{"id":50065,"date":"2016-02-29T23:00:51","date_gmt":"2016-02-29T23:00:51","guid":{"rendered":"http:\/\/uacrisis.org\/?p=40720"},"modified":"2016-03-01T14:08:22","modified_gmt":"2016-03-01T11:08:22","slug":"40720-deutsch-wochenubersicht-der-ukrainischen-pressenachrichten-vom-23-bis-29-februar-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/40720-deutsch-wochenubersicht-der-ukrainischen-pressenachrichten-vom-23-bis-29-februar-2016","title":{"rendered":"Wochen\u00fcbersicht der ukrainischen Pressenachrichten vom 23. bis 29. Februar 2016: UA Journalistin in Gefangenschaft, 2 Jahre seit Krimokkupation, Blockade des Transits aus Russland"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Situation in der ATO-Zone<\/strong><\/span><\/p>\n<p>In der vergangenen Woche versch\u00e4rfte sich die Situation in der Ostukraine. <a href=\"http:\/\/interfax.com.ua\/news\/general\/327445.html\">Am Donnerstag und Freitag<\/a> wurden die ukrainischen Streitkr\u00e4fte von den Milizen weniger beschossen. Gestern erh\u00f6hte sich wieder die Anzahl der Provokationen und die pro-russischen Milizen setzten wieder Waffen ein, die durch die Minsker Abkommen verboten sind (<a href=\"http:\/\/ukraineunderattack.org\/en\/58154-avdiivka-and-zaitseve-shelled-with-mortars-staff.html\">Bericht \u00fcber die Lage in der ATO-Zone am 28. Februar auf Englisch<\/a>).<\/p>\n<p>In der vergangenen Woche wurden ukrainische Checkpoints <a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/ato\/chronology\">374 mal<\/a> beschossen. Infolge der Kampfhandlungen wurde in der ATO-Zone ein ukrainischer Soldat get\u00f6tet und 7 weitere verletzt.<\/p>\n<p>Der ukrainische Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Koordination und Kontrolle, Generalleutnant <a href=\"http:\/\/www.mil.gov.ua\/news\/2016\/02\/27\/ukrainska-storona-sczkk-za-minulij-tizhden-po-pozicziyah-sil-ato-bojovikami-nzf-vipushheno-bilshe-600-min--\/\">Andrij Taran, teilte mit<\/a>, dass die ukrainischen Streitkr\u00e4fte in der vergangenen Woche 85 mal mit schweren Waffen (82- und 120 Millimeter Granatenwerfer) beschossen werden. Am h\u00e4ufigsten verstie\u00dfen die Milizen gegen die Waffenruhe bei Horliwka, Donezk, Marijinka, Opytne, Awdijiwka, Pisky, Krasnohoriwka, Saizewe und Nowhorodske (<a href=\"http:\/\/ukraineunderattack.org\/en\/58103-militants-launched-more-than-600-mines-over-last-week-ukrainian-side-of-jccc.html\">Meldung auf Englisch<\/a>).<\/p>\n<p>Russland schickt weiter milit\u00e4rische Technik, Ausr\u00fcstung, Munition und Personal in den okkupierten Donbass. Deshalb kann keine Rede davon sein, die Sanktionen gegen Russland aufzuheben, betonte der ukrainische Vertreter der dreiseitigen Kontaktgruppe <a href=\"http:\/\/interfax.com.ua\/news\/general\/327802.html\">zur Beilegung des Konflikts im Donbass, Roman Besmertnyj<\/a>.<\/p>\n<p>Die illegalen Bandentruppen beschossen Ortschaften, die von ihnen selbst besetzt sind, um die ukrainischen Streitkr\u00e4fte zu beschuldigen, teilte der ukrainische Vertreter des <a href=\"http:\/\/www.pravda.com.ua\/news\/2016\/02\/26\/7100426\/\">Gemeinsamen Zentrums zur Koordination und Kontrolle, Wasyl Labaj<\/a>, mit. Die ukrainische Seite stellte drei F\u00e4lle fest: aus Trudiwske wurde Staromychailiwka und Donezk beschossen.<\/p>\n<p>In der vergangenen Woche wurden <a href=\"http:\/\/ukraineunderattack.org\/57904-z-polonu-bojovykiv-zvilnyly-shhe-troh-ukrayintsiv-prezydent.html\">drei Ukrainer<\/a> freigelassen, 131 weitere bleiben weiterhin in Gefangenschaft, berichtete <a href=\"http:\/\/ukraineunderattack.org\/en\/58012-131-ukrainians-still-remain-in-captivity-herashchenko.html\">die vom Pr\u00e4sidenten zur friedlichen L\u00f6sung der Situation im Donbass Bevollm\u00e4chtigte, Iryna Heraschtschenko<\/a>.<\/p>\n<p>Die ukrainische Journalistin Maria Worfolomejewa, die seit einem Jahr in Gefangenschaft festgehalten wird, sollte in der vergangenen Woche freigelassen werden. Aber ihr Austausch scheiterte am Ende. Laut Angaben von Zeugen sieht Worfolomejewa furchtbar aus und sie wiegt nur noch 30 Kilogramm. <a href=\"http:\/\/www.5.ua\/ato-na-shodi\/Tandit-My-hotuiemosia-do-zvilnennia-ukrainskykh-zaruchnykiv-z-vorozhoi-nevoli-107308.html\">Jurij Tandit, Berater<\/a> des Chefs des ukrainischen Sicherheitsdienstes, teilte mit, dass 3.010 ukrainische Soldaten aus der Gefangenschaft freigelassen wurden.<\/p>\n<p>In den letzten Tagen verlie\u00dfen die illegalen Bandentruppen die Siedlung Schyrokine, die von ukrainischen Einheiten unter Kontrolle genommen wurde. Dies teilte der Presseoffizier des Sektors \u201eM\u201c, Oleksander Kindsvater, mit (<a href=\"http:\/\/ukraineunderattack.org\/en\/57818-militants-left-shyrokyne-press-officer-of-m-sector.html\">Meldung auf Englisch<\/a>).<\/p>\n<p>Die pro-russischen Milizen behinderten wieder die OSZE-SMM. Sie lie\u00dfen keine OSZE-Beobachter nach Alexandriwka, Prymorske und Pionerske, <a href=\"http:\/\/news.liga.net\/news\/politics\/9288624-v_obse_rasskazali_kuda_ikh_ne_pustili_boeviki.htm\">teilte die ukrainische Zeitung Liga.net mit Hinweis auf die OSZE-Pressestelle mit<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ukrinform.ua\/rubric-regions\/1973905-bojoviki-vivezli-cementnij-zavod-do-rosii-rozvidka.html\">Die ukrainische Aufkl\u00e4rung stellte neue F\u00e4lle fest<\/a>, wie Ausr\u00fcstung aus den vor\u00fcbergehend besetzten Gebieten in der Ostukraine nach Russland geliefert wurden. Am 27. Februar demontierten russische Soldaten ein Zementwerk in Siedlung Jasynuwata und brachten es nach Russland.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Krim<\/strong><\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.president.gov.ua\/news\/prezident-u-drugu-richnicyu-pochatku-sprotivu-rosijskij-okup-36800\">Der ukrainische Pr\u00e4sident gab den Auftrag, eine Sondersitzung des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat, sowie der Regierung zur Krim einzuberufen, um einen ausf\u00fchrlichen Zeitplan zum Schutz der ukrainischen Interessen vor internationalen Gerichten vorzubereiten<\/a>. \u201eDie Krim war und bleibt ein untrennbarer Bestandteil der Ukraine. Der Diebesstaat muss gezwungen werden, die Halbinsel wieder zur\u00fcckzugeben. Gerade dies wird fr\u00fcher oder sp\u00e4ter auch geschehen, egal wie lange der Deokkupationsprozess auch dauern wird\u201c, erkl\u00e4rte Poroschenko. Der Pr\u00e4sident erwartet vom Ministerkabinett einen ausf\u00fchrlichen Zeitplan zum Schutz der nationalen Interessen vor internationalen Gerichten, um Russland zur Verantwortung zu ziehen.<\/p>\n<p>Russland f\u00fchrt auf der annektierten Krim eine sogenannte \u201eNationalisierung\u201c durch. Insgesamt \u00fcbernahmen die Okkupationsbeh\u00f6rden ukrainisches Staatseigentum im Wert von zirka 50 Mrd. Hryvnja. Dar\u00fcber berichtete Oleksij Kalyna, der stellvertretende Staatsanwalt der Autonomen Republik Krim, in einer Sendung bei \u201e<a href=\"http:\/\/www.hromadske.tv\/economics\/rosiya--natsionalizuvala--ukrayinskogo-maina-v-kri\/\">HromadskeTV<\/a>\u201c (<a href=\"ukraineunderattack.org\/en\/58062-russia-has-appropriated-ukrainian-property-in-crimea-in-amount-of-50-billion-uah.html\">Meldung auf Englisch<\/a>).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ru.krymr.com\/content\/news\/27576579.html\">Russland wird gezwungen sein, die R\u00fcckkehr der Krim zu besprechen, da sich die Krim unter der russischen Besatzung nirgendwohin entwickelt&#8230;<\/a> Die Frage besteht nur darin, inwieweit die Faktoren (wie der Druck der internationalen Gemeinschaft, Sanktionen und die Prozesse auf der okkupierten Krim) aufgehoben werden\u201c, betonte der ukrainische Au\u00dfenminister, Pawlo Klimkin.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ukrinform.ua\/rubric-politycs\/1973494-poki-rosia-ne-vikonae-minsk-sankcij-ne-znimut-pajett.html\">Die USA erkennen die Annexion der Krim nicht an und sind dar\u00fcber in Sorge, dass auf der Halbinsel die Menschenrechte verletzt werden<\/a>, sagte der US-Botschafter in der Ukraine, Geoffrey Pyatt. \u201eDie USA erkannten die Annexion der Halbinsel durch Russland nicht an, tun dies nicht und werden dies nicht tun. Das ist unsere klare Politik\u201c, erkl\u00e4rte der Diplomat. \u201eJetzt konzentrieren wir uns nicht direkt mit der Wiederherstellung der ukrainischen Souver\u00e4nit\u00e4t, das ist unser langfristiges Ziel. Derzeit liegt das Hauptaugenmerk auf Frieden im Donbass\u201c, sagte Geoffrey Pyatt. \u201eDie Sanktionen gegen die Russische F\u00f6deration k\u00f6nnen nur dann aufgehoben werden, wenn die Minsker Vereinbarungen vollst\u00e4ndig umgesetzt werden\u201c, erkl\u00e4rte er weiter.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Reformen<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>Verwaltung von Staatseigentum<\/strong><\/p>\n<p>Bei der Reform zur Verwaltung von Staatseigentum gibt es neue Erfolge. Staatsunternehmen erhielten nicht nur\u00a0<a href=\"http:\/\/w1.c1.rada.gov.ua\/pls\/zweb2\/webproc4_1?pf3511=56416\">neue Verwaltungsorgane, die nicht nur eine auf der Welt bew\u00e4hrte Herangehensweise nutzen<\/a>, sondern auch eine neue Herangehensweise zur Einsch\u00e4tzung und Prognostizierung ihrer Finanzt\u00e4tigkeit.\u00a0<a href=\"http:\/\/minfin.com.ua\/2016\/02\/18\/15007517\/\">Daf\u00fcr wird beim ukrainischen Finanzministerium ein besonderes Departement gegr\u00fcndet<\/a>. Dort sollen Spezialisten die Entw\u00fcrfe f\u00fcr die Finanzpl\u00e4ne von Staatsunternehmen sorgf\u00e4ltig pr\u00fcfen und Empfehlungen abgeben, nach denen sich das Ministerkabinett zu deren Genehmigung richten wird.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Antikorruptionsreform<\/strong><\/span><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/40180-dajdzhest-reform-6-02-12-02-2016\">Nach den Richtern<\/a>\u00a0nahmen die Untersucher des Nationalen Antikorruptionsb\u00fcros (NAKB) Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft ins Visier. Es gab 40 Hausdurchsuchungen und 100 Mitarbeiter der Rechtsschutzorgane, sowie mehrere Staatsanw\u00e4lte wurden verhaftet. Gerade solche Ergebnisse erwartet die Gesellschaft vom NAKB.<\/p>\n<p>Zwischenzeitlich leistete auch das Ministerkabinett seinen Beitrag bei der Antikorruptionsreform und genehmigte die\u00a0<a href=\"http:\/\/www.kmu.gov.ua\/control\/publish\/article?art_id=248857112\">Verordnung zur Gr\u00fcndung einer Nationalagentur zu Fragen der Aufdeckung, Suche und Verwaltung von Aktiva<\/a>, die auf korrupten Wegen erhalten wurden. F\u00fcr einen vollst\u00e4ndigen Start dieses Organs muss allerdings die Ausschreibungskommission den Chef und die Mitarbeiter der Agentur baldm\u00f6glichst ernennen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ukranews.com\/ru\/interview\/2016\/02\/27\/715\">Das staatliche Untersuchungsb\u00fcro wird seine Arbeit fr\u00fchestens im Januar 2017 aufnehmen<\/a>, erkl\u00e4rte der Sonderstaatsanwalt zur Korruptionsbek\u00e4mpfung, Nasar Cholodnyzkyj. \u201eWenn alles gut l\u00e4uft und hoffentlich unter Mitwirkung aller, beginnt das B\u00fcro seine Arbeit am 1. Januar (2017)\u201c, sagte Nasar Cholodnyzkyj. Die Gesetzgebung sieht eigentlich den Arbeitsbeginn f\u00fcr den 1. M\u00e4rz (2016) vor, doch das Untersuchungsb\u00fcro wird es bis dahin nicht geben. \u201eEs wird nicht funktionieren. Wir haben niemanden, der dort arbeitet\u201c, sagte Nasar Cholodnyzkyj.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Umfragen<\/strong><\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/dif.org.ua\/ua\/publications\/press-relizy\/jak-ukrainci-rozumiyut-evrointegraciyu-ochikuvannja--ta-nastroi-suspilstva.htm\">Die Untersuchung, die vom Fond \u201eDemokratische Initiativen\u201c durchgef\u00fchrt wurde, ergab<\/a>, dass die H\u00e4lfte der Ukrainer davon \u00fcberzeugt ist, dass die Ukraine von einem EU-Beitritt profitiert und fast genauso viele sehen sich selbst als Europ\u00e4er. In der ukrainischen Gesellschaft steigt die Wahrnehmung, dass die Ukrainer den Europ\u00e4ern \u00e4hnlich sind. Im Mai 2013 f\u00fchlten sich 34 Prozent als Europ\u00e4er und 55 Prozent nicht; im Dezember betrug dieses Verh\u00e4ltnis 44 zu 50 Prozent. Im November 2015 f\u00fchlten sich erstmals mehr als Europ\u00e4er \u2013 47 Prozent gegen\u00fcber 42 Prozent, die es nicht taten. 47 Prozent meinen, damit sich die Ukrainer vollst\u00e4ndig als Europ\u00e4er f\u00fchlen, ist ein gewisses Wohlstandsniveau notwendig; 33,5 Prozent meinen, dass Rechtsstaatlichkeit notwendig ist; 23 Prozent, dass die Achtung von demokratischen Werten und Menschenrechten notwendig ist; und 23 Prozent sehen die M\u00f6glichkeit, ohne Visum in andere europ\u00e4ische L\u00e4nder zu reisen als Voraussetzung. Obwohl der Wohlstandsfaktor an erster Stelle bleibt, orientieren sich heute daran 12 Prozent weniger B\u00fcrger daran als im Mai 2013 (59 Prozent).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.epravda.com.ua\/publications\/2016\/02\/23\/582622\/\">Das Arbeitslosenniveau unter Jugendlichen sank in der Ukraine unter das Durchschnittsniveau der EU-Mitgliedsstaaten.<\/a> Dar\u00fcber berichtete <a href=\"http:\/\/www2.deloitte.com\/content\/dam\/Deloitte\/at\/Documents\/human-capital\/millennial-innovation-survey-2016.pdf\">Deloitte<\/a>. 2013 betrug das Ergebnis in der Ukraine 15 Prozent und in der Europ\u00e4ischen Union 22 Prozent. In sechs EU-Mitgliedsl\u00e4ndern lag die Jugendarbeitslosigkeit unter Neuabsolventen bei 30 Prozent, wobei sie in Griechenland 55 Prozent erreichte. Befristete Vertr\u00e4ge und Teilzeitbesch\u00e4ftigung gelten als unzul\u00e4ssige Arbeitsformen, die in der Ukraine selten sind und es keinerlei Hinweise darauf gibt, dass diese Formen unter der Jugend weiter verbreitet sind als unter der erwachsenen Bev\u00f6lkerung. Zum Beispiel werden befristete Vertr\u00e4ge mit 4,6 Prozent der ukrainischen Absolventen abgeschlossen, w\u00e4hrend der Durchschnittswert in der EU bei 26 Prozent liegt. Teilzeitbesch\u00e4ftigungen betragen in der Ukraine 5,3 Prozent, und in EU-Mitgliedsstaaten 13,3 Prozent.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>\u00d6ffentliche Blockade des Transits mit der Russischen F\u00f6deration<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Am 23. Februar erhielt die Ukraine von der Russischen F\u00f6deration ein offizielles Schreiben in Bezug auf die gegenseitige Aufhebung der Transitbeschr\u00e4nkung f\u00fcr LKWs. <a href=\"http:\/\/economics.unian.ua\/transport\/1273697-rosiya-proponue-ukrajini-vzaemne-skasuvannya-obmejennya-tranzitu.html\">Dar\u00fcber berichtete der Vorsitzende des Verbands f\u00fcr Internationale Autoverkehrsmittel in der Ukraine (AcMAP), Leonid Kostjutschenko.<\/a><\/p>\n<p>Die Ukraine nahm den Vorschlag des russischen Verkehrsministeriums an, ab 25. Februar die Transitbeschr\u00e4nkungen f\u00fcr LKWs aufzuheben. Dies berichtete der ukrainische Ministerpr\u00e4sident, <a href=\"http:\/\/www.epravda.com.ua\/news\/2016\/02\/24\/582841\/\">Arsenij Jazenjuk<\/a>, w\u00e4hrend der Sitzung des Ministerkabinetts. Zwischenzeitlich \u00e4u\u00dferten Aktivisten, die diese \u00f6ffentliche Blockade von russischen Transportmitteln einf\u00fchrten, ihre Unzufriedenheit mit dieser Entscheidung und k\u00fcndigten an, ihre Aktion weiterzuf\u00fchren. Die <a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/content\/news\/27575297.html\">Partei \u201eSwoboda\u201c<\/a> erkl\u00e4rte dass die gesamtukrainische Aktion zur Blockade von russischen LKWs \u00fcber das Gebiet der Ukraine ab 26. Februar fortgesetzt wird. Nach Angaben der Organisation ist es unzumutbar, dass die russische Wirtschaft unter den Bedingungen der milit\u00e4rischen Aggression seitens Russlands die ukrainische Infrastruktur nutzen kann.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/content\/news\/27577619.html\">Das ukrainische Infrastrukturministerium erkl\u00e4rte<\/a>, dass die Proteste von Aktivisten gegen den Transit von russischen LKWs \u00fcber das Gebiet der Ukraine friedlich verlaufen und sie den normalen Verkehr nicht behindern. Der Departementleiter f\u00fcr den Kraftverkehr beim ukrainischen Infrastrukturministerium, Roman Chmel, teilte mit, dass die Verluste seitens der Ukraine durch die Blockade von russischen LKWs auf ihrem Gebiet <a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/content\/news\/27577754.html\">mindestens 115 Mrd. Hryvna<\/a> betragen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Trotz dieser Erkl\u00e4rung setzten Vertreter der Partei \u201eSwoboda<a href=\"http:\/\/interfax.com.ua\/news\/general\/327958.html\">\u201c 6 russische LKWs im Gebiet von Sumy<\/a> und <a href=\"http:\/\/interfax.com.ua\/news\/general\/327831.html\">14 LKWs im Gebiet von Tschernowzy<\/a> fest. Die <a href=\"http:\/\/interfax.com.ua\/news\/general\/327654.html\">Aktivisten in den Transkarpatien beendeten ihre Blockade<\/a>.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Wirtschaft<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Im Januar 2016 ging der Export in mittelasiatische L\u00e4nder und den Kaukasus um \u00fcber 60-80 Prozent gegen\u00fcber der Vergleichsperiode im Vorjahr zur\u00fcck. <a href=\"http:\/\/www.epravda.com.ua\/news\/2016\/02\/25\/583030\/\">Dar\u00fcber berichtete die stellvertretende Ministerin f\u00fcr Wirtschaftsentwicklung und Handel, sowie Handelsvertreterin der Ukraine, Natalija Nikolskaja<\/a>, bei der Sitzung der WTO-Hauptversammlung, wie die Pressestelle des Wirtschaftsministeriums mitteilte. Natalija Nikolskaja macht f\u00fcr den R\u00fcckgang die andauernde Wirtschaftsaggression seitens der Russischen F\u00f6deration daf\u00fcr verantwortlich, haupts\u00e4chlich die Einschr\u00e4nkung des internationalen Transits aus der Ukraine \u00fcber das Gebiet der Russischen F\u00f6deration nach Kasachstan. Wie berichtet wurde, kann der Warentransit (unabh\u00e4ngig vom Herkunftsland) aus der Ukraine ausschlie\u00dflich \u00fcber das Gebiet von Wei\u00dfrussland erfolgen.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Nachfolgend eine Auswahl an englischen Interviews, Analysen und Videos zur Situation in der Ukraine<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>Reportage<\/strong><\/p>\n<p>Bellingcat: Neuer Bericht \u00fcber MH17. <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/politics\/bellingcat-names-those-involved-in-mh17-crash-among-them-russia-s-defense-ministry-and-putin-597749.html\">Reportage von Ukraine Today<\/a>.<\/p>\n<p>Freiwillige helfen Angeh\u00f6rigen, die ihre V\u00e4ter im Krieg verloren: <a href=\"http:\/\/www.kyivpost.com\/article\/content\/kyiv-post-plus\/volunteer-helps-grieving-families-who-lost-their-fathers-in-russias-war-408736.html\">Reportage von KyivPost<\/a>.<\/p>\n<p>Dmytro Jarosch trat aus dem \u201eRechten Sektor\u201c aus und gr\u00fcndete eine neue Bewegung. <a href=\"http:\/\/www.kyivpost.com\/article\/content\/ukraine-politics\/yarosh-launches-a-new-movement-leaves-right-sector-408646.html\">Reportage von KyivPost<\/a>.<\/p>\n<p>Die Krimtatarische S\u00e4ngerin Jamala wird am Eurovision Song Contest die Ukraine repr\u00e4sentieren: <a href=\"https:\/\/youtu.be\/Xr5yIjl2YZ8?t=25m38s\">Reportage von Hromadske International<\/a>.<\/p>\n<p>In Kiew gedachten Ukrainer Boris Nemzow: <a href=\"https:\/\/youtu.be\/Xr5yIjl2YZ8?t=46m22s\">Reportage von Hromadske Inetrnational<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Interviews<\/strong><\/p>\n<p>Wir haben lediglich ein paar Monate, um echte Reformen zu zeigen: <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/society\/lsquo-it-rsquo-s-vital-to-deliver-change-as-fast-as-possible-other-countries-had-decades-we-have-months-rsquo-599047.html\">Interview von Ukraine Today mit Artem Schewaljow<\/a>, dem stellvertretenden Leiter des Finanzministeriums.<\/p>\n<p>Hauptziel des Kremls ist Angela Merkel, die an Sanktionen gegen Russland festh\u00e4lt: <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/society\/lsquo-the-kremlin-rsquo-s-main-target-is-angela-merkel-the-key-architect-of-sanctions-against-russia-rsquo-595468.html\">Interview von Ukraine Today mit Peter Zalmayev, Direktor der Eurasia Democracy Initiative<\/a>.<\/p>\n<p>Die ukrainische Landwirtschaft macht gro\u00dfe Gewinne. Es ist eine gute Zeit f\u00fcr Investitionen: <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/business\/the-agricultural-sector-of-ukraine-is-highly-profitable-now-is-the-time-to-invest-599024.html\">Interview von Ukraine Today mit dem Minister f\u00fcr Agrarpolitik, Oleksij Pawlenko<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Analyse<\/strong><\/p>\n<p>Test f\u00fcr Jamala: warum hassen russische Chauvinisten die Krimtataren? <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/society\/jamala-test-why-russian-chauvinists-hate-all-crimean-tatars-597460.html\">Artikel von Witalij Portnikow<\/a>.<\/p>\n<p>Zwei Jahre seit der Krimokkupation: <a href=\"https:\/\/youtu.be\/Xr5yIjl2YZ8?t=2m52s\">Analyse von Hromadske Inetrnational mit Au\u00dfenminister Klimkin<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.stopfake.org\/en\/stopfakenews-73-eng-with-luke-drabyn\/\">Analyse von StopFake<\/a>: gef\u00e4lschte Aufkl\u00e4rungsunterlagen, die nie existierten, Vorw\u00fcrfe von UNICEF zur ukrainischen Aggression, russische Medien verbreiteten Information \u00fcber eine neue Revolution, die bereits 67 Leben kostete. Auf der Krim wurden neue Goldvorkommen vom Bloomberg gefunden.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Pressemitteilungen von UCMC (auf Deutsch)<\/strong><\/span><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/40555-amnesty-international-5\">Amnesty International erkl\u00e4rte \u00fcber einen globalen Angriff auf die Menschenrechte und Freiheit<\/a>. Diesem Thema ist der Jahresbericht 2015 gewidmet, der von Experten von Amnesty International w\u00e4hrend der Pressekonferenz im Ukrainischen Crisis Media Center pr\u00e4sentiert wurde.<\/p>\n<p>Der Bericht \u00fcber die Situation in der Ukraine schliesst die Aufkl\u00e4rungen der Verbrechen gegen Maidan, bewaffneten Konflikt, \u201eGewissensgefangene\u201c, Meinungsfreiheit, Rechte der LGBT-Gemeinschaft sowie Verletzungen der Menschenrechte auf der Krim ein. \u201eDas gr\u00f6\u00dfte Problem in der Ukraine ist die Straflosigkeit. Das betrifft sowohl die Kriegsverbrechen, die von beiden Seiten w\u00e4hrend des Konflikts im Osten des Landes begangen sind, als auch Verletzungen und Missbr\u00e4uche w\u00e4hrend Maidan\u201c \u2013 betonte Tetjana Masur, Gesch\u00e4ftsleiterin Amnesty International in der Ukraine. Der Aufkl\u00e4rungsfortschritt der Verbrechen gegen Maidan sei sehr gering. Die Experten machen sich auch Sorgen, da das staatliche Ermittlungsb\u00fcro praktisch nur auf Papier existiert \u2013 und dabei wird es ab dem 1. M\u00e4rz zur einzigen Beh\u00f6rde, die Verbrechen gegen Maidan ermitteln wird. Der Staatshaushalt 2016 sieht auch keine Finanzierung dessen T\u00e4tigkeit vor.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/40493-ukrayinske-movlennya\">Ukrainische Sendungen im Donbass: Inhalte unabh\u00e4ngiger Medien und Entwicklung der staatlichen Fernseh- und Radioinfrastruktur<\/a>. Die wesentlichen Inhalte f\u00fcr Sendungen im Donbass, sowohl in den vorr\u00fcbergehend besetzten, als auch in den von der Ukraine kontrollierten Gebieten, sollen von unabh\u00e4ngigen \u00f6ffentlichen Medien entworfen werden. Der Staat verf\u00fcgt derzeit \u00fcber keine ausreichenden Mittel, aber er kann Gesellschaftsorganisationen den R\u00fccken st\u00e4rken und Ausr\u00fcstung f\u00fcr Sendungen und digitalen Rundfunk bereit stellen. \u201eDie Leute fordern von den Medien, dar\u00fcber zu berichten, was wirklich geschieht. Wenn wir nichts \u00fcber Probleme beim Milit\u00e4r berichten, oder \u00fcber Korruption, sowie \u00fcber L\u00f6cher in der Demarkationslinie, wollen die Leute aus diesen Regionen uns nicht sehen. [\u2026] Wenn Medien wahrheitsgem\u00e4\u00df berichten, wird man ihnen vertrauen und sie werden auch wahrgenommen\u201c, sagte Roman Schutow, Experte f\u00fcr das Monitoring von russischer Propaganda und Programmdirektor bei \u201eTelekritika\u201c. Nach seinen Angaben ist es wichtig, eine Sprache zu w\u00e4hlen, die das Publikum nicht abst\u00f6\u00dft, denn sonst schalten sie sofort nach den ersten S\u00e4tzen ab. Deshalb muss klar verstanden werden, welche Mythen und L\u00fcgen diesen Leuten bereits \u201eim Kopf herumschwirren\u201c, um zu wissen, worauf man die Betonung legen soll, um etwas detaillierter zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/40517-deutsch-rede-von-bundesausenminister-frank-walter-steinmeier-bei-pressekonferenz-in-kiew\">Rede von Bundesau\u00dfenminister Frank-Walter Steinmeier bei Pressekonferenz in Kiew<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Situation in der ATO-Zone In der vergangenen Woche versch\u00e4rfte sich die Situation in der Ostukraine. Am Donnerstag und Freitag wurden die ukrainischen Streitkr\u00e4fte von den Milizen weniger beschossen. Gestern erh\u00f6hte sich wieder die Anzahl der Provokationen und die pro-russischen Milizen setzten wieder Waffen ein, die durch die Minsker Abkommen verboten sind (Bericht \u00fcber die Lage [&hellip;] <a class=\"g1-link g1-link-more\" href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/40720-deutsch-wochenubersicht-der-ukrainischen-pressenachrichten-vom-23-bis-29-februar-2016\">Mehr<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":20,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[5875],"tags":[],"section":[731],"form":[31948],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v17.4 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Wochen\u00fcbersicht der ukrainischen Pressenachrichten vom 23. bis 29. 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