{"id":99353,"date":"2020-03-13T21:59:36","date_gmt":"2020-03-13T21:59:36","guid":{"rendered":"http:\/\/uacrisis.org\/?p=75225"},"modified":"2020-04-15T16:10:30","modified_gmt":"2020-04-15T13:10:30","slug":"75225-lost-island-nataliya-gumenyuk-talks-book-reportage-crimea","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/75225-lost-island-nataliya-gumenyuk-talks-book-reportage-crimea","title":{"rendered":"&#8220;Die verlorene Insel&#8221;: Gespr\u00e4ch mit Natalia Humeniuk, Autorin eines Buches mit Berichten von der Krim"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em>Im M\u00e4rz 2020 wurde in der Ukraine ein Buch mit Berichten \u00fcber die annektierte Krim ver\u00f6ffentlicht. Die Autorin Natalia Humeniuk, Journalistin des ukrainischen Senders &#8220;Hromadske&#8221;, unternahm zwischen 2014 und 2019 sieben Reisen auf die besetzte Halbinsel. Sie verfolgte die Annexion genau und sprach mit Familien politischer Gefangener. Sie versuchte, die &#8220;schweigende Mehrheit&#8221; der Halbinsel zu h\u00f6ren und herauszufinden, warum Hunderte von Drogenabh\u00e4ngigen auf der Krim sterben. Sie versuchte zu verstehen, wie sich die ukrainische Kirche auf der Krim f\u00fchlt und ob es unter den Menschen Hoffnung auf eine R\u00fcckkehr der Krim zur Ukraine gibt. Das UCMC sprach mit Natalia Humeniuk \u00fcber ihr Buch.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img class=\"lazyload alignnone size-full wp-image-75261\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 1 1'%2F%3E\" data-src=\"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Crimea.png\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ihr Buch hei\u00dft &#8220;Die verlorene Insel&#8221; &#8211; eine verlorene, aber nicht verloren gegangene Insel. Warum?<\/strong><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beginnen wir mit der Insel. W\u00e4hrend all meiner Reisen seit dem ersten Tag der Annexion im Jahr 2014 habe ich das Gef\u00fchl, dass die Krim v\u00f6llig entrissen ist, von der Ukraine, aber auch von Russland und der ganzen Welt. Heute ist alles auf der Welt global verbunden, auch sehr weit entfernte und exotische Gebiete. Und hier ist die Krim, die eigentlich formal ganz nah ist, aber in Wirklichkeit ist es ein abgetrenntes, entferntes Gebiet. In einer Welt, in der man leicht reisen und alles erfahren kann, ist dies besonders paradox.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8220;Verloren&#8221; ist etwas, das relativ gesehen f\u00fcr immer verloren ist. Ich habe im Ukrainischen absichtlich ein anderes Wort verwendet, das auch die Bedeutung von &#8220;verloren&#8221; hat, aber im Sinne von &#8220;durch Zufall und Wirren verloren&#8221;. Es scheint mir, dass gerade heute beim Nachbilden der Ereignisse vom M\u00e4rz 2014, an die sich jeder erinnert, die aber auch jeder ein wenig vergessen hat, klar wird, wie wenig man damals an die Krim dachte und inwieweit die Krim &#8220;verloren&#8221; gegangen ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber es gibt noch eine andere, zus\u00e4tzliche Bedeutung des Wortes &#8220;verloren&#8221;. Einerseits gibt es die Krim, aber andererseits gibt es sie nicht, denn es wird nicht \u00fcber die Krim gesprochen. \u00dcber den Donbass gibt es noch Gespr\u00e4che, aber \u00fcber die Krim nicht. Es gibt einen Jahrestag, an dem man erinnert. Es gibt eine Resolution, an die man erinnert. Und so ist die Krim auch in der weltweiten Agenda verloren gegangen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img class=\"lazyload alignnone size-full wp-image-75264\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 1 1'%2F%3E\" data-src=\"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/CRIMEA21.png\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>In der Ukraine wird immer gesagt: Die Krim ist Teil der Ukraine. In Ihrem Buch beschreiben Sie nicht nur, wie es sein sollte, sondern wie es ist. Die Kommunikation mit der Krim und die Reisen dorthin nach der Annexion sind Erfahrungen, die sowohl f\u00fcr die Ukrainer als auch f\u00fcr Ausl\u00e4nder einzigartig sind. Schlie\u00dflich berichten ausl\u00e4ndische Medien seit der Annexion selten \u00fcber die Krim. Warum war es f\u00fcr Sie wichtig, jedes Jahr auf die annektierte Halbinsel zu fahren, Risiken einzugehen und diese Geschichten zu erz\u00e4hlen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bin Journalistin mit Schwerpunkt Internationales und habe mich mit ausl\u00e4ndischen Konflikten befasst. F\u00fcr mich pers\u00f6nlich ist es eine innere Trag\u00f6die, um ehrlich zu sein. Ich habe die Konflikte im Nahen Osten studiert, aber erst als der Krieg in mein Land kam, habe ich gesp\u00fcrt, wie das ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich versp\u00fcre eine doppelte Verantwortung, dass ich jetzt auch in meinem eigenen Land arbeiten muss. Erstens denkt man, dass sowas nur weit weg geschieht, wo es historische Gr\u00fcnde daf\u00fcr gibt. Zweitens hat man immer berichtet, was man sowieso schon geh\u00f6rt hat. Ich wei\u00df aus eigener Erfahrung, wie verzerrt das Weltbild der Kriegsberichterstattung ist. Das ist eine gro\u00dfe Trag\u00f6die f\u00fcr die Welt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aufgrund hei\u00dfer Konflikte wird stille, strukturelle Gewalt gegen Menschen ignoriert. W\u00e4hrend meines langj\u00e4hrigen Journalismus wollte ich dies immer betonen. Es gibt so viel Geopolitik in der Diskussion um die Krim und so wenig von dem, was man menschliche Sicherheit nennt. Die Krim ist eine demonstrative Geschichte f\u00fcr die Welt, und es ist trotzdem das Gef\u00fchl da, dass der Westen Einflusssph\u00e4ren hinnimmt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Jeder Abschnitt Ihres Buches ist nach Emotionen benannt: Angst, Wut, Entt\u00e4uschung, Hoffnung. Warum? Wo haben wir angefangen und wo stehen wir jetzt?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Kommentar des russischen Journalisten Mikhail Fishman zu meinem Buch hat mir sehr gut gefallen. Er sagte, dass in Russland die Freiheit wie ein Katzenschwanz in St\u00fccke gebissen worden sei, und die Geschichte der Krim handele dar\u00fcber, wie ein ganzes Territorium in einem Moment der Freiheit beraubt worden sei. Daher kann ich nicht sagen, dass wir die Krim allm\u00e4hlich verloren haben. Aber es hat eine allm\u00e4hliche Vers\u00f6hnung aller damit stattgefunden, dass das gesamte Territorium, auf dem zwei Millionen Menschen leben, auf einen Schlag Freiheit und Sicherheit verlor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In meinem Buch gibt es keine Geschichte der Krim vor der Annexion. Ich begann ab dem Moment, als die postsowjetische ukrainische Halbinsel, dieses sch\u00f6ne Urlaubsgebiet, allm\u00e4hlich zu einem europ\u00e4ischen Ferienort wurde. Mit seinem Meer, Str\u00e4nden, Restaurants und allen entsprechenden Branchen. Tourismus ist eine weltweite Schl\u00fcsselbranche. Auf der Krim zeigte sich vor der Annexion allm\u00e4hlich ihr Potenzial.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch nach der Annexion h\u00f6rte diese Geschichte auf. Jetzt haben wir einen schrittweisen \u00dcbergang zu einer geschlossenen, militarisierten Zone, zu einem eingefrorenen Konflikt, wie S\u00fcdossetien, Abchasien, Transnistrien und Berg-Karabach. W\u00e4hrend andere Regionen in der Welt wie Nordzypern einen umgekehrten Weg einschlagen und weniger wohlhabende Regionen wie die Balkanl\u00e4nder sich allm\u00e4hlich wieder erholen, sehen wir auf der Krim einen absoluten R\u00fcckschritt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img class=\"lazyload alignnone size-full wp-image-75263\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 1 1'%2F%3E\" data-src=\"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Crimea-4.png\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gibt es Hoffnung unter den Menschen auf der Krim &#8211; die Erwartung, dass die Ukraine eines Tages kommt, sie befreit und die Krim wieder zu sich nimmt?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bin Reporterin. Keiner von uns kann f\u00fcr alle sprechen. Aber ich habe das Gef\u00fchl, dass sich die Menschen auf der Krim mit jeder Staatsmacht abfinden werden. Sie sind einfach in eine Besatzungs-Situation geraten. Sie m\u00fcssen denen gehorchen, die Waffen und Macht haben. Sie haben keine Wahl. Ich denke, sollte durch ein ideales Szenario die Krim pl\u00f6tzlich zur Ukraine zur\u00fcckkehren, w\u00e4ren alle damit einverstanden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viele meiner Freunde, die mit der Krim zu tun haben, haben das Buch gekauft, aber gesagt, dass sie es in den kommenden Jahren nicht lesen w\u00fcrden, da dies f\u00fcr sie sehr schmerzhaft w\u00e4re. Aufgrund der Ausweglosigkeit. Solange es den Kreml gibt, solange Putin im Kreml sitzt und es dieses Regime gibt, wei\u00df man nicht, was man tun kann. Man kommt sich v\u00f6llig unbewaffnet vor. In westlichen L\u00e4ndern mag es ein \u00e4hnliches Gef\u00fchl geben: Es scheint, man k\u00f6nne nichts tun. Warum also Zeit verschwenden? Gleichzeitig k\u00f6nnen wir in einigen F\u00e4llen \u00fcber sehr praktische Dinge sprechen, die definitiv in der Ukraine oder in anderen L\u00e4ndern getan werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich mag keine Alternativlosigkeit. Wenn wir nichts dagegen unternehmen k\u00f6nnen, dann sind wir als Menschheit, als Menschen zu nichts f\u00e4hig. In der Welt gibt es viele schlechte Geschichten. Wenn wir jedes Mal so an sie herangehen, dann macht die gesamte Geschichte der Entwicklung und Evolution keinen Sinn.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img class=\"lazyload alignnone size-full wp-image-75262\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 1 1'%2F%3E\" data-src=\"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Crimea-5.png\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Was sollten wir \u00fcber politische Gefangene auf der Krim wissen? Was muss man heute hervorheben?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Inhaftierung von Koltschenko und Senzow war nicht zu untersch\u00e4tzen. Sie wurden im Mai 2014 festgenommen. Sie sind keine Krimtataren. Die Tatsache, dass sie dann von der Krim nach Russland gebracht und wie im 19. Jahrhundert oder unter Stalin in Sibirien eingesperrt wurden, ist sehr ernst. Dies war eine demonstrative Geschichte und jeder konnte verstehen, warum es auf der Krim keinen Widerstand gibt und die Menschen schweigen. Dies geschah eineinhalb Monate nach der Annexion.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die zweite Geschichte betrifft die Krimtataren, eine von Stalin einst deportierte Nation, die eine eigene Geschichte von Beziehungen zu Moskau hat. Im Gegensatz zu den Tschetschenen und dem Rest der kaukasischen V\u00f6lker durften die Krimtataren erst nach dem Ende der Sowjetunion zur\u00fcck in ihre Heimat. Nur wenige wissen, dass die Krimtataren ein Beispiel f\u00fcr gewaltfreien Widerstand sind &#8211; eine besondere Tradition bei den Krimtataren. Sie ist f\u00fcr sie genauso wichtig wie beispielsweise Gandhi seinerzeit f\u00fcr Indien.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber die russischen Beh\u00f6rden nutzen heute die Bek\u00e4mpfung des radikalen Islamismus aus, wie dies im russischen Kaukasus geschieht. Die islamische Bev\u00f6lkerung auf der Krim wird d\u00e4monisiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Krimtataren sind ein indigenes Volk, keine ethnische Minderheit, was auch wichtig ist. Auf der Krim wurde noch nie ein Terroranschlag begangen und kein Krimtatar hat jemals einen Terroranschlag ver\u00fcbt. Es ist sehr demonstrativ, wie Russland die Krimtataren in religi\u00f6ser Hinsicht d\u00e4monisiert und versucht, dies mit dem Kampf gegen den Dschihadismus oder \u00e4hnliches zu rechtfertigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Krimtataren haben Haftstrafen von 20 Jahren bekommen &#8211; wegen Terrorismus oder Extremismus. Um verurteilt zu werden, reicht es schon aus, gl\u00e4ubig zu sein, wobei in Wirklichkeit viele Krimtataren gar nicht religi\u00f6s sind. Die Verfolgung von Krimtataren aus religi\u00f6sen Gr\u00fcnden ist sehr bezeichnend. Dies h\u00e4lt viele Menschenrechtler in aller Welt fern, weil sie diese Situation nicht verstehen. F\u00fcr internationale Beobachter gibt dort eine islamische Radikalisierung, und viele haben Angst, sich da einzumischen. Heute sind 67 Krimtataren wegen Hizb ut-Tahrir inhaftiert, meist wegen erfundener F\u00e4lle in Russland.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf der Krim gibt es die Organisation &#8220;Bizim Balalar&#8221;, die sich um 168 Kinder politischer Gefangener k\u00fcmmert. Sie besteht seit drei Jahren. Jedes Kind auf der Liste erh\u00e4lt 100 Euro pro Monat von der Gemeinschaft der Krimtataren. Dieses Geld wird haupts\u00e4chlich von Menschen auf der Krim gesammelt, den Krimtataren selbst. Die Tatsache, dass die Menschen selbst ein Unterst\u00fctzungsprogramm organisiert haben, das seit drei Jahren besteht und f\u00fcr jedes Kind, jede Familie da ist, ist ph\u00e4nomenal. Es gibt also nicht nur Menschen, die sitzen und Angst haben. Es gibt auch Anw\u00e4lte, die st\u00e4ndig in diese F\u00e4lle verwickelt sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Was nur wenige wissen, ist, dass Hunderte von Menschen f\u00fcr die Annexion mit ihrem Leben bezahlen. Es geht um Drogenabh\u00e4ngige in der Substitutionstherapie. Warum ist die so wichtig?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor der Annexion auf der Krim erhielten 800 Patienten eine Methadon-Ersatztherapie. Es war eines der erfolgreichsten Projekte in der Ukraine. Aber Substitutionstherapien sind in Russland verboten. Sie sind wirklich effektiv und wenn man sie abbricht, l\u00e4sst man Menschen sterben. Ich habe mit Betroffenen gesprochen und verstanden, dass sie nur auf Stra\u00dfendrogen umsteigen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den f\u00fcnf Jahren habe ich nach diesen Menschen gesucht, mit einigen ehemaligen Patienten gesprochen. Mir wurde klar, dass vielleicht 400 von 800 Menschen \u00fcberleben. Ich schreibe \u00fcber bestimmte Menschen, die ich 2014 getroffen habe, ein M\u00e4dchen, das gerade gestorben ist. Ich habe im Mai 2014 mit ihr gesprochen. Ich habe eine Best\u00e4tigung, dass sie gestorben ist. Sie ist eine von vielen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die russischen Beh\u00f6rden \u00fcberwachen das Drogenproblem genau. Russland verfolgt gegen\u00fcber Drogenabh\u00e4ngigen eine Politik der Bestrafung. Es gibt keine Registrierung. Als das Thema 2015 von Menschenrechtlern auf internationaler Ebene angesprochen wurde, wurde das Thema von der Tagesordnung gestrichen, es wird von den russischen Beamten nicht aufgegriffen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Personenliste existiert nicht. Ferner gibt es in Russland harte Strafen f\u00fcr Drogenabh\u00e4ngigkeit, daher stellt f\u00fcr Betroffene ein Gespr\u00e4ch mit Journalisten ein Risiko dar. Das ist sehr gef\u00e4hrlich f\u00fcr sie und ihre Familien. In Russland sitzen viele Menschen im Gef\u00e4ngnis, wegen des Vorwurfs, Drogen verkauft zu haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img class=\"lazyload alignnone size-full wp-image-75265\" src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg' viewBox%3D'0 0 1 1'%2F%3E\" data-src=\"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Crimea2.png\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>An vielen Stellen in Buch beschreiben Sie, wie problematisch die Arbeit f\u00fcr Journalisten auf der Krim ist. Wie steht es um die Sicherheit von Journalisten auf der Krim?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ausl\u00e4nder fragen mich oft, ob es Ukrainern verboten ist, auf die Krim zu reisen. Formal kann Ukrainern eine Reise auf die Krim nicht verboten werden. Zwischen Russland, das die Krim als russisches Territorium betrachtet, und der Ukraine gibt es keinen Visumzwang. Daher gibt es f\u00fcr ukrainische Staatsb\u00fcrger kein absolutes Verbot von Reisen nach Russland. Die Krim ist eine Halbinsel, die historisch Teil der Ukraine ist. Die meisten Menschen, Familien, Unternehmen und andere haben Verbindungen zur Krim. Daher gibt es einen Fluss von Menschen. Man kann nicht f\u00fcr zwei Millionen die Ein- und Ausreise beschr\u00e4nken, trotz der Tatsache, dass es gar keine legalen Transportverbindung in die Ukraine gibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt keine Eisenbahn, es gibt keine legalen Busse, obwohl es nat\u00fcrlich welche gibt. Die Leute tun so, als w\u00fcrden sie nur zu ihren Verwandten fahren. Es ist ein so gro\u00dfer Strom von Menschen, den niemand jemals verbieten kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ausl\u00e4ndische Journalisten d\u00fcrfen auf die Krim fahren, wenn sie die Erlaubnis der Ukraine erhalten, aber nat\u00fcrlich auch, wenn sie ein Visum f\u00fcr Russland haben. Sie m\u00fcssen ein Visum f\u00fcr Russland haben, aber \u00fcber das Festland einreisen, was sehr unpraktisch und weit ist. Nat\u00fcrlich wird ein Ausl\u00e4nder wahrscheinlich auffallen. F\u00fcr Ukrainer ist das einfacher.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Journalisten, die sich systematisch mit der Krim befassen oder f\u00fcr Medien wie beispielsweise Radio Liberty arbeiten, die f\u00fcr Russland ausl\u00e4ndisch sind, oder die systematisch \u00fcber Prozesses berichten, sind mit Verboten konfrontiert. Bezeichnend ist das Verbot gegen den Journalisten Taras Ibrahimov, dem man in diesem Jahr f\u00fcr 34 Jahre Einreise vom Gebiet der Russischen F\u00f6deration aus auf die Krim verboten hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Erfahrungen sind verschieden. Manchmal fragt man mich, manchmal fragt man mich nicht. Ich kann immer sagen, dass ich nicht von der Krim komme und kein Aktivist bin. Ich bin wahrscheinlich auf der Krim keine bekannte Journalistin und arbeite nicht an einem bestimmten Projekt, das sich nur mit der Krim befasst. Daher war es f\u00fcr mich bisher einfacher. Es liegt auch kein gesetzliches Verbot gegen mich vor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber dennoch will man nichts mit den russischen Beh\u00f6rden zu tun haben, weil sie fragen werden: &#8220;Mit wem haben Sie gesprochen? Was haben sie dir gesagt?&#8221; Man will jene Menschen auch nicht gef\u00e4hrden. Die Hauptaufgabe eines professionellen Journalisten besteht darin, seine Helden keinem Risiko auszusetzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber nun zur ukrainischen Sprache &#8211; das ist f\u00fcr mich pers\u00f6nlich eine interessante Beobachtung. Es sind all die Geschichten, die mit einer angeblichen Unterdr\u00fcckung der russischen Sprache zu tun haben, aber die es nat\u00fcrlich gar nicht gibt. Zwar gibt es auf der Krim kein Verbot der ukrainischen Sprache, doch in Wirklichkeit gibt es auf der annektierten Krim keine ukrainische Sprache.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass Russland akzeptiert, dass die krimtatarische Bev\u00f6lkerung, da sie nicht slawisch, sondern muslimisch ist, ein eigenst\u00e4ndiges Volk ist, und dass deren Sprache die einer ethnischen Gruppe ist. Aber in Bezug auf die Ukrainer, insbesondere auf der Krim, akzeptiert man nicht, dass sie ein eigenes Ethnos sind, dass es Menschen mit eigener Sprache sind. Sich als Ukrainer zu bezeichnen oder zu sagen, dass es die ukrainische Sprache gibt, wird gleich als politische Haltung wahrgenommen. Denn die Ukrainer auf der Krim sollen sich assimilieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn man als Journalist auf die Krim f\u00e4hrt, denkt man immer, Hauptsache man kommt hin und wieder zur\u00fcck. Dies ist ein Anzeichen daf\u00fcr, dass Journalisten dort in einem Gebiet arbeiten, in dem eindeutig eine Verletzung der Menschenrechte vorliegt und in dem die Meinungsfreiheit eindeutig verboten ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Das Buch schlie\u00dft mit der Hoffnung, dass die verlorene Halbinsel zur\u00fcckkehren wird. Was gibt Ihnen Hoffnung?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Egal was im letzten Abschnitt beschrieben w\u00fcrde, er w\u00fcrde immer &#8220;Hoffnung&#8221; hei\u00dfen. Das Letzte, was bleibt, ist Hoffnung. Er handelt vom Austausch der Gefangenen im September 2019. Wenn man \u00fcber Jahre \u00fcber Senzow schreibt, mit seiner Mutter und denen von Baluch, Senzow und Koltschenko spricht. Dann sind es immer die gleichen Geschichten. Ihre S\u00f6hne in Haft. Und pl\u00f6tzlich werden sie freigelassen. Aber sie konnten nicht nach Hause zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Au\u00dferdem gibt es da noch eine seltsame Episode. Sie wurde nicht auf der Krim geschrieben, sondern in Moskau. Als die Gefangenen im September 2019 ausgetauscht wurden, als sie aus dem Gef\u00e4ngnis entlassen wurden, arbeitete ich in Russland. Ich hatte dort eine seltsame Begebenheit, als ich vor dem Gef\u00e4ngnis in Lefortovo zwei russische Journalisten der Sender Rossija-1 und Russia Today traf. Beide waren Ukrainer aus Sewastopol. Einer von ihnen wollte mit mir auf Ukrainisch sprechen. Beide sagten, wie sehr sie Kiew vermissen w\u00fcrden. Einer von ihnen hat seine Mutter in Kiew und einige andere Verwandte. Sie wollen auf die Krim fahren, obwohl sie f\u00fcr russische Sender arbeiten. In meinem Buch beschreibe ich dieses Treffen. Es war Nacht, vor dem Gef\u00e4ngnis, um drei Uhr morgens. Da kl\u00e4rt man keine politische Beziehungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Situation war seltsam, hat mich aber nicht \u00fcberrascht. Diese Leute betonten nicht, dass sie Russen seien, sie bestanden aber auch nicht darauf, dass sie keine Ukrainer seien, sie waren nicht aggressiv. Sie betonten nicht, dass sie auf die andere Seite gewechselt seien. Wenn sie in Moskau sind, wenn sie f\u00fcr russische staatliche TV-Kan\u00e4le arbeiten, dann sind geh\u00f6ren sie wahrscheinlich zu den Leuten, die die Annexion unterst\u00fctzt haben. Aber in dem, was sie sagten, war nichts davon, dass sie die Annexion direkt unterst\u00fctzen w\u00fcrden. Sie erkl\u00e4rten sie irgendwie mit bestimmten Lebensumst\u00e4nden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das bedeutet, dass man mit solchen Menschen irgendwie kommunizieren kann, und dass dies kein Punkt ohne Wiederkehr ist. Dies bedeutet nicht, dass ich sie in irgendeiner Weise rechtfertige, dass sie auf die Seite Russlands \u00fcbergegangen sind. Aber es gibt das Gef\u00fchl, dass dies kein Punkt ohne Wiederkehr ist, dass es in Wirklichkeit keinen Punkt ohne Wiederkehr zwischen Menschen gibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Die elektronische Version des Buches (in russischer Sprache) ist<a href=\"https:\/\/play.google.com\/store\/books\/details\/\u0413\u0443\u043c\u0435\u043d\u044e\u043a_\u041d\u0430\u0442\u0430\u043b\u044f_\u041f\u043e\u0442\u0435\u0440\u044f\u043d\u043d\u044b\u0439_\u043e\u0441\u0442\u0440\u043e\u0432_\u041a\u043d\u0438\u0433\u0430_\u0440\u0435\u043f\u043e\u0440\u0442\u0430\u0436\u0435\u0439?id=QZXUDwAAQBAJ&amp;fbclid=IwAR3KPvDHri7Ohf7oHnktncOd0__wMm7Stjw7BZx-gLMQXZBs__6Dw6IW9yA\"> hier<\/a><\/strong><\/em><\/p>\n<figure class=\"mace-gallery-teaser\"\n\tid=\"mace-gallery-99353-1\"\n\tdata-g1-gallery-title=\"\"\n\tdata-g1-gallery=\"[{&quot;type&quot;:&quot;image&quot;,&quot;id&quot;:99355,&quot;title&quot;:&quot;cover&quot;,&quot;thumbnail&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/03\\\/cover-2-150x150.jpg&quot;,&quot;3-2-thumbnail&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/03\\\/cover-2.jpg&quot;,&quot;full&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/03\\\/cover-2.jpg&quot;},{&quot;type&quot;:&quot;image&quot;,&quot;id&quot;:99356,&quot;title&quot;:&quot;Crimea&quot;,&quot;thumbnail&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/03\\\/Crimea-150x150.png&quot;,&quot;3-2-thumbnail&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/03\\\/Crimea.png&quot;,&quot;full&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/03\\\/Crimea.png&quot;},{&quot;type&quot;:&quot;image&quot;,&quot;id&quot;:99357,&quot;title&quot;:&quot;Crimea 5&quot;,&quot;thumbnail&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/03\\\/Crimea-5-150x150.png&quot;,&quot;3-2-thumbnail&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/03\\\/Crimea-5.png&quot;,&quot;full&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/03\\\/Crimea-5.png&quot;},{&quot;type&quot;:&quot;image&quot;,&quot;id&quot;:99358,&quot;title&quot;:&quot;Crimea 4&quot;,&quot;thumbnail&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/03\\\/Crimea-4-150x150.png&quot;,&quot;3-2-thumbnail&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/03\\\/Crimea-4.png&quot;,&quot;full&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/03\\\/Crimea-4.png&quot;},{&quot;type&quot;:&quot;image&quot;,&quot;id&quot;:99359,&quot;title&quot;:&quot;CRIMEA2[1]&quot;,&quot;thumbnail&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/03\\\/CRIMEA21-150x150.png&quot;,&quot;3-2-thumbnail&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/03\\\/CRIMEA21.png&quot;,&quot;full&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/03\\\/CRIMEA21.png&quot;},{&quot;type&quot;:&quot;image&quot;,&quot;id&quot;:99360,&quot;title&quot;:&quot;Crimea2&quot;,&quot;thumbnail&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/03\\\/Crimea2-150x150.png&quot;,&quot;3-2-thumbnail&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/03\\\/Crimea2.png&quot;,&quot;full&quot;:&quot;https:\\\/\\\/uacrisis.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/03\\\/Crimea2.png&quot;}]\"\n\tdata-g1-share-shortlink=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/75225-lost-island-nataliya-gumenyuk-talks-book-reportage-crimea#mace-gallery-99353-1\"\n\t>\n\t<a class=\"mace-gallery-teaser-poster\">\n\t\t<img width=\"613\" height=\"409\" src=\"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/cover-2.jpg\" class=\"attachment-bimber-grid-standard-2x size-bimber-grid-standard-2x\" alt=\"\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/cover-2.jpg 1024w, https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/cover-2-300x200.jpg 300w, https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/cover-2-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 613px) 100vw, 613px\" \/>\t\t<span class=\"mace-gallery-teaser-button\">\n\t\t\t<span class=\"g1-epsilon g1-epsilon-1st mace-gallery-teaser-button-text\">View Gallery<\/span>\n\t\t\t<span class=\"g1-meta mace-gallery-teaser-button-counter\">\n\t\t\t\t6 images\t\t\t<\/span>\n\t\t<\/span>\n\t<\/a>\n<\/figure>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im M\u00e4rz 2020 wurde in der Ukraine ein Buch mit Berichten \u00fcber die annektierte Krim ver\u00f6ffentlicht. Die Autorin Natalia Humeniuk, Journalistin des ukrainischen Senders &#8220;Hromadske&#8221;, unternahm zwischen 2014 und 2019 sieben Reisen auf die besetzte Halbinsel. Sie verfolgte die Annexion genau und sprach mit Familien politischer Gefangener. Sie versuchte, die &#8220;schweigende Mehrheit&#8221; der Halbinsel zu [&hellip;] <a class=\"g1-link g1-link-more\" href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/75225-lost-island-nataliya-gumenyuk-talks-book-reportage-crimea\">Mehr<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":99354,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[5875],"tags":[],"section":[731],"form":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v17.4 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>&quot;Die verlorene Insel&quot;: Gespr\u00e4ch mit Natalia Humeniuk, Autorin eines Buches mit Berichten von der Krim | UACRISIS.ORG<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Im M\u00e4rz 2020 wurde in der Ukraine ein Buch mit Berichten \u00fcber die annektierte Krim ver\u00f6ffentlicht. Die Autorin Natalia Humeniuk, Journalistin des | Uacrisis.org\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/75225-lost-island-nataliya-gumenyuk-talks-book-reportage-crimea\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"&quot;Die verlorene Insel&quot;: Gespr\u00e4ch mit Natalia Humeniuk, Autorin eines Buches mit Berichten von der Krim | UACRISIS.ORG\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Im M\u00e4rz 2020 wurde in der Ukraine ein Buch mit Berichten \u00fcber die annektierte Krim ver\u00f6ffentlicht. Die Autorin Natalia Humeniuk, Journalistin des | Uacrisis.org\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/uacrisis.org\/de\/75225-lost-island-nataliya-gumenyuk-talks-book-reportage-crimea\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Uacrisis.org\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/uacrisis\/\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2020-03-13T21:59:36+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2020-04-15T13:10:30+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/photo_2020-03-23_16-57-38.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1024\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"682\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@uacrisis\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@uacrisis\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"\u041c\u0430\u0440\u0442\u0430 \u0411\u0456\u043b\u0430\u0441\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"14\u00a0Minuten\" \/>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"\"Die verlorene Insel\": Gespr\u00e4ch mit Natalia Humeniuk, Autorin eines Buches mit Berichten von der Krim | UACRISIS.ORG","description":"Im M\u00e4rz 2020 wurde in der Ukraine ein Buch mit Berichten \u00fcber die annektierte Krim ver\u00f6ffentlicht. Die Autorin Natalia Humeniuk, Journalistin des | Uacrisis.org","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/75225-lost-island-nataliya-gumenyuk-talks-book-reportage-crimea","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"\"Die verlorene Insel\": Gespr\u00e4ch mit Natalia Humeniuk, Autorin eines Buches mit Berichten von der Krim | UACRISIS.ORG","og_description":"Im M\u00e4rz 2020 wurde in der Ukraine ein Buch mit Berichten \u00fcber die annektierte Krim ver\u00f6ffentlicht. Die Autorin Natalia Humeniuk, Journalistin des | Uacrisis.org","og_url":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/75225-lost-island-nataliya-gumenyuk-talks-book-reportage-crimea","og_site_name":"Uacrisis.org","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/uacrisis\/","article_published_time":"2020-03-13T21:59:36+00:00","article_modified_time":"2020-04-15T13:10:30+00:00","og_image":[{"width":1024,"height":682,"url":"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/photo_2020-03-23_16-57-38.jpg","type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@uacrisis","twitter_site":"@uacrisis","twitter_misc":{"Verfasst von":"\u041c\u0430\u0440\u0442\u0430 \u0411\u0456\u043b\u0430\u0441","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"14\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/uacrisis.org\/uk\/#organization","name":"Ukraine crisis media center","url":"https:\/\/uacrisis.org\/uk\/","sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/uacrisis\/","http:\/\/youtube.com\/UACrisisMediaCenter","https:\/\/twitter.com\/uacrisis"],"logo":{"@type":"ImageObject","@id":"https:\/\/uacrisis.org\/uk\/#logo","inLanguage":"de","url":"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/header_logo-1.png","contentUrl":"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/header_logo-1.png","width":250,"height":90,"caption":"Ukraine crisis media center"},"image":{"@id":"https:\/\/uacrisis.org\/uk\/#logo"}},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/uacrisis.org\/uk\/#website","url":"https:\/\/uacrisis.org\/uk\/","name":"Uacrisis.org","description":"Ukraine crisis media center","publisher":{"@id":"https:\/\/uacrisis.org\/uk\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/uacrisis.org\/uk\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"ImageObject","@id":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/75225-lost-island-nataliya-gumenyuk-talks-book-reportage-crimea#primaryimage","inLanguage":"de","url":"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/photo_2020-03-23_16-57-38.jpg","contentUrl":"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/photo_2020-03-23_16-57-38.jpg","width":1024,"height":682},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/75225-lost-island-nataliya-gumenyuk-talks-book-reportage-crimea#webpage","url":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/75225-lost-island-nataliya-gumenyuk-talks-book-reportage-crimea","name":"\"Die verlorene Insel\": Gespr\u00e4ch mit Natalia Humeniuk, Autorin eines Buches mit Berichten von der Krim | UACRISIS.ORG","isPartOf":{"@id":"https:\/\/uacrisis.org\/uk\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/75225-lost-island-nataliya-gumenyuk-talks-book-reportage-crimea#primaryimage"},"datePublished":"2020-03-13T21:59:36+00:00","dateModified":"2020-04-15T13:10:30+00:00","description":"Im M\u00e4rz 2020 wurde in der Ukraine ein Buch mit Berichten \u00fcber die annektierte Krim ver\u00f6ffentlicht. Die Autorin Natalia Humeniuk, Journalistin des | Uacrisis.org","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/75225-lost-island-nataliya-gumenyuk-talks-book-reportage-crimea#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/uacrisis.org\/de\/75225-lost-island-nataliya-gumenyuk-talks-book-reportage-crimea"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/75225-lost-island-nataliya-gumenyuk-talks-book-reportage-crimea#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"\u0413\u043b\u0430\u0432\u043d\u0430\u044f \u0441\u0442\u0440\u0430\u043d\u0438\u0446\u0430","item":"https:\/\/uacrisis.org\/de"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"&#8220;Die verlorene Insel&#8221;: Gespr\u00e4ch mit Natalia Humeniuk, Autorin eines Buches mit Berichten von der Krim"}]},{"@type":"Article","@id":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/75225-lost-island-nataliya-gumenyuk-talks-book-reportage-crimea#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/75225-lost-island-nataliya-gumenyuk-talks-book-reportage-crimea#webpage"},"author":{"@id":"https:\/\/uacrisis.org\/uk\/#\/schema\/person\/78c5d7897a959f7bf7116a6ea85173d4"},"headline":"&#8220;Die verlorene Insel&#8221;: Gespr\u00e4ch mit Natalia Humeniuk, Autorin eines Buches mit Berichten von der Krim","datePublished":"2020-03-13T21:59:36+00:00","dateModified":"2020-04-15T13:10:30+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/75225-lost-island-nataliya-gumenyuk-talks-book-reportage-crimea#webpage"},"wordCount":2895,"commentCount":0,"publisher":{"@id":"https:\/\/uacrisis.org\/uk\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/75225-lost-island-nataliya-gumenyuk-talks-book-reportage-crimea#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/uacrisis.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/photo_2020-03-23_16-57-38.jpg","articleSection":["Pressemitteilungen"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/uacrisis.org\/de\/75225-lost-island-nataliya-gumenyuk-talks-book-reportage-crimea#respond"]}]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/uacrisis.org\/uk\/#\/schema\/person\/78c5d7897a959f7bf7116a6ea85173d4","name":"\u041c\u0430\u0440\u0442\u0430 \u0411\u0456\u043b\u0430\u0441"}]}},"wps_subtitle":"","amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/99353"}],"collection":[{"href":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=99353"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/99353\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":114133,"href":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/99353\/revisions\/114133"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/99354"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=99353"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=99353"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=99353"},{"taxonomy":"section","embeddable":true,"href":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/section?post=99353"},{"taxonomy":"form","embeddable":true,"href":"https:\/\/uacrisis.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/form?post=99353"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}