{"id":70806,"date":"2017-04-12T11:43:13","date_gmt":"2017-04-12T11:43:13","guid":{"rendered":"http:\/\/uacrisis.org\/?p=55130"},"modified":"2017-05-01T18:17:34","modified_gmt":"2017-05-01T15:17:34","slug":"55130-crimean-fresh-water-crisis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/55130-crimean-fresh-water-crisis","title":{"rendered":"Der salzige Nebengeschmack der Annexion: Trinkwasserkrise auf der Krim"},"content":{"rendered":"<p><em>Im April 2014 hat die Ukraine den Zufluss von S\u00fc\u00dfwasser aus dem Dnipro-Fluss auf die von Russland annektierte Halbinsel Krim gestoppt. 85 Prozent der S\u00fc\u00dfwasserversorgung auf der Krim bestand aus \u201cukrainischem\u201c Wasser. Wegen des ausbleibenden st\u00e4ndigen Zuflusses von Wasser aus dem Dnipro ist auf der Krim ein Mangel an qualitativ gutem Trinkwasser entstanden. Nach Einsch\u00e4tzungen verschiedener Experten decken die eigenen Wasserquellen auf der Krim nur 15 Prozent des Bedarfs. G\u00fcnstiges Wetter mit ergiebigen Niederschl\u00e4gen und viele Brunnenbohrungen retten zurzeit die Lage. Aber in den n\u00f6rdlichen Gebieten der Halbinsel sind schon erste Auswirkungen des Kollaps bei der Wasserversorgung zu sp\u00fcren.<\/em><\/p>\n<p>Das UCMC ver\u00f6ffentlicht eine gek\u00fcrzte Fassung eines Artikels von<a href=\"https:\/\/hromadske.ua\/posts\/kriza-z-pitnoyu-vodoyu\"> Hromadske<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Ein ewiges Problem<\/strong><\/p>\n<p>Die Idee, S\u00fc\u00dfwasser aus dem Dnipro auf die Krim zu leiten, entstand schon vor 150 Jahren. So sollten D\u00fcrren und Hungersn\u00f6te vermieden werden, zu denen es in trockenen Jahren kam. Jedoch konnte das Projekt erst ein Jahrhundert sp\u00e4ter nach der Eingliederung der Krim in die Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik umgesetzt werden.<\/p>\n<p>1957 wurde mit dem Bau des gro\u00dfen Kanals begonnen. Schon nach sechs Jahren war der erste Bauabschnitt fertig. Wasser floss bis nach Krasnoperekopsk, dann nach Dschankoj und noch weiter bis nach Kertsch. Danach folgten noch zwei Abzweigungen des Kanals.<\/p>\n<p>Vor der Annexion deckte der Kanal 85 Prozent des Bedarfs an S\u00fc\u00dfwasser, darunter bei der Bew\u00e4sserung der \u00c4cker. Er versorgte auch die gro\u00dfen Chemieunternehmen in Armjansk und Krasnoperekopsk. J\u00e4hrlich wurde mehr als eine Milliarde Kubikmeter Wasser durch den Kanal gepumpt.<\/p>\n<p><strong>Der \u201cRussische Fr\u00fchling\u201d \u00e4ndert alles<\/strong><\/p>\n<p>Obwohl die Wirtschaft der Halbinsel vom Wasser aus dem Dnipro abh\u00e4ngig ist, wurde die Krim im Fr\u00fchjahr 2014 von Russland annektiert. Die \u201cWasser-Frage\u201d stand sofort zwischen der vom Kreml kontrollierten Regierung der Halbinsel und der Staatlichen Agentur f\u00fcr Wasser der Ukraine auf der Tagesordnung.<\/p>\n<p>In der Regel wurde der Kanal nach dem Winter mit Wasser aus dem Dnipro geflutet. Aber gleich nach der illegalen \u201cVolksabstimmung\u201d \u00fcber den Anschluss der Halbinsel an Russland erkl\u00e4rten die Machthaber auf der Krim, Kiew habe den Kanal gesperrt. Die Ukraine wies dies zur\u00fcck und teilte mit, die Halbinsel bekomme Wasser und es flie\u00dfe allein bis nach Krasnoperekopsk. Von dort aus m\u00fcsse es aber mit Pumpstationen einige Meter h\u00f6her gepumpt werden. Und diese Pumpstationen habe Simferopol abgeschaltet.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem schulde die Krim Geld f\u00fcr bereits geliefertes Wasser aus dem Dnipro. Deswegen wurde im Gebiet Cherson ein vorl\u00e4ufiger Damm errichtet. Er wurde mit einem Messger\u00e4t, also einem gro\u00dfen Wasserz\u00e4hler, versehen, f\u00fcr den Fall, dass sich die Seiten \u00fcber die Bedingungen und den Preis f\u00fcr die Lieferung von S\u00fc\u00dfwasser auf die Krim einigen w\u00fcrden. 2017 wurde der Damm zu einer st\u00e4ndigen Einrichtung und aus Beton gegossen.<\/p>\n<p>Umweltsch\u00fctzer und Bew\u00e4sserungs-Experten haben von Anfang an davor gewarnt, dass die Krim mit ihrer heutigen Bev\u00f6lkerungszahl ohne den N\u00f6rdlichen-Krim-Kanal zum Verdursten verdammt ist. Doch der Kreml sowie die von ihm kontrollierten Machthaber auf der Krim beruhigten die Bev\u00f6lkerung, wonach es angeblich im Boden der Halbinsel genug Wasser gebe.<\/p>\n<p><strong>Eine L\u00f6sung, die weitere Probleme schafft<\/strong><\/p>\n<p>Im Fr\u00fchling und Sommer 2014 wurden Hunderte neue Brunnen in den Steppengebieten der Krim gebohrt. Um die St\u00e4dte Feodosija und Sudak mit Wasser zu versorgen, wurde sogar der Fluss Bijuk-Karasu sowie Wasser aus zwei Stauseen umgeleitet. Doch das waren nur vor\u00fcbergehende L\u00f6sungen. Die Stauseen waren schnell leer.<\/p>\n<p>Die Lage im Norden der Krim beziehungsweise im Steppengebiet war noch schlimmer. Der traditionelle Anbau von Reis und Gem\u00fcse ist dort nicht mehr m\u00f6glich. Die Bauern haben sich auf weniger wasserabh\u00e4ngige Getreidesorten umgestellt.<\/p>\n<p>Aber die gr\u00f6\u00dften Wasserverbraucher sind zwei Chemieunternehmen, das \u201cKrim-Titanwerk\u201d in Armjansk und das \u201cKrim-Sodawerk\u201d in Krasnoperekopsk. Sie hatte ihre eigenen Stauseen, die mit Wasser aus dem Kanal gef\u00fcllt wurden. Die St\u00e4dte nutzten hingegen Wasser aus Brunnen.<\/p>\n<p>Die Unternehmen k\u00f6nnen nicht geschlossen werden, weil sie die einzigen Arbeitgeber f\u00fcr die Menschen sind. Deswegen haben die Besatzungsbeh\u00f6rden ihnen erlaubt, f\u00fcr ihren Betrieb Grundwasser anzuzapfen. Sie haben schon mehr als ein Dutzend Brunnen gebohrt. Erst haben sie Wasser aus einer Tiefe von bis zu 75 Metern, dann von bis zu 270 Metern geholt. Jetzt sind sie schon bei 400 Metern angelangt. Das berichtet der Leiter der NGO \u201cSaubere K\u00fcste der Krim\u201d, Wolodymyr Garnatschuk, der \u00fcbrigens an der Annexion der Krim aktiv beteiligt war.<\/p>\n<p><strong>Gef\u00e4hrlich f\u00fcr Leben und Umwelt<\/strong><\/p>\n<p>Statt des hochgepumpten S\u00fc\u00dfwassers wird zunehmend Salzwasser des Schwarzen Meeres aus Buchten der Krim genutzt. Bereits vor einem Jahr schlug Garnatschuk Alarm. Er geht davon aus, dass die Bev\u00f6lkerung der Halbinsel schon bald wegen Wassermangels und schlechter Wasserqualit\u00e4t umgesiedelt werden muss.<\/p>\n<p>Ende M\u00e4rz 2017 legte die russische Verbraucherschutzbeh\u00f6rde \u201cRospotrebnadzor\u201d (faktisch der ehemalige Hygienedienst) in Krasnoperekopsk und Perwomajsk einen Bericht vor. Darin werden erstmals offiziell gro\u00dfe Probleme einger\u00e4umt. So w\u00fcrden die Chloridwerte um das Dreifache \u00fcberschritten, die von Mineralien um mehr als das Doppelte und die Wasserh\u00e4rte um mehr als das Dreifache. An manchen Orten in der Region Krasnoperekopsk \u00fcbersteige die Mineralisierung des Wassers den normalen Wert um das F\u00fcnf- bis Sechsfache.<\/p>\n<p>Doch ein solches Wasser ist nicht nur f\u00fcr den Verbrauch gef\u00e4hrlich, sondern auch f\u00fcr die Bew\u00e4sserung. Es kann viele toxische Elemente wie Chlor, Natrium und Magnesium enthalten. Die B\u00f6den k\u00f6nnen versalzen und unbrauchbar werden. Je mehr sie versalzen, desto l\u00e4nger brauchen sie, um sich zu erholen.<\/p>\n<p>Aber die vom Kreml kontrollierten Machthaber auf der Krim pumpen immer mehr S\u00fc\u00dfwasser aus dem Boden. Zum Beispiel versprach der \u201cKrim-Abgeordnete in der russischen Staatsduma\u201d, Andrej Kosenko, den Landwirten in diesem Fr\u00fchjahr, man werde ihnen erlauben, selbst\u00e4ndig Brunnen f\u00fcr den Eigenbedarf zu bohren. Jedoch stimmte ihm der jetzige Leiter der f\u00fcr die Wasserversorgung zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rde \u201cKrimwodchos\u201d, Igor Wail, nicht zu.<\/p>\n<p>\u201cRospotrebnadzor\u201d, \u201cKrimwodchos\u201d und die \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden berichten regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber eine gute Wasserqualit\u00e4t in der Hauptstadt Simferopol oder an der S\u00fcdk\u00fcste der Krim. Doch die St\u00e4dte Armjansk und Krasnoperekopsk haben schon seit einem Jahr st\u00e4ndig Probleme. Oft gibt es gar kein Trinkwasser oder aus den H\u00e4hnen kommt schmutziges Wasser. Und die Einwohner von Dschankoj berichteten gegen\u00fcber der russischen \u201cNowaja Gaseta\u201c (Neue Zeitung), ihr Leitungswasser habe manchmal einen salzigen Geschmack.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im April 2014 hat die Ukraine den Zufluss von S\u00fc\u00dfwasser aus dem Dnipro-Fluss auf die von Russland annektierte Halbinsel Krim gestoppt. 85 Prozent der S\u00fc\u00dfwasserversorgung auf der Krim bestand aus \u201cukrainischem\u201c Wasser. Wegen des ausbleibenden st\u00e4ndigen Zuflusses von Wasser aus dem Dnipro ist auf der Krim ein Mangel an qualitativ gutem Trinkwasser entstanden. Nach Einsch\u00e4tzungen [&hellip;] <a class=\"g1-link g1-link-more\" href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/55130-crimean-fresh-water-crisis\">Mehr<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":20,"featured_media":70807,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[5902,5875],"tags":[],"section":[745],"form":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v17.4 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Der salzige Nebengeschmack der Annexion: Trinkwasserkrise auf der Krim | UACRISIS.ORG<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Im April 2014 hat die Ukraine den Zufluss von S\u00fc\u00dfwasser aus dem Dnipro-Fluss auf die von Russland annektierte Halbinsel Krim gestoppt. 85 Prozent der | Uacrisis.org\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/55130-crimean-fresh-water-crisis\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Der salzige Nebengeschmack der Annexion: Trinkwasserkrise auf der Krim | UACRISIS.ORG\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Im April 2014 hat die Ukraine den Zufluss von S\u00fc\u00dfwasser aus dem Dnipro-Fluss auf die von Russland annektierte Halbinsel Krim gestoppt. 85 Prozent der | Uacrisis.org\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/55130-crimean-fresh-water-crisis\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Uacrisis.org\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/uacrisis\/\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2017-04-12T11:43:13+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2017-05-01T15:17:34+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/72678f5bd13df4e6bfff8547dd862d1c.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1024\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"577\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@uacrisis\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@uacrisis\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"\u0417\u0430\u0445\u0430\u0440 \u0411\u0443\u0442\u043a\u043e\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"5\u00a0Minuten\" \/>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Der salzige Nebengeschmack der Annexion: Trinkwasserkrise auf der Krim | UACRISIS.ORG","description":"Im April 2014 hat die Ukraine den Zufluss von S\u00fc\u00dfwasser aus dem Dnipro-Fluss auf die von Russland annektierte Halbinsel Krim gestoppt. 85 Prozent der | Uacrisis.org","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/55130-crimean-fresh-water-crisis","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Der salzige Nebengeschmack der Annexion: Trinkwasserkrise auf der Krim | UACRISIS.ORG","og_description":"Im April 2014 hat die Ukraine den Zufluss von S\u00fc\u00dfwasser aus dem Dnipro-Fluss auf die von Russland annektierte Halbinsel Krim gestoppt. 85 Prozent der | Uacrisis.org","og_url":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/55130-crimean-fresh-water-crisis","og_site_name":"Uacrisis.org","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/uacrisis\/","article_published_time":"2017-04-12T11:43:13+00:00","article_modified_time":"2017-05-01T15:17:34+00:00","og_image":[{"width":1024,"height":577,"url":"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/72678f5bd13df4e6bfff8547dd862d1c.jpg","type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@uacrisis","twitter_site":"@uacrisis","twitter_misc":{"Verfasst von":"\u0417\u0430\u0445\u0430\u0440 \u0411\u0443\u0442\u043a\u043e","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"5\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/uacrisis.org\/uk\/#organization","name":"Ukraine crisis media center","url":"https:\/\/uacrisis.org\/uk\/","sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/uacrisis\/","http:\/\/youtube.com\/UACrisisMediaCenter","https:\/\/twitter.com\/uacrisis"],"logo":{"@type":"ImageObject","@id":"https:\/\/uacrisis.org\/uk\/#logo","inLanguage":"de","url":"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/header_logo-1.png","contentUrl":"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/header_logo-1.png","width":250,"height":90,"caption":"Ukraine crisis media center"},"image":{"@id":"https:\/\/uacrisis.org\/uk\/#logo"}},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/uacrisis.org\/uk\/#website","url":"https:\/\/uacrisis.org\/uk\/","name":"Uacrisis.org","description":"Ukraine crisis media center","publisher":{"@id":"https:\/\/uacrisis.org\/uk\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/uacrisis.org\/uk\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"ImageObject","@id":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/55130-crimean-fresh-water-crisis#primaryimage","inLanguage":"de","url":"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/72678f5bd13df4e6bfff8547dd862d1c.jpg","contentUrl":"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/72678f5bd13df4e6bfff8547dd862d1c.jpg","width":1024,"height":577,"caption":"Dam preventing Dnipro fresh water from flowing to Crimea"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/55130-crimean-fresh-water-crisis#webpage","url":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/55130-crimean-fresh-water-crisis","name":"Der salzige Nebengeschmack der Annexion: Trinkwasserkrise auf der Krim | UACRISIS.ORG","isPartOf":{"@id":"https:\/\/uacrisis.org\/uk\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/55130-crimean-fresh-water-crisis#primaryimage"},"datePublished":"2017-04-12T11:43:13+00:00","dateModified":"2017-05-01T15:17:34+00:00","description":"Im April 2014 hat die Ukraine den Zufluss von S\u00fc\u00dfwasser aus dem Dnipro-Fluss auf die von Russland annektierte Halbinsel Krim gestoppt. 85 Prozent der | Uacrisis.org","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/55130-crimean-fresh-water-crisis#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/uacrisis.org\/de\/55130-crimean-fresh-water-crisis"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/55130-crimean-fresh-water-crisis#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"\u0413\u043b\u0430\u0432\u043d\u0430\u044f \u0441\u0442\u0440\u0430\u043d\u0438\u0446\u0430","item":"https:\/\/uacrisis.org\/de"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Der salzige Nebengeschmack der Annexion: Trinkwasserkrise auf der Krim"}]},{"@type":"Article","@id":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/55130-crimean-fresh-water-crisis#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/55130-crimean-fresh-water-crisis#webpage"},"author":{"@id":"https:\/\/uacrisis.org\/uk\/#\/schema\/person\/31691010a01129c86dc9dc11eebe8df9"},"headline":"Der salzige Nebengeschmack der Annexion: Trinkwasserkrise auf der Krim","datePublished":"2017-04-12T11:43:13+00:00","dateModified":"2017-05-01T15:17:34+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/55130-crimean-fresh-water-crisis#webpage"},"wordCount":1068,"commentCount":0,"publisher":{"@id":"https:\/\/uacrisis.org\/uk\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/55130-crimean-fresh-water-crisis#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/72678f5bd13df4e6bfff8547dd862d1c.jpg","articleSection":["Gesellschaft","Pressemitteilungen"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/uacrisis.org\/de\/55130-crimean-fresh-water-crisis#respond"]}]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/uacrisis.org\/uk\/#\/schema\/person\/31691010a01129c86dc9dc11eebe8df9","name":"\u0417\u0430\u0445\u0430\u0440 \u0411\u0443\u0442\u043a\u043e"}]}},"wps_subtitle":"","amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70806"}],"collection":[{"href":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/20"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70806"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70806\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/70807"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70806"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70806"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70806"},{"taxonomy":"section","embeddable":true,"href":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/section?post=70806"},{"taxonomy":"form","embeddable":true,"href":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/form?post=70806"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}