Der russische Krieg in der Ukraine geht weiter: Die Kampfhandlungen dauern an. Anfang der Woche kam es erneut zu einem massiven Beschuss ukrainischen Hinterlandes durch Russland. Am Ende der Woche wurde ein Öldepot in der Region Pskow von Drohnen des ukrainischen Geheimdienstes SBU angegriffen.
Russland hat im Januar insgesamt 91 ballistische Raketen auf die Ukraine abgefeuert – die höchste monatliche Zahl seit Kriegsbeginn. Zudem tragen russische Shahed-Drohnen bereits FPV-Drohnen: Dafür gibt es nun erste Videoaufnahmen als Beweise.
Gleichzeitig wurde Anfang der Woche berichtet, dass Gegenangriffe der ukrainischen Streitkräfte die russische Offensive in zwei Regionen verlangsamt hätten. Die Ukraine habe innerhalb von fünf Tagen 201 Quadratkilometer Territorium zurückerobert und dabei die Blockade des Starlink-Satellitennetzes durch Russland ausgenutzt, so AFP.
Die Verhandlungen in Genf verliefen schwierig, Fortschritte gebe es bisher nur im militärischen Bereich, sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj. Die ukrainische Delegation wird aufgrund der Teilnahme von Russen und Belarussen nicht an den Paralympics teilnehmen. Europäische Geheimdienste gehen nicht davon aus, dass der Krieg der Russischen Föderation gegen die Ukraine in diesem Jahr beendet wird.
Trump verlängert einige US-Sanktionen gegen Russland um ein Jahr.
US-Präsident Donald Trump hat die Sanktionen gegen Russland wegen der Aggression gegen die Ukraine offiziell um ein weiteres Jahr verlängert. Dies berichtet dieb ukrainische Zeitung European Truth unter Berufung auf eine im US-Bundesregister veröffentlichte Bekanntmachung. Mit diesem Dekret, das am 20. Februar in Kraft tritt, werden eine Reihe von antirussischen Sanktionen fortgeführt, die durch Dekrete der US-Präsidenten in den Jahren 2014, 2018 und 2022 verhängt wurden. Das erste Sanktionsdekret gegen Russland wurde 2014 erlassen. Dann folgte das Dekret von US-Präsident Barack Obama Nr. 13660 vom 6. März 2014. Es beinhaltet das Einfrieren der Vermögenswerte einer Reihe von Personen. Zunächst wurden Sanktionen gegen diejenigen verhängt, die Russlands Besetzung der Krim ermöglicht hatten. Die Sanktionsliste wurde während der Präsidentschaft von Joe Biden anschließend mehrmals aktualisiert.
