{"id":85554,"date":"2018-03-02T18:55:30","date_gmt":"2018-03-02T18:55:30","guid":{"rendered":"http:\/\/uacrisis.org\/?p=64909"},"modified":"2018-03-03T17:04:09","modified_gmt":"2018-03-03T15:04:09","slug":"64909-female-war-ukraine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/64909-female-war-ukraine","title":{"rendered":"Das weibliche Antlitz des Krieges: Die Geschichte der Soldatin Olja"},"content":{"rendered":"<p><em>Vor fast einem Jahr verlor die ukrainische Soldatin Olja Benda in der Zone der Anti-Terror-Operation (ATO) im Osten der Ukraine ein Bein. Heute kann sie dank einer Prothese wieder gehen und f\u00fcr das Milit\u00e4r arbeiten. Vor kurzem gab Olja ukrainischen Medien einige Interviews, in denen sie berichtet, wie man im Krieg den Glauben an das Leben nicht verliert und trotz einer schweren Behinderung optimistisch bleibt. Das Ukraine Crisis Media Center (UCMC) hat ihre Schilderungen zusammengefasst.<\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><strong>Der Beginn des Krieges<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Als im Donbass die Kampfhandlungen begannen, lebte die gelernte Postangestellte Olja in Winnyzja und arbeitete als K\u00f6chin in einer Pizzeria. Kurz vor Beginn des Krieges im Jahr 2014 lie\u00df sich die junge Frau von ihrem ersten Ehemann scheiden, mit dem sie einen kleinen Sohn hat.<\/p>\n<p>Anfang 2016 unterschrieb sie einen Vertrag mit den Streitkr\u00e4ften der Ukraine. Sie absolvierte eine milit\u00e4rische Ausbildung am Internationalen Zentrum f\u00fcr Friedenssicherung und Sicherheit der Nationalen Akademie der Landstreitkr\u00e4fte der Ukraine, besser bekannt als &#8220;Truppen\u00fcbungsplatz Jaworiw&#8221;, der sich 30 Kilometer nordwestlich von Lwiw befindet. Zum ersten Mal fuhr Olja im Herbst 2016 an die Front, als mehrere Einheiten nach Awdijiwka verlegt wurden.<\/p>\n<p><img class=\"lazyload alignnone size-full wp-image-64926\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 1 1'%2F%3E\" data-src=\"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/480x640-copy.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>&#8220;Zu diesem Zeitpunkt war mein Sohn schon ein Jahr und sieben Monate alt. Ich \u00fcberlie\u00df ihn der Obhut meiner Mutter. Ich muss zugeben, dass die Trennung von meinem Sohn f\u00fcr mich eine Qual war. Aber ich wollte ihn sch\u00fctzen, damit er in einem unabh\u00e4ngigen europ\u00e4ischen Staat aufwachsen kann. Dazu wollte ich meinen pers\u00f6nlichen Beitrag leisten&#8221;, so Olja im Gespr\u00e4ch mit der Internetzeitung &#8220;censor.net&#8221;. Olja ist eine von Zehntausenden ukrainischen Frauen, die in die ukrainische Armee gegangen sind.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><strong>Wie viele Frauen dienen in der ukrainischen Armee?<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Jedes Jahr treten in der Ukraine mehr und mehr Frauen in den Milit\u00e4rdienst ein. Im Zeitraum 2014-2017 nahmen mehr als 6000 Frauen direkt an der Anti-Terror-Operation teil. 107 Frauen erhielten staatliche Auszeichnungen, darunter drei posthum. Mit dem Stand von November 2017 waren 55.629 Frauen im Milit\u00e4rdienst &#8211; 24.298 als Soldatinnen (etwa 8,5 Prozent aller Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen). Im Juni 2016 erlaubte das Verteidigungsministerium der Ukraine weiblichen Milit\u00e4rs, auch Positionen zu besetzen, die mit gr\u00f6\u00dferen Risiken und mehr Verantwortung verbunden sind. Das erm\u00f6glichte Frauen, in der ukrainischen Armee unter anderem als Aufkl\u00e4rerin und Scharfsch\u00fctzin zu dienen. Zuvor wurden Frauen in der ATO-Zone meist als K\u00f6chinnen eingesetzt, so auch Olja. &#8220;Was ich an der Front gemacht habe? Das, was ich im zivilen Leben schon immer gut konnte, eben kochen&#8221;, berichtet Olja. Sie kochte dreimal am Tag f\u00fcr etwa 70 Personen.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><strong>Oljas schwere Verwundung<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Am 14. Mai 2017 wurde Olja bei einem Beschuss schwer verletzt. &#8220;Ich war in einem Zimmer in einem Privathaus und wurde von einer Explosion geweckt. Ein Geschoss war direkt vor dem Haus explodiert. Anfangs war mir \u00fcberhaupt nicht klar, was passiert war. Durch die Druckwelle war ich taub und bin fast bis an die Decke geflogen. Als ich zu mir kam und wieder sehen konnte, begriff ich, dass ich auf dem Boden sa\u00df. Das mit Ziegeln zugemauerte Fenster war verschwunden und in der Wand klaffte ein Loch bis zum Boden&#8221;, erinnert sich Olja. Sie habe nach Hilfe rufen wollen, sei aber dann bewusstlos geworden.<\/p>\n<p><img class=\"lazyload alignnone size-full wp-image-64925\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 1 1'%2F%3E\" data-src=\"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/650x867-copy.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Gefunden wurde sie von einem Kameraden. Ihr linkes Bein konnte nicht mehr gerettet werden. Der gr\u00f6\u00dfte Teil musste amputiert werden. Drei Tage nach der Amputation wurde Olja zun\u00e4chst in die Stadt Dnipro und dann in das Milit\u00e4rkrankenhaus nach Kiew verlegt. Dort wurde sie mehrfach operiert. Einen Monat nach ihrer Verwundung kam sie zur Reha ins Milit\u00e4rhospital nach Irpin nahe Kiew. Dort lernte sie innerhalb weniger Wochen, mit einer Prothese zu laufen. Eine gro\u00dfe Rolle spielte dabei, dass Olja fr\u00fcher in der Leichtathletik aktiv war.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><strong>Eine neue Liebe w\u00e4hrend des Krieges<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Zum Zeitpunkt ihrer Verwundung war Olja bereits mit Oleksij Benda befreundet, der in derselben Einheit als Granatwerfer-Soldat diente. &#8220;Wir mochten uns auf den ersten Blick&#8221;, sagt Olja und f\u00fcgt hinzu: &#8220;Bevor ich verwundet wurde, haben wir uns nur ein paar Mal gesehen. \u00dcber viele Monate waren wir getrennt und wir sprachen miteinander nur am Telefon. Ich wusste, dass Oleksij ein sehr guter Mann ist, aber, ich gestehe, ich hatte meine Zweifel, ob er sein Schicksal mit meinem teilen w\u00fcrde. Wer braucht schon eine behinderte Frau, und dann noch mit einem Kind&#8221;, erz\u00e4hlt Olja.<\/p>\n<p><img class=\"lazyload alignnone size-full wp-image-64924\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 1 1'%2F%3E\" data-src=\"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/641x960-copy.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Die erste Zeit nach Oljas Verwundung war Oleksij rund um die Uhr bei ihr. Dann bestand er darauf, dass sie und ihr Sohn zu seiner Mutter nach Kiew ziehen. &#8220;Oleksijs Mutter behandelt mich, als w\u00e4re ich ihre eigene Tochter. Sie besuchte mich st\u00e4ndig im Krankenhaus. Jetzt, wo ich mit der Prothese gut umgehen kann, begleitet sie mich zum Einkaufen&#8221;, so Olja. Erst hatte sie die Bef\u00fcrchtung, Oleksijs Mutter werde gegen sie und ihren Sohn sein. &#8220;Doch genau das Gegenteil ist eingetreten. Sie freut \u00fcber uns&#8221;, sagt Olja. Sp\u00e4ter verlie\u00df auch Oleksij die Front. Er wurde in eine Einheit in der N\u00e4he der Hauptstadt verlegt. Nun kann er jedes Wochenende mit seiner Familie verbringen. Olja und Oleksij haben inzwischen geheiratet.<\/p>\n<p>Anders als vielen anderen Veteranen ist es Olja gelungen, nicht nur physisch, sondern auch mental von der Front in ein normales Leben zur\u00fcckzukehren. Jetzt hat sie eine neue Familie, neue Pl\u00e4ne und Tr\u00e4ume. Sie sch\u00e4mt sich nicht f\u00fcr ihre Prothese und versteckt sie nicht unter ihrer Kleidung. Nicht, um zu provozieren, sondern weil es so bequemer ist, sich zu bewegen. Doch Oljas Geschichte ist nicht f\u00fcr alle Veteranen typisch.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><strong>Posttraumatisches Syndrom und Selbstmorde<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Seit vier Jahren herrscht im Osten der Ukraine Krieg, doch noch immer gibt es kein funktionierendes staatliches Programm zur Behandlung des posttraumatischen Syndroms bei Veteranen. Der Krieg l\u00e4sst die Soldaten auch dann nicht los, wenn sie zur\u00fcck zu Hause sind. Manche bringen sich langsam mit Alkohol um, andere begehen gleich Selbstmord. Ungef\u00e4hr 500 Teilnehmer des Krieges haben sich nach ihrer Heimkehr das Leben genommen.<\/p>\n<p>Experten des ukrainischen Gesundheitsministeriums ver\u00f6ffentlichten 2016 die Ergebnisse einer Studie, bei der 249 Milit\u00e4rangeh\u00f6rige untersucht wurden. Suizidale Tendenzen weisen demnach vorwiegend Personen auf, die \u00e4lter als 30 Jahre und meist einsam sind. Sie sind verschlossen, haben wenig Kontakt zu Menschen, empfinden oft Angst und Misstrauen, dramatisieren und bewerten Ereignisse negativ. Sie haben zudem Schuldgef\u00fchle gegen\u00fcber toten Kameraden. Die Forscher analysierten auch 88 Akten von Milit\u00e4rs, die zwischen dem 1. Mai 2015 und 20. Oktober 2016 Selbstmord begangen haben. Den Experten zufolge entfielen 85 Prozent der Selbstmorde auf Kriegsteilnehmer unter 40 Jahre. Die H\u00e4lfte davon waren M\u00e4nner unter 30 Jahre. Die meisten waren unverheiratet, 27 hatten eine Familie, sechs waren geschieden und 26 hatten Kinder.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><strong>Ein neues Leben nach dem Krieg<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Heute bringt Olja ihren Sohn jeden Tag zum Kindergarten und geht danach zur Arbeit &#8211; zum Milit\u00e4rkommissariat im Kiewer Bezirks Swjatoschyn. Die lokale Beh\u00f6rde bereitet unter anderem Mobilisierungen vor, organisiert die Einberufung zum Wehrdienst sowie die Aufnahme von Berufssoldaten. Olja wollte nicht einmal nach ihrer Verwundung die Armee verlassen. Die Arbeit im Milit\u00e4rkommissariat ist aus ihrer Sicht f\u00fcr sie die beste L\u00f6sung.<\/p>\n<p><img class=\"lazyload alignnone size-full wp-image-64922\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 1 1'%2F%3E\" data-src=\"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Olga-Benda.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Nun will sie noch einen F\u00fchrerschein machen und sich dann wieder dem Sport widmen. N\u00e4chstes Jahr will sie an den Invictus Games teilnehmen, einer paralympische Sportveranstaltung f\u00fcr kriegsversehrte Soldaten und Soldatinnen. Sie tr\u00e4umt von einem eigenen Heim und w\u00fcnscht sich ein weiteres Kind.<\/p>\n<p>Olja sagt, sie bereue nichts: &#8220;Ich w\u00fcrde wieder in den Dienst der Armee treten, wohl wissend, wie das ausgehen kann. Ohne Zweifel. Zwar habe ich an der Front ein Bein verloren, daf\u00fcr habe ich aber viel gewonnen: Ich habe eine neue Liebe getroffen, einen zuverl\u00e4ssigen Mann und treue Freunde und Kameraden. Wissen Sie, die Br\u00fcderschaft im Milit\u00e4r ist etwas Besonderes, sie ist sehr stark. Im zivilen, friedlichen Leben gibt es wahrscheinlich solche Beziehungen \u00fcberhaupt nicht.&#8221;<\/p>\n<figure class=\"mace-gallery-teaser\"\n\tid=\"mace-gallery-85554-1\"\n\tdata-g1-gallery-title=\"\"\n\tdata-g1-gallery=\"[{&quot;type&quot;:&quot;image&quot;,&quot;id&quot;:85556,&quot;title&quot;:&quot;Olga Benda&quot;,&quot;thumbnail&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2018\\\/03\\\/Olga-Benda-150x150.jpg&quot;,&quot;3-2-thumbnail&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2018\\\/03\\\/Olga-Benda.jpg&quot;,&quot;full&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2018\\\/03\\\/Olga-Benda.jpg&quot;},{&quot;type&quot;:&quot;image&quot;,&quot;id&quot;:85557,&quot;title&quot;:&quot;641x960 copy&quot;,&quot;thumbnail&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2018\\\/03\\\/641x960-copy-150x150.jpg&quot;,&quot;3-2-thumbnail&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2018\\\/03\\\/641x960-copy.jpg&quot;,&quot;full&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2018\\\/03\\\/641x960-copy.jpg&quot;},{&quot;type&quot;:&quot;image&quot;,&quot;id&quot;:85558,&quot;title&quot;:&quot;650x867 copy&quot;,&quot;thumbnail&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2018\\\/03\\\/650x867-copy-150x150.jpg&quot;,&quot;3-2-thumbnail&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2018\\\/03\\\/650x867-copy.jpg&quot;,&quot;full&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2018\\\/03\\\/650x867-copy.jpg&quot;},{&quot;type&quot;:&quot;image&quot;,&quot;id&quot;:85559,&quot;title&quot;:&quot;480x640 copy&quot;,&quot;thumbnail&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2018\\\/03\\\/480x640-copy-150x150.jpg&quot;,&quot;3-2-thumbnail&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2018\\\/03\\\/480x640-copy.jpg&quot;,&quot;full&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2018\\\/03\\\/480x640-copy.jpg&quot;}]\"\n\tdata-g1-share-shortlink=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/64909-female-war-ukraine#mace-gallery-85554-1\"\n\t>\n\t<a class=\"mace-gallery-teaser-poster\">\n\t\t<img width=\"273\" height=\"409\" src=\"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Olga-Benda.jpg\" class=\"attachment-bimber-grid-standard-2x size-bimber-grid-standard-2x\" alt=\"\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Olga-Benda.jpg 640w, https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Olga-Benda-200x300.jpg 200w\" sizes=\"(max-width: 273px) 100vw, 273px\" \/>\t\t<span class=\"mace-gallery-teaser-button\">\n\t\t\t<span class=\"g1-epsilon g1-epsilon-1st mace-gallery-teaser-button-text\">View Gallery<\/span>\n\t\t\t<span class=\"g1-meta mace-gallery-teaser-button-counter\">\n\t\t\t\t4 images\t\t\t<\/span>\n\t\t<\/span>\n\t<\/a>\n<\/figure>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor fast einem Jahr verlor die ukrainische Soldatin Olja Benda in der Zone der Anti-Terror-Operation (ATO) im Osten der Ukraine ein Bein. 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