{"id":85759,"date":"2018-03-09T20:02:57","date_gmt":"2018-03-09T20:02:57","guid":{"rendered":"http:\/\/uacrisis.org\/?p=65033"},"modified":"2018-03-13T13:09:03","modified_gmt":"2018-03-13T11:09:03","slug":"65033-sprachengesetz-der-ukraine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/65033-sprachengesetz-der-ukraine","title":{"rendered":"Wie geht es weiter mit dem Sprachengesetz in der Ukraine?"},"content":{"rendered":"<p><em>In letzter Zeit ist oft zu h\u00f6ren, dass die Ukraine gegen die Mehrsprachigkeit im Lande vorgeht und dass die Sprachen der nationalen Minderheiten bedroht sind. Stimmt das? Was sind die Besonderheiten der Sprachen-Situation in der Ukraine? Antworten vom Ukraine Crisis Media Center.<\/em><\/p>\n<p>Am 28. Februar 2018 hat das Verfassungsgericht der Ukraine das Sprachengesetz f\u00fcr verfassungswidrig und damit f\u00fcr ung\u00fcltig erkl\u00e4rt. Verabschiedet wurde es im Jahr 2012. Das Gesetz war in der Ukraine als &#8220;Kiwalow-Kolesnitschenko-Gesetz&#8221; bekannt &#8211; benannt nach seinen Autoren, die Abgeordnete der &#8220;Partei der Regionen&#8221; waren. Gem\u00e4\u00df diesem Gesetz erhielt die russische Sprache in der Ukraine den Status einer &#8220;Regionalsprache&#8221;.<\/p>\n<p>Gleich nach der Flucht des ehemaligen Pr\u00e4sidenten Viktor Janukowytsch hatte das ukrainische Parlament am 23. Februar 2014 dieses Gesetz aufgehoben. Russland bewertete dies als Angriff auf die &#8220;russischsprachige Bev\u00f6lkerung&#8221; in der Ukraine, was unter anderem als Begr\u00fcndung f\u00fcr die Annexion der Krim und den Beginn der Kampfhandlungen im Donbass diente.<\/p>\n<p>Auch ausl\u00e4ndische Experten waren 2014 teilweise der Meinung, die Aufhebung des Gesetzes sei angesichts der schwierigen post-revolution\u00e4ren Lage unangemessen. Doch die meisten internationalen Beobachter vergessen, dass weder der damalige amtierende Pr\u00e4sident Oleksandr Turtschynow noch Pr\u00e4sident Petro Poroschenko die Aufhebung des &#8220;Kiwalow-Kolesnitschenko-Gesetzes&#8221; unterzeichnet oder ein Veto dagegen eingelegt hat. Das Gesetz blieb faktisch noch bis Februar 2018 in Kraft.<\/p>\n<p><strong>Welches Ziel verfolgte das &#8220;Kiwalow-Kolesnitschenko-Gesetz&#8221;? <\/strong>Das Gesetz legte fest, dass Ukrainisch Staatssprache ist. Zugleich weitete es die Verwendung von Regionalsprachen erheblich aus, wenn die Tr\u00e4ger dieser Sprachen mindestens zehn Prozent der Bev\u00f6lkerung einer bestimmten Region stellen. Unter den &#8220;Tr\u00e4gern&#8221; verstand das Gesetz die Menschen, die bei der Volksz\u00e4hlung im Jahr 2001 eine entsprechende Regionalsprache als &#8220;Muttersprache&#8221; bezeichnet haben. Das Gesetz erfasste insgesamt 18 Sprachen. Aber das politische Ziel des Gesetzes war, die russische Sprache zu st\u00e4rken, da die meisten anderen Sprachen in den betreffenden Regionen nicht \u00fcber jene zehn Prozent kommen.<\/p>\n<p><strong>Auf welche Regionen zielte das Gesetz ab? <\/strong>Das &#8220;Kiwalow-Kolesnitschenko-Gesetz&#8221; machte Russisch in 13 von 27 Gebieten der Ukraine zur &#8220;Regionalsprache&#8221;: in der Region und in der Hauptstadt Kiew, auf der Krim, in den Regionen Donezk und Luhansk, aber auch in den Regionen Dnipropetrowsk, Saporischschja, Odessa, Cherson, Mykolajiw, Charkiw, Sumy und Tschernihiw.<\/p>\n<p><strong>Wie waren 2012 die Reaktionen auf das Gesetz? <\/strong>Die Reaktionen fielen sehr heftig aus. Sowohl die politische Opposition als auch die meisten Experten und B\u00fcrger waren gegen das Gesetz. Ihre Hauptargumente waren:<\/p>\n<ul>\n<li>Ein Sprachengesetz m\u00fcsse auf dem Willen der B\u00fcrger beruhen. Es sollte nicht gem\u00e4\u00df dem Anteil der &#8220;Muttersprachler&#8221; laut Volksz\u00e4hlung 2001 von oben einfach aufoktroyiert werden.<\/li>\n<li>Einen &#8220;besonderen&#8221; Status f\u00fcr eine bestimmte Sprache k\u00f6nne man nur dann in Betracht ziehen, wenn mehr als 50 Prozent der Bev\u00f6lkerung einer Region daf\u00fcr eintreten &#8211; und nicht zehn Prozent, wie im Gesetz vorgesehen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Eine Diktatur der Minderheit? <\/strong>Laut der Volksz\u00e4hlung von 2001 nannten auf der Krim 77 Prozent der Menschen Russisch als Muttersprache und in der Region Tschernihiw nur 10,9 Prozent. Dennoch fielen beide Gebiete unter das &#8220;Kiwalow-Kolesnitschenko-Gesetz&#8221;. Neben der Krim gibt es nur zwei weitere Regionen, wo mehr als 50 Prozent der B\u00fcrger Russisch als ihre Muttersprache betrachten: Donezk (74,9 Prozent) und Luhansk (68,8 Prozent). Die Regionen Odessa (41,9 Prozent), Charkiw (44,3 Prozent) und Saporischschja (48,2 Prozent) kommen nah an die 50-Prozent-H\u00fcrde heran.<\/p>\n<p><strong>Welcher Meinung waren Wissenschaftler? <\/strong>Das &#8220;Kiwalow-Kolesnitschenko-Gesetz&#8221; wurde bereits als Entwurf vom Institut f\u00fcr Linguistik, dem Institut f\u00fcr Literatur sowie dem Institut f\u00fcr Staat und Recht der Nationalen Akademie der Wissenschaften, aber auch von vielen anderen wissenschaftlichen Einrichtungen abgelehnt.<\/p>\n<p><strong>Wie stand das Finanzministerium dazu? <\/strong>Das Finanzministerium erkl\u00e4rte 2012, dass sich die Ausgaben f\u00fcr die Umsetzung des Gesetzes auf 12 bis 17 Milliarden Hrywnja pro Jahr belaufen w\u00fcrden. Da die Autoren des Gesetzes keine Kostenpl\u00e4ne f\u00fcr die Umsetzung des Gesetzes geliefert hatten, war auch das Finanzministerium gegen die Verabschiedung des &#8220;Kiwalow-Kolesnitschenko-Gesetzes&#8221;. Es waren weder Finanzmittel noch Mechanismen zur Umsetzung vorgesehen. Daher erschien das Gesetz vielen nur als politisches Mittel, um die ukrainische Gesellschaft zu spalten.<\/p>\n<p><strong>Kritik seitens internationaler Institutionen: <\/strong>Die Venedig-Kommission des Europarates kam zum Ergebnis, dass das &#8220;Kiwalow-Kolesnitschenko-Gesetz&#8221; nicht f\u00fcr ein angemessenes Gleichgewicht zwischen der Entwicklung und Anwendung der Staatssprache Ukrainisch als verbindendem Faktor im Leben der Gesellschaft auf der einen Seite und der Entwicklung und dem Schutz von Minderheitensprachen auf der anderen Seite sorgen k\u00f6nne. Und die internationale NGO Freedom House befand, dass die Ukraine zwischen 2008 und 2012 zu den L\u00e4ndern geh\u00f6rte, in denen der gr\u00f6\u00dfte R\u00fcckgang demokratischer Indikatoren zu verzeichnen war. Einer der Gr\u00fcnde daf\u00fcr war nach Ansicht von Freedom House die Verabschiedung des Sprachengesetzes.<\/p>\n<p><strong>Warum wurde das &#8220;Kiwalow-Kolesnitschenko-Gesetz&#8221; erst 2018 f\u00fcr ung\u00fcltig erkl\u00e4rt?<\/strong> Am 17. November 2016 sollte das Verfassungsgericht der Ukraine auf Antrag von 57 Abgeordneten pr\u00fcfen, ob das Gesetz der Verfassung des Landes entspricht. Doch das Gericht vertagte das Verfahren. Erst am 28. Februar 2018 erkl\u00e4rte das Gericht das Sprachengesetz f\u00fcr ung\u00fcltig &#8211; aufgrund von Verfahrensverst\u00f6\u00dfen bei dessen Verabschiedung. Unter anderem habe es keine zweite Lesung gegeben und die Abgeordneten h\u00e4tten keine \u00c4nderungen einbringen k\u00f6nnen. Einige Abgeordnete seien bei der Verabschiedung des Gesetzes nicht im Plenarsaal anwesend gewesen und h\u00e4tten gar nicht pers\u00f6nlich abstimmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Was kommt als n\u00e4chstes?<\/strong> Jetzt muss das Parlament ein neues Sprachengesetz verabschieden. Die Fristen f\u00fcr die Pr\u00fcfung und Abstimmung sind noch nicht bekannt. Derzeit wird von der \u00d6ffentlichkeit und den Politikern der Entwurf 5670-D am meisten favorisiert. Er wurde von 76 Abgeordneten erarbeitet. Die Autoren weisen darauf hin, man m\u00fcsse auf wichtige Unterschiede in soziologischen Erhebungen achten. W\u00e4hrend 68 Prozent der B\u00fcrger Ukrainisch als ihre Muttersprache betrachten, sprechen nur 50 Prozent Ukrainisch zu Hause und nur 39 Prozent nutzen Ukrainisch bei der Arbeit. Das Problem liegt daher haupts\u00e4chlich darin, dass in der \u00d6ffentlichkeit der ukrainischen Sprache wenig Platz einr\u00e4umt wird.<\/p>\n<p><strong>Welche Sprache dominiert in der Ukraine? <\/strong>Zwischen 2016 und 2017 wurden in der Ukraine mehrere Gesetzes\u00e4nderungen angenommen, mit denen die ukrainische Sprache gef\u00f6rdert werden soll, wie zum Beispiel das Gesetz \u00fcber Quoten in den Medien. Das aktuelle Gesetz schreibt vor, dass 75 Prozent der TV-Sendungen in ukrainischer Sprache sein m\u00fcssen. Doch aufgrund der mangelhaften Umsetzung des Gesetzes liegt der tats\u00e4chliche Anteil nur bei 39 Prozent. Der Rest ist rein oder haupts\u00e4chlich russischsprachiger Inhalt.<\/p>\n<p><strong>Die Nachfrage nach Ukrainisch \u00fcbersteigt das Angebot. <\/strong>Laut einer Umfrage des Kiewer Internationalen Instituts f\u00fcr Soziologie (KIIS) aus dem Jahr 2017 ziehen 28 Prozent der Menschen die ukrainische \u00dcbersetzung von B\u00fcchern vor. 19 Prozent bevorzugen eine russische. 28 Prozent ziehen Zeitungen in ukrainischer Sprache vor, 11 Prozent in russischer. Doch im Handel \u00fcbersteigt das Angebot von B\u00fcchern in russischer Sprache das von B\u00fcchern in ukrainischer Sprache um das Dreifache. Und das Angebot von russischsprachigen Zeitungen ist doppelt so gro\u00df wie das der Zeitungen in ukrainischer Sprache.<\/p>\n<p><strong>Mobilisiert die &#8220;Sprachenfrage&#8221; anti-ukrainische W\u00e4hler? <\/strong>Umfragen des KIIS, der Soziologischen Gruppe &#8220;Rating&#8221; und von GfK Ukraine aus den Jahren 2016 und 2017 zeigen, dass nur ein Prozent der Befragten sich Sorgen \u00fcber den Status der russischen Sprache in der Ukraine machen. Einer Erhebung des KIIS vom Mai 2017 zufolge kommt dieser Anteil selbst in den \u00f6stlichen Regionen des Landes nicht \u00fcber drei Prozent.<\/p>\n<p dir=\"ltr\"><strong>Braucht die ukrainische Sprache mehr Unterst\u00fctzung?<\/strong> Gleichzeitig ist die \u00fcberwiegende Mehrheit der B\u00fcrger (64 Prozent) der Meinung, dass der Staat zuallererst die ukrainische Sprache f\u00f6rdern sollte. Nach Angaben des KIIS vom Mai 2017 \u00fcberwiegt diese Ansicht im Verh\u00e4ltnis zu anderen Sprachen auch in den \u00f6stlichen und s\u00fcdlichen Regionen \u2013 35 bzw. 38 Prozent w\u00fcnschen sich dort die Unterst\u00fctzung der ukrainischen Sprache.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Die englische Fassung dieses Artikels ist erschienen bei <a href=\"http:\/\/www.atlanticcouncil.org\/blogs\/ukrainealert\/the-truth-behind-ukraine-s-language-policy\" target=\"_blank\" data-saferedirecturl=\"https:\/\/www.google.com\/url?hl=uk&amp;q=http:\/\/www.atlanticcouncil.org\/blogs\/ukrainealert\/the-truth-behind-ukraine-s-language-policy&amp;source=gmail&amp;ust=1521023019207000&amp;usg=AFQjCNG-jw578PBrtAVuyh49qzL9AIHwsw\">Atlantic Council<\/a>.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Eine Analyse zum neuen Entwurf des Sprachengesetzes wird das UCMC in n\u00e4chster Zeit vorlegen.<\/p>\n<figure class=\"mace-gallery-teaser\"\n\tid=\"mace-gallery-85759-1\"\n\tdata-g1-gallery-title=\"\"\n\tdata-g1-gallery=\"[{&quot;type&quot;:&quot;image&quot;,&quot;id&quot;:85761,&quot;title&quot;:&quot;7993E1B8-8472-4743-9155-E0D9B598DF19_w1023_r1_s&quot;,&quot;thumbnail&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2018\\\/03\\\/7993E1B8-8472-4743-9155-E0D9B598DF19_w1023_r1_s-150x150.jpg&quot;,&quot;3-2-thumbnail&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2018\\\/03\\\/7993E1B8-8472-4743-9155-E0D9B598DF19_w1023_r1_s.jpg&quot;,&quot;full&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2018\\\/03\\\/7993E1B8-8472-4743-9155-E0D9B598DF19_w1023_r1_s.jpg&quot;},{&quot;type&quot;:&quot;image&quot;,&quot;id&quot;:85762,&quot;title&quot;:&quot;Possible_regional_languages_in_regions_Ukraine&quot;,&quot;thumbnail&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2018\\\/03\\\/Possible_regional_languages_in_regions_Ukraine-150x150.jpg&quot;,&quot;3-2-thumbnail&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2018\\\/03\\\/Possible_regional_languages_in_regions_Ukraine.jpg&quot;,&quot;full&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2018\\\/03\\\/Possible_regional_languages_in_regions_Ukraine.jpg&quot;},{&quot;type&quot;:&quot;image&quot;,&quot;id&quot;:85763,&quot;title&quot;:&quot;\\u041a\\u0456\\u0432\\u0430\\u043b\\u043e\\u0432-\\u041a\\u043e\\u043b\\u0435\\u0441\\u043d\\u0456\\u0447\\u0435\\u043d\\u043a\\u043e (1)&quot;,&quot;thumbnail&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2018\\\/03\\\/Kivalov-Kolesnichenko-1-150x150.jpg&quot;,&quot;3-2-thumbnail&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2018\\\/03\\\/Kivalov-Kolesnichenko-1.jpg&quot;,&quot;full&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2018\\\/03\\\/Kivalov-Kolesnichenko-1.jpg&quot;}]\"\n\tdata-g1-share-shortlink=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/65033-sprachengesetz-der-ukraine#mace-gallery-85759-1\"\n\t>\n\t<a class=\"mace-gallery-teaser-poster\">\n\t\t<img width=\"728\" height=\"409\" src=\"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/7993E1B8-8472-4743-9155-E0D9B598DF19_w1023_r1_s.jpg\" class=\"attachment-bimber-grid-standard-2x size-bimber-grid-standard-2x\" alt=\"\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/7993E1B8-8472-4743-9155-E0D9B598DF19_w1023_r1_s.jpg 1023w, https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/7993E1B8-8472-4743-9155-E0D9B598DF19_w1023_r1_s-300x169.jpg 300w, https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/7993E1B8-8472-4743-9155-E0D9B598DF19_w1023_r1_s-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 728px) 100vw, 728px\" \/>\t\t<span class=\"mace-gallery-teaser-button\">\n\t\t\t<span class=\"g1-epsilon g1-epsilon-1st mace-gallery-teaser-button-text\">View Gallery<\/span>\n\t\t\t<span class=\"g1-meta mace-gallery-teaser-button-counter\">\n\t\t\t\t3 images\t\t\t<\/span>\n\t\t<\/span>\n\t<\/a>\n<\/figure>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In letzter Zeit ist oft zu h\u00f6ren, dass die Ukraine gegen die Mehrsprachigkeit im Lande vorgeht und dass die Sprachen der nationalen Minderheiten bedroht sind. 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