{"id":56123,"date":"2016-06-27T21:03:47","date_gmt":"2016-06-27T21:03:47","guid":{"rendered":"http:\/\/uacrisis.org\/?p=44581"},"modified":"2016-08-01T16:10:05","modified_gmt":"2016-08-01T13:10:05","slug":"44581-deutsch-wochenubersicht-der-ukrainischen-pressenachrichten-vom-21-bis-27-juni-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/44581-deutsch-wochenubersicht-der-ukrainischen-pressenachrichten-vom-21-bis-27-juni-2016","title":{"rendered":"Wochen\u00fcbersicht der ukrainischen Pressenachrichten vom 21. bis 27. Juni 2016"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Die Situation in der Zone der Anti-Terror-Operation<\/strong><\/span><\/p>\n<p>In der vergangenen Woche blieb die Situation in der ATO-Zone angespannt. Der ATO-Generalstab vermerkte <a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/ua\/ato\/chronology\">317 Mal<\/a> Beschuss seitens der besetzen Gebiete von Luhansk und Donezk. Durch die Kampfhandlungen starben in der Ostukraine 4 ukrainische Milit\u00e4rangeh\u00f6rige und 30 wurden verletzt.<\/p>\n<p>Der Beschuss von ukrainischen Stellungen bei Donezk und in Richtung Mariupol hielt an. Laut Angaben des Stabs kamen dabei verschiedene Waffengattungen bei Marijinka, Nowotroizke, Hranite, Starohnatiwka, Taramtschuk, Wodjane, Talakiwka, Tschermalyk, Nowoseliwka Druha, Awdijiwka, Sajzewe, Nowgorodske, der Grube \u201eButowka\u201c, Opytne, Popasna, Nowoaleksandriwka und Nowoswaniwka zum Einsatz (<a href=\"http:\/\/www.unian.info\/war\/1388170-russian-proxies-attack-ukraine-36-times-in-last-day.html\">Bericht \u00fcber die Situation in der ATO-Zone vom 26.06.2016 auf Englisch<\/a>). Die Okkupationskr\u00e4fte setzten weiterhin schwere Waffen ein, wie 82-Milimeter Granatwerfer und 122-Milimeter Artillerie (<a href=\"http:\/\/www.unian.info\/war\/1386867-escalation-in-donbas-militants-shell-ukraine-troops-61-times-in-last-day.html\">Meldung auf Englisch<\/a>).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/content\/news\/27818143.html\">Der erste stellvertretende Vorsitzende der Sonderbeobachtermission<\/a> der Organisation f\u00fcr Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (SMM-OSZE) in der Ukraine, Alexander Hug, berichtete \u00fcber einen R\u00fcckgang des Beschusses im Donbass in der vergangenen Woche. \u201eNach vier Wochen st\u00e4ndiger Verst\u00f6\u00dfe gegen die Waffenruhe stellten unsere Beobachter in dieser Woche einen R\u00fcckgang (um 35 Prozent) aller Verst\u00f6\u00dfe fest\u201c, sagte er. Hug erg\u00e4nzte, dass dieser R\u00fcckgang besonders in den \u201ehei\u00dfen Punkten\u201c im Bereich des Donezker Flughafens merklich war, sowie in Jasinowata, Awdijiwka und Debalzewe.<\/p>\n<p><strong>Politische Verhandlungen<\/strong>. Die Situation in einzelnen Bezirken in den Gebieten von Donezk und Luhansk verbessert sich nicht, weshalb die Verhandlungsparteien im Normandie- und Minsk-Format bewerten sollen, was und was nicht erreicht wurde. Dar\u00fcber sprach die deutsche Politikerin Rebecca Harms und Vorsitzende der Gr\u00fcnenfraktion im Europaparlament in einem Interview von \u201eRadio Swoboda\u201c. \u201eIm Donbass gibt es weiterhin enorme K\u00e4mpfe mit schwerer Technik. Wir waren oftmals Zeugen einer Eskalation, besonders im Mai. Dies ist sehr besorgniserregend. Die westlichen Partner im Minsk-Prozess sollen Russland und nat\u00fcrlich auch die Ukraine an den Verhandlungstisch zur\u00fcckbringen. Die Berichte der OSZE-Beobachtermission zeigen, dass die Verst\u00f6\u00dfe haupts\u00e4chlich durch S\u00f6ldner auf Seiten der Separatisten stattfinden. Dies sollte eine der Fragen sein, die wir mit Moskau besprechen m\u00fcssen\u201c, <a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/content\/news\/27812847.html\">sagte Rebecca Harms<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Wahlen im Donbass.<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.pravda.com.ua\/rus\/news\/2016\/06\/22\/7112506\/\">Die ukrainischen Beh\u00f6rden m\u00fcssten bis zum 14. Juli 2016 ein mit der &#8220;Donezker Volksrepublik&#8221; abgestimmtes Gesetz \u00fcber Lokalwahlen im Donbass annehmen<\/a>. Andernfalls werde der Zeitpunkt der Wahlen einseitig festgelegt, erkl\u00e4rte einer der F\u00fchrer der sogenannten &#8220;Donezker Volksrepublik&#8221;, Oleksandr Sachartschenko. &#8220;Dieses Gesetz muss unbedingt mit den Vertretern des Donbass abgestimmt werden. Wenn ein solches Gesetz nicht angenommen wird, werden wir selbst\u00e4ndig \u00fcber die Lokalwahlen entscheiden&#8221;, sagte er.<\/p>\n<p><strong>Neue Geisel.<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/content\/news\/27811369.html\">Die Vertreter der illegalen bewaffneten Gruppierung &#8220;Luhansker Volksrepublik<\/a>&#8221; haben erkl\u00e4rt, die ukrainische Journalistin Olha Bohdanowa aus der Stadt Iwano-Frankiwsk, die Korrespondentin von &#8220;Holos-Info&#8221; festgenommen zu haben. &#8220;Sie hat im Auftrag ukrainischer Geheimdienste politische und milit\u00e4rische Informationen auf dem Gebiet der Luhansker Volksrepublik gesammelt und weitergegeben. Dabei hat sie den pers\u00f6nlichen Kontakt zu einem Milit\u00e4rvertreter der Republik ausgenutzt&#8221;, hei\u00dft es seitens der sogenannten &#8220;Luhansker Volksrepublik&#8221;. Der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) erkl\u00e4rte, die Journalistin arbeite nicht mit ihm zusammen. Der <a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/content\/news\/27813438.html\">Vorwurf der Spionage zugunsten des SBU sei erfunden<\/a>.<\/p>\n<p><strong>SBU.<\/strong> Der russische Offizier des gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination des Waffenstillstands, Wladimir Tscheban, ist <a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/content\/news\/27821689.html\">aus der Ukraine ausgewiesen worden<\/a>. Er darf f\u00fcnf Jahre lang nicht in die Ukraine einreisen. Der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) teilte mit, sein Verhalten stehe den Interessen der nationalen Sicherheit und den Minsker Vereinbarungen entgegen. <a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/content\/news\/27813719.html\">Nach Angaben des SBU<\/a> hatte Tscheban dem stellvertretenden Stabschef des ersten Armeekorps der sogenannten &#8220;Donezker Volksrepublik&#8221; mit dem Spitznamen &#8220;Jakub&#8221; die monatlichen Zeitpl\u00e4ne und Flugrouten von Drohnen der OSZE-Sonderbeobachtermission \u00fcbermittelt. Basierend auf diesen Informationen h\u00e4tten die Soldaten der hybriden Invasionskr\u00e4fte ihre Stellungen sowie Standorte schwerer Waffen und Milit\u00e4rtechnik vor den internationalen Beobachtern verbergen k\u00f6nnen. <a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/content\/news\/27814296.html\">Die russischen Vertreter im gemeinsamen Zentrum <\/a>zur Kontrolle und Koordination des Waffenstillstands werfen der Ukraine vor, die Arbeit des Zentrums zum Scheitern bringen zu wollen.<\/p>\n<p>Eine Patrouille der Sonderbeobachtungsmission (SMM) der OSZE geriet am 22. Juni im Donbass unter M\u00f6rserbeschuss, als sie Wodiane besuchte, das 94 Kilometer s\u00fcdlich von Donezk im von der Ukraine kontrollierten Gebiet liegt. Die Beobachter verst\u00e4ndigten sofort ihre Kollegen in Kominternowe, das 23 Kilometer nord\u00f6stlich von Mariupol liegt und von der sogenannten \u201eDonezker Volksrepublik\u201c kontrolliert wird. Diese Kollegen wurden von Armeeangeh\u00f6rigen der Russischen F\u00f6deration begleitet, die zum Gemeinsamen Kontroll- und Koordinationszentrum geh\u00f6ren und dort versuchen, dass die Waffenruhe eingehalten wird (<a href=\"http:\/\/www.unian.info\/war\/1383909-osce-smm-caught-in-mortar-shelling-in-govt-controlled-vodiane.html\">Nachricht auf Englisch<\/a>).<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Milit\u00e4r\u00fcbungen<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Heute beginnen auf dem Truppen\u00fcbungsplatz Jaworiw im Gebiet Lwiw die gro\u00dfangelegten ukrainisch-amerikanischen Milit\u00e4r\u00fcbungen <a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/content\/news\/27822401.html\">Rapid Trident-2016<\/a>. Nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministeriums werden an den \u00dcbungen mehr als 1800 Soldaten aus 14 L\u00e4ndern teilnehmen. Vor allem Milit\u00e4rs aus NATO-Staaten werden ihren ukrainischen Kollegen Erfahrungen vermitteln. Bei den Man\u00f6vern werden gepanzerte Fahrzeuge und Milit\u00e4rflugzeuge eingesetzt.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Menschenrechte: Ukrainische politische H\u00e4ftlinge in Russland<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Der <a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/content\/news\/27819201.html\">ukrainische Staatsb\u00fcrger Oleksandr Koltschenko<\/a>, der in einem Gef\u00e4ngnis der russischen Stadt Tscheljabinsk festgehalten wird, wird gezwungen, die russische Staatsb\u00fcrgerschaft anzunehmen. Das teilten Mitglieder der gesellschaftlichen Beobachterkommission mit. Der ukrainische Konsul wird nicht zu Koltschenko gelassen, mit der Begr\u00fcndung, der Gefangene sei inzwischen russischer Staatsb\u00fcrger. Doch Koltschenko besitzt nur einen ukrainischen Pass.<\/p>\n<p>Im Laufe der Woche werden in der russischen Stadt Rostow am Don <a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/content\/news\/27822495.html\">vier Gerichtsverhandlungen<\/a> im Rahmen der laufenden Prozesse gegen Muslime auf der Krim stattfinden. Ihnen wird vorgeworfen, Verbindungen zur Organisation &#8220;Hizb ut-Tahrir&#8221; zu unterhalten. Das erkl\u00e4rte der Anwalt Emil Kurbedinow. Vertreter von &#8220;Hizb ut-Tahrir&#8221; haben wiederholt erkl\u00e4rt, Ziel der internationalen islamischen politischen Organisation sei, alle muslimischen L\u00e4nder in einem islamischen Kalifat zu vereinigen. Doch sie lehnen dabei Terror-Methoden ab. Sie beklagen, in Russland ungerechtfertigt verfolgt zu werden.<\/p>\n<p>Das <a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/content\/news\/27816316.html\">ukrainische Au\u00dfenamt<\/a> hat gegen\u00fcber Russland Protest ge\u00e4u\u00dfert, da ukrainischen konsularischen Vertretern verwehrt wird, in Russland gefangene ukrainische Staatsb\u00fcrger, die von der Krim deportiert wurden, zu besuchen. Es handelt sich dabei um Ruslan Sejtulajew, Nuri Primow, Rustem Waitow und Ferat Sajfullajew, die, wie es in der Erkl\u00e4rung hei\u00dft, illegal auf der besetzten Krim festgenommen und zur Haft nach Russland gebracht worden seien. &#8220;Wir bewerten die vors\u00e4tzliche Behinderung, konsularischen Kontakt des ukrainischen Staates mit seinen B\u00fcrgern herzustellen, nicht nur als grobe Verletzung deren Rechte, sondern auch als Versuch Russlands, vor der Au\u00dfenwelt zu verbergen, dass die gegen die M\u00e4nner eingeleiteten Strafverfahren erfunden sind&#8221;, so das Au\u00dfenministerium.<\/p>\n<p>Der Journalist und freie Mitarbeiter von Radio Liberty, Mykola Semen, den der russische FSB des Extremismus beschuldigt, wird mittels strafrechtlicher Verfolgung auf der von Russland besetzten Krim unter Druck gesetzt, <a href=\"http:\/\/ru.krymr.com\/content\/news\/27813728.html\">erkl\u00e4rte sein Anwalt Oleksandr Popkow<\/a>. Er teilte ferner mit, die russischen Beh\u00f6rden w\u00fcrden gegen Aktivisten auf der Krim, denen Extremismus vorgeworfen werde, h\u00e4ufig Bew\u00e4hrungstrafen und Bu\u00dfgelder verh\u00e4ngen. Auch werde ihnen oft verboten, nach Russland zu reisen. Mykola Semen befindet sich unter Hausarrest.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Wirtschaft<\/strong><\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/news.finance.ua\/ru\/news\/-\/378510\/ukraina-vosstanavlivaet-svoyu-investitsionnuyu-privlekatelnost-issledovanie\">2015 wurden in ukrainische Unternehmen 132 Mio. US-Dollar investiert<\/a>. Dar\u00fcber berichtete die Ukrainian Venture Capital Association (UVCA). Dabei handelte es sich haupts\u00e4chlich um Privat- und Venture-Investitionen in IT-Unternehmen. Laut den Untersuchungsergebnissen wurden 2015 insgesamt 66 Gesch\u00e4fte abgeschlossen, aber die Gesamtinvestitionssumme war um 257 Prozent h\u00f6her als 2014. Demnach ziehen ukrainische IT-Unternehmen immer mehr ausl\u00e4ndische Investoren an, die ihr Interesse nicht verlieren. Zirka die H\u00e4lfte der Gesch\u00e4fte (48 Prozent) wurde unter Beteiligung internationaler Fonds abgeschossen. Dies zeugt davon, dass weltweites Interesse an der Ukraine besteht und ukrainische Projekte auf dem Weltmarkt anerkannt sind.<\/p>\n<p>Die Gesamtausgaben f\u00fcr Lebensmittel und alkoholische Getr\u00e4nke, sowie f\u00fcr Wohnraum, Wasser, Strom, Gas und andere Treibstoffarten bildeten im ersten Quartal 2016 57,9 Prozent der Gesamtsumme an den Konsumausgaben von ukrainischen Haushalten, hei\u00dft es auf der Website <a href=\"http:\/\/news.finance.ua\/ru\/news\/-\/378609\/ukraintsy-tratyat-na-edu-i-komuslugi-pochti-60-dohodov-tablitsa\">des Staatlichen Statistikamts der Ukraine<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/news.finance.ua\/ru\/news\/-\/378757\/v-ukraine-postroyat-34-solnechnyh-elektrostantsii\">In der Ukraine werden von in- und ausl\u00e4ndischen Investoren 34 Sonnenkraftwerke gebaut.<\/a> Dar\u00fcber berichtete Ostap Semerak vom ukrainischen Umweltministerium. 2015 wurden drei neue Gro\u00dfkraftwerke in Betrieb genommen. Nach seinen Angaben soll die Ukraine laut den Verpflichtungen gegen\u00fcber der EU bereits bis 2020 den Anteil erneuerbarer Energiequellen an der inl\u00e4ndischen Energiebilanz auf 11 Prozent erh\u00f6hen.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Reformen<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Makro\u00f6konomische Stabilisierung. <a href=\"http:\/\/bank.gov.ua\/control\/uk\/publish\/article?art_id=32850656&#038;cat_id=55838\">Die Ukrainische Nationalbank (NBU)<\/a> senkte den Leitzins zum zweiten Mal 2016. Seit dem 24. Juni betr\u00e4gt dieser Wert 16,5 Prozent. Diese Entscheidung war von der NBU dadurch motiviert, weil die Inflationserwartungen und die stabile Situation auf dem Devisenmarkt ermutigend sind. Die offizielle Inflation betrug laut Ergebnissen vom Mai 7,5 Prozent; die Eing\u00e4nge aus Devisenerl\u00f6sen nahmen zu. Die NBU zeigt sich vorsichtig optimistisch und meint, dass die Verbraucherinflation bis Ende 2016 bei zirka 12 Prozent (+\/- 3 Prozentpunkte) liegen kann, und bis Ende 2017 bei zirka 8 Prozent (+\/- 2 Prozentpunkte).<\/p>\n<p>Reform der \u00d6ffentlichen Beschaffung. Vom Ein- zum Verkauf: das elektronische System f\u00fcr \u00f6ffentliche Beschaffungen \u201eProZorro\u201c erweiterte seinen Anwendungsbereich. In diesem Fall ist die Rede \u00fcber die Nutzung des Systems beim Verkauf des Eigentums von Banken, die abgewickelt werden. Das Thema ist sehr aktuell, da das Bankensystem derzeit bereinigt wird, weshalb sich mehrere Bankinstitute im Liquidationsprozess befinden. Deshalb besteht die Frage zum Verkauf deren Eigentums, wobei es sich um \u00fcber 440 Mrd. Hryvna handelt. Auf der anderen Seite wird diese Verkaufsprozedur wegen der Intransparenz kritisiert. <a href=\"http:\/\/www.bank.gov.ua\/control\/uk\/publish\/article?art_id=32887846&#038;cat_id=55838\">Deshalb soll \u201eProZorro\u201c zum Einsatz kommen,<\/a> das sich bereits bei den Staatlichen Beschaffungen bew\u00e4hrt hat, um die Probleme im Bankensystem zu l\u00f6sen. Technisch werden dezentrale Auktionen organisiert. Diese nutzen die Plattform \u201eProZorro\u201c, wobei dann die H\u00f6chstpreise genutzt werden. Das System ist zu 95 Prozent getestet und damit fast einsatzbereit<a href=\"http:\/\/economics.lb.ua\/business\/2016\/06\/24\/338610_sozdateli_prozorro_razrabotayut.html\">. Die ersten Ergebnisse<\/a> sollen sich bis zum Jahresende zeigen.<\/p>\n<p>Rechtsschutzreform. <a href=\"http:\/\/www.unian.info\/society\/1381659-dekanoidze-explains-why-police-corruption-still-alive.html\">Die Vorsitzende der Nationalen Polizei, Khatia Dekanoidze<\/a>, best\u00e4tigte, dass es bisher nicht gelang, alle Korruptionskomponenten bei der Polizei zu beseitigen. Dies erkl\u00e4rt sie mit dem Motivationsniveau, sowie der Technik bei der Polizei (nicht alle verf\u00fcgen \u00fcber Uniformen und Fahrzeuge) und insgesamt mit dem Rechtsschutzsystem (derzeit wird faktisch nur die Polizei reformiert). Sie sagte auch, dass das Vertrauen in die Nationale Polizei bei 48 Prozent liegt (der vorhergehenden Miliz trauten fr\u00fcher 5-6 Prozent).<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Nachfolgend eine Auswahl an englischsprachigen Interviews, Analysen und Videos zur Situation in der Ukraine<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>Video<\/strong><\/p>\n<p>&#8220;Pawlenskyj-Sawtschenko: Dialoge&#8221; &#8211; Ein Projekt mit den beiden bekanntesten ehemaligen politischen H\u00e4ftlingen in Russland. <a href=\"http:\/\/en.hromadske.ua\/articles\/show\/Petr_Pavlensky_Nadiya_Savchenko_DIALOGUES\">Video von Hromadske-International<\/a><\/p>\n<p><strong>Reportage<\/strong><\/p>\n<p>Wie der Brexit die Visafreiheit zwischen der EU und der Ukraine beeinflussen wird. <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/politics\/ukraine-cautious-over-possible-visa-liberalisation-delay-after-brexit-678298.html\">Reportage von Ukraine Today<\/a><\/p>\n<p>Die EU verl\u00e4ngert die Sanktionen gegen Russland um weitere sechs Monate. <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/politics\/eu-extends-sanctions-against-russia-for-another-six-months-676358.html\">Reportage von Ukraine Today<\/a><\/p>\n<p>Aktivisten haben Beweise f\u00fcr eine russische Pr\u00e4senz im Donbass ver\u00f6ffentlicht (Fotos und Videos). <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/politics\/activists-publish-striking-evidence-of-russian-invasion-in-donbas-photos-video-675087.html\">Reportage von Ukraine Today<\/a><\/p>\n<p>Der Konflikt zwischen dem Zoll in Odessa und der Staatlichen Finanzverwaltung ist festgefahren. <a href=\"http:\/\/www.kyivpost.com\/article\/content\/ukraine-politics\/marushevska-nasirov-clash-in-bitter-standoff-over-customs-reforms-417079.html\">Reportage von KyivPost<\/a><\/p>\n<p>Bellingcat ver\u00f6ffentlicht neue Fotos des russischen &#8220;Buk&#8221; am Tag des Abschusses der MH17. <a href=\"http:\/\/www.unian.info\/war\/1383755-bellingcat-publishes-new-photos-of-russian-buk-on-day-of-mh17-downing.html\">Reportage von UNIAN<\/a><\/p>\n<p><strong>Interviews<\/strong><\/p>\n<p>&#8220;Die Sanktionen gegen Russland sind ein Mittel, kein Ziel&#8221; &#8211; <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/opinion\/french-abassador-sanctions-against-russia-are-a-tool-not-an-aim-675879.html\">Interview von Ukraine Today mit der franz\u00f6sischen Botschafterin in der Ukraine, Isabelle Dumont <\/a><\/p>\n<p><strong>Analyse<\/strong><\/p>\n<p>Wie sich der Brexit auf die Ukraine auswirken wird: Vier Dinge, die man wissen sollte. <a href=\"http:\/\/en.hromadske.ua\/articles\/show\/Four_Things_You_Need_Know_About_Brexits_Impact_Ukraine\">Analyse von Hromadske International<\/a><\/p>\n<p>Im Jahr 2015 ist in ukrainische Start-ups die Rekordsumme von 132 Millionen US-Dollar an Investitionen geflossen. <a href=\"http:\/\/www.kyivpost.com\/article\/content\/technology\/report-ukrainian-startups-attract-132-million-in-2015-416837.html\">Analyse von KyivPost<\/a><\/p>\n<p>Warum Investoren an das Potenzial der Ukraine glauben. <a href=\"http:\/\/www.kyivpost.com\/article\/content\/business-wire\/why-investors-believe-in-ukraines-potential-417122.html\">Analyse von KyivPost<\/a><\/p>\n<p>Wie das orthodoxe Konzil in Griechenland die Welt ver\u00e4ndern kann. <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/society\/thousand-years-down-the-line-how-the-orthodox-council-happening-now-in-greece-can-change-the-world-675819.html\">Analyse von Ukraine Today<\/a><\/p>\n<p>Ohne Chance. Wie der russische Geheimdienst FSB Menschen in Gefangenschaft bricht<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Situation in der Zone der Anti-Terror-Operation In der vergangenen Woche blieb die Situation in der ATO-Zone angespannt. Der ATO-Generalstab vermerkte 317 Mal Beschuss seitens der besetzen Gebiete von Luhansk und Donezk. Durch die Kampfhandlungen starben in der Ostukraine 4 ukrainische Milit\u00e4rangeh\u00f6rige und 30 wurden verletzt. 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