{"id":96862,"date":"2019-10-21T21:35:58","date_gmt":"2019-10-21T21:35:58","guid":{"rendered":"http:\/\/uacrisis.org\/?p=73700"},"modified":"2019-10-30T13:14:37","modified_gmt":"2019-10-30T11:14:37","slug":"73700-weekly-update-ukraine-32-14-20-october","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/73700-weekly-update-ukraine-32-14-20-october","title":{"rendered":"Debatte um Alternative zum Minsker Protokoll, Streit um TV-Satire und weitere Themen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Lage im Kampfgebiet im Osten der Ukraine<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img class=\"lazyload alignnone size-full wp-image-73704\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 1 1'%2F%3E\" data-src=\"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/21.10.19.-tsifra-dnya-german.png\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vergangene Woche hat der Feind im Kampfgebiet im Osten der Ukraine die Stellungen der ukrainischen Vereinten Kr\u00e4fte mit 120- und 82-mm-M\u00f6rsern, mit Waffen von Sch\u00fctzenpanzern, Granatwerfern verschiedener Systeme, gro\u00dfen Maschinengewehren, Flugabwehrsystemen und Kleinwaffen beschossen, was durch die Minsker Vereinbarungen verboten ist. Am 17. Oktober schossen die von Russland unterst\u00fctzten Rebellen mit 122-mm-Artillerie in der N\u00e4he von Wodjane am Asowschen Meer. Auch diese Waffen sind durch die Minsker Vereinbarungen verboten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter feindlichen Beschuss gerieten wiederholt auch Stellungen der Vereinten Kr\u00e4fte in der N\u00e4he von Wodjane, Lebedynske, Nowotrojizke, Awdijiwka, Marjinka und Pawlopil in der Region Donezk. Auch ukrainische Stellungen in der N\u00e4he von Solote, Krymske, Chutir Wilnyj und Orichowe in der Region Luhansk gerieten unter Beschuss.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Laufe der Woche wurde Solote-4, das sich in einer Zone der Entflechtung befindet, wiederholt von den von Russland unterst\u00fctzten Rebellen beschossen. Am 17. Oktober stellte die Sonderbeobachtermission der OSZE auch Verst\u00f6\u00dfe gegen die Waffenruhe in einer weiteren Zone der Entflechtung fest, und zwar im Bezirk Petriwskyj, der nicht unter der Kontrolle der ukrainischen Regierung steht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 17. Oktober ist ein Konvoi, den Russland als humanit\u00e4r bezeichnet, illegal im besetzten Gebiet im Osten der Ukraine eingetroffen. Dies ist der 87. Konvoi seit Kriegsbeginn. Die Ukraine hat keine M\u00f6glichkeit, Zoll- und Grenzkontrollen durchzuf\u00fchren. In der Vergangenheit hatte Russland solche Konvois immer wieder zur logistischen Unterst\u00fctzung seiner Streitkr\u00e4fte im Donbass genutzt.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gibt es eine Alternative zum Minsker Protokoll und zur Steinmeier-Formel?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img class=\"lazyload alignnone size-full wp-image-73703\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 1 1'%2F%3E\" data-src=\"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Formula.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 21. Oktober fand im Ukraine Crisis Media Center (UCMC) eine Diskussionsrunde \u00fcber die Steinmeier-Formel, das Minsker Protokoll und weitere M\u00f6glichkeiten zur Beilegung des Donbass-Konflikts statt. An ihr beteiligten sich Vertreter der Regierungspartei &#8220;Diener des Volkes&#8221;, der oppositionellen Parteien &#8220;Europ\u00e4ische Solidarit\u00e4t&#8221; und &#8220;Stimme&#8221; sowie Vertreter von Think Tanks und der &#8220;Bewegung gegen Kapitulation&#8221;. Auch ein ehemaliger Vertreter der Ukraine in der Minsker Trilateralen Gruppe war dabei. Erarbeitet wurden Vorschl\u00e4ge der Zivilgesellschaft und der Opposition an die Regierung des Landes, was die Regelung der Lage im Osten der Ukraine angeht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Minsker Protokoll: Sicherheit hat Vorrang. <\/strong>Ein wichtiges Thema war die gef\u00e4hrliche Debatte \u00fcber die Umsetzung des politischen Teils des Minsker Protokolls abgel\u00f6st von den Sicherheitsfragen, die einen Waffenstillstand und Abzug russischer Truppen aus den besetzten Gebieten einschlie\u00dfen. &#8220;Fr\u00fcher wurden \u00fcber ein Paket mit einem wichtigen Sicherheitsteil gesprochen. Es bereitet mir Sorge, dass wir nur eine Diskussion \u00fcber den politischen Block haben. Es wird der Ukraine die Verantwortung f\u00fcr die Umsetzung auferlegt, und ausgeklammert, was Russland zu tun hat. Es ist unm\u00f6glich, sich mit Putin zu einigen. Daher darf man Russland nicht zuspielen. Man muss vom Schutz der ukrainischen Interessen ausgehen&#8221;, sagte Iryna Heraschtschenko, Ko-Vorsitzende der Fraktion der &#8220;Europ\u00e4ischen Solidarit\u00e4t&#8221;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die wahren Gr\u00fcnde f\u00fcr die russische Aggression.\u00a0<\/strong>Inna Sowsun, Abgeordnete der Partei &#8220;Stimme&#8221; sagte, es sei wichtig, die wahren Gr\u00fcnde f\u00fcr die russische Aggression gegen die Ukraine nicht aus den Augen zu verlieren. &#8220;Um zu verstehen, wie dieser Konflikt gel\u00f6st werden kann, muss uns klar sein, warum Putin die Ukraine angegriffen hat. Der einzige Grund f\u00fcr die russische Aggression ist die Demokratisierung der Ukraine. Davor hat Russland am meisten Angst. Putins Ziel ist die Nichtexistenz des ukrainischen Staates&#8221;, so Sowsun. Dementsprechend m\u00fcsse die Ukraine ein internationales Unterst\u00fctzungsnetzwerk aufbauen und st\u00e4ndig deutlich machen, dass Russland der Feind der Demokratie auf der ganzen Welt sei. Verhandlungen mit Russland ohne einen klaren strategischen Plan sei eine schwache und riskante Position.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alja Schandra, Chefredakteurin des englischsprachigen Teils der Internetzeitung &#8220;EuromaidanPress&#8221;, meint auch, wichtig sei, die Motive des Gegners zu verstehen. &#8220;Auf der Suche nach einer L\u00f6sung des Konflikts im Donbass m\u00fcssen wir begreifen, was unser Gegner will. Dies ist die F\u00f6deralisierung der Ukraine und ein st\u00e4ndiger Sonderstatus f\u00fcr den Donbass&#8221;, sagte sie. Diese Pl\u00e4ne des Kremls gehen Schandra zufolge aus der Korrespondenz hochrangiger Beamter auf &#8220;Surkov Leaks&#8221; hervor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kein schneller Frieden.\u00a0<\/strong>Roman Bessmertnyj, ehemaliger Vertreter der Ukraine in der Trilateralen Kontaktgruppe in Minsk, betonte, man m\u00fcsse erkennen, dass der Krieg nicht schnell enden werde. &#8220;Auf der Tagesordnung stehen nicht nur neue internationale Konflikte, sondern m\u00f6glicherweise ein globaler Konflikt mit dem Einsatz von Hightech-Waffen. Wir m\u00fcssen eine Verteidigungsindustrie aufbauen und bereit sein, uns zu verteidigen und Teil der globalen Sicherheit zu werden. Wir d\u00fcrfen die Verteidigungsausgaben nicht senken, sondern m\u00fcssen sie erh\u00f6hen&#8221;, betonte er und f\u00fcgte hinzu, dass es wichtig sei, einenBlock gegen Russland zu bilden und die Ukraine auf eine NATO-Mitgliedschaft als strategisches Ziel auszurichten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jurij Hudymenko von der Partei &#8220;Demokratische Axt&#8221; undMitorganisator der &#8220;Bewegung gegen Kapitulation&#8221;glaubt auch: &#8220;Man muss der \u00d6ffentlichkeit klar machen, dass die Ukraine noch einen langen Kampf gegen Russland vor sich hat. Faktisch dauert dieser Krieg schon einige Jahrhunderte. Der Kreml will die Ukraine wieder unter Kontrolle bringen und wir wollen nicht ins Russische Reich&#8221;, sagte er.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Versch\u00e4rfte Sanktionen und kein &#8220;Minsker Abkommen&#8221;.\u00a0<\/strong>Ein wichtiges Druckmittel gegen die Russische F\u00f6deration sind die Sanktionen. Oleksandr Danyljuk, Leiter des &#8220;Zentrums f\u00fcr Reformen in der Verteidigung&#8221;, sagte: &#8220;Die Hauptaufgabe besteht darin, dar\u00fcber nachzudenken, was man tun kann, damit die Sanktionen gegen Russland nicht aufgehoben, sondern verst\u00e4rkt werden. Wir m\u00fcssen selbst zu einem Vorbild f\u00fcr die Welt werden und uns keine Gesch\u00e4fte mit Russland erlauben. Wir m\u00fcssen deutlich machen, dass Russland seine internationalen Verpflichtungen aus dem Budapester Memorandum verletzt hat. Daher m\u00fcssen wir nach neuen Verhandlungs-Formaten suchen.&#8221;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Danyljuk betonte auch, dass das Minsker Protokoll oft f\u00e4lschlicherweise als &#8220;Minsker Abkommen&#8221; bezeichnet werde, was den Eindruck erwecke, es handele sich um ein wichtiges internationales Abkommen. In Wirklichkeit ist dem Experten zufolge das Minsker Protokoll nur ein taktisches Dokument, das abgeschlossen wurde, um die russische Aggression im September 2014 (Minsk-1) und Februar 2015 (Minsk-2) zu stoppen. Selbst die Umsetzung aller Punkte durch die Ukraine w\u00fcrde Russlands Vorgehen nicht stoppen und Moskau auch nicht zum Frieden zwingen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8220;Das Minsker Format hat sich ersch\u00f6pft. Leider versuchen Russland sowie Frankreich und Deutschland heute, aus diesem Format auszusteigen, um die Sanktionen aufzuheben. Heute k\u00f6nnen wir nicht dar\u00fcber reden, wie wir die Russen zwingen k\u00f6nnen, den Donbass zu verlassen. Sie haben dort drei Armeekorps und sie werden nirgendwo hingehen, selbst wenn sich die Ukraine zu einer F\u00f6deralisierung bereit erkl\u00e4ren w\u00fcrde&#8221;, sagte Danyljuk.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach Ansicht des Experten sollte die Ukraine sich nicht auf das Minsker Protokoll berufen, sondern viel st\u00e4rker hervorheben, dass Russland das Budapester Memorandum nicht einh\u00e4lt, mit dem der Ukraine im Tausch gegen nukleare Abr\u00fcstung territoriale Integrit\u00e4t garantiert wurde, aber auch versichert wurde, dass gegen sie kein wirtschaftlicher Druck ausge\u00fcbt wird. Und genau an die Verletzung dieser internationalen Vertr\u00e4ge durch Russland sollten die Sanktionen gebunden sein, und das nicht nur seitens der USA und Gro\u00dfbritanniens, sondern auch seitens anderer europ\u00e4ischer L\u00e4nder.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8220;Fr\u00fcher wurde uns gesagt, es bestehe die Wahl zwischen den Minsker Vereinbarungen und einem &#8216;Krieg bis zum letzten Soldaten&#8217;. Jetzt hei\u00dft es entweder die &#8216;Steinmeier-Formel&#8217; oder ein &#8216;Zaun um den Donbass&#8217;. Aber wir haben noch nicht alle M\u00f6glichkeiten im Rahmen des Budapester Memorandums ausgesch\u00f6pft&#8221;, meint Andrij Sentschenko, Leiter der NGO &#8220;Power of Law&#8221;.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Streit nach Satire im ukrainischen TV<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img class=\"lazyload alignnone size-full wp-image-73702\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 1 1'%2F%3E\" data-src=\"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/95-kvartal.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 19. Oktober haben der ukrainische Komiker Jewhen Koschowyj und S\u00e4ngerinnen des Staatschors Veryovka in einer Unterhaltungsshow des Senders &#8220;1+1&#8221; ein satirisches Lied gesungen, in dem es um den Brand des Hauses von Walerija Hontarewa geht. Das Haus der ehemaligen Chefin der ukrainischen Nationalbank bei Kiew war im September dieses Jahres durch Brandstiftung abgebrannt. Die Satire, produziert von der Medienfirma &#8220;Studio Quartal 95&#8221;, die einst vom jetzigen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj gegr\u00fcndet wurde, hat eine Diskussion in der ukrainischen \u00d6ffentlichkeit ausgel\u00f6st.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den sozialen Medien, auf YouTube und Facebook, gibt fast 20.000 kritische Kommentare zum Videoclip des &#8220;Studios Quartal 95&#8221;. Den ehemaligen Kollegen von Pr\u00e4sident Selenskyj wird vorgeworfen, die Grenze des &#8220;schwarzen Humor&#8221; \u00fcberschritten zu haben und sich \u00fcber den Brand lustig zu machen. Auch gegen den Staatschor ist der Vorwurf zu h\u00f6ren, sich in politische Auseinandersetzungen hineinziehen zu lassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Vorgeschichte.\u00a0<\/strong>Die Abendshow des &#8220;Studios Quartal 95&#8221; l\u00e4uft beim landesweiten TV-Sender &#8220;1+1&#8221;, der dem Oligarchen Ihor Kolomojskyj geh\u00f6rt. Walerija Hontarewa wirft ihm vor, sie unter Druck zu setzen, weil sie als Chefin der Nationalbank im Jahr 2016 Kolomojskyjs &#8220;PrivatBank&#8221; verstaatlicht hatte. Der Oligarch versucht, die Bank zur\u00fcckzugewinnen oder eine Entsch\u00e4digung zu erhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hontarewa lebt und arbeitet inzwischen in Gro\u00dfbritannien. Am 27. August ordnete ein Kiewer Bezirksgericht dem Staatlichen Ermittlungsb\u00fcro an, Hontarewa wegen mutma\u00dflichen Amtsmissbrauchs durch Vorstandsmitglieder der Nationalbank zu vernehmen. Am 30. August wurde Hontarewa in der Londoner Innenstadt von einem Auto angefahren und verletzt. Sie behauptet, Kolomojskyj bedrohe sie. Sie sei f\u00fcr ihn seine &#8220;Hauptfeindin&#8221;. In der Nacht zum 5. September wurde in Kiew ein Auto angez\u00fcndet, das auf Hontarewas Schwiegertochter zugelassen ist, die ebenfalls mit Vornamen Walerija hei\u00dft. Am 12. September f\u00fchrte das Staatliche Ermittlungsb\u00fcro eine Durchsuchung in der Kiewer Wohnung der ehemaligen Nationalbank-Chefin durch, wo sie als wohnhaft gemeldet ist. Am 17. September brannte ihr Haus in der N\u00e4he von Kiew nieder.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Reaktionen. <\/strong>Walerija Hontarewa bezeichnete das satirische Lied als &#8220;Schande&#8221;. Ihor Kolomojskyj hingegen lobte die Nummer und versicherte, er habe damit nichts zu tun. Kulturminister Wolodymyr Borodjanskyj schrieb, er sch\u00e4me sich f\u00fcr den Veryovka-Staatschor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Abgeordnete der Oppositionspartei &#8220;Europ\u00e4ische Solidarit\u00e4t&#8221;, Iryna Heraschtschenko, forderte unterdessen, der Chor solle k\u00fcnftig nicht mehr, wie bisher traditionell \u00fcblich, im Parlament bei der Er\u00f6ffnung der Legislaturperiode die Staatshymne singen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Leiter des Chores, Senowij Korinez, erkl\u00e4rte, er habe allein beschlossen, mit dem &#8220;Studio Quartal 95&#8221; das satirische Lied \u00fcber den Band des Hauses von Walerija Hontarewa aufzuf\u00fchren. Er betonte, er bedauere dies inzwischen. &#8220;Ich habe eine falsche Entscheidung getroffen, nicht das Team. Es wollte nicht wirklich an dieser Show teilnehmen&#8221;, betonte Korinez und f\u00fcgte hinzu, er entschuldige sich bei Hontarewa.<\/p>\n<figure class=\"mace-gallery-teaser\"\n\tid=\"mace-gallery-96862-1\"\n\tdata-g1-gallery-title=\"\"\n\tdata-g1-gallery=\"[{&quot;type&quot;:&quot;image&quot;,&quot;id&quot;:96864,&quot;title&quot;:&quot;95 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