{"id":60444,"date":"2016-09-19T23:23:09","date_gmt":"2016-09-19T23:23:09","guid":{"rendered":"http:\/\/uacrisis.org\/?p=47233"},"modified":"2016-09-26T17:13:09","modified_gmt":"2016-09-26T14:13:09","slug":"47233-weekly-digest-13-19-september-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/47233-weekly-digest-13-19-september-2016","title":{"rendered":"Wochen\u00fcbersicht der ukrainischen Pressenachrichten vom 13. bis 19. September 2016"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Die Situation im Gebiet der Kampfhandlungen in der Ostukraine<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Die Situation im Gebiet der Kampfhandlungen hat sich zum Ende der vergangenen Woche entspannt. Die ukrainische Seite f\u00fchrt die Deeskalation auf den Besuch der Au\u00dfenminister Frank-Walter Steinmeier und Jean-Marc Ayrault in der Ostukraine zur\u00fcck. Von Montag bis Mittwoch setzten die prorussischen Milit\u00e4rverb\u00e4nde schwere Waffen (Granatwerfer mit einem Kaliber von 82 Millimetern, schwere Waffen mit einem Kaliber von 122 und 152 Millimetern) ein. Vor Beginn der j\u00fcngsten Waffenruhe, auf der Steinmeier und Ayrault bestanden, wurden die ukrainischen Checkpoints mit verschiedenen Waffengattungen intensiv beschossen. Allein bei Awdijiwka dauerte der Beschuss sieben Stunden.<\/p>\n<p>In der vergangenen Woche wurden die ukrainischen Checkpoints 244 Mal beschossen. Infolge der Kampfhandlungen wurden f\u00fcnf ukrainische Soldaten get\u00f6tet und 29 weitere verletzt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/a\/news\/27999467.html\">Die Anf\u00fchrer der sogenannten<\/a> \u201cDonezker und Luhansker Volksrepublik\u201d hatten erkl\u00e4rt, sie w\u00fcrden am 15. September um Mitternacht das Feuer im Donbass einstellen. Ende vergangener Woche betonte der Anf\u00fchrer der sogenannten \u201cDonezker Volksrepublik\u201c, Oleksandr Sachartschenko, dass die Rebellen die Kampfhandlungen wieder aufnehmen k\u00f6nnten, sollte die ukrainische Seite gegen die Waffenruhe versto\u00dfen.<\/p>\n<p>Trotz der Vereinbarungen wurde die Waffenruhe am 15. September nicht vollst\u00e4ndig umgesetzt. Die Rebellen beschossen weiterhin wichtige Checkpoints und setzten dabei leichte Waffen ein.<\/p>\n<p>Am 18. September wurden die ukrainischen Streitkr\u00e4fte im Frontabschnitt Luhansk (bei Nowooleksandriwka und Nowozwaniwka), im Frontabschnitt Mariupol (bei Marijinka, Pawlopil, Starohnatiwka) und im Frontabschnitt Donezk (bei Werchnjotorezke, Industriegebiet von Awdijiwka) mit Granatwerfern, M\u00f6rsern und Sch\u00fctzenwaffen beschossen. Das teilte <a href=\"http:\/\/www.unian.ua\/war\/1527649-doba-v-ato-18-vorojih-obstriliv-naygaryachishe-v-avdijivskiy-promzoni.html\">die Pressestelle des Stabs d<\/a>er Anti-Terror-Operation mit.<\/p>\n<p><strong>An die Kontaktlinie wurden wieder schwere Waffen verlegt.<\/strong> Die ukrainische Milit\u00e4raufkl\u00e4rung hat eine Zunahme von Verst\u00f6\u00dfen gegen die Minsker Vereinbarungen was den Abzug schwerer Waffen betrifft festgestellt. Das sind 49 Panzer und 56 Artilleriesysteme. Au\u00dferdem wurden 16 GRAD-Raketensysteme (mit einem Kaliber von 122 Millimetern) bei Altschewsk, Horliwka, Makijiwka, Rosdolne, Staromychailiwka und Oktjabr beobachtet. Das teilte der Sprecher der Milit\u00e4raufkl\u00e4rung Wadym Skibizky mit. Es wurden weitere Lieferungen von Waffen und Munition aus Russland in die Ostukraine festgestellt. In der vergangenen Woche wurden 2500 Tonnen Brennstoff, 400 Tonnen Munition, 15 Panzer, 25 Panzerfahrzeuge, vier Artilleriesysteme und f\u00fcnf GRAD-Raketensysteme geliefert.<\/p>\n<p><strong>Freilassung ukrainischer Gefangener.<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.unian.ua\/war\/1526803-zvilnennya-dvoh-ukrajintsiv-z-polonu-boyovikiv-geraschenko-rozpovila-podrobitsi.html\">Am 17. September<\/a> wurden die beiden Ukrainer Wolodymyr Schemtschugow und Yurij Suprun aus der Gefangenschaft der sogenannten \u201cVolksrepubliken\u201c freigelassen. Wolodymyr Schemtschugow geriet als Zivilist in eine Sprengfalle. Dabei wurde er schwer verletzt. Er verlor beide H\u00e4nde und kann au\u00dferdem nicht mehr gut sehen. In einem solchen Zustand wurde er von den Rebellen festgenommen. Anstatt ihn zu behandeln, wurde er in Haft genommen und vor Gericht gestellt. Ihm drohten 30 Jahre Haft. Auch wurde der UN-Vertreter Yurij Suprun freigelassen. Er wurde wegen \u201cSpionage\u201c im Fr\u00fchjahr 2016 inhaftiert. Trotz diplomatischer Immunit\u00e4t wurde auch er angeklagt. Die Rebellen drohten ihm mit Erschie\u00dfung. In der Nacht vom 17. auf den 18. September wurde er in der sogenannten \u201cDonezker Volksrepublik\u201d zu 18 Jahren Haft verurteilt und gleich darauf \u201camnestiert\u201c.<\/p>\n<p><strong>Weiterer Gefangenenaustausch<\/strong>. <a href=\"http:\/\/www.unian.ua\/war\/1526763-u-lnr-dnr-gotovi-obminyati-polonenih-u-formati-vsih-na-vsih.html\">Vertreter<\/a> der selbsternannten \u201cRepubliken\u201c haben die Bereitschaft erkl\u00e4rt, die Gefangenen im Format \u201calle gegen alle\u201c auszutauschen. Dies teilte \u201cdie Leiterin der Arbeitsgruppe zum Austausch von Kriegsgefangenen\u201d der \u201cLuhansker Volksrepubklik\u201d, Olga Kobzewa, und die \u201cOmbudsfrau\u201d der \u201cDonezker Volksrepublik\u201d, Daryna Morosowa, mit.<\/p>\n<p>Die Vertreterin der Ukraine in der humanit\u00e4ren Untergruppe bei der Trilateralen Kontaktgruppe, <a href=\"http:\/\/interfax.com.ua\/news\/general\/370816.html\">Iryna Heraschtschenko<\/a>, betonte, dass die Freilassung der Gefangenen eine der Kernfragen der Trilateralen Gruppe im Normandie-Format sein soll. Die n\u00e4chste Sitzung der Trilateralen Kontaktgruppe wird am 21. September in Minsk stattfinden.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Wahlen auf der besetzten Krim: Wie die Wahlen zur russischen Staatsduma verliefen<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Auf der von Russland annektierten Krim sind am 18. September Wahlen zur Staatsduma der Russischen F\u00f6deration abgehalten worden. Der Kreml erkl\u00e4rte, Russland werde auf eine m\u00f6gliche Ablehnung der Anerkennung des Wahlergebnisses seitens Parlamente anderer L\u00e4nder nicht reagieren.<\/p>\n<p>Die Wahlbeteiligung auf der von Russland annektierten Krim und in der Stadt Sewastopol lag mit dem Stand von Sonntag 18.00 Uhr bei 42 Prozent (634.533 W\u00e4hler). Das teilte der dem Kreml untergeordnete Leiter der Wahlkommission auf der Krim, <a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/a\/news\/27998718.html\">Michail Malyschew<\/a>, mit. Das Au\u00dfenministerium der Ukraine hat die Wahlen verurteilt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/a\/news\/27998811.html\">W\u00e4hrend der Wahlen auf der Krim<\/a> wurde der Aktivist Alexej Schestakowytsch festgenommen. Die Polizei wirft ihm vor, einen Boykott der illegalen Wahlen auf der Krim unterst\u00fctzt zu haben. Ihm soll ferner wegen Ver\u00f6ffentlichungen aus dem Jahr 2010 &#8220;Extremismus&#8221; zur Last gelegt werden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.khpg.org\/en\/index.php?id=1474246406\">Die meisten Krimtataren<\/a> haben die Wahlen offenbar boykottiert, die Russland auf der besetzten Krim illegal abgehalten hat. Wie viele andere Ukrainer ebenfalls die Teilnahme an ihnen abgelehnt haben, ist noch unklar. Fr\u00fchere Erfahrungen seit der russischen Invasion auf der Krim zeigen, dass der Boykott zu einer Versch\u00e4rfung der Repressionen auf der Halbinsel f\u00fchren kann. Alle f\u00fchrenden Krimtataren, einschlie\u00dflich des gewaltsam verbannten Leiters des Medschlis der Krimtataren, Refat Tschubarow, hatten alle Krimtataren aufgerufen, die Wahlen zu boykottieren (<a href=\"http:\/\/www.khpg.org\/en\/index.php?id=1474246406\">Menschenrechtsgruppe Charkiw<\/a>).<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>&#8220;Verbieten oder zulassen?&#8221; &#8211; Blockade der Duma-Wahlen in russischen diplomatischen Vertretungen in der Ukraine<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Am 18. September haben in der <a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/a\/news\/27998106.html\">Botschaft der Russischen F\u00f6deration<\/a> in Kiew sowie in den russischen Generalkonsulaten in Odessa, Charkiw und Lwiw Wahlen zur russischen Staatsduma stattgefunden. Die diplomatischen Vertretungen wurden von ukrainischen Sicherheitskr\u00e4ften gesch\u00fctzt. \u00dcber 350 russische Staatsb\u00fcrger konnten so bei den Wahlen zur Staatsduma in den russischen diplomatischen Vertretungen in der Ukraine ihre Stimme abgeben. Das teilte die russische Botschaft in Kiew mit, berichtet die russische Nachrichtenagentur <a href=\"http:\/\/tass.ru\/elections2016\/article\/3631743\/\">TASS<\/a>. &#8220;Nach vorl\u00e4ufigen Angaben haben in Kiew 155 Menschen gew\u00e4hlt, in Lwiw 38, in Odessa 120 und 56 in Charkiw&#8221;, so die Botschaft.<\/p>\n<p>Anfang dieses Monats hatte der ukrainische Pr\u00e4sident Petro Poroschenko Au\u00dfenminister Pawlo Klimkin beauftragt, die russische F\u00fchrung dar\u00fcber zu informieren, dass es nicht m\u00f6glich sei, Wahlen zur Staatsduma auf ukrainischem Territorium abzuhalten. Der Minister betonte, man werde die Wahlen blockieren, sagte aber nicht wie. Begr\u00fcndet wurde dies damit, dass aus Sicht der Ukraine diese Wahlen nicht legitim sind, weil sie auch auf der von Russland annektierten Krim abgehalten w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Moskau hingegen erkl\u00e4rte, dass Wahllokale in russischen diplomatischen Vertretungen in der Ukraine eingerichtet w\u00fcrden.<\/p>\n<p>In <a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/a\/news\/27998143.html\">Kiew haben Aktivisten<\/a> am Tag der Wahlen versucht, den Zugang zur russischen Botschaft zu blockieren. Dar\u00fcber hinaus versuchten die Demonstranten, den Zaun um das Geb\u00e4ude niederzurei\u00dfen. Dabei kam es zu Zusammenst\u00f6\u00dfen. Die Polizei nahm drei <a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/a\/27998453.html\">Demonstranten<\/a> fest (<a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/a\/27998383.html\">Fotos<\/a>). Auch in <a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/a\/news\/27998474.html\">Odessa<\/a> kam es zu Protesten und Zusammenst\u00f6\u00dfen vor dem russischen Generalkonsulat. Zwei Aktivisten wurden festgenommen. In <a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/a\/27998425.html\">Charkiw<\/a> hingegen verlief der Urnengang im russischen Generalkonsulat friedlich. Rund um das Geb\u00e4ude war f\u00fcr einen verst\u00e4rkten Polizeischutz gesorgt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/a\/27999538.html\">Bohdan Jaremenko<\/a>, Experte f\u00fcr internationale Angelegenheiten und Vorsitzender der Stiftung &#8220;Maidan f\u00fcr ausw\u00e4rtige Angelegenheiten&#8221; meint, zu den Protesten sei es gekommen, weil die ukrainische Staatsmacht inkonsequent gewesen sei. Einerseits h\u00e4tten die Beh\u00f6rden die Abhaltung von Wahlen in der Ukraine verboten, aber auf der anderen Seite deren Durchf\u00fchrung gesch\u00fctzt, indem Demonstranten gestoppt worden seien. Eigentlich h\u00e4tten die Demonstranten im Einklang mit den Erkl\u00e4rungen des Pr\u00e4sidenten, des Au\u00dfenministers und der ukrainischen Beh\u00f6rden gehandelt.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Wirtschaft: Konflikt zwischen \u201eNaftogaz\u201c und dem Ministerium f\u00fcr Wirtschaftsentwicklung und Handel<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>Die skandal\u00f6seste Reform der Woche.<\/strong> Die Regierung entschied, die Private Aktiengesellschaft \u201eUkrtransgaz\u201c eigenst\u00e4ndig zu machen und sie aus der Kontrolle der Nationalen Aktiengesellschaft \u201eNaftogaz Ukrainy\u201c zu l\u00f6sen. Dar\u00fcber wurde \u201eNaftogaz\u201c nicht informiert, und das trotz Vereinbarungen mit internationalen Partnern.<\/p>\n<p>Drittes Energiepaket. Im Juli 2016 genehmigte das Ministerkabinett den Plan zur Aufteilung von \u201eNaftogaz\u201c laut dem Dritten Energiepaket der EU und dem Gesetz \u00fcber den Erdgasmarkt. Die Hauptforderung dieses Pakets, eine europ\u00e4ische Forderung, bestand darin, dass der Gastransport unabh\u00e4ngig von der F\u00f6rderung und dem Verkauf von Gas ist. Derzeit ist \u201eNaftogaz\u201c ein Monopolist, da derzeit Gas \u00fcber Subunternehmen von \u201eNaftogaz\u201c sowohl gef\u00f6rdert, als auch transportiert und verkauft wird. Die Notwendigkeit, diese Funktionen aufzuspalten, war offensichtlich.<\/p>\n<p>Allerdings entstanden durch den Mechanismus der Funktionstrennung entsprechend dem Dritten Energiepaket Probleme. Das Ministerium f\u00fcr Wirtschaftsentwicklung und Handel hat diesbez\u00fcglich eine andere Vorstellung als \u201eNaftogaz\u201c.<\/p>\n<p><strong>Unterschiedliche Vorstellungen.<\/strong> <a href=\"http:\/\/economics.unian.ua\/energetics\/1525974-kabmin-viviv-ukrtransgaz-z-upravlinnya-naftogazu.html\">Das Ministerium f\u00fcr Wirtschaftsentwicklung und Handel<\/a>, das \u00c4nderungen an der Satzung von \u201eNaftogaz\u201c vornahm, \u00fcbernahm selbst alle Funktionen zur Verwaltung von \u201eUkrtransgaz\u201c und des Gastransportsystems (GTS). Dabei merkte es an, dass die \u00c4nderungen an der Satzung von \u201eNaftogaz\u201c deshalb vorgenommen wurden, um die Verpflichtungen der Ukraine in Bezug auf das Dritte Energiepaket zu erf\u00fcllen, laut dem \u201eUkrtransgaz\u201c ein unabh\u00e4ngiger Betreiber des GTS sein soll.<\/p>\n<p>\u201eNaftogaz\u201c erkl\u00e4rte seinerseits, dass diese Aktion die Erf\u00fcllung des Reformplans zur <a href=\"http:\/\/www.epravda.com.ua\/news\/2016\/09\/17\/605846\/\">Unternehmensverwaltung von \u201eNaftogaz\u201c gef\u00e4hrde<\/a>. \u201eF\u00fcr die Umsetzung dieser Reform wurde von der Europ\u00e4ische Bank f\u00fcr Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) ein Kredit in H\u00f6he von 300 Millionen US-Dollar aufgenommen, um damit Gas zu kaufen\u201c, hei\u00dft es in der Erkl\u00e4rung. Auch die Kreditvereinbarung mit der Weltbank in H\u00f6he von 500 Millionen US-Dollar sei in Gefahr, die f\u00fcr eine Stabilisierung der Heizsaison 2016\/2017 notwendig war.<\/p>\n<p>Die Argumentation von \u201eNaftogaz\u201c <a href=\"http:\/\/www.pravda.com.ua\/news\/2016\/09\/17\/7120876\/\">ist insofern richtig, da der Plan zur Restrukturierung von \u201eNaftogaz\u201c<\/a> die Erf\u00fcllung der Anforderungen f\u00fcr das Dritte Energiepaket vorsah, unter anderem die Gr\u00fcndung einer neuen Betreibergesellschaft, die von einem unabh\u00e4ngigen Aufsichtsrat gef\u00fchrt werden sollte, aber nicht den Wechsel der Gesellschaft zum Ministerium f\u00fcr Wirtschaftsentwicklung und Handel. Der Plan enthielt keine \u00dcbergabe der Kontrolle \u00fcber \u201eUkrtransgaz\u201c, vielmehr sollte ein Aufsichtsrat eingesetzt werden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/hromadske.ua\/posts\/andrii-koboliev-naftohaz-robliat-donorom-dlia-vsoho-koruptsiinoho-biznesu\">Andrej Kobolew, CEO von \u201eNaftogaz\u201c<\/a>, sagte dazu: \u201eGerade wird versucht, in eine Zeit zur\u00fcckzukehren, als \u201eNaftogaz\u201c faktisch Finanzier f\u00fcr g\u00e4nzlich private, kriminelle und korrupte Interessen war.\u201c Diese Aktion f\u00fchre zu einem \u201emanuellen Management\u201c von Staatsbetrieben, hie\u00df es von \u201eNaftogaz\u201c.<\/p>\n<p><strong>Reaktion der europ\u00e4ischen Partner.<\/strong> Die EBRD fordert, die Entscheidung \u00fcber die \u00c4nderungen durch das Ministerium f\u00fcr Wirtschaftsentwicklung und Handel an der Satzung von \u201eNaftogaz Ukrainy\u201c und die \u00dcbergabe der Tochtergesellschaft \u201eUkrtransgaz\u201c an dieses Ministerium aufzuheben. Dies teilte der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Direktor der EBRD f\u00fcr Osteuropa <a href=\"http:\/\/www.pravda.com.ua\/news\/2016\/09\/17\/7120896\/\">und den Kaukasus, Francis Malige, mit<\/a>.<\/p>\n<p><strong>M\u00f6gliche Folgen.<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.pravda.com.ua\/news\/2016\/09\/17\/7120942\/\">Das Schiedsgericht in Stockholm kann<\/a> die Klage von \u201eNaftogaz\u201c gegen \u201eGazprom\u201c \u00fcber den Transitvertrag von 2009 wegen der \u00c4nderungen an der Satzung von \u201eNaftogaz Ukrainy\u201c durch das Ministerium f\u00fcr Wirtschaftsentwicklung und Handel abweisen. In dieser Angelegenheit fordert \u201eNaftogaz\u201c von \u201eGazprom\u201c 12 Milliarden US-Dollar, sowie die M\u00f6glichkeit zu einem virtuellen Revers, die Sicherstellung des Gastransits f\u00fcr die Zukunft usw.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Ukrainische Paralympiker in Rio auf Platz drei<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Das Team der Ukraine hat nach der Anzahl von Medaillen bei den Paralympischen Spielen in Rio de Janeiro Platz drei belegt. Das geht aus einer <a href=\"https:\/\/www.rio2016.com\/en\/paralympics\/medal-count-country?rank=total\">Tabelle<\/a> auf der offiziellen Website der Paralympischen Spiele hervor.<\/p>\n<p>Am zehnten Tag der Spiele stellten die ukrainischen Athleten einen neuen Rekord auf, was die Anzahl der Medaillen angeht, die jemals ein ukrainisches Teams gewonnen hat: Insgesamt 117 Medaillen, davon 41 Mal Gold, 37 Mal Silber und 39 Mal Bronze.<\/p>\n<p>Auf dem ersten Platz ist China (239 Medaillen) und auf Platz zwei Gro\u00dfbritannien (147 Medaillen). Frankreich belegt Platz 15, Deutschland Platz acht, Italien Platz neun und Spanien Platz zw\u00f6lf.<\/p>\n<p>Vom 7. bis 18. September fanden in Rio de Janeiro die XV. Paralympischen Sommerspiele statt. An ihnen nahmen Sportler aus 76 L\u00e4ndern teil. Das Ukraine Crisis Media Center hatte anl\u00e4sslich der Spiele die <a href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/46630-paralympique\">Geschichte eines ukrainischen Paralympioniken<\/a> ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Der Erfolg der ukrainischen Athleten hat in der Ukraine zu einer gro\u00dfen \u00f6ffentlichen Debatte \u00fcber die Unterst\u00fctzung von Menschen mit Behinderungen gef\u00fchrt. In der Ukraine ist im Vergleich zu anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern die Infrastruktur f\u00fcr Menschen mit Behinderungen sehr schlecht entwickelt. (Siehe Artikel <a href=\"http:\/\/life.pravda.com.ua\/columns\/2016\/09\/19\/218113\/\">&#8220;Es gibt keine Menschen mit Behinderungen, daf\u00fcr aber Medaillen&#8221;<\/a>.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Nachfolgend eine Auswahl an englischsprachigen Interviews, Analysen und Videos zur Situation in der Ukraine<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>Reportage<\/strong><\/p>\n<p>Au\u00dfenminister Frank-Walter Steinmeier und Jean-Marc Ayrault reisen in die Ostukraine. <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/politics\/german-french-foreign-ministers-visit-eastern-ukraine-747575.html\">Reportage von Ukraine Today<\/a>.<\/p>\n<p>Wie kann man eine erfolgreiche Wirtschaft in der Ukraine aufbauen? <a href=\"http:\/\/www.kyivpost.com\/article\/content\/ukraine-politics\/how-to-build-a-new-economy-in-ukraine-423145.html\">Reportage von KyivPost<\/a> von der &#8220;Yalta European Strategy&#8221;-Konferenz (YES) in Kiew.<\/p>\n<p>Die Wahlen auf der besetzten Krim. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=U9EOrBaM4iA&#038;list=PLPnX89fQLdsnTsiDOpYtxvMJZobCjqBC-&#038;index=4&#038;spfreload=10\">Reportage von Hromadske International<\/a>.<\/p>\n<p>Der IWF stellt der Ukraine eine Milliarde Dollar zur Verf\u00fcgung. Wie der IWF meldete, betr\u00e4gt die dritte Tranche eine Milliarde US-Dollar, was die Gesamtzahlung auf 7,62 Milliarden erh\u00f6ht. Die j\u00fcngste Zahlung ist geringer als die erwarteten 1,7 Mrd. USD, nachdem gewisse, wo, IWF geforderte Reformen zum Stillstand kamen. <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/business\/imf-approves-usd-1-billion-disbursement-for-ukraine-747240.html\">Reportage von Ukraine Today<\/a>.<\/p>\n<p>Zwei Ukrainer wurden aus der Gefangenschaft der Rebellen freigelassen. <a href=\"http:\/\/www.kyivpost.com\/article\/content\/ukraine-politics\/two-ukrainian-hostages-released-from-captivity-in-occupied-donbas-423138.html\">Reportage von KyivPost.<\/a><\/p>\n<p>Zwei Ukrainer wurden aus der Gefangenschaft der Rebellen freigelassen. <a href=\"http:\/\/www.kyivpost.com\/article\/content\/ukraine-politics\/two-ukrainian-hostages-released-from-captivity-in-occupied-donbas-423138.html\">Reportage von KyivPost.<\/a><\/p>\n<p>Das ist kein B\u00fcrgerkrieg, sondern eine russische Aggression. Rede des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Petro Poroschenko auf der &#8220;Yalta European Strategy&#8221;-Konferenz (YES) in Kiew. <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/politics\/this-is-not-civil-war-but-russian-aggression-poroshenko-at-yes-summit-747960.html\">Reportage von Ukraine Today<\/a>.<\/p>\n<p>Ein russischer Soldat ergab sich der ukrainischen Armee im Donbass. <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/crime\/russian-soldier-surrenders-to-ukrainian-army-in-donbas-intel-744585.html\">Reportage von Ukraine Today<\/a>.<\/p>\n<p>Diskussion \u00fcber die Zukunft der Europ\u00e4ischen Union und den Brexit auf der &#8220;Yalta European Strategy&#8221;-Konferenz (YES) in Kiew. <a href=\"http:\/\/www.kyivpost.com\/article\/content\/ukraine-politics\/fiery-arguments-over-europes-future-during-brexit-panel-at-yalta-european-strategy-423055.html\">Reportage von KyivPost.<\/a><\/p>\n<p>Die Beh\u00f6rden auf der Krim zwingen die Menschen zur Teilnahme an den russischen Duma-Wahlen. <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/politics\/the-so-called-crimean-authorities-make-people-vote-at-the-upcoming-elections-744620.html\">Reportage von Ukraine Today.<\/a><\/p>\n<p>Befreite Insassen geheimer Gef\u00e4ngnisse. <a href=\"http:\/\/www.kyivpost.com\/article\/content\/ukraine-politics\/freed-captives-of-secret-prisons-423011.html\">Reportage von KyivPost<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Interviews<\/strong><\/p>\n<p>Wie Russland die Krimtataren \u201cgl\u00fccklich\u201d macht. <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/opinion\/how-russia-makes-crimean-tatars-happy-747580.html\">Interview von Ukraine Today<\/a> mit Emine Dscheppar, der stellvertretenden Ministerin f\u00fcr Informationspolitik.<\/p>\n<p>Das ist eine hybride Waffenruhe. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=z3LVhyh0i9g&#038;list=PLPnX89fQLdsnTsiDOpYtxvMJZobCjqBC-&#038;index=8\">Interview von Hromadske International<\/a> mit dem ehemaligen Pr\u00e4sidenten des Europaparlaments, Pat Cox.<\/p>\n<p>Der internationale Ruf der Ukraine bekommt gr\u00f6\u00dferes Gewicht auf der Tagesordnung des Landes. <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/opinion\/ukraine-s-international-reputation-is-getting-more-attention-within-the-country-s-agenda-746690.html\">Interview von Ukraine Today<\/a> mit Kateryna Smagliy, Direktorin des Kennan Institute in der Ukraine.<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Bank f\u00fcr Wiederaufbau und Entwicklung fordert die ukrainische Regierung auf, das Statut von Naftogaz zu erneuern. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=EUh09xUpntY&#038;list=PLPnX89fQLdsnTsiDOpYtxvMJZobCjqBC-&#038;index=5\">Interview von Hromadske International<\/a> mit Francis Malige, Chef der EBRD in Osteuropa.<\/p>\n<p><strong>Meinung<\/strong><\/p>\n<p>Politikexperte Oleksandr Chara: Putin beim G20-Treffen &#8211; Hoffnung und Entt\u00e4uschung. <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/opinion\/in-conclusion-putin-s-hopes-and-failures-at-g20-summit-745330.html\">Reportage von Ukraine Today.<\/a><\/p>\n<p>Politikexperte Jurij Smeljanskyj: Die russische Politik auf der Krim ist eine Kolonisierung. <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/opinion\/expert-on-why-russian-policy-in-crimea-is-a-colonization-746080.html\">Reportage von Ukraine Today<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Analyse<\/strong><\/p>\n<p>Alles, was man \u00fcber die Wahlen auf der Krim wissen muss. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=_2oc0mjjLOw&#038;list=PLPnX89fQLdsnTsiDOpYtxvMJZobCjqBC-&#038;index=2\">Analyse von Hromadske International<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Situation im Gebiet der Kampfhandlungen in der Ostukraine Die Situation im Gebiet der Kampfhandlungen hat sich zum Ende der vergangenen Woche entspannt. Die ukrainische Seite f\u00fchrt die Deeskalation auf den Besuch der Au\u00dfenminister Frank-Walter Steinmeier und Jean-Marc Ayrault in der Ostukraine zur\u00fcck. Von Montag bis Mittwoch setzten die prorussischen Milit\u00e4rverb\u00e4nde schwere Waffen (Granatwerfer mit [&hellip;] <a class=\"g1-link g1-link-more\" href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/47233-weekly-digest-13-19-september-2016\">Mehr<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":20,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[5875],"tags":[],"section":[731],"form":[31948],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v17.4 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Wochen\u00fcbersicht der ukrainischen Pressenachrichten vom 13. bis 19. 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