\u201c, berichtete Sergij Leschtschenko (<a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/39391-leschenko\">Mehr zum Thema<\/a>).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lage in der ATO-Zone Die Situation in der Konfliktzone bleibt beunruhigend und gestern versch\u00e4rfte sich die Lage in manchen Richtungen, teilte der Sprecher der Pr\u00e4sidialverwaltung zu ATO-Fragen, Andrij Lysenko, mit. Die pro-russischen Rebellen setzten M\u00f6rser mit 82 Millimeter-Kaliber ein, sowie gepanzerte Kriegsger\u00e4te. In der vergangenen Woche wurden die ATO-Kr\u00e4fte 313 mal beschossen. 7 ukrainische Soldaten [&hellip;] <a class=\"g1-link g1-link-more\" href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/39477-deutsch-wochenubersicht-der-ukrainischen-pressenachrichten-vom-12-01-2016-bis-18-01-2016\">Mehr<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":20,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[5875],"tags":[],"section":[731],"form":[31948],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v17.4 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Wochen\u00fcbersicht der ukrainischen Pressenachrichten vom 12.01.2016 bis 18.01.2016 | UACRISIS.ORG<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Lage in der ATO-Zone Die Situation in der Konfliktzone bleibt beunruhigend und gestern versch\u00e4rfte sich die Lage in manchen Richtungen, teilte der | Uacrisis.org\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, 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