{"id":61142,"date":"2016-10-03T23:55:54","date_gmt":"2016-10-03T23:55:54","guid":{"rendered":"http:\/\/uacrisis.org\/?p=47764"},"modified":"2016-10-04T17:49:18","modified_gmt":"2016-10-04T14:49:18","slug":"47764-weekly-digest-27-september-3-oktober-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/47764-weekly-digest-27-september-3-oktober-2016","title":{"rendered":"Wochen\u00fcbersicht der ukrainischen Pressenachrichten vom 27. September bis 3. Oktober 2016"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Die Situation im Kampfgebiet in der Ostukraine<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Trotz der Vereinbarungen, denen zufolge beide Seiten ihre Milit\u00e4rtechnik und Truppen in der Ostukraine entflechten sollen, haben Beobachter weitere Verst\u00f6\u00dfe gegen die &#8220;Waffenruhe&#8221; festgestellt. Insgesamt wurden die ukrainischen Checkpoints zwischen dem 26. September und 2. Oktober 262 Mal beschossen. In der vergangenen Woche wurden zwei ukrainische Soldaten get\u00f6tet und zw\u00f6lf weitere verletzt.<\/p>\n<p>Verst\u00f6\u00dfe gegen die Waffenruhe. <a href=\"http:\/\/www.unian.ua\/war\/1551132-rejim-tishi-u-zoni-ato-za-dobu-boyoviki-ne-zmenshili-kilkist-obstriliv.html\">Nach Angaben<\/a> des Stabs der Anti-Terror-Operation wurden im Frontabschnitt Luhansk Granatwerfer, Fliegerabwehrlafetten und Sch\u00fctzenwaffen bei Stanyzja Luhanska, Krymske, Nowooleksandriwka und Nowozwaniwka eingesetzt. Bei Krymske und Nowooleksandriwka wurden ebenfalls Granatwerfer mit einem Kaliber von 120 und 82 Millimetern eingesetzt. Im Frontabschnitt Mariupol wurden die ukrainischen Checkpoints bei Pawlopil, Wodjane und Schyrokyne beschossen. Im Frontabschnitt Donezk wurden die ukrainischen Streitkr\u00e4fte bei Awdijiwa, Nowhorodske, Werchniotorezke, Kamjanka und Saizewe (ebenfalls mit Artillerie mit einem Kaliber von 152 Millimetern) unter Beschuss genommen.<\/p>\n<p>Entflechtung der Truppen &#8211; Probleme: Eine Zunahme des Beschusses im Kampfgebiet kann die Entflechtung der Truppen beidseits der Kontaktlinie verz\u00f6gern. Das teilte der Leiter der ukrainischen Seite des <a href=\"http:\/\/www.unian.ua\/war\/1550626-u-stskk-nazvali-umovu-dlya-pochatku-rozvedennya-sil-u-petrovskomu.html\">Gemeinsamen Zentrums zur Koordinierung und Kontrolle<\/a> der Waffenruhe (JCKK) in der Ostukraine, Borys Kremezkyj, mit. Er betonte, dass eine Entflechtung bei Stanyzja Luhanska wegen des Beschusses seitens der prorussischen Milit\u00e4rverb\u00e4nde zurzeit nicht m\u00f6glich sei. Die Beobachter des JCKK dokumentierten die Folgen des Beschusses. Beweise werden der Organisation f\u00fcr Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) vorgelegt. Bei Petrowske k\u00f6nnen die Truppen nicht entflochten werden, solange die prorussischen Milit\u00e4rverb\u00e4nde die Gebiete nicht entminen und nicht gew\u00e4hrleisten, dass sich die OSZE-Beobachter frei bewegen k\u00f6nnen. Die ukrainischen Streitkr\u00e4fte haben damit begonnen, an allen drei Abschnitten Beobachtungsposten f\u00fcr die OSZE und JCKK-Offiziere zu errichten. Ferner entminen sie die Gebiete.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.pravda.com.ua\/news\/2016\/10\/2\/7122380\/\">Am 2. Oktober teilten<\/a> die Vertreter der selbsternannten &#8220;Donezker Volksrepublik&#8221; mit, dass sie ihre Truppen von Petrowske aus nicht zur\u00fcckziehen werden, weil die ukrainische Seite daf\u00fcr nicht bereit sei.<\/p>\n<p>Entflechtung der Truppen &#8211; Fortschritte: <a href=\"http:\/\/www.pravda.com.ua\/news\/2016\/10\/1\/7122349\/\">Nach Angaben der ATO-Pressestelle<\/a> wurden die Truppen bei der Ortschaft Solote auf die von OSZE-Vertretern vorgesehene Entfernung zur\u00fcckgezogen. Die Entflechtung wurde laut der Minsker Rahmenvereinbarung vom 21. September 2016 umgesetzt.<\/p>\n<p>&#8220;Vorwahlen im Donbass&#8221;. Im Gebiet der selbsternannten &#8220;Volksrepubliken Donezk und Luhansk&#8221; finden &#8220;Vorwahlen&#8221; statt. Der Anf\u00fchrer der selsternannten &#8220;Donezker Volksrepublik&#8221;, <a href=\"http:\/\/www.unian.ua\/politics\/1550462-u-dnr-i-lnr-prohodit-praymeriz.html\">Olexander<\/a> Sachartschenko, betonte, dass im Donbass laut Minsker Vereinbarungen Wahlen durchgef\u00fchrt werden sollen, aber ohne Beteiligung ukrainischer Parteien.<\/p>\n<p>Sexuelle Gewalt im Donbass. <a href=\"http:\/\/novosti.dn.ua\/news\/261849-oon-y-evrosoyuz-prosyat-razobratsya-s-faktamy-seksualnogo-nasylyya-na-donbasse\">Ukrainische Parlamentsabgeordnete<\/a> haben sich an die Vereinten Nationen mit der Aufforderung gewandt, sich dem Problem der sexuellen Gewalt im Osten der Ukraine zuzuwenden. In einer Erkl\u00e4rung weisen sie darauf hin, dass es dort Einrichtungen gibt, in denen Minderj\u00e4hrige zu sexuellen Diensten gezwungen werden; dass dort grenz\u00fcberschreitender Menschenhandel, darunter mit Frauen und Kindern, betrieben wird; ausl\u00e4ndische Staatsb\u00fcrger Kinderpornos produziert haben, um sie im Ausland zu verbreiten, aber auch wo Minderj\u00e4hrige f\u00fcr den Einsatz in Kampfhandlungen rekrutiert und ausgebildet werden. Die Abgeordneten berufen sich dabei auf Informationen, die von der sogenannten internationalen Brigade &#8220;Pjatnaschka&#8221; der sogenannten &#8220;Donezker Volksrepublik&#8221; ver\u00f6ffentlicht wurden. Dar\u00fcber hinaus fordern die Abgeordneten den UN-Sonderbeauftragten des Generalsekret\u00e4rs f\u00fcr Kinder und bewaffnete Konflikte dazu auf, Informationen \u00fcber den Einsatz Minderj\u00e4hriger zu Kampfzwecken auf der Seite der sogenannten &#8220;Volksrepubliken Donezk und Luhansk&#8221; zu untersuchen und zu dieser Frage Stellung zu nehmen.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Menschenrechte: Ukrainischer Journalist in Russland festgenommen<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Am 29. September ist in Moskau der ukrainische Journalist und Mitarbeiter der ukrainischen staatlichen Nachrichtenagentur &#8220;Ukrinform&#8221;, <a href=\"http:\/\/www.pravda.com.ua\/news\/2016\/10\/2\/7122417\/\">Roman Suschtschenko<\/a>, festgenommen worden. Das Moskauer Lefortowo-Gericht wirft ihm Spionage vor. Er sei in Wirklichkeit Mitarbeiter der Hauptabteilung f\u00fcr Aufkl\u00e4rung des ukrainischen Verteidigungsministeriums und habe gezielt geheime Informationen \u00fcber die russischen Streitkr\u00e4fte und die Nationalgarde der Russischen F\u00f6deration gesammelt. Ein Durchsickern dieser Informationen ins Ausland k\u00f6nnte der Verteidigungsf\u00e4higkeit Russlands schaden, so das <a href=\"http:\/\/www.unian.ua\/politics\/1551266-fsb-nazvala-zatrimanogo-u-moskvi-ukrajinskogo-jurnalista-kadrovim-rozvidnikom.html\">russische Gericht<\/a>.<\/p>\n<p>Suschtschenko selbst hat inzwischen gegen\u00fcber russischen Menschenrechtsverteidigern erkl\u00e4rt, dass er von Mitarbeitern des russischen Geheimdienstes FSB psychisch unter Druck gesetzt werde. Sein Rechtsanwalt <a href=\"http:\/\/www.unian.ua\/society\/1551057-zatrimannya-v-rf-ukrajinskogo-jurnalista-do-moskovskogo-sizo-pribuv-advokat.html\">Mark Feigin<\/a> erkl\u00e4rte am Ort des Gef\u00e4ngnisses, in dem der ukrainische Journalist einsitzt, er hoffe, dass der FSB ein Treffen mit Suschtschenko erlauben werde.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.pravda.com.ua\/news\/2016\/10\/3\/7122439\/\">Iryna Heraschtschenko<\/a>, Erste stellvertretende Parlamentsvorsitzende und Vertreterin der humanit\u00e4ren Gruppe in Minsk, sagte, die Ukraine verlange die sofortige Freilassung von Roman Suschtschenko. Ihr zufolge sollte die OSZE-Beauftragte f\u00fcr die Freiheit der Medien, Dunja Mijatovic, der Generalsekret\u00e4r des Europarates, Thorbj\u00f6rn Jagland, sowie andere Institutionen gegen die Festnahme Suschtschenkos protestieren. Heraschtschenko betonte, der Vorwurf der Spionage gegen Suschtschenko sei erfunden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ukrinform.ru\/rubric-politycs\/2094446-freesuchshenko-moskva-brosila-za-resetku-sobkora-ukrinforma-vo-francii.html\">Der Rat der Europ\u00e4ischen Allianz<\/a> der Nachrichtenagenturen (European Alliance of News Agencies \u2013 EANA) trat mit der Forderung an die russischen Beh\u00f6rden, Beweise f\u00fcr die Schuld des in Moskau verhafteten Journalisten Roman Suschtschenko vorzulegen. Sollte dies nicht geschehen, sei er unverz\u00fcglich freizulassen. Sein Anwalt, Mark Fejgin, teilte mit, dass es ihm heute gelang, Beschwerde gegen die Inhaftierung seines Mandanten einzureichen.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Verbot des Medschlis der Krimtataren<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Am 26. April 2016 wurde von dem sogenannten &#8220;Obersten Gericht der Krim&#8221;, das sich unter der Kontrolle der Russischen F\u00f6deration befindet, der Medschlis der Krimtataren zu einer extremistischen Organisation erkl\u00e4rt und verboten. Am 29. September hat das <a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/a\/news\/28021700.html\">Oberste Gericht der Russischen F\u00f6deration<\/a> das Verbot des Medschlis auf der vor\u00fcbergehend besetzten Krim best\u00e4tigt. Der Leitende Staatsanwalt der Krim, Wladimir Tschuchrin, bestand auf der Behauptung, dass &#8220;die Aktivit\u00e4ten des Medschlis eine Gefahr f\u00fcr die Sicherheit des Staates und der Gesellschaft darstellen&#8221;.<\/p>\n<p>Die <a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/a\/news\/28022712.html\">Verteidigung des Medschlis<\/a> will sich an den Europ\u00e4ischen Gerichtshof f\u00fcr Menschenrechte wenden. Anwalt Kirill Korotjejew betonte, das Oberste Gericht Russlands habe mit seiner Entscheidung vom 29. September die indigene Bev\u00f6lkerung der Krim, die Krimtataren, des Rechts auf eine politische Organisation beraubt. &#8220;Dieses Recht garantiert ihnen das V\u00f6lkerrecht. Ab jetzt wird es strafrechtliche Verfolgungen geben. Die Staatsanwaltschaft hat damit bereits begonnen&#8221;, so der Anwalt.<\/p>\n<p>Der Leiter der EU-Delegation in der Ukraine, <a href=\"http:\/\/www.unian.ua\/politics\/1549241-rosiya-mae-negayno-zabezpechiti-vikonannya-norm-mijnarodnogo-prava-schodo-krimskih-tatar-posol-es-v-ukrajini.html\">Hughes Mingarelli<\/a>, fordert die Russische F\u00f6deration dazu auf, die Rechte der Krimtataren in \u00dcbereinstimmung mit dem V\u00f6lkerrecht zu gew\u00e4hrleisten. Die Entscheidung der russischen Justiz versch\u00e4rfe die Lage der Menschenrechte auf der von Russland im Jahr 2014 annektierten ukrainischen Halbinsel Krim, so der Diplomat.<\/p>\n<p>In Kiew fand eine Protestaktion unter dem Motto &#8220;Verbot des Medschlis = Verbot des Volkes&#8221; statt. (<a href=\"http:\/\/www.radiosvoboda.org\/a\/28022726.html\">Fotos<\/a>).<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Korruptionsbek\u00e4mpfung: Erneute Versuche, das Verm\u00f6gen von Beamten zu verbergen<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Unmittelbar nach der Zuteilung einer Tranche des IWF an die Ukraine, nachdem das Land seine Verpflichtungen im Bereich der Anti-Korruptions-Gesetzgebung erf\u00fcllt hatte, wurden mehrere Gesetzentw\u00fcrfe im Parlament registriert, um die Errungenschaften bei der Korruptionsbek\u00e4mpfung wieder zu nivellieren.<\/p>\n<p>Aus diesem Grunde f\u00fchrten am 3. Oktober Aktivisten des &#8220;Zentrums f\u00fcr Korruptionsbek\u00e4mpfung&#8221; der ukrainischen Nichtregierungsorganisation &#8220;Reanimation Package of Reforms&#8221;, der NGOs &#8220;Gesellschaftliches Lustrations-Komitee&#8221;, &#8220;Automaidan&#8221;, &#8220;Transparancy International Ukraine&#8221; sowie von &#8220;Center UA&#8221; <a href=\"http:\/\/www.pravda.com.ua\/news\/2016\/10\/3\/7122453\/\">vor dem Parlament eine Mahnwache<\/a> durch mit der Forderung, die Korruptionsbek\u00e4mpfung im Lande nicht zu sabotieren.<\/p>\n<p>Die Demonstranten forderten, den Gesetzentwurf von Ihor Hryniw, dem Vorsitzenden der Fraktion &#8220;Block Petro Poroschenko&#8221;, nicht zuzulassen. Dieser sieht vor, dass keine Informationen \u00fcber das Verm\u00f6gen von Staatsbediensteten und Geschenke an sie ver\u00f6ffentlicht werden sollen. Der entsprechende Gesetzentwurf wurde am 29. September im Parlament registriert. Hryniw allerdings meint, sein Gesetzentwurf w\u00fcrde gerade den Zugang zu Informationen \u00fcber das Verm\u00f6gen der Staatsbediensteten regeln. Dar\u00fcber hinaus sagte Hryniw, mit seinem Gesetzentwurf schlage er vor, die strafrechtliche Verfolgung f\u00fcr falsche Angaben bei der Verm\u00f6genserkl\u00e4rung von Staatsdienern wieder abzuschaffen. Anastasia Krasnosilska, Expertin des &#8220;Zentrums f\u00fcr Korruptionsbek\u00e4mpfung&#8221; ist hingegen \u00fcberzeugt, dass mit dem Gesetzentwurf in Wirklichkeit das Verm\u00f6gen von Staatsdienern nicht offenbart werden soll.<\/p>\n<p>Andere Gesetzentw\u00fcrfe von Abgeordneten des Blocks Petro Poroschenko sehen vor, dass\u00a0 dem Nationalen Anti-Korruptions-B\u00fcro (NABU) Befugnisse wieder entzogen werden sollen. Ferner soll der Generalstaatsanwalt des Landes allein dar\u00fcber bestimmen k\u00f6nnen, welche F\u00e4lle das NABU untersucht und welche nicht. Nach Ansicht von Vertretern der Zivilgesellschaft w\u00fcrde dieser Gesetzentwurf die Bek\u00e4mpfung von Korruption auf h\u00f6chster Ebene zu einem Instrument f\u00fcr politische Abrechnung in den H\u00e4nden einer Person werden lassen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ukrinform.ru\/rubric-politycs\/2094639-glava-frakcii-bpp-otzyvaet-zakonoproekt-ob-izmeneniah-v-edeklarirovanii.html\">Nach 18 Uhr wurde bekannt<\/a>, dass der Vorsitzende der Fraktion \u201ePartei Block Petro Poroschenko\u201c, Ihor Hryniw, den Gesetzentwurf \u201e\u00dcber die Verhinderung von Korruption\u201c zur\u00fccknahm. Hryniw sagte, dass er schwierige Gespr\u00e4che mit dem Pr\u00e4sidenten hatte, deren Inhalt die \u00f6ffentlichen Proteste waren, weshalb er den Gesetzentwurf zur\u00fcckzog.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Wirtschaft<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Die Zuteilung der <a href=\"http:\/\/news.finance.ua\/ru\/news\/-\/385673\/tretij-transh-finpomoshhi-ot-es-na-eur600-mln-perenesen-minfin\">dritten Tranche<\/a> der makrofinanziellen Hilfe von der Europ\u00e4ischen Union ist auf das n\u00e4chste Jahr verschoben worden. Das teilte der stellvertretende Finanzminister der Ukraine, Jurij Buza, mit. Im Jahr 2016 rechnet die Ukraine noch mit der <a href=\"https:\/\/focus.ua\/tags\/%D0%BC%D0%B0%D0%BA%D1%80%D0%BE%D1%84%D0%B8%D0%BD%D0%B0%D0%BD%D1%81%D0%BE%D0%B2%D0%B0%D1%8F%20%D0%BF%D0%BE%D0%BC%D0%BE%D1%89%D1%8C\/\">zweiten Tranche<\/a> der makrofinanziellen Hilfe der EU in H\u00f6he von 600 Millionen Euro. Das gab Finanzminister Oleksandr Danyljuk bekannt. Dem Minister zufolge hat die Ukraine immer noch nicht alle Bedingungen f\u00fcr den Erhalt von EU-Mitteln erf\u00fcllt. So habe sie unter anderem noch kein Gesetz \u00fcber ein Moratorium f\u00fcr den Export von Rundholz angenommen.<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/focus.ua\/money\/358071\/\">Europ\u00e4ische Kommission<\/a> hat den Vorschlag ukrainischer Hersteller angenommen und sich bereit erkl\u00e4rt, die <a href=\"https:\/\/focus.ua\/tags\/%d0%b7%d1%81%d1%82\/\">Quoten<\/a> f\u00fcr den Export bestimmter ukrainischer Waren und Produkte auf den europ\u00e4ischen Markt zu erh\u00f6hen. Dies teilte in ihrem Blog die EU-Handelskommissarin Cecilia Malmstr\u00f6m mit. Dabei gehe es um Getreide, verarbeitete Tomaten, Honig, D\u00fcngemittel, Schuhe, Elektroger\u00e4te und einige Arten von Stahlerzeugnissen. &#8220;Wir werden die Quoten in dem Rahmen erh\u00f6hen, den das Assoziierungsabkommen erlaubt&#8221;, so Malmstr\u00f6m.<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/focus.ua\/money\/358066\/\">Verluste der ukrainischen Banken<\/a>, ohne die insolventen Finanzinstitute, belaufen sich im Zeitraum Januar bis August 2016 auf 6,596 Milliarden Hrywnja, was 6,8 Mal weniger ist als noch im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dieses Ergebnis wird auf der Webseite der Nationalbank der Ukraine mitgeteilt. Die Verluste gingen aufgrund der Verringerung der Reservebildung bei Banken f\u00fcr aktive Operationen um 62 Prozent, bzw. um 50 Milliarden Hrywnja zur\u00fcck.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Nachfolgend eine Auswahl an englischsprachigen Interviews, Analysen und Videos zur Situation in der Ukraine<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>Reportagen<\/strong><\/p>\n<p>MH17-Trag\u00f6die &#8211; Wie alles begann. Sonderreportage <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/crime\/mh17-crash-how-the-story-unfolded-755443.html\">von Ukraine Today.<\/a><\/p>\n<p>Das ukrainische Parlament hat 29 korrupte Richter entlassen. <a href=\"https:\/\/www.kyivpost.com\/ukraine-politics\/dozens-votes-verkhovna-rada-manages-fire-29-discredited-judges.html\">Reportage von KyivPost<\/a>.<\/p>\n<p>Die Ukraine gedenkt dem 75. Jahrestag der Trag\u00f6die von Babyn Jar. <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/society\/ukraine-marks-75-years-since-babi-yar-mass-slaughter-755698.html\">Reportage von Ukraine Today<\/a>.<\/p>\n<p>Russland wirft der Ukraine vor, Beweise im Fall MH17 gef\u00e4lscht zu haben. <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/crime\/russia-blames-ukraine-for-falsifying-evidence-in-mh17-case-755378.html\">Reportage von Ukraine Today<\/a>.<\/p>\n<p>Die Ratten verlassen das sinkende Schiff: Die ukrainische Polizei nimmt 220 ehemalige Rebellen auf ukrainisch kontrolliertem Gebiet fest. <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/crime\/rats-desert-the-ship-ukrainian-police-reports-detaining-220-militant-defectors-753293.html\">Reportage von Ukraine Today<\/a>.<\/p>\n<p>Ein russisches Gericht lehnt die Berufung gegen das Verbot des Medschlis der Krimtataren ab. <a href=\"https:\/\/www.kyivpost.com\/ukraine-politics\/russias-supreme-court-upholds-ban-crimean-tatar-governing-body.html\">Reportage von KyivPost<\/a>.<\/p>\n<p>In Donezk wurde die Zwangsmobilmachung und die freiwillige Mobilmachung verst\u00e4rkt. <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/politics\/voluntary-compulsory-mobilization-at-occupied-territories-in-donbas-intensifies-753793.html\">Reportage von Ukraine Today<\/a>.<\/p>\n<p>Der ehemalige &#8220;Ministerpr\u00e4sident&#8221; der selbsternannten &#8220;Luhansker Volksrepublik&#8221; hat vermutlich Selbstmord begangen. <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/news\/former-luhansk-prime-minister-arrested-by-separatists-allegedly-commits-suicide-752998.html\">Reportage von Ukraine Today<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Interviews<\/strong><\/p>\n<p>Ukrainische Familien haben w\u00e4hrend den Erschie\u00dfungen bei Babyn Jar Juden versteckt. <a href=\"http:\/\/en.hromadske.ua\/articles\/show\/Ukrainian_Families_Helped_Hide_Jews_During_Babyn_Yar_Massacre\">Interview von Hromadske International<\/a> mit der kanadischen Regisseurin Iryna Korpan.<\/p>\n<p>Babyn Jar: gemeinsames Land, gemeinsames Leid. <a href=\"http:\/\/en.hromadske.ua\/articles\/show\/babyn_yar_petrowskaja\">Interview von Hromadske International<\/a> mit Katja Petrowska, einer deutschen Schriftstellerin ukrainischer Abstammung, der Autorin des Buches &#8220;Vielleicht Esther&#8221;.<\/p>\n<p>Es war unm\u00f6glich, sich selbst zu retten, wenn niemand einen retten wollte. <a href=\"http:\/\/en.hromadske.ua\/articles\/show\/Was_Impossible_Be_Saved_No_One_Would_Save_You_Witness_Babyn_Yar_Massacre\">Interview von Hromadske International<\/a> mit Olexandr Skljanskyj, ein Zeuge der Trag\u00f6die von Babyn Jar.<\/p>\n<p><strong>Meinung<\/strong><\/p>\n<p>Europ\u00e4ische Grunds\u00e4tze versus russisches Vorgehen. Kolumne des <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/opinion\/eu-s-principles-vs-russia-s-i-don-t-care-policy-expert-analysis-752988.html\">Politologen Olexandr Chara bei Ukraine Today<\/a>.<\/p>\n<p>Putins Regime tr\u00e4gt alle Merkmale des Faschismus. <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/opinion\/putin-s-regime-now-has-all-characteristics-of-fascism-expert-755213.html\">Der Politikexperte Oleg Belokolos f\u00fcr Ukraine Today<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Analyse<\/strong><\/p>\n<p>Vollst\u00e4ndiger Bericht \u00fcber den Abschuss des Flugs MH17. <a href=\"http:\/\/uatoday.tv\/crime\/mh17-investigation-report-full-version-with-video-755363.html\">Analyse von Ukraine Today<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.kyivpost.com\/business\/weeks-roundup-key-business-news.html\">Business Digest der Woche<\/a> von KyivPost<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Situation im Kampfgebiet in der Ostukraine Trotz der Vereinbarungen, denen zufolge beide Seiten ihre Milit\u00e4rtechnik und Truppen in der Ostukraine entflechten sollen, haben Beobachter weitere Verst\u00f6\u00dfe gegen die &#8220;Waffenruhe&#8221; festgestellt. 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