{"id":52761,"date":"2016-04-25T22:59:52","date_gmt":"2016-04-25T22:59:52","guid":{"rendered":"http:\/\/uacrisis.org\/?p=42432"},"modified":"2016-08-01T16:18:12","modified_gmt":"2016-08-01T13:18:12","slug":"42432-deutsch-wochenubersicht-der-ukrainischen-pressenachrichten-vom-19-bis-25-april-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/42432-deutsch-wochenubersicht-der-ukrainischen-pressenachrichten-vom-19-bis-25-april-2016","title":{"rendered":"Wochen\u00fcbersicht der ukrainischen Pressenachrichten vom 19. bis 25. April 2016"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Die Situation in der Zone der Anti-Terror-Operation<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Im Vergleich zur vergangenen Woche hat sich die Anzahl der Angriffe der prorussischen Milit\u00e4rverb\u00e4nde verringert. Die ukrainischen Streitkr\u00e4fte wurden <a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/ato\/chronology\">225 Mal<\/a> beschossen. Infolge der Kampfhandlungen kamen sieben ukrainische Soldaten ums Leben und 30 weitere wurden verletzt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.unian.ua\/war\/1328690-vorog-zbilshiv-intensivnist-obstriliv-na-okremih-dilyankah-frontu-pres-tsentr-ato.html\">Die Situation in der Zone der Anti-Terror-Operation bleibt schwierig<\/a>. Ende der Woche wurden die ukrainischen Checkpoints in einigen Frontabschnitten h\u00e4ufiger beschossen. Wie in den Wochen zuvor <a href=\"http:\/\/ukraineunderattack.org\/en\/64449-militants-increased-intensity-of-attacks-with-tensest-situation-in-avdiivka.html\">wurde Awdijiwka am h\u00e4ufigsten beschossen<\/a>. Hier setzten die prorussischen Milit\u00e4rverb\u00e4nde Minenwerfer mit einem Kaliber von 82 und 120 Millimetern ein. Au\u00dferdem wurden die ukrainischen Streitkr\u00e4fte bei Sajzewe, Opytne, Marijinka, Schyrokine und Pisky beschossen (<a href=\"http:\/\/ukraineunderattack.org\/en\/64533-militants-directed-135-mines-at-avdiivka-industrial-zone-staff.html\">Meldung \u00fcber die Situation in der ATO-Zone am 24. April auf Englisch<\/a>).<\/p>\n<p>110 Ukrainer sind immer noch in Gefangenschaft der prorussischen Milit\u00e4rverb\u00e4nde im Donbass. <a href=\"http:\/\/www.unian.ua\/war\/1327883-na-donasi-znahodyatsya-ponad-110-zaruchnikiv-tandit.html\">Das berichtete Jurij Tandyt<\/a>, Berater des Chefs des ukrainischen Sicherheitsdienstes (SBU) (<a href=\"http:\/\/ukraineunderattack.org\/en\/64410-militants-keep-over-110-people-captive-sbu.html\">Meldung auf Englisch<\/a>). 681 Ukrainer gelten im Donbass als vermisst. Das berichtete <a href=\"http:\/\/ukraineunderattack.org\/63936-gerashhenko-zayavlyaye-shho-znyklymy-bezvisty-v-zoni-ato-ye-681-osoba.html\">Iryna Heraschtschenko<\/a>, erste Vize-Vorsitzende des ukrainischen Parlaments und Vertreterin der Ukraine in der Dreiseitigen Kontaktgruppe zu humanit\u00e4ren Fragen.<\/p>\n<p>Die Milit\u00e4rf\u00fchrung der russischen Besatzungstruppen beabsichtigt, die Kampfhandlungen vor dem 9. Mai (Tag des Sieges) als Demonstration der St\u00e4rke an den Frontabschnitten von Donezk und Mariupol wieder aufflammen zu lassen. Dabei wollen sie Siedlungen in der sogenannten Pufferzone (Grauzone) einnehmen. <a href=\"http:\/\/ukraineunderattack.org\/64038-bojovyky-planuyut-zahopyly-sela-u-sirij-zoni-shhob-pohvalytysya-syloyu-9-travnya-rozvidka.html\">Das teilte die ukrainische Milit\u00e4raufkl\u00e4rung mit<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ukraineunderattack.org\/64012-z-okupovanoyi-donechchyny-vdalosya-vyzvolyty-shhe-20-v-yazniv.html\">Die prorussischen Milit\u00e4rverb\u00e4nde<\/a> haben 20 ukrainische Gefangene freigelassen. Die ukrainische Seite ist bereit, 50 Personen an die von Russland kontrollierten Milit\u00e4rverb\u00e4nden im Tausch gegen 25 ukrainische Geiseln zu \u00fcbergeben. Das wurde auf der Sitzung der Dreiseitigen Kontaktgruppe in Minsk vereinbart, <a href=\"http:\/\/www.unian.ua\/politics\/1325273-geraschenko-ukrajina-gotova-peredati-boyovikam-50-osib-dlya-obminu-na-25-zaruchnikiv.html\">teilte Iryna Heraschtschenko mit<\/a>.<\/p>\n<p>Die Hauptverwaltung des ukrainischen Nachrichtendienstes sammelt weiterhin Beweise \u00fcber regul\u00e4re Milit\u00e4rangeh\u00f6rige der Russischen F\u00f6deration, die sich an den Kampfhandlungen im Donbass beteiligen, um sie an ein internationales Strafgericht bez\u00fcglich Kriegsverbrechen zu \u00fcbergeben (zwei dienten als Gener\u00e4le in der Russischen F\u00f6deration) (<a href=\"http:\/\/ukraineunderattack.org\/en\/64516-intelligence-called-names-of-another-three-russian-officers-leading-militants-in-donbas.html\">Artikel auf Englisch<\/a>).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.pravda.com.ua\/news\/2016\/04\/21\/7106218\/\">In Minsk erkl\u00e4rte der Sondervertreter<\/a> der Organisation f\u00fcr Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, Martin Sajdik, gegen\u00fcber Journalisten, dass die Feuerpause von beiden Konfliktparteien verletzt wird. Er merkte an, dass beim Beschuss wieder schwere Waffen eingesetzt werden, die eigentlich entsprechend fr\u00fcher erreichter Vereinbarungen von der Kontaktlinie abgef\u00fchrt werden sollten aber wieder auf ihre fr\u00fchere Positionen aus den Lagern zur\u00fcckgebracht wurden.<\/p>\n<p>Moskau versorgt weiterhin die von Russland kontrollierten (pro-)russischen Kr\u00e4fte mit Munition. <a href=\"http:\/\/gur.mil.gov.ua\/content\/situation-in-ato-area-and-around-syria.html\">Die ukrainische Aufkl\u00e4rung stellte fest<\/a>, dass f\u00fcnf Waggons mit Munition und Ersatzteilen f\u00fcr milit\u00e4rische Ausr\u00fcstung aus Russland im von den (pro-)russischen Kr\u00e4ften besetzen Ilowajsk (Gebiet Donezk) eingetroffen sind.<\/p>\n<p>Am 21. April wurde in Kiew <a href=\"http:\/\/novosti.dn.ua\/details\/273380\/\">eine interaktive Karte zur Hilfe von Opfern der russischen Aggression<\/a> vorgestellt. Die Organisatoren rechnen damit, dass diese Ressource sowohl f\u00fcr Binnenfl\u00fcchtlinge n\u00fctzlich sein kann, die dadurch erfahren, wo sie umfangreiche Hilfe erhalten, als auch f\u00fcr Journalisten und internationale Geber, die Kontakte zu verifizierten Gesellschaftsorganisationen suchen.<\/p>\n<p>Verluste der russischen Invasionskr\u00e4fte. Russische Soldaten sterben weiter \u2013 streng geheim. Wadym Skibizkyj von der Hauptabteilung der Milit\u00e4raufkl\u00e4rung im Verteidigungsministerium der Ukraine gab bekannt, dass der Feind innerhalb einer Woche 32 Milit\u00e4rangeh\u00f6rige verloren h\u00e4tte, weitere 71 seien verwundet worden. \u201eDas Putin-Regime unternimmt weiterhin gr\u00f6\u00dfte Anstrengungen, um die Verbreitung von Informationen zu den russischen Verlusten (von Soldaten und Offizieren, die es offiziell nicht gibt) zu verhindern\u201c, stellt Skibizkyj heraus und erkl\u00e4rte, dass den russischen Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen fiktive Dokumente ausgestellt werden und deren Grenz\u00fcbertritt nicht fixiert wird. Ihnen werden private Mobiltelefone, Fotoapparate und andere mobile Ger\u00e4te und Tablets abgenommen und die pers\u00f6nlichen Informationen aus den sozialen Netzwerken werden gel\u00f6scht (<a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/42369-skibitskyj\">Mehr zum Thema<\/a> auf Deutsch).<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Die besetzte Krim<\/strong><\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/content\/news\/27690801.html\">Dmitrij Peskow, Sprecher des Pr\u00e4sidenten Russlands<\/a>, hat ein Verbot des Medschlis der Krimtataren auf der besetzten Halbinsel als &#8220;interne russische Angelegenheit&#8221; bezeichnet. Russland werde &#8220;Empfehlungen&#8221; von au\u00dfen unbeachtet lassen. Das sagte Peskow auf die an Russland gerichtete Forderung des US-Au\u00dfenministeriums, die Entscheidung des russischen Justizministeriums zur\u00fcckzunehmen, das die T\u00e4tigkeit des Medschlis als &#8220;extremistisch&#8221; eingestuft hat.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ukraineunderattack.org\/63938-obsye-svoboda-vyslovlyuvan-i-zmi-v-aneksovanomu-rosiyeyu-krymu-pid-zagrozoyu.html\">Die OSZE<\/a> ist wegen der Bedrohung der Meinungs- und Medienfreiheit in der von Russland besetzten Krim besorgt. Dies erkl\u00e4rte die OSZE-Beauftragte f\u00fcr die Freiheit der Medien, Dunja Mijatovic, hei\u00dft es in einer Erkl\u00e4rung auf der Webseite der Organisation. Insbesondere sei man wegen der Einsch\u00fcchterung des Krim-Journalisten Mykola Semen besorgt (<a href=\"http:\/\/ukraineunderattack.org\/en\/63811-searches-in-houses-of-three-journalists-with-active-civic-position-held-in-crimea.html\">Nachricht in englischer Sprache<\/a>). <a href=\"http:\/\/ukraineunderattack.org\/63801-u-krymu-vidbulysya-obshuky-u-troh-zhurnalistiv-z-aktyvnoyu-gromadyanskoyu-pozytsiyeyu.html\">Berichten zufolge<\/a> wurde am Dienstagmorgen sein Haus in Simferopol durchsucht. Dabei wurden Computer beschlagnahmt. Der Journalist selbst wurde \u00fcber mehrere Stunden festgehalten und gegen Kaution freigelassen. Mijatovic betonte, dass \u00e4hnliche Einsch\u00fcchterungsaktionen gegen mehrere andere Einwohner der Krim unternommen worden seien, darunter gegen die Fotografin Lenjara Abibulajewa und Ruslana Ljumanowa (<a href=\"http:\/\/www.osce.org\/fom\/234691\">Erkl\u00e4rung der OSZE in englischer Sprache<\/a>).<\/p>\n<p>Stellungnahme der Menschenrechtsgruppe Charkiw bez\u00fcglich der Inhaftierung von Journalisten auf der annektierten Krim<a href=\"http:\/\/www.khpg.org\/en\/index.php?id=1461063247\"> in englischer Sprache<\/a>.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Menschenrechte<\/strong><\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.unian.ua\/politics\/1325425-minyust-rosiji-otrimav-zapit-vid-ukrajini-schodo-peredachi-savchenko.html\">Das russische Justizministerium<\/a> hat vom ukrainischen Justizministerium einen Antrag auf Auslieferung der ukrainischen Pilotin und Parlamentsabgeordneten Nadija Sawtschenko erhalten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ukraineunderattack.org\/64044-fejgin-oprylyudnyv-prohannya-savchenko-pro-povernennya-v-ukrayinu.html\">Der Anwalt der illegal<\/a> in Russland verurteilten Ukrainerin Nadija Sawtschenko, Mark Feigin, ver\u00f6ffentlichte eine Erkl\u00e4rung von ihr, in der sie darum bittet, in die Ukraine zur\u00fcckzukehren. <a href=\"http:\/\/ukraineunderattack.org\/63879-savchenko-pogodylasya-prypynyty-goloduvannya.html\">Am 19. April<\/a> war es dem ukrainischen Pr\u00e4sident Petro Poroschenko und Sawtschenkos Angeh\u00f6rigen gelungen, sie davon zu \u00fcberzeugen, den trockenen Hungerstreik zu beenden (<a href=\"http:\/\/www.khpg.org\/en\/index.php?id=1461096503\">Artikel in englischer Sprache<\/a>).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/content\/news\/27686210.html\">In Russland ist der Ukrainer<\/a> Serhij Lytwynow wegen Diebstahls, den er w\u00e4hrend K\u00e4mpfen in der Region Luhansk begangen haben soll, zu 8,5 Jahren Haft verurteilt worden. Lytwynow wurde im Sommer 2014 von der russischen Polizei in einem Bezirkskrankenhaus der russischen Region Rostow festgenommen, wohin er zusammen mit Fl\u00fcchtlingen geraten war, nachdem er die Grenze zu Russland \u00fcberquert hatte. Ihm wurden Massenvergewaltigungen und T\u00f6tungen von Zivilisten vorgeworfen, die er als Mitglied des ukrainischen Freiwilligen-Bataillons &#8220;Dnipro-1&#8221; begangen haben soll. Die Menschenrechtlerin und Anw\u00e4ltin Maria Tomak aus Kiew sowie der ukrainische Konsularische Dienst konnten allerdings nachgewiesen, dass die &#8220;toten&#8221; Zivilisten nie existiert haben. Daraufhin mussten die russischen Ermittlungsbeh\u00f6rden die Vorw\u00fcrfe gegen Lytwynow, Kriegsverbrechen begangen zu haben, fallen lassen. Sie hielten nur noch den Vorwurf des Diebstals aufrecht (<a href=\"http:\/\/www.khpg.org\/en\/index.php?id=1461156162\">Stellungnahme der Menschenrechtsgruppe Charkiw in englischer Sprache<\/a>).<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Verbot russischer Filme<\/span><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.pravda.com.ua\/news\/2016\/04\/21\/7106231\/\">Pr\u00e4sident Petro Poroschenko<\/a> hat ein Gesetz zum Verbot russischer Filme unterzeichnet, die nach dem Jahr 2013 produziert wurden, sowie von Filmen, die die russische Staatsmacht, den Aggressor, popularisieren. Der Gesetzgeber ist der Ansicht, dass dieses Gesetz zur nationalen Sicherheit der Ukraine beitragen und separatistische Stimmungen in der Gesellschaft verringern wird.<\/p>\n<p>Die OSZE-Beauftragte f\u00fcr die Freiheit der Medien, Dunja Mijatovic, glaubt, dass das j\u00fcngste gesetzliche Verbot russischer Filme in der Ukraine den freien Informationsfluss einschr\u00e4nken k\u00f6nne. Das teilte der Pressedienst der OSZE mit. Mijatovic zufolge sollte der &#8220;heutige deutliche Fortschritt der Ukraine im Bereich der Medienfreiheit bewahrt und gest\u00e4rkt und nicht untergraben werden&#8221; (<a href=\"http:\/\/www.osce.org\/node\/235681\">Nachricht in englischer Sprache<\/a>).<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Umfrage: Korruptionsindex in den ukrainischen Medien<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Die Ilko-Kutscheriw-Stiftung &#8220;Demokratische Initiativen&#8221; hat eine Studie zur Transparenz der Arbeit ukrainischer Medien durchgef\u00fchrt. Ziel der Studie war es, Expertenmeinungen \u00fcber die Qualit\u00e4t der journalistischen Beitr\u00e4ge im Fernsehen und Radio, in Print- und Online-Medien sowie bei Nachrichtenagenturen einzuholen. Die Mehrheit der Befragten waren Medienvertreter (Journalisten und Redakteure, etc.).<\/p>\n<p>Jeder vierte Befragte gab zu, dass bei seinem Arbeitgeber st\u00e4ndig oder h\u00e4ufig bestellte Beitr\u00e4ge platziert w\u00fcrden. 38 Prozent gaben an, dass so etwas gelegentlich oder eher im Ausnahmefall vorkomme. Nur zehn Prozent sagten, dass so etwas bei ihnen nie passiere. Die meisten bestellten Beitr\u00e4ge sind den Befragten zufolge politischer Natur, seltener mit wirtschaftlichen Interessen oder mit einer bestimmten Person verbunden. Einige der Befragten gaben auch ungef\u00e4hre &#8220;Tarife&#8221; f\u00fcr die Platzierung bestellter Beitr\u00e4ge in Medien an. Am h\u00f6chsten sind sie beim Fernsehen, wo sie zwischen 14.000 und 83.000 Hrywnja (450 bis 2.800 Euro) liegen. Am g\u00fcnstigsten sind Online-Medien mit 4.000 bis 21.000 Hrywnja (130 bis 700 Euro). <a href=\"http:\/\/dif.org.ua\/ua\/publications\/press-relizy\/indeks-spriinih-zmi.htm\">Volltext der Studie in ukrainischer Sprache<\/a>.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Die Reformen<\/strong><\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/content\/news\/27691435.html\">Das Justizministerium<\/a> schl\u00e4gt vor, bei der Durchf\u00fchrung der Justizreform ausl\u00e4ndische Richter einzubeziehen. Das erkl\u00e4rte Justizminister Pawlo Petrenko. Ihm zufolge soll die Justizreform, die Ausschreibungen und Pr\u00fcfungen einschlie\u00dfen wird, zwei Jahre dauern. Laut Konzept sollen f\u00fcr diese Zeit ein Paket von \u00dcbergangsgesetzen verabschiedet und Sondergerichte eingerichtet werden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/content\/news\/27688069.html\">Die Europ\u00e4ische Union hat erkl\u00e4rt<\/a>, dass die Unterst\u00fctzung der Ukraine vom Tempo der Reformen im Land abh\u00e4ngt. Der EU-Kommissar f\u00fcr Erweiterung und Europ\u00e4ische Nachbarschaftspolitik, Johannes Hahn, der sich zu einem Besuch in Kiew aufh\u00e4lt, sagte, je schneller die ukrainische Regierung und das Parlament mit Reformen vorank\u00e4men, desto gr\u00f6\u00dfere Unterst\u00fctzung werde die EU gew\u00e4hren k\u00f6nnen. Normalerweise habe eine neue Regierung 100 Tage Schonfrist, aber im Falle der Ukraine m\u00fcssten es 100 Tage voller konkreter Schritte und Arbeit werden. &#8220;Die Regierung muss mit dem Parlament zusammenarbeiten und beweisen, dass sie ernsthaft Reformen durchf\u00fchren will&#8221;, sagte Hahn. Die EU erwarte eine entschiedene Bek\u00e4mpfung der Korruption, die Ernennung eines unabh\u00e4ngigen und reformorientierten Generalstaatsanwalts, eine gr\u00fcndliche Reform der Strafverfolgung, eine effektive Arbeit der Anti-Korruptions-Beh\u00f6rden sowie eine Umsetzung der elektronischen Einkommenssteuererkl\u00e4rung. Nur nach &#8220;hervorragenden Ergebnissen&#8221; werde die EU bereit sein, die zweite Tranche der Finanzhilfe in H\u00f6he von 600 Millionen Euro auszuzahlen, f\u00fcgte der Kommissar hinzu.<\/p>\n<p>Europ\u00e4ische Integration. Nach mehr als zehn Jahren Kampf f\u00fcr Visafreiheit mit der EU ist die Ukraine diesem Status, von dem die B\u00fcrger des Landes schon lange tr\u00e4umen, sehr nahe gekommen. <a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/transparency\/regdoc\/rep\/1\/2016\/EN\/1-2016-236-EN-F1-1.PDF\">Die Europ\u00e4ische Kommission hat einen entsprechenden<\/a> Vorschlag vorgelegt. Damit wird offiziell anerkannt, dass die Ukraine alle Anforderungen des Aktionsplans zur Visaliberalisierung erf\u00fcllt hat. Wenn der Vorschlag vom Europ\u00e4ischen Parlament und vom EU-Ministerrat gebilligt wird (<a href=\"http:\/\/www.eurointegration.com.ua\/news\/2016\/04\/21\/7048179\/\">die entsprechenden Verfahren beginnen schon in zwei Wochen<\/a>) und ein entsprechender <a href=\"http:\/\/www.hromadske.tv\/world\/bezvizovii-rezhim-z-yes-5-rechei-yaki-treba-znati\/\">Entscheid ver\u00f6ffentlicht wird<\/a>, wird man in der Visafrage einen Schlusspunkt setzen k\u00f6nnen. W\u00e4hrend die B\u00fcrger der Ukraine auf das &#8220;visafreie Wunder&#8221; warten, l\u00e4sst sich die europ\u00e4ische Gesch\u00e4ftswelt von rationalen Motiven leiten. Allein in der vergangenen Woche <a href=\"http:\/\/delo.ua\/business\/v-zhitomire-rasskazali-o-planah-krupnogo-investora-315681\/\">haben mehrere Investoren angek\u00fcndigt<\/a>, bestehende Projekte auszuweiten oder neue zu starten, unter anderem <a href=\"https:\/\/www.rbc.ua\/styler\/zhizn\/ukraine-budut-proizvodit-komplektuyushchie-1461158418.html\">im Bereich der Automobilindustrie<\/a>.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Nachfolgend eine Auswahl an englischen Interviews, Analysen und Videos zur Situation in der Ukraine<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>Reportage<\/strong><\/p>\n<p>Die EU-Kommission unterst\u00fctzt die Visaliberalisierung zwischen der EU und der Ukraine. <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/politics\/european-commission-proposes-visa-free-travel-for-ukraine-634672.html\">Reportage von Ukraine Today.<\/a><\/p>\n<p>Der vor kurzem ernannte Finanzminister der Ukraine, Oleksandr Danyljuk, hat zugegeben, dass er Offshore-Unternehmen hatte. <a href=\"http:\/\/www.kyivpost.com\/article\/content\/ukraine-politics\/new-finance-minister-fails-to-declare-links-to-offshore-firms-412488.html\">Reportage von KyivPost<\/a>.<\/p>\n<p>Nadija Sawtschenko hat ihren trockenen Hungerstreik beendet. <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/politics\/savchenko-stops-full-hunger-strike-poroshenko-634082.html\">Reportage von Ukraine Today<\/a>.<\/p>\n<p>Eine ukrainische gesellschaftliche Organisation unterst\u00fctz die Eltern von LGBT-Kindern. <a href=\"http:\/\/www.kyivpost.com\/article\/content\/ukraine-politics\/ukrainian-ngo-helps-parents-accept-their-lgbt-children-412635.html\">Reportage von KyivPost<\/a>.<\/p>\n<p>Unschuldige Opfer des Krieges: die lokalen Beh\u00f6rden haben die Anzahl der Kinder genannt, die in der ATO-Zone get\u00f6tet oder verletzt wurden. <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/society\/innocent-victims-of-war-authorities-reveal-number-of-children-killed-in-donetsk-region-631932.html\">Reportage von Ukraine Today<\/a>.<\/p>\n<p>Tschernobyl: in einem ukrainischen Dorf in der Sperrzone kehrt langsam wieder Leben ein. <a href=\"http:\/\/www.kyivpost.com\/article\/content\/ukraine-politics\/choronobyl-zone-village-haunted-by-old-disaster-new-war-412426.html\">Reportage von KyivPost<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Interviews<\/strong><\/p>\n<p>Pr\u00e4sident Petro Poroschenko will die Staatsanwaltschaft kontrollieren, anstatt sie zu reformieren. <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/opinion\/the-final-act-hours-before-own-dismissal-prosecutor-general-fired-his-own-deputy-634595.html\">Interview von Ukraine Today<\/a> mit dem ehemaligen stellvertretenden Generalstaatsanwalt, Dawid Sakwarelidze.<\/p>\n<p>Die neue Regierung der Ukraine: hat sie gute Voraussetzungen? <a href=\"https:\/\/youtu.be\/U5RqdMugNXk?t=3m31s\">Inetrview von Hromadske International<\/a> mit Alina Poljakowa, Stellvertretende Leiterin des Euroasiatischen Zentrums beim Atlantic Council.<\/p>\n<p>Tschernobyl: 30 Jahre sp\u00e4ter. <a href=\"https:\/\/youtu.be\/U5RqdMugNXk?t=17m36s\">Interview von Hromadske Inetrnational<\/a> mit Rebecca Harms, Abgeordnete des EU-Parlaments.<\/p>\n<p>Wie reagiert der Kreml auf den Skandal mit den Panama-Papers? <a href=\"https:\/\/youtu.be\/U5RqdMugNXk?t=27m23s\">Interview von Hromadske International mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin<\/a> der amerikanischen Brookings Institution, Lilija Schewzowa.<\/p>\n<p><strong>Analyse<\/strong><\/p>\n<p>Die Visafreiheit f\u00fcr die Ukraine wird bald zur Realit\u00e4t. <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/politics\/visa-free-travel-for-ukraine-is-imminent-635474.html\">Analyse von Ukraien Today<\/a>.<\/p>\n<p>Die Ukraine verbesserte ihr Ranking der Pressefreiheit. <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/society\/ukraine-improves-its-rating-in-world-press-freedom-index-634508.html\">Analyse von Ukraine Today<\/a>.<\/p>\n<p>Die Struktur des ukrainischen Exports hat sich ver\u00e4ndert. <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/business\/ukraine-gains-a-new-main-trade-partner-633051.html\">Infografik von Ukraine Today<\/a>.<\/p>\n<p>Fast 10.000 russische Soldaten befinden sich auf ukrainischem Territorium, so Experten von Stratfor. <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/politics\/nearly-10-000-russian-regular-forces-stationed-in-donbas-stratfor-analyst-633345.html\">Artikel von Ukraine Today<\/a>.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Artikel von UCMC (auf Deutsch)<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Tschernobyl, 30 Jahre sp\u00e4ter: Radioaktiver Zugzwang? Dieses Jahr begeht die Welt den 30. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe, die weltweit die Vorstellung vom \u201csicheren Atom\u201d ver\u00e4ndert und kommenden Generationen eine Menge von Problemen hinterlassen hat. Wie ging die Bew\u00e4ltigung der Katastrophe vonstatten? Ist es gelungen, die Folgen der Katastrophe zu minimieren? Steht die Ukraine mit ihrer Trag\u00f6die allein da? Das Ukraine Crisis Media Center (UCMC) hat versucht, diesen schwierigen Fragen in einem Gespr\u00e4ch mit Jurij Kostenko nachzugehen, der pers\u00f6nlich an der Bew\u00e4ltigung des Tschernobyl-Problems beteiligt war. Der ehemalige ukrainische Minister f\u00fcr Umwelt und Reaktorsicherheit (1992-1998) und stellvertretende Vorsitzender des einstigen parlamentarischen Ausschusses zur Untersuchung der Ursachen der Tschernobyl-Katastrophe war an Gespr\u00e4chen zur Bew\u00e4ltigung der Katastrophe beteiligt. Er war es, der im Jahr 1995 ein Memorandum \u00fcber Verst\u00e4ndigung unterzeichnete, das zur kompletten Stilllegung des Kernkraftwerks Tschernobyl im Jahr 2000 f\u00fchrte (<a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/42385-francais-tchornobyl-30-ans-apres-des-problemes-anciens-sous-le-nouveau-sarcophage-les-lecons-de-tchornobyl-10-choses-qu-il-faut-savoir\">Mehr zum Thema<\/a>).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/otkrytka_chornobil_nem.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"lazyload alignnone size-full wp-image-42430\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 504 504'%2F%3E\" data-src=\"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/otkrytka_chornobil_nem.png\" alt=\"\u043e\u0442\u043a\u0440\u044b\u0442\u043a\u0430_\u0447\u043e\u0440\u043d\u043e\u0431\u0438\u043b\u044c_\u043d\u0435\u043c\" width=\"504\" height=\"504\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ein (un)m\u00f6glicher Austausch. Drei Unterschiede zwischen dem Gerichtsprozess gegen Sawtschenko und dem gegen die russischen Offiziere der GRU-Spezialkr\u00e4fte. Am 18. April endete der Prozess gegen die russischen Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen der GRU-Spezialkr\u00e4fte, Aleksandr Aleksandrow und Jewgenij Jerofejew. Beide wurden jeweils zu 14 Jahren Freiheitsentzug verurteilt. Vor einem Monat, am 22. M\u00e4rz 2016, hatte ein Gericht im s\u00fcdrussischen Donezk im Rostower Gebiet die Offizierin der ukrainischen Armee, Nadija Sawtschenko, zu 22 Jahren Gef\u00e4ngnis verurteilt. In letzter Zeit wird viel \u00fcber einen m\u00f6glichen Austausch von Sawtschenko gegen Aleksandrow und Jerofejew gesprochen. Die beiden Urteile machen alle Unterschiede zwischen der ukrainischen und der russischen Haltung im russisch-ukrainischen Krieg deutlich (<a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/42242-francais-l-echange-est-im-possible-3-differences-entre-le-proces-contre-nadia-savtchenko-et-celui-contre-les-officiers-russes\">Mehr zum Thema<\/a>).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Situation in der Zone der Anti-Terror-Operation Im Vergleich zur vergangenen Woche hat sich die Anzahl der Angriffe der prorussischen Milit\u00e4rverb\u00e4nde verringert. Die ukrainischen Streitkr\u00e4fte wurden 225 Mal beschossen. Infolge der Kampfhandlungen kamen sieben ukrainische Soldaten ums Leben und 30 weitere wurden verletzt. Die Situation in der Zone der Anti-Terror-Operation bleibt schwierig. Ende der Woche [&hellip;] <a class=\"g1-link g1-link-more\" href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/42432-deutsch-wochenubersicht-der-ukrainischen-pressenachrichten-vom-19-bis-25-april-2016\">Mehr<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":20,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[5902,5875],"tags":[],"section":[745],"form":[31948],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v17.4 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Wochen\u00fcbersicht der ukrainischen Pressenachrichten vom 19. bis 25. 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